juicy things. Eine Ausstellung mit Symposium in 3 Akten

Die Ausstellung widmet sich in drei zeitlich aufeinander folgenden Akten gegenwärtigen Formen von Figuren der Unordnung und Wiedererzählungen in den Künsten. Re-Lektüren und Wiedererzählungen sowie die daraus resultierenden Brüche und Störungen ermöglich-en einen neuen Blick auf das Hier und Jetzt. Figuren der Unordnung wie der Trickster, die Vagabundin oder die Hexe, stellvertretend für das Andere* erleben eine Wiedererzählung und reiben sich an hierarchischen Strukturen oder tradierten Rollenbildern. Und bringen dadurch gesellschaftliche Verhältnisse, die nach wie vor überwiegend weiß und männlich* sind, in Unruhe. Daher steht das, was stört, durcheinanderbringt und neu vermengt im Zentrum des Projekts. Das thematische Spektrum des Projekts reicht von Auseinander-setzungen mit Wissensproduktionen und Un_sichtbarkeiten, über die Idee des Flüssigen und mehr-als-menschlichen Ausdrucksformen bis hin zu Fragen nach der gesellschaftlichen Formierung einer nicht mehr subjektzentrierten Intimität.