„Ich bin die Maus!“ – Isolde Schmitt-Menzel

17. Juli – 31. August 2010
Eine interaktive Ausstellung in der Moritzburg von Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

Die Maus kommt aus Halle. Genauer gesagt: Isolde Schmitt-Menzel, die Schöpferin der aus Sendungen im Fernsehen oder aus Bilderbüchern bekannten legendären Maus, hat von April 1948 bis August 1950 an der Burg Giebichenstein in Halle studiert. Der Zoo in Halle ist der Ort, an dem Isolde Schmitt-Menzel zum ersten Mal eine Maus zeichnete. Die vielseitige Künstlerin, die vor allem als Grafikerin bekannt ist, lebt heute in den USA und feierte in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag.

Für die Studentinnen und Studenten um Karin Schmidt-Ruhland, Professorin für Spiel- und Lerndesign, ist das Jubiläum der Künstlerin ein willkommener Anlass, sich mit der Maus und ihrer Erfinderin zu beschäftigen. Das Ergebnis wird im Entrée der Stiftung Moritzburg, im Burghof und im MoritzKunstCafé vom 17. Juli bis 31. August 2010 präsentiert.

Mit interaktiven Medien und Spielmaterial verschiedenster Art werden kleine und große Leute zum Anschauen, Anfassen, Bewegen und Entdecken angeregt. Bereits vor der Moritzburg, durch das Eingangstor des Torturms hindurch, sieht der Besucher im Innenhof großformatige Formen, die sich – vom richtigen Blickpunkt aus betrachtet – zu einer Figur fügen und neugierig machen: „Mausskulptur exploded“!

Im Museumseingang heißt es dann: „Isolde Schmitt-Menzel oder Wie und wann die Maus in ihr Leben kam.“ Mit Grafiken, Fotos, Filmen und einem aufgezeichneten Interview, das die Studenten im Frühjahr 2010 mit Isolde Schmitt-Menzel in Halle geführt haben, wird in Form eines interaktiven Zeitstrahls die spannende Geschichte der „Mutter der Maus“, wie sich ihre Erfinderin selbst gern nennt, erzählt. Zwischen Museumseingang und Café leitet ein Vexierbild in das MoritzKunstCafé, den eigentlichen Aktionsraum. Hier laden Magnetwand, Animationen, Kuschel- und Leseecke zum Spielen, Lesen und Schauen ein. Für die Besucher gibt es Ansteckbuttons zum Selbstgestalten und der Museumsladen der Moritzburg hält ein vielfältiges Angebot zum Thema „Maus“, bereit.

Am Eröffnungstag werden Kinder „Mäusespuren“durch die Stadt Halle legen, die zum Ausstellungsort führen. Vom 3. bis 5. August finden im Rahmen der Ausstellung ganztägige Workshops für Kinder statt, die von Studierenden der Burg Giebichenstein geleitet werden. Die am Projekt beteiligten Studentinnen und Studenten aus der Fachrichtung Spiel-und Lerndesign der halleschen Kunsthochschule sind Anika Garz, Henrik Höhne, Maria Taebling, Martin Hajek, Willy Dumaz. Das Projekt wurde betreut von Prof. Karin Schmidt-Ruhland und Dipl.-Des. Stefanie Warich.

Ausstellungseröffnung:
Die Ausstellung „Ich bin die Maus!“ – Isolde Schmitt-Menzel wird am Freitag, dem 16. Juli 2010, um 16 Uhr in der Moritzburg und im MoritzKunstCafé eröffnet. Zur Ausstellung sprechen Dr. Katja Schneider, Direktorin der Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Karin Schmidt-Ruhland, Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle und Tony Loeser, Geschäftsführer von MotionWorks.

Frau Isolde Schmitt-Menzel wird zur Eröffnung anwesend sein.

Die Ausstellung wurde unterstützt vom Kulturfalter Verlag und vom MoritzKunstCafé.

Der Eintritt ist frei.  

17. Juli – 31. August 2010
Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. Juli, 16 Uhr
„Ich bin die Maus!“ – Isolde Schmitt-Menzel
Eine interaktive Ausstellung in der Moritzburg von Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt und MoritzKunstCafé
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)
www.kunstmuseum-moritzburg.de
Montag 11–15 Uhr
Dienstag-Sonntag 10 – 18 Uhr