Industrial Design M.A.

Master-Studiengang Industrial Design
Telefon +49 (0)345 7751-937, id_master(at)  burg-halle.  de

Bewerbungstermine

Die Online-Anmeldung zur Masterbewerbung ist vom 1. April bis 15. Mai für das folgende Wintersemester möglich.

Weitere Informationen zur Bewerbung

Master-Studiengänge an der BURG

Standort

Campus Design, Villa Anbau
Neuwerk 7, 06108 Halle

Kontakt

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Dezernat für studentische und akademische Angelegenheiten
Studieninformation
T +49 (0) 345 7751-532
F +49 (0) 345 7751-517
studinfo(at)  burg-halle.  de

Fachstudienberatung Industriedesign
Prof. Guido Englich
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale)
T +49 (0) 345 7751-937
industriedesign(at)  burg-halle.  de

Bachelor-Studienrichtung

Industriedesign

Industrial Design (M.A.)

Tätigkeitsfelder für Industrial Designer umfassen heute eine große Bandbreite: von der Entwicklung realer Produkte bis zur Gestaltung von Prozessen, Interaktionen und Programmen. Dies kann sich in der Konzeption von Handlungs- und Kommunikationsstrategien oder Dienstleistungen ebenso äußern wie in der Gestaltung von physischen oder digitalen Produkten. Design als »Methode der Intervention« und »Werkzeug für Innovation« berücksichtigt in der Forschung und Lehre eines universitären Masterstudiengangs die neuesten technologischen Entwicklungen ebenso wie die Erkenntnisse der Wissenschaften vom Menschen in seiner natürlichen und sozialen Umwelt.

Das projektorientierte Masterstudium trainiert die Studierenden in der methodischen Planung und Durchführung von transdisziplinären Gestaltungsprozessen sowie in der hierfür erforderlichen Team- und Kommunikationskompetenz. Die Wahlmöglichkeit verschiedener – auch studiengangsübergreifender – Projektangebote bietet die Möglichkeit zur Vertiefung individueller Positionen. Das Studienziel, nachgewiesen in der Masterthesis, ist eine hohe und originäre Konzept- und Entwurfskompetenz; die Fähigkeit, integrierte und ganzheitliche Gestaltungsstrategien zu entwickeln – in kritischer Reflexion mit gesellschaftlichen und kulturellen, mit wissenschaftlichen und technologischen, mit ökonomischen und ökologischen Bedingungen und Optionen der jeweiligen Aufgabe. Damit bereitet der Masterstudiengang Industrial Design die Absolventen auf vielfältige Handlungsfelder vor und schafft optimale Voraussetzungen für freiberufliche Entwurfs- und Beratungstätigkeit ebenso wie für die Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben in Unternehmen und Institutionen.  Kooperationen mit anderen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Partnern aus Kultur und Wirtschaft ergänzen das Studienprogramm.

 

Projekte im Masterstudiengang Industrial Design können frei aus den folgenden Schwerpunkten gewählt werden: 

 

Designmethoden und Experiment

Entwerfen mit digitalen Werkzeugen. Experimentieren in kulturellen, technologischen, sozialen und ökonomischen Kontexten. Künstlerische und planerische Methoden. Erlernen und Erproben neuer, zeitgenössischer Entwurfstechnologien. 

 

Narratives und Sensuelles Design

Im Schwerpunkt Narratives und Sensuelles Design steht insbesondere die Vermittlung und Aneignung einer erzählerischen, sinnlichen und poetischen gestalterischen Ausdrucksfähigkeit im Vordergrund. 

 

Material | Technologie | Nachhaligkeit

Im Vordergrund steht die explorative Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Materialien und Technologien als Ausgangspunkt für innovative Strategien, Systeme und Produkte – zur Gestaltung von nachhaltigen Zukünften. 

 

Strategische Produkt- und Konzept-Entwicklung

Vermittlung von Methoden für erweiterte Handlungsfelder und Aufgaben im Design: von gegenständlichen Produktentwicklungen bis zu prozessorientierten Entwurfskonzepten, von der Lösung konstruktiv-gestalterischer Aufgaben bis zu interaktionsbezogenen Design-Strategien in realen, sozialen Kontexten unter Einbezug und Partizipation von Nutzer*innen in die Designprozesse.

 

Produkt- und Systemdesign

Die Analyse von Systemen und deren Bedeutung im Gestaltungsprozess stehen im Vordergrund dieses Schwerpunktes. Zudem gilt es die Klärung der Begrifflichkeit, Bedeutung und Grenzen von Systemen im sozialen, technischen und kulturellen Kontext und der Systemdefinition im Design zu diskutieren.