Exkursion nach Berlin im Mai 2017: New Urban Reality Ausstellung

Initiatorin: Malou Pohl de Rezende

Foto: Malou Pohl de Rezende

Exkursion nach Berlin am 20.05.2017

Besuchte Orte Ausstellung "New Urban Reality" im betahaus (coworking space)

Teilnehmende aus den Studiengängen Mode, Textildesign, Innenarchitektur, Industriedesign, Bildhauerei Metall, Bild Raum Objekt Glas

 

Die Exkursion lieferte einen ungewöhnlichem Einblick in die urbane Welt der jungen, russischen Künstlerszene. In der Hauptstadt angekommen, ging es direkt weiter zum betahaus in der Prinzessinenstraße, dem Ort für künstlerische Innovation und Präsentation in Kreuzberg.
Dort sprach erst der britische Städteforscher Charles Landry in einem Symposium über das Thema der Exkursion (wie entwickeln sich Städte unter dem technischen und psychologischen Fortschritt der Gegenwart, was passiert dabei mit uns) und später einige Künstler(-duos) über ihre Arbeiten in der Ukraine und Russland.
Der Mittelpunkt der Präsentationen war die Aktions- und Straßenkunst. Wir hörten systemkritische Denkanstösse und politische Freiheiten und dabei auch Ironie, Menschlichkeit und Schöpfergeist.

Dana Kosmina und Natalia Neshevets, beispielsweise, errichteten eine große Waldbühne in der Nähe von Kiew als Schauplatz für „alle, die keinen Platz in der normativen Gesellschaft haben.“ Ein junger Mann im Tutu, tanzte im Nelbeldunst und buntem Bühnenlicht auf rührende Weise den sterbenden Schwan in einer Videoaufnahme, die uns die zwei jungen Frauen zeigten.

Am Nachmittag führte uns der Kurator Igor Ponosov durch die Ausstellung. Wir erfuhren zu jedem der Projekt die Idee, Igor erklärte auf russisch und Daria übersetzte. Die Arbeiten waren unterschiedlich: den Filmen eines Tanzensembles aus vier jungen Frauen die mit subtilen Performances auf öffentlichen Plätzen Moskaus seinen demographischen Strom stören (Isadorino Gore) standen die Fotos verlassener, alter Holzhütten in der Natur
gegenüber, die durch applizierte Zeichen aus ihrer Umgebung eine neue Bedeutung erhielten und gleichzeitig zurückgaben (Vladimir Chernyshev), um nur zwei der insgesamt acht Künstler und Künstlerinnen (-gruppen) vorzustellen.

Text: Malou Pohl de Rezende

 

 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamenBund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamenBund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.