Elsa Westreicher ist seit dem Wintersemester 2025/2026 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Design- und Architekturgeschichte im Fachbereich Design an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie schloss 2012 ihr Bachelorstudium in Grafikdesign am Central Saint Martins mit einem First Class Honours ab und konnte 2013–2014 mit einem DAAD-Stipendium ihr Interesse an Kulturwissenschaften an der New School for Social Research verfolgen. Neben der Tätigkeit als Grafikdesignerin war sie von 2014 bis 2020 bei S A V V Y Contemporary – The Laboratory of Form-Ideas aktiv und begann dort sich ausführlicher mit Fragen der Kolonialität in Designtheorie und -praxis zu beschäftigen. Dies führte zur Gründung einer Designabteilung und zum Kuratieren des Projekts „Spinning Triangles: Ignition of a School of Design“ (Dessau, Kinshasa, Berlin, Hongkong; 2018–2019). Es folgten mehrere Projekte mit Kollektiven in der Demokratischen Republik Kongo und in Deutschland, sowie die Gründung des Raumes Mwano Studio in ihrer Geburtsstadt Kinshasa, den sie bis heute ko-leitet. 2025 schloss sie ihren Master in Design Studies mit einer Arbeit zur Schriftmalerei in Kinshasa an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ab und wurde Stipendiatin der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt.
Derzeit weitet sie ihre Forschung zur Ambivalenz globaler Designgeschichten aus und fragt nach dekolonialen Potentialen in designhistorischen Auseinandersetzungen.
Kürzlich hat sie mit folgenden Kollektiven und Institutionen zusammengearbeitet: Ya Makanisi (Kinshasa, 2026); Académie des Beaux-Arts Kinshasa (Kinshasa, 2026, 2024); Urbane Künste Ruhr (Bochum / Essen, 2024); nGbK (Berlin, 2023), ZKM (Karlsruhe, 2023), Programm Künstlerische Forschung Berlin (Berlin, 2022–2023), Laboratoire Kontempo (Kinshasa, 2021–2025), Afrika Diva Collectif (Kinshasa, 2020–2025), Bauhaus-Kooperation (Berlin, Dessau, Weimar, 2020–2021), Lagos Biennial (Lagos, 2019, 2024) und viele mehr.































