Maria Mandalka "Das ist ein Spiel. Das ist kein Spiel"

„Das ist ein Spiel. Das ist kein Spiel.“ 2017
Maria Mandalka
4. Studienjahr

Installation,
Holztisch, Stühle, Spiegelkasten, Gips, Beton, Pigmente, Graphit, Lack
112 cm x 80 cm x 90 cm plus Bestuhlung

„Das ist ein Spiel. Das ist kein Spiel.“ 2017 Maria Mandalka 4. Studienjahr  Installation,  Holztisch, Stühle, Spiegelkasten, Gips, Beton, Pigmente, Graphit, Lack  112 cm x 80 cm x 90 cm  plus Bestuhlung In den Letzen zwei Studienjahre ging ich der B

 

In den Letzen zwei Studienjahre ging ich der Beschäftigung, des Individuum in der Masse nach. Mit Spiegeln verhelfe ich mir, in meinen Arbeiten einen unendlichen Raum zu schaffen.

Die Anordnung der Figuren in „Es ist ein Spiel. Es ist kein Spiel.“ zeigen für mich einen Moment des Stillstandes auf, der eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Thematik fordert, wie weit wir in einem Spiel gehen können. Eine Reflektion aufs politische Geschehen oder auf zwischenmenschliche Situationen halte ich dem Betrachter offen. In der Ausstellung in den Höfen am Brüh, wurde die Installation ein Platz des Austausches und des Gesprächs.

(Zitat, Das Ornament der Masse, S. Krakauer S.51)

„Träger der Ornamente ist die Masse. Nicht das Volk, denn wann immer es Figuren bildet, hängen diese nicht in der Luft, sondern wachsen aus der Gemeinschaft hervor. Ein Strom des organischen Lebens wälzt sich von den von den schicksalhaft verbundenen Gruppen zu ihren Ornamenten, die als magischer Zwang erscheinen und somit Bedeutung belastet sind, das sie sich zu reinen Liniengefügen nicht verdünnen lassen. Auch die aus der Gemeinschaft ausgeschiedenen Menschen, die sich als Einzelpersönlichkeiten mit der eigenen Seele wissen, versagen bei der Bildung der neuen Muster. Gingen sie eine Veranstaltung ein, so ginge das Ornament nicht über sie hinweg. Es wäre eine farbige Komposition, die nicht zu Ende berechnet werden könnte, da ihre Spitzen sich wie die Zinken eines Rechens in die seelischen Zwischenschichten einsenkten, von denen der Rest noch verbliebe. Die Muster der Stadions und Kabarette verraten von solcher Herkunft nichts. Sie werden aus Elementen zusammengestellt, die nur Bausteine sind und nichts außerdem. Zur Errichtung des Bauwerkes kommt es auf das Format der Steine und Ihre Anzahl an. Es ist die Masse, die eingesetzt wird. Als Massenglieder allein, nicht als Individuen, die von innen her geformt zu sein glauben, sind die Menschen Bruchteile einer Figur.“