Überblick

Grundlagenausbildung im Fachbereich Kunst

Studieren in den Bildnerischen Grundlagen (für Diplom-Studiengänge)

Das Grundlagenstudium für Diplom-Studiengänge umfasst die ersten beiden Studienjahre und endet mit der Prüfung „Vordiplom“.

In diesen beiden Jahren sind die Studierenden einerseits in ihrer Klasse verankert, andererseits in ein Grundlagenstudium eingebunden, das aus einem individuell zusammengestellten Paket aus Kursen in den sog. Querschnittsfächern besteht. Die Querschnittsfächer sind die Fächer der Wissenschaften (z.B. Kunstgeschichte oder Philosophie) und solche der künstlerischer Praxis („Bildnerische Grundlagen“), die offene Lehrveranstaltungen für alle Studierende aus allen Studiengängen des Fachbereichs anbieten.

Das Semester ist in Normalwochen (für das GL-Studium) und Atelierwochen (für die Arbeit in den Klassen) unterteilt. Einen Überblick darüber gibt die Seite Semestertermine.

Die Kurse der Bildnerischen Grundlagen können im 1. und 2. Stdj. frei gewählt werden, wobei die Anzahl der zu besuchenden Kurse durch die Studienordnung festgelegt ist. (sog. Wahlpflicht-Fächer). Dabei gibt es zwei verschiedene Kategorien von Grundlagenangeboten: „Künstlerische Grundlagen“ und „Begleitende Künstlerische Grundlagen“.

Kurse der Künstlerischen Grundlagen legen ihre Schwerpunkte auf die Vermittlung grundlegender Fragestellungen, Fähigkeiten und Kenntnisse, auf die Sensibilisierung für das eigene Tun und auf das Kennenlernen vielfältiger Ausdrucksmöglichkeiten. Wichtig sind in diesen Kursen die praktische Heranführung an das jeweilige „Fach“, die künstlerische Qualität, Erkenntnisprozesse, die Entwicklung einer eigenen Fragestellung, einer Handschrift oder eines künstlerischen Konzeptes sowie die Diskussion in der Gruppe. Zu den Künstlerischen Grundlagen gehören auch die Fachspezifischen Grundlagen. Diese werden von den einzelnen Fachklassen in ihren eigenen Ateliers und/oder Werkstätten durchgeführt (weitere Infos in den Fachklassen).

Begleitende Künstlerische Grundlagen sind im Zeitumfang kürzer angelegt und legen den Schwerpunkt v.a. auf das Erlernen einer speziellen künstlerischen Technik (z.B. Holzschnitt oder Emaille) oder eines wissenschaftlich-künstlerischen Spezialgebietes (z.B. Anatomie oder Perspektive).
Zu den Begleitenden Künstlerischen Grundlagen zählen auch Workshops, die unregelmäßig von den Grundlagen in der vorlesungsfreien Zeit angeboten werden. Auch dafür gibt es einen Leistungsnachweis (LN oder sog. „Schein“).
Die Studienordnung verlangt in den Bildnerischen Grundlagen bis zum Vordiplom folgende Leistungsnachweise:

  • Künstlerische Grundlagen (incl. Fachspezifische Grundlagen): 6 LN
  • Begleitende Künstlerische Grundlagen (incl. Workshops): 4 LN

Die Studiengänge Kunstpädagogik und Kunst (Lehramt) haben eigene, davon abweichende Studienordnungen. Dort vorgesehenen Modulleistungen können durch die Teilnahme an Kursen der Bildnerischen Grundlagen erbracht werden.