Der dritte MacReiseführer – als Taschenbuch in zwei Auflagen
verlegt beim rororo-Taschenbuchverlag
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MacReiseführer
Manuskript und Gestaltung
Autoren: Guido Englich, Anna Wagner
Rowohlt Taschenbuchverlag, 1991
Mit dem „MacReiseführer“ beginnt der Rowohlt-Verlag eine Buchreihe über die Gestaltungs-Möglichkeiten an Macintosh-Computern.
In der Gestaltung gehen wir mit diesem Buch weit über bis dahin gewohnte Standards des Verlags hinaus. Das bleibt nicht ohne Folgen: Als „ein in seiner ästhetischen wie didaktischen Konzeption herausragendes Buch, zugleich die Möglichkeiten der neuen Technik darstellt und verkörpert…“ wird der „MacReiseführer“ von der Stiftung Buchkunst im Wettbewerb der „Schönsten Bücher 1991“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Der MacReiseführer ist die dritte und komplett überarbeitete und aktualisierte Fassung der Vorläufer: MacReiseführer beim Systhema-Verlag und dem ersten MacReiseführer, den wir 1989 im Selbstverlag in einer Auflage von 200 Stück hergestellt und publiziert haben.
Die Entstehungs-Geschichte des MacReiseführer
Der zweite MacReiseführer – als gebundenes Buch
verlegt beim Systhema-Verlag München, 1989
Der Ur-MacReiseführer – im Selbst-Verlag
auf eigene Kosten hergestellt und vertrieben, 1988
kommentar von nick roericht:
der mac-reiseführer hat grosse bedeutung für mich, eigentliche mehrere: zunächst war es eine auseinandersetzung mit einem völlig neuen metier, dann war es ein tribut an den mac, dann war es der mut von anna wagner und guido englich, sich so stark mit einer sich soeben erst entwickelnden materie auseinander zu setzen bzw. kopfüber einzusteigen. schliesslich die evolution dieser arbeit, dieses neulings: erst eine projekt-arbeit, dann ein büchlein im selbstverlag, dann ein fach-verlag dazwischen und schliesslich bei computer rororo!
und heute betrachten wir das büchlein mit der gleichen bewunderung und freude wie wir modell-eisenbahnen behüten: und müssen uns vor der verführung fürchten, das damals gewesene als das viel schönere, erstrebenwertere zu verhimmeln. tatsächlich bedauere ich, dass sich artefakte die sich z.b. zu macintosh-beginn, z.b. im verein mit mac-vison als äusserst orginäre, als neu und ganz einzigartige abzeichneten von stumpfem realismus, perfektionismus verdrängen liessen: es ging der entwicklung offenbar einzig und allein darum, endlich die tomate so foto-realistisch abzubilden wie sie der himmel nie gesehen hat.
lisa: nimm es als erbauung, als gute übung zur durchsetzung. und wenn du anna oder guido einmal triffst in berlin, oder suche sie dir: erzähl ihnen, dass da ein bewunderer sitzt in ulm!
Quelle:
roericht.net/index.php/input/bibliothek



