FEM-Power

Informationen und Kontakte

FEM-Power in Sachsen-Anhalt

FEM Power ist ein landesweit initiiertes Projekt zur Förderung und Herstellung von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung. Gefördert wird das Projekt aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Verwaltung der Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt.
Als konkrete Zielvorgaben des Gesamtprojektes gelten:

  • Personalmaßnahmen zur Netzwerkbildung und Koordination von Gleichstellungs- und Gendermaßnahmen im Land Sachsen-Anhalt.
  • Verstärkung der Frauenanteile durch Forschungsstellen und/oder -stipendien für Frauen zur
  • Verbesserung der Berufungsfähigkeit für Professuren,
  • Förderung von kooperativen Promotionen von Frauen an Fachhochschulen.
  • Förderung von Veranstaltungen, die der Chancengleichheit dienen.
  • Steigerung der Anzahl der Frauen im MINT-Bereich

An insgesamt neun Standorten ist das Projekt FEM Power in Sachsen-Anhalt mittlerweile angelaufen. Aktuelle Informationen zum Landesprogramm und den einzelnen Projekten sind auf dieser Seite zu finden: fempower-lsa.de.
Darüber hinaus organisiert das Netzwerk FEM Power den Gender-Campus, eine Online-Plattform für Veranstaltungen und Initiativen rund um Gender(-forschung), Vielfalt, Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Antirassismus. Die Plattform mit aktuellen Veranstaltungshinweise in ganz Sachsen-Anhalt ist über diesen Link zu erreichen: www.fempower-lsa.de/gendercampus.html

Termine

Aktuelle Veranstaltungen und Mitteilungen des FEM Power Projektes an der Burg Giebichenstein finden Sie unter: www.burg-halle.de/hochschule/organisation/gleichstellung/aktuelles

Vergangene Veranstaltungen:

  • „Working together – Feministische Auseinandersetzungen zu prekärer Arbeit und gegenseitiger Fürsorge“ In der Herbstsession 2018 fand ein Workshop zu verschiedenen Aspekten von Prekarität im Kunstfeld und unter Kulturarbeiter*innen statt unter besonderer Berücksichtigung von Gleichstellungsfragen statt. Leiterinnen: Inga Zimprich und Annika Sominka. Weitere Informationen
  • „Arbeitsverhältnisse im Kunst- und Kulturbetrieb - eine Genderperspektive. Ein Vortrag von Dr. Alexandra Manske. Die promovierte und habilitierte Soziologin war am 6. Juni zu Gast an der Burg. Weitere Informationen
  • Sharing Vulnerability Die Künstlerin Inga Zimprich stellte am 9.5. in ihrem interaktiven Vortrag die von ihr mitinitiierte feministischen Gesundheitsrecherchegruppe aus Berlin vor. Weitere Informationen
  • She works hard - inszenierter Dokumentarfilm von Burg-Absolventin Kathrin Lemcke am 2.Mai 2018. Weitere Informationen
  • WORK, Work, work. Prekäre Arbeitsverhältnisse im Kunst- und Kulturbetrieb. Im Sommersemester 2018 startete eine neue Veranstaltungsreihe. Weitere Informationen
  • Perversionen der Geschichte: „Wie Frauen Objekte bilden“ Oder „Whose Stories are Told? Über Kunst, Geschlecht und Narrationen“ Vortrag von Marlene Pardeller am 20.12.2017. Weitere Informationen
  • WenDo-Workshop: Feministische Selbstverteidigung und Selbstermächtigung. Am zweiten Dezember-Wochenende (9.12. und 10.12) organisierte FEM Power einen WenDo-Kurs mit den WenDo-Trainerinnen Cosima Mangold und Jana Dreiseitel. Weitere Informationen
  • Podiumsdiskussion: „Trotzdem und Überhaupt? Über Wandel, Wert und Widerstände“ Am 29. November 2017 fand eine Podiumsdiskussion in der Mediathek statt Die BURG-MitarbeiterInnen Stella Geppert, Anja Kaiser, Iris Dankemeyer und Jonas Hansen diskutieren gemeinsam mit der Leipziger Künstlerin und Autorin Katharina Zimmerhackl über eigene berufliche Erfahrungen und Lebenswege im gestalterischen, künstlerischen und/oder wissenschaftlichen Arbeiten. Moderation: Annika Sominka. Weitere Informationen
  • Im Wintersemester 2017/18 fand die Veranstaltungsreihe „Trotzdem und Überhaupt“ des Projekts FEM-Power statt. Weitere Informationen
  • Vortrag: „Das Unbehagen mit dem Sternchen. Feministische Sprachkritik und der Zusammenhang von Sprache und Geschlecht.“ Donnerstag, 21. September 2017, 18 Uhr
  • Workshop: „Female Soul at Work – Feminismus, Kunst, Arbeit“ mit Mirjam Thomann (Berlin), Montag 18. bis Freitag 22. September 2017. Weitere Informationen
  • Künstlerin-Gespräch mit Mirjam Thomann, Mo. 18.9.2017, 18 Uhr
  • „Nur mit Netz und doppeltem Boden? Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im künstlerischen Freiberuf“ Am 14. Juni 2017 veranstaltete FEM Power eine Diskussions- und Informationsveranstaltung zur Vereinbarkeit von Selbstständigkeit/ Freiberuflichkeit und Familienplanung/ Schwangerschaft in Kooperation mit dem Designhaus statt.
  • „Coole Männer – verspannte Frauen? Heterosexuelle Paardynamiken und Arbeitsteilungen“. Am 7. Juni 2017 war im Rahmen des Projekts FEM-Power die Soziologin Dr. Sarah Speck zu Gast an der BURG. Sie sprach zum Thema „Coole Männer – verspannte Frauen? Heterosexuelle Paardynamiken und Arbeitsteilungen“. Weitere Informationen
  • Im Rahmen des Jour Fixe stellte Annika Sominka, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FEM- Power, am 25. April 2017 das Projekt der Hochschulöffentlichkeit vor und gab eine inhaltliche Einführung in das Verhältnis von Geschlechterforschung, feministische Bewegung(en), Kunst und Design.

Das Projekt FEM Power an der BURG

FEM-Power hat es sich zur Aufgabe gemacht, Zugänge der interdisziplinären Geschlechterforschung an der BURG zu etablieren und im Hochschulalltag auf die Erhöhung einer gendersensiblen Kommunikations- und Arbeitsstruktur hinzuwirken. Auf allen Ebenen der Kunsthochschule sollen Frauen mobilisiert, positioniert und weiter qualifiziert werden. Leiterin des Projektes ist die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der BURG, Prof.in Bettina Göttke-Krogmann. Frau Annika Sominka ist seit dem 1. November 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Umsetzung des Vorhabens zuständig.

Langfristig angelegte Gleichstellungsmaßnahmen sind u.a.:

  • Erhöhung des Frauenanteils bei den Lehrenden und MitarbeiterInnen analog zu den Studienzahlen
  • Gendersensible Schreibweise der hochschulöffentlichen Dokumente und Mitteilungen
  • Vernetzung mit anderen Gleichstellungs-Stellen in Sachsen-Anhalt und Kunsthochschulen
  • Workshops und Fortbildungen für BURG-Studierende und MitarbeiterInnen
  • Etablierung der Geschlechterforschung:
  • Die Finanzierung von zwei halbe Promotionsstellen in den Designwissenschaften mit einem Schwerpunkt in der Geschlechterforschung für jeweils drei Jahre
  • Veranstaltung von zwei Symposien mit den Schwerpunkten „Design und Gender“ und „Kunst und Gender“, letzteres in Verbindung mit einer Ausstellung in der BURG-Galerie
  • Institutionalisierung einer Vortrags- und Workshop-Reihe an der BURG
  • Verankerung von Lehrinhalten der Geschlechterforschung in die Studieninhalte der Wahlpflichtfächer
  • Bibliothek-Bereich zu Geschlechterforschung

Mitarbeiterin

Annika Sominka: Studium der Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung und Neuere und Neueste Geschichte (Magister) an der Philipps-Universität Marburg, Fachbereichsfrauenbeauftragte und studentische Gleichstellungsreferentin an der Philipps-Universität Marburg, 2014-2016 Mitarbeiterin am Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps-Universität Marburg, Lehrbeauftragte im Bereich der Geschlechterforschung und feministischen Wissenschaft.

Ansprechpartnerinnen

Prof. Bettina Göttke-Krogmann
Projektleiterin
Campus Design, Lehrklassengebäude, Raum 319
T +49 (0)345 7751-888
krogmann@burg-halle.de

Annika Sominka
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "FEM-Power"
Campus Design, Lehrklassengebäude, R. 222
T +49 (0) 345 7751 827
sominka(at)burg-halle.de