Michael Marten
Wieviel Zukunft steckt im Zukunftszentrum?

VORTRAG
19.11.2024

Stadtplanerische Visionalisierung zur Umgestaltung des Riebeckplatzes mit Hotel und Zukunftszentrum

„In Halle (Saale) soll ein neuer Ort entstehen, der einlädt, verbindet, in dem geforscht und debattiert wird, wo Geschichten erzählt und das gegenseitige Verständnis von Ost und West sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden sollen.

Drei ineinander verwobene Schwerpunkte sollen das spektakulär gebaute Haus erfüllen: Wissenschaft, Ausstellungen und Dialog.“ (Aus der Broschüre zum „Zukunftszentrum – Deutsche Einheit und Europäische Transformation“, Juli 2023)

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Zukunftszentrum“, wofür steht es, wer soll dort zusammenkommen? Inwiefern werden die seit 1989/90 stattfindenden Transformationsprozesse dort erforscht? In welchem Verhältnis stehen Zukunftserwartungen und Vergangenheitsanalyse?

 

Michael Marten, *1968, ist Leiter des Teams für die Gründung des 'Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation', Bundeskanzleramt Berlin. Seit 1995 war Michael Marten in den Leitungsstäben verschiedener Bundesministerien tätig, unter anderem im Bundesverkehrsministerium, im Bundesbau-, Bundesumwelt- und Bundesinnenministerium sowie in der Politischen Planung der von 2002 bis 2009 für den 'Aufbau Ost' verantwortlichen Bundesminister. Als Leiter des Referates Gesellschaftspolitische Grundsatzfragen und Strukturwandel im Bundesumweltministerium war Michael Marten 2018 gleichzeitig Sherpa für Strukturentwicklung in der Kommission 'Wachstum, Strukturentwicklung und Beschäftigung' ('Kohlekommission'). Seit 2022 ist er Leiter des Referates 'Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation' im Stab des Ostbeauftragten Carsten Schneider im Bundeskanzleramt und betreut damit die Gründung und den Bau des Zukunftszentrums als einem der zentralen Vorhaben der Bundesregierung in dieser Wahlperiode für das Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland. In der letzten Legislaturperiode war er verantwortlich für die Koordinierung der Themen Verkehr, Bau, Digitalisierung und Wirtschaft in der SPD-Bundestagsfraktion.