Cinema

Made in EU- Film und Filmgespräch: Sozialdrama über ausbeuterische Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie

Im Rahmen der Fashion Revolution Week präsentieren die BURG und die Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam dieses Sozialdrama. Das Screening und das anschließende Gespräch mit Kurt Hinkefuß finden am 27. April 2026 um 15:30 Uhr in der Villa, Neuwerk 7, Raum 103/104 statt.

Am Montag dem 27. April  laden die Heinrich-Böll-Stiftung und die BURG zu einem Filmscreening des Sozialdramas Made in EU ein. Anschließend ist Kurt Hinkefuß im Gespräch und stellt die Clean Clothes Campaign vor, ein Netzwerk, das sich der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Stärkung von Arbeiter*innen in der globalen Bekleidungs- und Sportbekleidungsindustrie widmet.
Heute ist die Clean Clothes Campaign ein weltweites Netzwerk aus über 220 Organisationen, die in mehr als 45 Ländern tätig sind. Sie machen Marken für Missbrauch und Ausbeutung verantwortlich und setzen sich gleichzeitig für langfristige Veränderungen in der Branche ein.

Die Veranstaltung findet um 15:30 Uhr in der Villa, Neuwerk 7, Raum 103/104 statt.

Made in EU

Iva arbeitet in einer Textilfabrik in Bulgarien, wo sie „Made in EU“-Etiketten in Kleidung näht und kaum über die Runden kommt. Sie ist krank, aber darf sich nicht Krankschreiben. Als sie plötzlich neben den Nähmaschinen zusammenbricht, wird sie öffentlich verdächtigt, der erste Covid-Fall Bulgariens zu sein. Die Menschen – von Angst getrieben – stellen sich gegen sie. Einkaufen wird ihr verwehrt, die Firmenleitung drängt sie zur Kündigung und sogar der Traum ihres Sohnes, Europa zu bereisen, wird zerstört.

MADE IN EU ist ein intensives und aufwühlendes Sozialdrama, es erzählt das bewegende Porträt einer Frau, die am unmenschlichen System zerbricht und offenbart die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie.