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design paradox?

19. Designtheoretisches Symposion
Zeit: 7. Dezember 2002, 0.00h - 24.00hOrt:  überall und Neuwerk 7*

Am 7. Dezember 2002 findet an der Burg wieder ein designtheoretisches Kolloquium statt. Dieses neunzehnte Kolloquium wird in Kooperation mit der HfK Bremen durchgeführt.  

‚Design paradox?‘ - das Thema der Veranstaltung gilt diesmal den zahlreichen Aspekten, unter welchen man einen Zusammenhang zwischen Design und gewissen Paradoxien annehmen - oder auch bestreiten- kann: sei es, dass Design widersprüchlichste Anforderungen zu lösen hat, sei es, dass manche Grundprobleme des Design und der Designtheorie nicht ohne weiteres lösbar scheinen. Andererseits sind Paradoxien nie nur logische Fallen, sondern immer auch ästhetische Phänomene. Schon aus diesem Grunde ist das Thema wert, dass sich das Design - und insbesondere die Theorie des Design - damit befasst: über die Fundamente der eigenen Disziplin zu reden und, falls sich dieselben als widersprüchlich erweisen sollten, diese Widersprüche zu diskutieren.

Anders als beim letzten Burg-Symposion sollte diesmal weniger die Interdisziplinarität im Mittelpunkt stehen, stattdessen war eine Internationalisierung der Diskussion das Ziel. Es ging folglich darum, zunächst auswärtige Gäste und international renommierte Designtheoretiker um eine Positionsbestimmung zu bitten. Sie sind die Basis des virtuellen Kolloquiums ‚The Basic Paradox‘ am 7. Dezember 2002.  Der bisherige Vorlauf ist als Internetversion unter www.thebasicparadox.de zu finden. Hier können Thesen und Antithesen auf der Site direkt und im Vorfeld schon debattiert werden. Am Samstag, dem 7. Dezember werden einzelne Positionen dann in Form eines Live-Chat im Netz werden. Alle Vor- und Nachteile des Chattens - aber auch von wissenschaftlichen Kolloquien generell - werden dabei ins Spiel kommen, und es wird mehr als sonst noch darauf ankommen, dass das, worauf es ankommt, auch ankommt.

Dieses virtuelle Treffen am 7. Dezember erstreckt sich über 24 Stunden, von 0.00h bis 24.00h. Im Prinzip kann sich tatsächlich jede und jeder, von wo aus auch immer, an dem Meeting beteiligen. Das wird höchstwahrscheinlich zu einer radikal offenen und offenendigen Diskussion führen, die erst, derweil sie stattfindet, ihre eigenen Entwicklungsgesetze zu erkennen geben wird.

* Begleitet wird die Veranstaltung an zwei realen Orten. Einmal in Bremen, im Zuge der "profile intermedia" und in Halle. In Halle, wie auch in Bremen, sind alle Interessierten eingeladen, sich gemeinsam dem Thema zu nähern und sich in die laufende Chatdiskussion einzuklinken. Die Veranstaltung in Halle beginnt am 6. Dezember ab 23.00h und findet voraussichtlich in den Räumlichkeiten des Foyers in der Villa am Neuwerk 7 statt. Da sich das Symposion über 24 Stunden erstreckt, ist ein Einstieg jederzeit möglich. Es wird sieben Hauptchats /-diskussionen geben, die durch interessante Pausen unterbrochen werden.  Das genaue Programm wird in Kürze mitgeteilt werden und an der Burg erhältlich sein.
Interessenten, die sich in Halle, vor Ort am Chat beteiligen wollen, bitten wir, uns ihre Teilnahme mitzuteilen.