Was ein Schaukelpferd mit dem Studieninfotag der BURG zu tun hat.

Am Donnerstag der vergangenen Woche fand an der BURG der Studieninformationstag statt.

Gut sichtbar - die Tutoren. Foto: Max Mendez

Früher als in den anderen Jahren öffnete die Hochschule ihre Pforten. Hatte sich doch gezeigt, dass so ein Tag, gespickt mit etlichen wichtigen Programmpunkten ganz schnell vorbei geht. Also war jede Minute kostbar. Bereits ab 8.30 Uhr in der Frühe standen die Tutoren bereit, um die Gäste zu empfangen.„ Nehmen Sie sich eine Tüte, vergessen Sie das Programm nicht und packen Sie auch ein paar Infoblätter über die Stadt mit ein“ - das hörte man an dem Morgen sehr häufig. Mit einem freundlichen Lächeln wurden so die Gäste begrüßt.

Im Eingangsbereich wartete neben Publikationen, Faltblättern und einem Stand des Studentenwerkes  auch ein Schaukelpferd und lud zu einer „Heldenreise“ ein. Was steckte hinter der Idee, die Besucher schaukeln zu lassen?

Nun,  neben den viele Informationen, die es wie jedes Jahr bei der großen Auftaktveranstaltung gab, neben den zahlreichen Mappenberatungen, die mit Spannung erwartet wurden, wollten man dieses Mal den Besuchern auch einen  Moment nicht nur des Anfassens, sondern auch einen Moment des Mitmachens bieten.

Also scharrten sich vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltungen schon zahlreiche Gäste bei einem Becher Kaffee und leckerem Kuchen um ein kleines Schaukelpferd, das sicherlich so manche Kindheitserinnerungen wach werden ließ.

Zwei Studierende des Studienganges MMIVR-Design hatten ihr Projekt „Day Dreaming“ aufgebaut  und  jeder, der wollte, konnte sich auf eine Heldenreise begeben und „ schaukelpferdreitenderweise“  erleben, was interaktives Gestalten an der BURG bedeutet und wie es ist,  mit einer VR–Brille  sich auf einem Schaukelpferd durch eine virtuelle Welt zu bewegen.

So eingestimmt, konnte der Tag für die etwa 300 Besucher beginnen, ein Tag, der noch immer viel zu schnell vorbei ging und bei den Besuchern eine hoffentlich lange Zeit in Erinnerung bleibt. Und das  nicht nur wegen des Schaukelpferdes,  sondern wegen der BURG als einer Kunsthochschule, an der es sich lohnt zu studieren, an der Phantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.