Lina Zacher ist selbständige Künstlerin und Filmemacherin sowie künstlerische Mitarbeiterin im Fachbereich Design.
In ihren filmischen und installativen Arbeiten setzt sie sich mit sozialpolitischen Fragestellungen auseinander und verfolgt dabei einen partizipativen Ansatz. Der Fokus von Lina Zachers Arbeiten liegt auf der Auseinandersetzung mit sozial-politischen Themen durch kollektive Beteiligungsformen, die Räume für gemeinsames Lernen, Gestalten und Erinnern eröffnen.
Lina Zacher erwarb 2019 ihr Diplom an der BURG im Studiengang Kunstpädagogik mit ihrem Abschlussfilm Fonja, der daraufhin auf mehreren internationalen Festivals ausgezeichnet wurde. Das von 2020-21 absolvierte Meisterschülerstudium in der Bildenden Kunst an der Burg erlaubte ihr die Weiterentwicklung ihres Kurzfilmes Betula Pendula über Wahrnehmungswelten von Sehbeeinträchtigten Menschen. 2026 beendete sie ihr Masterstudium für Dokumentarfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf mit dem crossmedialen Projekt Architectures of Memory über Isolationshaft in den USA.
Der 2015 von Delphine Bishop und Lina Zacher gegründete Verein Mio e.V., der die Förderung multimedialer Austauschprojekte zum Ziel hat, verbindet Medienkunst und Film mit Kinder-und Jugendarbeit.
Die Präsentation ihrer im und außerhalb des Universitätskontextes entstandenen Medienkunstprojekte, Filminstallationen und Dokumentarfilme finden ihren Platz in Ausstellungsräumen, auf der Straße und im Kino.






