Entlang künstlerischer Positionen und theoretischer Impulse widmet sich die Lecture der Frage nach einer Poetik der Stimme(n) als Ort feministischer Kritik. Im Mittelpunkt steht die Materialität von Vielstimmigkeit und die Frage, inwiefern Mehrdeutigkeit, Überlagerungen und Brüche das Potenzial eröffnen, hegemoniale Sprachordnungen zu hinterfragen und zu verschieben.
Über die Speaker*innen
Luisa Kleemann promoviert an der HfBK Hamburg und forscht zu kulturellen Mythologien sowie zur Politik und Poetik der Stimme im Kontext feministischer Kritik. Zuletzt leitete sie interimistisch den Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern in Schwerin. Derzeit ist sie als Referentin der Direktion bei der Berlin Biennale tätig.
Lisa Dohmstreich ist Assistenz- und Programmkuratorin am Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern in Schwerin. Darüber hinaus lehrt sie regelmäßig Philosophie an der HfBK Dresden mit einem Schwerpunkt auf feministischer Sprachkritik.