HERBSTSESSION 2018: Energetic Gates

Doris Uhlich
Montag, 24. September – Mittwoch, 26. September 2018, 10 – 17 Uhr
Südflügel, Campus Kunst, Seebener Straße 1

Foto: Boris Kopeinig

Teilnehmer max.  20

Kursbeschreibung
In dem Workshop vermittelt Doris Uhlich ihre gegenwärtigen Recherchen und die der letzten Jahre: Zentrale Themen sind ihre Philosophie des Fleisches, der Körper als Epizentrum von Aktion und Veränderung und die Archäologie von Energie. Jeder Körper hat andere Möglichkeiten, seine individuelle Energie in eine Form zu bringen. Die Methode, die Doris Uhlich entwickelt hat, nennt sich „Energetic Icons“ und lässt individuelle und gemeinschaftliche Energietanzformen entstehen. Bewegung wird zu einem körpereigenen Treibstoff, die WorkshopteilnehmerInnen bewegen sich immer mehr in einen Tanz hinein, in dem die Energie einer Bewegung wichtiger wird als ihre Form. Energieübertragungen untereinander und mit dem Raum werden erfahrbar. Die WorkshopteilnehmerInnen werden sich im Laufe des Workshops immer "un-menschlicher" bewegen, tierische, pflanzliche und robotische Physikalitäten und Intelligenzen werden erforscht, dadurch der Körper erweitert.

Doris Uhlich studierte „Pädagogik für zeitgenössischen Tanz” am Konservatorium Wien, war Spielerin im theatercombinat 2002-2009 und seit 2006 entwickelt sie eigene Projekte. Sie war „bemerkenswerte Nachwuchs-Choreografin“ im Jahrbuch von Balletttanz 2008 und „Tänzerin des Jahres“ in der Zeitschrift „tanz“ 2011 und 2015. 2013 erhielt sie den „award outstanding artist“ in der Kategorie„Darstellende Kunst“ des bka (Bundeskanzleramt Kunst und Kultur), 2017 erhielt sie den Nestroypreis in der Kategorie "Spezialpreis" für ihr Stück "Ravemachine". 

Zu ihren Projekten zählen u.a. „SPITZE“ (U.A. brut / Wien 2008), „mehr als genug“ (U.A. Les Subsistances / Lyon 2009), „Rising Swan“ (U.A brut / Wien 2010), „Uhlich“ (U.A. Wiener Festwochen 2011), „Come Back“ (U.A. steirischer herbst 2012), „more than naked“ (U.A. ImPulsTanz 2013), „Universal Dancer“ (U.A. brut / Wien 2014), „Boom Bodies“ (U.A. Tanzquartier Wien 2016), „Ravemachine“ (U.A. brut, WUK performing arts / Wien 2016), "Habitat" (U.A. donaufestival 2017), „Seismic Session“ (U.A. Secession und ImPulsTanz 2017), Every Body Electric (U.A. Tanzquartier Wien 2018). 2015 eröffnete sie das ImPulsTanz Festival mit "Hit The Boom".
Ihre Arbeiten touren international, in Europa, USA und Asien, in Theaterräumen und Museen. Doris Uhlich unterrichtet auch u.a. bei ImPulsTanz, Tanzquartier Wien, Konservatorium Wien Privatuniversität, k3 / Tanzplan Hamburg, Tanzhaus Zürich, Internationale Schillertage am Nationaltheater Mannheim, Theaterakademie Helsinki, Beijing Fringe Festival / China, Movement Research / NYC, Love-In / Toronto, Studio 303 / Montreal, Oita University / Japan, HZT / Berlin, Dance Center Zagreb, SPRING Academy / Utrecht, Impulse Akademie / Impulse Theater Festival, Seoul Dance Center / Korea.
Sie war Facultymember der Research Academy for Dance and Choreography / ZHdK Zurich 2014. 2016 hielt sie eine Lecture an der Musashino Art University / Tokyo. 2013, 2015 und 2017 war sie Mentorin im Mentorinnenprogramm des bka, 2017 war sie danceweb-Mentorin bei ImPulsTanz. Seit Herbst 2015 ist sie Lehrbeauftragte am Max Reinhardt Seminar in Wien.

„Rising swan“

„more than naked

Die Anmeldung ist verpflichtend und erfolgt von Montag, 9. Juli 2018, 12 Uhr bis Montag, 23. Juli 2018, 12.00 Uhr unter diesem Link.

„Burg gestaltet! QPL“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Lehrende(r)

  • Redaktion Studienkoordination QPL

„Burg gestaltet! QPL“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Lehrende(r)

  • Redaktion Studienkoordination QPL