39 Studierende aus Deutschland, Finnland und Belgien nahmen 2026 am Glass Design Award mit dem Wettbewerbstitel „Glass can …“ teil. Am 29. August wurden die Preisträger*innen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Glasmanufaktur gekürt. Mit dem geteilten ersten Preis wurden Leon Adrian Habig mit seinem Projekt SHARDS und Julia Rhein, Studentin der Weißensee Kunsthochschule Berlin für Struktur im Wandel ausgezeichnet. Im Anschluss an die Preisverleihung wurde die Ausstellung mit 16 Objekten in der Produktionshütte der Glasmanufaktur eröffnet. Die Ausstellung kann bis zum 30. September im Rahmen des Erlebnisrundgangs “Manufaktour” besucht werden.
SHARDS von Leon Adrian habig
SHARDS untersucht das gestalterische Potenzial von Glasabfällen aus dem Glasstudio. Durch Materialexperimente und alternative Produktionsansätze werden Scherben nicht als Abfall, sondern als Ressource verstanden. Das Projekt zeigt, wie Recyclingglas in geschlossenen Kreisläufen erneut in den gestalterischen Prozess integriert werden kann.
Über den Preis
„Glass can …“, so lautete der Wettbewerbstitel des Glass Design Awards der Gerhard Bürger Stiftung. Die Teilnehmer*innen waren aufgerufen die besonderen Eigenschaften von Glas herauszustellen und nach Möglichkeit Verbindungen zu anderen Werkstoffen zu schaffen. Dabei durften die Teilnehmer*innen ihre Kreativität und Individualität in die Entwürfe einfließen lassen und ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und erlernten Techniken aus dem Studium in die Praxis umsetzen. Der 4. Glass Design Award war mit 12.000 Euro Preisgeld dotiert.