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Todor Joe Musev erhält das Projektstipendium KunstKommunikation

Der Alumni der Zeitbasierte Künste wird zusammen mit Katze Greeven mit dem Projekt "Das Fest, das niemals endet" gefördert.

Die Agentur für was im Raum steht ist ein Künstler:innen-Duo bestehend aus Katze Greeven und Todor Joe Musev. Sie entwickeln partizipative Situationen in öffentlichen und sozialen Räumen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen künstlerischer Intervention, partizipativer Aktionskunst, poetischem Communitybuilding und utopischen Gedankenspielen.

Für ihr Projekt Das Fest, das niemals endet wurde ihnen nun das Projektstipendium „KunstKommunikation“ vom Kreis Steinfurt und dem DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst verliehen. Innerhalb eines mehrstufigen Bewerbungsverfahrens konnten sie mit ihrer Idee, das Schützenfest performativ neu zu verhandeln, überzeugen. 

Stipendiumsprogramm KunstKommunikation

Seit zwanzig Jahren fördert der Kreis Steinfurt im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst mit dem Stipendiumsprogramm partizipatorische Kunstprojekte und Interventionen im ländlichen Raum auf internationaler Ebene. Die Ausschreibung richtet sich an ortsbezogene Kunstprojekte, die nicht vorrangig ergebnis-, sondern prozess- und erfahrungsorientiert sind und sich gezielt mit der Geschichte, der Topographie, den sozialen Zusammenhängen oder der Ökologie des ländlichen Raums auseinandersetzen.

Jedem der zur Realisierung ausgewählten Projekte wird ein Stipendiumsbetrag von bis zu 9.000 € gewährt. Des Weiteren erhält jedes ausgewählte Projekt einen mietfreien Projektraum/Atelier.

Das Kuratorium besteht aus den drei externen Sachverständigen Noura Dirani (Direktorin Kunsthalle St. Annen Lübeck), Dr. Silke Feldhoff (Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Leitung Programmbereich Museum) und Prof. Dr. Käthe Wenzel (Bildende Künstlerin, Professorin für Ästhetische Praxis Europa-Universität Flensburg) sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kulturverwaltung des Kreises Steinfurt. 

Das Fest, das niemals endet

Seit dem Mittelalter bringen Schützenfeste Dörfer und Kleinstädte zusammen und scheinen unverzichtbar für den Zusammenhalt in der Region. In ihrem Projekt betreibt Die Agentur für was im Raum steht Traditionsforschung, tritt in Austausch mit Menschen in Hörstel und Umgebung, und lädt zum gemeinsamen künstlerischen Prozess ein. Angesprochen werden sowohl Mitglieder der Schützenvereine als auch Personen, die der Tradition kritisch gegenüberstehen. Die Aktionen münden in eine partizipative Arbeit im öffentlichen Raum: Das Fest, das niemals endet

Weitere Informationen:
www.da-kunsthaus.de