
Shoshana Berger, Grace Hawthorne, Eric Heiman et.al.
ReadyMade: How to Make (Almost) Everything
Clarkson Potter, 2005
RH 7 Ber
Eine Kultpublikation, die sich selbst als „ein Magazin für Leute, die gerne basteln, die in alltäglichen Gegenständen das Aufflackern von Erfindungen sehen“ beschreibt. Dieser schrullige, witzige „How-to“ Sammelband, die Inkarnation des Magazins in Buchform, ist voll von einfallsreichen und cleveren Design-Projekten – von Wasserflaschen-Loungesesseln und Leiterregalen bis hin zu Einkaufstüten-Teppichen und Hundebetten aus Jeansstoff – die garantiert moderne Heimwerker jeden Alters begeistern und inspirieren werden.

Martina Fineder, Thomas Geisler, Sebastian Hackenschmidt
Nomadic Furniture 3.0 : neues befreites Wohnen
Zürich 2017
Sign PD 8 Fin
Die nach wie vor wachsende Begeisterung für die kreativen Möglichkeiten und sinnlich erfahrbaren Aspekte des Selbermachens prägt das gegenwärtige Designgeschehen maßgeblich durch seine Fusion von Produktion und Konsum. Als Breitenphänomen sind Do-it-yourself und Prosumer-Kultur eine durchaus widersprüchliche Erscheinung: Während einerseits die Befreiung von Konsumzwängen, Geschmacksdogmen und Gestaltungsnormen in Aussicht gestellt wird, werden gleichzeitig neue Technologien, Produktionsweisen und Vertriebsstrategien auf ihre Marktkompabilität erprobt. Die vorliegende Publikation – deren Titel auf die legendären „Nomadic Furniture”-Handbücher der 1970er-Jahre verweist – zeigt erstmals die Entwicklung des Möbelselbstbaus und bietet zahlreiche historische und aktuelle Bauanleitungen, die im designhistorischen und soziokulturellen Kontext behandelt werden: Woher kommt die DIY-Bewegung? Wer sind ihre Akteure? Wo und wie kommunizieren sie miteinander? Welche Rollen spielen Freiheit, Kreativität, Ästhetik und Perfektion für das DIY?
Topics:
– Beziehung zwischen Designgeschichte und Alltagskultur
– Entwicklung der Do-it-yourself-Idee für den Möbelbau
– Fusion von Produktion und Konsum als prägende Faktoren der Designszene
– historische und aktuelle Bauanleitungen
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Victor Papanek; James Hennessey (1973/74)
Nomadic Furniture 1 + 2
Victor Papanek und James Hennessey machten sich Mitte der 1970er Jahre auf den Weg, die Welt zu verändern, indem sie die Menschen befähigten, ihre eigenen preiswerten Einrichtungsgegenstände herzustellen. Ihre Bücher, Nomadic Furniture 1 und Nomadic Furniture 2, werden hier vollständig vorgestellt.
In ihrer Vision von Wohndesign ist alles leicht, faltbar, aufblasbar, zerlegbar, stapelbar oder wegwerfbar. Sie bieten einfache Anleitungen für die Herstellung von Betten, Stühlen, Sofas, Hockern und Tischen aus preiswerten und wiederverwerteten Materialien. Ihre Ideen lassen der Kreativität freien Lauf und ermöglichen es, Geld zu sparen und den ökologischen Fußabdruck eines Haushalts zu verkleinern. In einer Welt, in der sich das Umweltbewusstsein schnell weiterentwickelt, ist dieser praktische, unbeschwerte Ansatz des Wohnens sicherlich eine erneute Lektüre wert.
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Stadt der Commonisten – neue urbane Räume des Do it yourself
Andrea Baier, Christa Müller, Karin Werner – 2013
Sign: PG 1 Bai
Es ist nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivisten nutzt die postfordistische Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im FabLab, ob in Offenen Werkstätten oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen die Protagonistinnen und Protagonisten das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens.
Dieser anspruchsvolle Bildband kombiniert visuelle Streifzüge durch die neuen urbanen Räume des Selbermachens mit anregenden Zeitdiagnosen. Die Beiträge veranschaulichen: Die jungen Urbanen setzen nicht auf Opposition, sondern folgen dem Bedürfnis nach »echter Demokratie«, indem sie (Atmo-)Sphären des Teilens und Tauschens schaffen. Sie praktizieren kollaborativen Konsum und bespielen den öffentlichen Raum nach Commonisten-Art.
Quelle: transcript