FEM-Power

Informationen und Kontakte

FEM-Power in Sachsen-Anhalt

FEM Power ist ein landesweit initiiertes Projekt zur Förderung und Herstellung von Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung. Gefördert wird das Projekt aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Verwaltung der Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt.

Als konkrete Zielvorgaben des Gesamtprojektes gelten:

  • Personalmaßnahmen zur Netzwerkbildung und Koordination von Gleichstellungs- und  Gendermaßnahmen im Land Sachsen-Anhalt.
  • Verstärkung der Frauenanteile durch Forschungsstellen und/oder -stipendien für Frauen zur Verbesserung der Berufungsfähigkeit für Professuren,
  • Förderung von kooperativen Promotionen von Frauen an Fachhochschulen.
  • Förderung von Veranstaltungen, die der Chancengleichheit dienen.
  • Steigerung der Anzahl der Frauen im MINT-Bereich

An insgesamt fünf Standorten ist das Projekt FEM Power in Sachsen-Anhalt mittlerweile angelaufen. In Kürze finden Sie weitere Informationen zum Landesprogramm auf dieser Seite: fempower-lsa.de.

Termine

Aktuelles: FEM-Power goes Herbstsession

  • Workshop: „Female Soul at Work – Feminismus, Kunst, Arbeit“
    Dozentin: Mirjam Thomann (Berlin)
    Montag 18. bis Freitag 22. September 2017
    Beginn Montag ab 15 Uhr, Dienstag bis Freitag ab 10 Uhr
    Design Campus, Neuwerk 7, Seminarraum Bibliothek
    Weitere Informationen
  • Montag, 18. September 2017: Hochschulöffentliche Filmvorführung: „Men on the Line“ von Andrea Fraser im Rahmen des Workshops "Female Soul at Work - Feminismus, Kunst, Arbeit" von Mirjam Thomann
    18 Uhr, Neuwerk 7, Seminarraum Bibliothek
    Die Filmvorführung ist für alle Interessierten der Burg Giebichenstein ohne Anmeldung frei zu besuchen. Weitere Informationen
  • Donnerstag, 21. September 2017, 18 Uhr: Vortrag: „Das Unbehagen mit dem Sternchen. Feministische Sprachkritik und der Zusammenhang von Sprache und Geschlecht.“

Vergangene Veranstaltungen:

  • Im Rahmen des Jour Fixe stellte Annika Sominka, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FEM- Power, am 25. April 2017 das Projekt der Hochschulöffentlichkeit vor und gab eine inhaltliche Einführung in das Verhältnis von Geschlechterforschung, feministische Bewegung(en), Kunst und Design.
  • Am Mittwoch, den 7. Juni 2017 war im Rahmen des Projekts FEM-Power die Soziologin Dr. Sarah Speck zu Gast an der BURG. Sie sprach zum Thema „Coole Männer – verspannte Frauen? Heterosexuelle Paardynamiken und Arbeitsteilungen“. Weitere Informationen
  • Am 14. Juni 2017 veranstaltete FEM Power eine Diskussions- und Informationsveranstaltung zur Vereinbarkeit von Selbstständigkeit/ Freiberuflichkeit und Familienplanung/ Schwangerschaft. Die Veranstaltung mit dem Titel „Nur mit Netz und doppeltem Boden? Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im künstlerischen Freiberuf“ fand in Kooperation mit dem Designhaus statt.

Das Projekt FEM Power an der BURG

FEM-Power hat es sich zur Aufgabe gemacht, Zugänge der interdisziplinären Geschlechterforschung an der BURG zu etablieren und im Hochschulalltag auf die Erhöhung einer gendersensiblen Kommunikations- und Arbeitsstruktur hinzuwirken. Auf allen Ebenen der Kunsthochschule sollen Frauen mobilisiert, positioniert und weiter qualifiziert werden. Leiterin des Projektes ist die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der BURG, Prof.in  Bettina Göttke-Krogmann. Frau Annika Sominka ist seit dem 1. November 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Umsetzung des Vorhabens zuständig.

Langfristig angelegte Gleichstellungsmaßnahmen sind u.a.:

  • Erhöhung des Frauenanteils bei den Lehrenden und MitarbeiterInnen analog zu den Studienzahlen
  • Gendersensible Schreibweise der hochschulöffentlichen Dokumente und Mitteilungen
  • Vernetzung mit anderen Gleichstellungs-Stellen in Sachsen-Anhalt und Kunsthochschulen
  • Workshops und Fortbildungen für BURG-Studierende und MitarbeiterInnen
  • Etablierung der Geschlechterforschung:
  • Die Finanzierung von zwei halbe Promotionsstellen in den Designwissenschaften mit einem Schwerpunkt in der Geschlechterforschung für jeweils drei Jahre
  • Veranstaltung von zwei Symposien mit den Schwerpunkten „Design und Gender“ und „Kunst und Gender“, letzteres in Verbindung mit einer Ausstellung in der BURG-Galerie
  • Institutionalisierung einer Vortrags- und Workshop-Reihe an der BURG.
  • Verankerung von Lehrinhalten der Geschlechterforschung in die Studieninhalte der Wahlpflichtfächer
  • Bibliothek-Bereich zu Geschlechterforschung

Mitarbeiterin

Annika Sominka: Studium der Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung und Neuere und Neueste Geschichte (Magister) an der Philipps-Universität Marburg, Fachbereichsfrauenbeauftragte und studentische Gleichstellungsreferentin an der Philipps-Universität Marburg, 2014-2016 Mitarbeiterin am Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps-Universität Marburg, Lehrbeauftragte im Bereich der Geschlechterforschung und feministischen Wissenschaft.

Ansprechpartnerinnen

Prof. Bettina Göttke-Krogmann
Projektleiterin
Campus Design, Lehrklassengebäude, Raum 319
T +49 (0)345 7751-888
krogmann@burg-halle.de

Annika Sominka
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "FEM-Power"
Campus Design, Lehrklassengebäude, R. 222
T +49 (0) 345 7751 827
sominka(at)burg-halle.de