Aktuelles

Wir stehen zusammen. We stand together.

Statement der BURG zum Wahlergebnis der Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt.

Die Landtagswahl hat keine klaren politischen Verhältnisse geschaffen.
Wie die künftige Regierung aussehen wird und wie lange die Regierungsbildung dauern wird, ist offen. Auch wir wissen heute noch nicht, welche politischen Entscheidungen tatsächlich auf die BURG zukommen werden. Daraus folgt zunächst eine Phase der Unsicherheit.

Wir wissen, dass die aktuelle Situation bei vielen von euch Sorgen, Ängste und Verunsicherung auslöst.
Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit den möglichen hochschulpolitischen Veränderungen beschäftigt und uns darauf vorbereitet, was diese für die BURG bedeuten könnten.

Im Zentrum stehen für uns dabei der Schutz unserer Studierenden und Mitarbeitenden, Studium und Abschlüsse, die Selbstverwaltung der Hochschulen sowie die Freiheit und Offenheit von Lehre, Forschung und künstlerisch-gestalterischerer Arbeit. Nicht alles, was politisch angekündigt wird, lässt sich von heute auf morgen umsetzen. Manche Vorhaben erfordern Änderungen von Landesgesetzen, andere lassen sich aufgrund von Bundesrecht und europäischen Recht nur schwer oder gar nicht umsetzen.Viele dieser Auseinandersetzungen werden uns deshalb über einen längeren Zeitraum begleiten.

Diese Zeit werden wir nutzen. Wir werden uns dafür einsetzen, unsere Internationalität und Vielfalt, unsere akademische und künstlerische und wissenschaftliche Freiheit, unsere Selbstverwaltung  und Diskussionskultur sowie unsere Offenheit und die gesellschaftliche Wirksamkeit zu erhalten.
Wir werden das Gespräch mit Ministerien und Politik suchen, alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen und uns mit anderen Hochschulen sowie Kooperationspartner*innen weiter vernetzen.

An diejenigen, die sich durch politische Ankündigungen in ihrer Arbeit, ihrer Herkunft oder ihrer Identität unmittelbar infrage gestellt sehen, möchten wir sehr klar sagen:

Die Angriffe gegen euch sind Angriffe gegen uns.
Wir stehen zusammen.

 

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Statement by BURG on the results of the 2026 state elections in Saxony-Anhalt.

The state election has not produced a clear political landscape.

It remains to be seen what form the future government will take and how long it will take to form a government. Even we do not yet know what political decisions will actually affect BURG. This means that, for the time being, we are facing a period of uncertainty.

We know that the current situation is causing many of you concern, anxiety and uncertainty.Over the past few weeks, we have been closely examining the potential changes in higher education policy and preparing for what these might mean for BURG.

Our focus is on protecting our students and staff, studies and degrees, the self-governance of universities, and the freedom and openness of teaching, research and artistic and creative work. Not everything announced at a political level can be implemented overnight. Some proposals require amendments to state legislation, whilst others are difficult or impossible to implement due to federal and European law. Many of these debates will therefore continue to occupy us for some time to come.

We will make the most of this time. We will work to preserve our international character and diversity, our academic, artistic and scientific freedom, our self-governance and culture of debate, as well as our openness and social impact.

We will seek dialogue with government departments and politicians, explore all legal options, and continue to build networks with other universities and our partners.

To those who feel that political statements directly call into question their work, their background or their identity, we would like to say very clearly:

The attacks against you are attacks against us.
We stand together.