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Daniel Kruger |
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1951 geb. in Kapstadt
1971-72 Studium Schmuck/Graphik Uni. Stellenbosch Südafrika
1973-74 Studium Malerei Uni. Kapstadt Südafrika
1974-80 Studium Schmuck ABK München bei H.Jünger
1985-92 Lehraufträge in Stellenbosch/Südafrika, Schwäbisch-Gmünd,
London/GB, Providence/USA, Pforzheim, Oslo/Norwegen, Tokio/Japan
1993 lebt in München
ab 2003 Lehrauftrag in Halle, HKD Burg Giebichenstein
Div. Ausstellungen
und Beteiligungen, u.a.
in Düsseldorf, Münschen, Köln, Amsterdam, Zürich,Chicago,
Wien, Tokio, Hongkong, Sydney
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Sich küssende Fußballspieler, es gibt kaum ein Motiv, das die Gemüter
mehr erhitzt. In den zu TV-Shows mutierten Sportsendungen haben die sich abknutschenden
Männer immer häufiger ihren Auftritt – natürlich nicht in
der Absicht um sexuelle Tabus aufzubrechen, sondern um eine Sensation einzufangen.
Denn in unserem Kulturkreis bilden zärtlich umarmende Männer eine kostbare
Rarität, die viele aber als anrüchig und peinlich empfinden. Dieses
Küssen vor den Kameras der Fernsehanstalten und der Weltpresse wird deshalb
fast immer mit spitzen Kommentaren begleitet, wie >Sturmspitze xy hat eine
Frau und zwei kleine Kinder – kaum zu glauben<. Der Mannschaftssport
im Allgemeinen und der Männerbund >Fußballteam< im Speziellen
erweisen sich als eines der wichtigen Reservoirs in unserer Gesellschaft, in
denen Männer ihre Zuneigung
auf körperliche Weise offen zeigen können, egal ob sie heterosexuell
oder homo-sexuell veranlagt sind. Das Tor, der Sieg, der Glückstaumel und
die Begeisterung der 100 000 machen den Weg frei zu einem Verhalten, das als
verpönt gilt. Ein Hinweis darauf, dass Fußballspieler Stars besonderer
Art sind. Sie scheinen dem Alltagsleben entrückt. Ihnen sei es deshalb erlaubt,
sich anders zu benehmen als gewöhnliche Sterbliche.
Justin Hoffmann aus Daniel Kruger Keramik, Münchener Stadtmuseum, 1993.
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Majolika, Glasur, Aufglasurfarben, Poliergold
h: 26 cm
1992 
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