Jungwoon Lee, Absolvent der Studienrichtung Produktdesign/ Keramik- und Glasdesign erhielt mit seinen Arbeiten den Detlef-Schmidt-Wilkens-Preis auf den 43. Internationalen Keramiktagen in Oldenburg!

Jungwoon Lee, Absolvent der Studienrichtung Produktdesign/ Keramik- und Glasdesign erhielt mit seinen Arbeiten den Detlef-Schmidt-Wilkens-Preis auf den 43. Internationalen Keramiktagen in Oldenburg!
Bachelor-Absolvent der Studienrichtung Produktdesign/ Keramik- und Glasdesign im Studiengang Industriedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Jungwoon Lee, wurde auf der Keramikmesse Internationale Keramiktage Oldenburg mit dem Detlef-Schmidt-Wilkens-Preis ausgezeichnet.
Über 60.000 Besucher*innen zieht es jährlich zu einer der bedeutendsten Plattformen der internationalen Keramikkunst, im Norden Deutschlands.
Juryverlesene Meister*innen aller Sparten der keramischen Kunst, aus Deutschland und neun weiteren Ländern, präsentieren einen Querschnitt durch die zeitgenössische Keramikkunst und das aktuelle keramische Handwerk. Neben dem Markt finden Workshops, Ausstellungen und Preisverleihungen statt.
Auf den Internationalen Keramiktagen Oldenburg werden vier Preise vergeben.
Zum Programm der Werkschule gehört, Qualitätskriterien zu vermitteln. Deshalb setzen sich die Oldenburger Keramiktage zum Ziel Qualitätsmaßstäbe nachvollziehbar zu machen und zeichnen herausragende Arbeit mit dem Keramikpreis der Themenschau „brandneu” aus. Die Preisträger*innen werden von einer Fachjury ausgewählt.
ZIEGEL #3_648 ist eine skulpturale Versuchsanordnung aus drei Schichten, bestehend aus insgesamt 648 Bausteinen.
Ausgehend von einer grundlegenden Fragestellung zum repetitiven Stapeln richtet die Arbeit den Blick auf die ursprüngliche Rolle dieses Handelns im Prozess der Entstehung und Entwicklung von Zivilisation.
Die Serie untersucht das gestalterische Erweiterungspotenzial zwischen Malerei und Architektur – durch malerische Ordnung, die Wiederholung und Differenz einzelner Einheiten sowie durch den Akt des Stapelns selbst.
Die einzelnen Schichten bestehen aus Bausteinen, die aus keramischen Granulaten unterschiedlicher Farbe und Größe geformt sind und durch den wiederholten Stapelprozess verwandeln sich die flächigen Farbstrukturen allmählich in räumliche Gebilde.
Granularität und horizontale Fugen erzeugen visuelle Rhythmen und Unregelmäßigkeiten, in denen sich sinnliche Unterschiede und die Wiederholung des Unvollkommenen verdichten.
Diese visuelle Ordnung verbindet sich mit spezifischen Mauertechniken und führt dazu, dass das malerische Bild in eine architektonische Struktur übergeht.
ZIEGEL #3_648 möchte durch die gestalterische Praxis des Stapelns die Frage nach dem Wesen jener Ordnung stellen, die der Mensch im Laufe seiner Geschichte aufgebaut hat – formuliert in der Sprache von Materialität und Form.










