Lehrangebot: Kunst am Bau Oktober 2018 bis Februar 2019

Zum Wintersemesters 2018/19 bietet Burg gestaltet! QPL eine Workshopreihe zu "Kunst am Bau" mit der Künstlerin Ulrike Mohr an.
Workshop Part 1: 4.–6. Oktober 2018
Part 2: 9.–11. November 2018
Part 3: 7.–9. Dezember 2018
Part 4: 11.–13. Januar 2019
Part 5: Zeitraum 18.–28. Februar 2019 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

Die erste Veranstaltung findet von Donnerstag, 4. Oktober bis Samstag, 6. Oktober statt. Daran anschließend wird sich das Projekt über das ganze kommende Wintersemester aufbauen.Die Workshops werden sich sowohl mit den künstlerischen Entwürfen, der Realisierung und den technischen Anforderungen auseinandersetzen, als auch mit dem theoretischen Hintergrund zu „Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum“ sowie ganz praktischem Wissen zu Möglichkeiten der Umsetzung und Anforderungen bei ausgeschriebenen Wettbewerben.

Das Projekt richtet sich an Studierende ab dem 3. Studienjahr und an Absolvent*innen der Hochschule deren Abschluss nicht länger als 4 Jahre zurückliegt.

Anmeldung bitte per e-Mail bis Mittwoch, 26. September 2018 mit einem kurzen Anschreiben, Darstellung der Motivation und unter Angabe von Studiengang und Studienjahr bzw. Abschlussjahr an: qpl_anmeldung(at).de.

Ablauf des ersten Teils der Workshopreihe, 4.–6.10.2018:
Do., 4.10, 13–17 Uhr
Fr., 5.10., 10–17 Uhr
Sa., 6.10., 10–15 Uhr

Schleifweg 6, 06114 Halle

*Bitte bringt Anschauungsmaterial zur Vorstellung eurer eigenen künstlerischen Arbeit mit (Portfolio, PDF, Kataloge), Laptop und Zeichenmaterial sowie Essen und Getränke, denn wir machen jeweils eine Mittagspause und können bei schönem Wetter gemeinsam picknicken.

Ulrike Mohr: www.ulrikemohr.de

Beschreibung: KUNST AM BAU

# (die) Kunst am Bau, Kunst im öffentlichen Raum, Kunst in der Öffentlichkeit, Kunst und Bau, Kunst im urbanen Raum, KaB, KiöR / Percent for Art, art-in-architecture, Architectural Art, Public Art, art and architecture, art in public space 

 

Workshopreihe:

Wir werden uns im Laufe des Semesters mit dem theoretischen Hintergrund zu „Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum“, sowie mit den eigenen, praktischen künstlerischen Entwürfen und Modellen bis zu ihrer Realisierung auseinandersetzen. Dabei geht es um ganz praktisches Wissen zu Möglichkeiten der Umsetzung und Anforderungen bei ausgeschriebenen Wettbewerben: Wissenswertes über Verträge, Kalkulationen, Produktion, Budgets, Texte, Reproduktionen und Bildrechte, Vermittlungskonzepte, Öffentlichkeitsarbeit, Präsentationen und vieles mehr.

 

KUNST AM BAU mit der Bildenden Künstlerin Ulrike Mohr findet in einzelnen Workshops statt – Die Workshops finden teilweise in der Gruppe und in Einzelgesprächen statt. 

Ziel ist es an offenen Wettbewerbsverfahren teilzunehmen und die eigene künstlerische Arbeit sichtbar werden zu lassen und an einem noch nicht festgelegten öffentlichen Ort in Halle zu realisieren.  

Inhalt:

Kunst am Bau hat sich zu einem weiten Feld entwickelt, das sich nicht mehr nur auf zeitgenössische Kunst am Bauwerke beschränkt und auch nicht mehr nur alleine auf Architektur. Kunst am Bau thematisiert die Geschichte und Nutzung eines Gebäudes oder markiert Räume, setzt Signale und nimmt Bezug auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Sie bringt sinnliche Dimensionen aus dem Alltäglichen hervor, zeigt Verborgenes, lässt uns hinter Fassaden schauen, täuscht und erzeugt Illusionen, weckt Neugier und Verwunderung, lässt uns stolpern, bewegt sich und bestenfalls auch uns. Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum kann unseren Blick auf die Welt beeinflussen und neue, ungewohnte Bedeutungszusammenhänge aufzeigen, erhebt den Anspruch sich mit einem Ort oder einem Gebäude zu verbinden, Sinn oder Unsinn zu stiften, Identität zu verleihen und sich auf lange Zeit zu verorten. 

Oder aber: Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum langweilt uns, ist überflüssig, genügt nur sich selbst, bleibt uns verschlossen, stört, verschmutzt, wird übersehen, nicht verstanden, ist Geldverschwendung oder politisch nicht mehr korrekt, konkurriert mit einer eventüberladenen Öffentlichkeit, ist Stadtmöblierung oder „kann dann mal weg“. 

Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum muss sich ihr künstlerisches Potential und ihre Sichtbarkeit aus einem großen Spannungsfeld heraus erarbeiten. Immer ortsspezifisch, reicht ihre Form von der Drop Sculpture bis zur Sozialen Plastik, umfasst ephemere und partizipative Formate, Interventionen, Performances, Wandbilder, Skulpturen und Denkmäler. Im Laufe der Geschichte gab es diesbezüglich enorme inhaltliche und formale Veränderungen. Heute sieht sie sich zudem einer zunehmend medial konstruierten Öffentlichkeit gegenüber.

Die erste Veranstaltung findet von Donnerstag, 4. Oktober bis Samstag, 6. Oktober im Großen Seminarraum (Schleifweg 6, 06114 Halle) statt.

Programm Part I

Donnerstag, 4. Oktober,  13.00 – 17.00
Einführung in das Thema „Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum“
Vorstellung der Teilnehmerinnen und Präsentation ihrer künstlerischen Arbeiten

Freitag, 5. Oktober, 10.00 – 17.00 
Offene Wettbewerbe, Ausschreibungen, Teilnahmebedingungen, Ziele von Wettbewerben,
Bewerbungen: Von der Idee zur Skizze, Modelle und Präsentationsformen, Abgaben
Vorstellung verschiedener Organisationen wie Büro für Kunst im öffentlichen Raum, Berlin / QUIVID, München und Organisationen in Österreich und der Schweiz

Samstag, 6. Oktober, 11.00 – 15.00 
Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum in Halle – eine Bestandsaufnahme, Rundgang zu besonderen Orten, Literatur und Publikationen zum Thema, Vorhaben wie Exkursionen und Gäste

___________________

Weitere Termine:
2. Termin: 9.–11. November 2018
3. Termin: 7.–9. Dezember 2018
4. Termin: 11.–13. Januar 2019
5. Termin: Zeitraum 18.–28. Februar 2019 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

Weitere Termine:
27.–28. Oktober: Besuch des "Inverse" (Dresden)
Part 2: 9.–11. November 2018
Part 3: 7.–9. Dezember 2018
Part 4: 11.–13. Januar 2019
Part 5: Zeitraum 18.–28. Februar 2019 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

Kontakt:

Studienkoordination
Villa, Raum 311
Campus Design, Neuwerk 7
halbetreppe(at)burg-halle.de

Förderung

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Fotos: Ulrike Mohr, "Signalkugel"
Kunst am Bau, Doppelkaianlage May-Ayim-Ufer, Berlin-Kreuzberg, 2011
Foto-Credits: Ulrike Mohr, Jona Höfflin

Grafik: Vreni Knödler

Weitere Termine:
27.–28. Oktober: Besuch des "Inverse" (Dresden)
Part 2: 9.–11. November 2018
Part 3: 7.–9. Dezember 2018
Part 4: 11.–13. Januar 2019
Part 5: Zeitraum 18.–28. Februar 2019 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

Kontakt:

Studienkoordination
Villa, Raum 311
Campus Design, Neuwerk 7
halbetreppe(at)burg-halle.de

Förderung

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Fotos: Ulrike Mohr, "Signalkugel"
Kunst am Bau, Doppelkaianlage May-Ayim-Ufer, Berlin-Kreuzberg, 2011
Foto-Credits: Ulrike Mohr, Jona Höfflin

Grafik: Vreni Knödler