Rückblick: Jahresausstellung 2016

Wir laden Sie bereits heute sehr herzlich zu unserer kommenden Jahresausstellung ein:
15. und 16. Juli 2017

Rückblick: Jahresausstellung 2016

Mitte Juli war es wieder soweit: Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle öffnete zum Ende des Sommersemesters ihre Türen und Tore und lud zum Besuch ihrer Jahresausstellung ein.

Das Fragment war Ausgangspunkt der Gestaltung der diesjährigen Jahresausstellung. In ihrer Unvollständigkeit deuten Fragmente auf einen Ist-Zustand, zitieren Vergangenes, visionieren ein „Noch nicht“ und wollen daraufhin ergänzt werden.

„Fragmente […] weisen über sich hinaus. Sie leben und wirken in Spannung zu jener Ganzheit, die sie nicht sind und nicht darstellen […].“ – Henning Luther

Die zur Jahresausstellung gezeigten Arbeiten sind selbst Fragment eines umfangreichen künstlerisch-gestalterischen Prozesses. Sie bewegen sich im Kosmos BURG, der sowohl Denk- und Freiraum für individuelle Fragestellungen und eigenständige Konzepte bietet als auch für Experimente – und darüber hinaus. Die Fragmente lassen nach Parallelen suchen, treten miteinander in Diskurs und stehen stellvertretend für die Gedankenwelt, aus der sie stammen. Die Besucherinnen und Besucher der Jahresausstellung waren herzlich eingeladen, Teil dieser Narration zu werden.

Traditionell fand am Freitagabend die Werkschau der Mode im restlos ausverkauften großen Saal des Volkspark Halle statt. Die Studierenden der Mode begeisterten das Publikum mit einer grandiosen Präsentation ihrer Kollektionen zum Thema „stop:motion“.

Zum Auftakt der Jahresausstellung wurde der Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse 2016 verliehen. Preisträger ist Paul Saynisch, Diplomabsolvent der Studienrichtung Grafik. Anerkennungen erhielten Kayoko Tomita (Zeitbasierte Künste), Gesine Welling (Bildhauerei/Metall) und Ulrike Zabel (Grafik).

Im Sommersemester 2016 hat die BURG zum fünften Mal den GiebichenStein Designpreis ausgelobt. Die mit Spannung erwarteten Nominierungen wurden am Samstag im Rahmen der Jahresausstellung bekannt gegeben. Im Oktober trifft eine externe Jury die Entscheidung über die Preisträger.

Am Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr, bevölkerten hunderte Besucher den Campus Design und den Campus Kunst, um einen Blick in die Ateliers, Werkstätten und Seminarräume zu werfen. Aber auch die Dependancen der Kunsthochschule im Hermes-Gebäude, im Volkspark und an vielen weiteren Standorten im Stadtgebiet von Halle fanden regen Zuspruch.

Die Plakatserie und sämtliche Kommunikationsmedien wurden gestaltet von Vreni Knödler, Ji Hee Lee und Marcus Wachter, betreut von Katharina Köhler.

Ausstellung im Verbundprojekt „Große Pläne!“

Neo Luna Park – Vergnügen suchen, Vergnügen gestalten

Hochschulstandorte

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