Lehrangebot

2D — Phantome, Zeichnung und Collage in Konkurrenz 3. SW Sommersemester 26

Phantome

Eine Phantomzeichnung ist der Versuch einer Nachbildung und Rekonstruktion.

Bilder und Vorstellungen im Kopf werden von innen nach außen gebracht. Diese Idee des Suchens und (Er-)Findens ist der Ausgangspunkt für die Woche.

Man könnte es als Prozess der Externalisierung begreifen, ein Prozess bei dem Vorstellungen, Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, Träume oder unbewusste Strukturen sichtbar, hörbar oder greifbar gemacht werden. Fehler und Unschärfen sind vorprogrammiert und trotzdem kann es der Rekonstruktion von Funden, Gesichtern, Geschehnissen dienen.

Der Vorgang ermöglicht Dialoge und Kommunikation mittels bildnerischer Elemente.

Dabei werden in der Kompaktwoche vor allem zwei miteinander verwobene, abbildende Verfahren genutzt.

Die Collage, also das Arbeiten mit vorhandenen Bildern, die neu kombiniert werden, wird hier detektivisch genutzt. Die Zeichnung, die hypothetisch und visionär eingesetzt wird , ermöglicht Erfindungen und Behauptungen. Zusätzlich können Projektionen und Überblendungen in die Arbeit mit eingebunden werden, auch (eigene) Texte werden in die Untersuchungen und Experimente mit eingebunden.

Zu Beginn der Woche werden verschiedene Zeichen-, Collage- ,Montage- und Projektionstechniken vorgestellt, sowie entsprechende Künstler*innenpositionen.

Im weiteren Verlauf werden eigene Projekte entwickelt und umgesetzt.

 

Ein Kaleidoskop an Filtern, Folien, Flächen und Geschichten.

Informationen zu Materialien und Ablauf erfolgen vor Beginn der Woche per mail.

 

Teilnehmendenzahl: max. 24.