Jenseits der (populistischen) Alternativlosigkeit
Ästhetische Interventionen als demokratische Notwendigkeit
von
Jenseits der (populistischen) Alternativlosigkeit
Ästhetische Interventionen als demokratische Notwendigkeit
von
Wenngleich liberale Demokratien nicht erst seit gestern unter zunehmendem Druck stehen, scheint der Abgesang auf die offene Gesellschaft1 so laut und zugleich so zustimmungsfähig wie selten zuvor. So kann insbesondere mit Blick auf die USA gerade hautnah beobachtet werden, wie der Faschismus zur expandierenden Realität wird,2 während unter anderem auch in Deutschland rechtspopulistische – und häufig zugleich rechtsextreme – Kräfte so stark sind wie seit 1945 nicht mehr.3 Angesichts dieser wachsenden und überaus realen antidemokratischen Bedrohungen wie auch der damit einhergehenden Normalisierung von menschen- und demokratiefeindlichen Positionen bis hinein in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ kann die Frage daher nicht mehr lauten, ob demokratische Akteur*innen gegen diese Entwicklungen aktiv intervenieren sollten, sondern vielmehr wie sie intervenieren müssen, ohne selbst den Mitteln der Manipulation und Instrumentalisierung zu verfallen.4
Da sich die vorherrschenden liberaldemokratischen Politikvorstellungen nach wie vor durch eine Fixierung auf Konsens und Rationalität auszeichnen, konnten insbesondere Kräfte der Neuen Rechten5 derweil vor allem auch mit strategisch emotional-affektiven Deutungsangeboten auf ästhetischer Ebene erfolgreich alternative Wege aufzeigen, weshalb im Folgenden deren Eignung auch für liberaldemokratische Ansätze im Fokus der Betrachtungen stehen soll.6 Dabei wird sowohl das demokratische Potenzial dargelegt als auch begründet, warum ästhetische Interventionen letztlich als Pflicht prodemokratischer Akteur*innen verstanden werden sollten und zugleich sogar einen invasiven Charakter aufweisen müssen, um überhaupt wirksam sein zu können.
Die Grenzen des Sicht-, Denk- und Machbaren
Grundlage der nachfolgenden Ausführungen ist die Annahme einer nahezu alle Teile der Gesellschaft umfassenden Illusionskrise, die sich vor allem in einer allgemeinen Unzufriedenheit mit dem Bestehenden manifestiert und von den Angeboten der Neuen Rechten gezielt adressiert wird.7
Dementsprechend muss der Erfolg dieser Akteur*innen auch als ein Symptom und nicht als Ursache einer tiefgreifenden gesamtgesellschaftlichen Krise verstanden werden.8 Denn in einer Zeit, in der viele Menschen keine positiven Vorstellungen mehr von der Zukunft zu haben scheinen und allenfalls wenig Hoffnung, diese überhaupt mitgestalten zu können, geben sie eher vagen und zunächst richtungslosen Affekten nicht nur ein Ziel und eine Gestalt, sondern bieten durch eine klare Positionierung gegen den Status quo auch eine vermeintliche Alternative und damit ein Versprechen auf Veränderung.9 Dieser Affekt des Unbehagens – ähnlich einer Ahnung, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse auch anders sein könnten oder gar sollten – zeichnet sich durch eine grundsätzliche Unbestimmtheit und Ungerichtetheit aus. Aufgrund eben jener Offenheit kann er unterschiedlich kanalisiert und mobilisiert werden und demgemäß statt für Vorurteilsdenken und Feindseligkeit auch für progressive und emanzipatorische Anliegen wie Gerechtigkeit und Gleichberechtigung nutzbar gemacht werden.10
Was bei der Mobilisierung durch die Neue Rechte indes besonders deutlich wird, ist ihr strategisches Vorgehen auf der ästhetischen Ebene. Dieses identifiziert Daniel Hornuff 2019 in seiner detaillierten Analyse ihrer Inszenierungs- und Gestaltungspraktiken sogar als zentrales Vehikel dafür, dass mit der Neuen Rechten auch die Ideologie des Rechtsextremismus Zugang zur „Mitte der Gesellschaft“ gefunden hat und damit auch als „[…] ästhetische[n] Angriff auf die offene Gesellschaft […]“11. Dieser kann wiederum als umfassendes Design einer kollektiven Identität begriffen werden, ähnlich einer Corporate Identity, die sich in jeglichen Formen ihrer Kommunikation, ihres Auftretens und ihrer Interventionen widerspiegelt.12 Einerseits inszenieren sie eine ästhetische Angleichung, die eine hohe (visuelle) Anschlussfähigkeit an die „gesellschaftliche Mitte“ erlaubt. Die Neue Rechte weckt keinerlei Erinnerungen mehr an die Neonazis der 1990er-Jahre, sondern präsentiert sich bewusst in einer pluralistischen und modernen Ästhetik und einer ebenso abgeschwächten und angepassten Rhetorik. Andererseits schafft ihr bewusstes Spiel mit eindeutigen Mehrdeutigkeiten und den Grenzen des Sagbaren wie auch der gezielten Abgrenzung zur „Mainstream-Meinung“ – stets geframed als Verteidigung der Meinungsfreiheit – eine Art neuer Subkultur und folglich ein Angebot von Zugehörigkeit.13 Gerade diese „[…] Mischung aus ästhetischer Angleichung und stilistischer Abkehr […]“14 zeichnet die neue rechte Ästhetik aus und macht ihren aggressiven Nationalismus gesellschaftlich so anschlussfähig. Dieses Vorgehen ermöglicht(e) es ihnen, sowohl ein umfassendes Angebot zu unterbreiten, die Welt zu deuten und sich selbst darin zu verorten, als auch abseits etablierter Ansichten und Meinungen neue Räume des Möglichen zu eröffnen.
Die nach wie vor weit verbreitete Scheu vor politischen Affektionen auf prodemokratischer Seite führte dabei letztlich dazu, dass diesem Angriff augenscheinlich (zu) wenig entgegengesetzt wurde.
Folgt man den Betrachtungen Jacques Rancières, liegen die Ursachen für das beschriebene Unbehagen vor allem in einer Hegemonie neoliberaler Begründungslogik westlicher Demokratien wie auch in dem ideologischen Sieg des Modells liberaler Demokratie, wodurch der Streit um und die Hoffnung auf gesellschaftliche wie auch politische bzw. demokratische Alternativen zunehmend verdrängt wurden und einer Alternativlosigkeit wichen.15 Im Sinne von Antonio Gramscis Hegemoniebegriff wird der so entstandene Common Sense (oder auch Alltagsverstand) dabei außerdem durch eine Aufteilung des Sinnlichen zementiert.16 Fragen der sozialen und politischen Teilhabe wie auch die Grenzen des Sicht-, Denk- und Machbaren werden dabei durch eine Ästhetik der Politik – also durch ein alltägliches und sinnlich erfahrbares System von Gewohnheiten, Vorstellungen und Praktiken – limitiert und implizit festgelegt. Erst eine Neuordnung des Sinnlichen, die mit der bestehenden Logik bricht, kann eine Emanzipation von der Unmündigkeit, die Befreiung vom bestehenden Common Sense und den damit einhergehenden Grenzen von Teilhabe, Freiheit und Gleichheit entstehen lassen und so letztlich Räume für Neues eröffnen.17 Grundlegend bei diesen Ausführungen ist dabei die Annahme der Kontingenz moderner Gesellschaften, nach welcher gesellschaftliche Ordnungen immer durch die jeweilige soziale Praxis selbst konstituiert werden und daher stets temporär und instabil sowie dementsprechend kontinuierlich veränderbar sind.18
Insbesondere da man feststellen muss, dass die Neue Rechte zumindest in Teilen bereits den Alltagsverstand zu verändern vermochte – man denke hier nur an die enorme gesamtgesellschaftliche Diskursverschiebung seit dem Erstarken der AfD,19 im Zuge dessen es bspw. entgegen aller Fakten so erscheint, als wäre das Thema Sicherheit mittlerweile über nahezu das gesamte Parteienspektrum einzig durch das Thema Migration bestimmt20 – könnte angenommen werden, ihr Vorgehen eröffne ebensolche neuen Perspektiven für politisches Handeln und Denken. Jedoch bieten ihre Angebote eben keine Befreiung aus der Unmündigkeit, sondern lediglich einen Weg in eine zwar neue, gleichwohl aber bereits immanent festgeschriebene und ausgestaltete Hegemonie der Ungleichwertigkeit und damit in ein weiteres Regime des Sinnlichen, das sich der Emanzipation im dargelegten Sinne verweigert.21
Räume eines produktiven Unbehagens
Die bisherigen Betrachtungen erlauben einerseits das Aufgreifen bzw. Adressieren des ungerichteten Affekts des Unbehagens und andererseits eine gewisse Invasivität als zentrale Gedanken festzuhalten. Die theoretischen Ausarbeitungen lassen die Vermutung zu, dass so ein Zugang zum Alltagsverstand hergestellt, der bestehende Common Sense aufgebrochen und schließlich eine Neuordnung des Sinnlichen überhaupt erst ermöglicht wird. Denn ohne dergestaltige demokratische Angebote konnte augenscheinlich überhaupt erst jene gesellschaftliche Leerstelle entstehen, welche die Neue Rechte mit ihrer strategischen Affektpolitik zu füllen vermochte, indem sie jenen zunächst ziellosen und unbestimmten Affekten eine feste Gestalt und klare Richtung gaben, vor allem in Form einer Sicherheit versprechenden, jedoch exkludierenden völkischen Idee des Nationalstaates.22
Da gerade in solchen Szenarien einer (gefühlten) Krise oder eines vagen Unbehagens das Bedürfnis nach einer (temporär) gestalt- und haltgebenden demokratischen Identität und damit letztlich auch die Offenheit und Gestaltbarkeit von Demokratien aufscheint, können die – in eine noch offene Zukunft weisenden, zu jenem Zeitpunkt unartikulierter und nicht klassifizierter – Diffusitäten im Sinne der Kontingenzannahme als eigentliche Kernmomente von Demokratien sowie als fruchtbarer Ausgangspunkt für den beschriebenen Emanzipationsprozess begriffen werden.23
Dementsprechend gilt es, Möglichkeiten aufzuzeigen, sich dieses Unbehagens zunächst überhaupt bewusst zu werden, ihm nachzugehen sowie dessen Ursachen zu ergründen und eben nicht direkt in eine neue Richtung zu kanalisieren, sondern den Affekt als Ausgangspunkt eines offenen Findungs- und kollektiven Gestaltungsprozesses produktiv zu nutzen.24
Zweifelsohne können insbesondere Kunst, Design und Kultur als ästhetische Praktiken hier wichtige Beiträge leisten, um dergestaltige Räume zu schaffen, in denen der Affekt des Unbehagens zunächst produktiv mit gezielten Interventionen verstärkt bzw. sogar provoziert und schließlich auch reflektiert wird.25 Ästhetische Interventionen können vor allem in Form realer Utopien in diesen Prozessen eine unterstützende, weil Hoffnung stiftende Kraft entfalten und eine Ahnung des Möglichen spürbar werden lassen. An die Widersprüche expliziter Lebensrealitäten anknüpfend und Räume ästhetischer Erfahrungen eröffnend, die sich im Alltäglichen wiederfinden bzw. dieses durchbrechen, schaffen sie so veränderliche Entwürfe des „[…] Möglichkeitsgehalt[s] des Wirklichen […]“.26
Exemplarisch für eine solche utopistische Interventionskampagne kann dabei u.a. die Initiative Komm in die Gänge angeführt werden, die im Jahr 2009 mit rund 200 Künstler*innen die vor dem Abriss stehenden Gebäude des Hamburger Gängeviertels besetzte. Mit zahlreichen Galerien, Performances, Diskussionen und Partys konnte das Viertel dabei so wiederbelebt werden, dass es sich nicht nur temporär zu einer alternativen und innerhalb der Stadtgesellschaft anschlussfähigen Vision eines kulturellen Ortes partizipativer Stadtentwicklung entwickelte, sondern sich in der Folge auch realgesellschaftlich verwirklichen ließ.27
Einen anderen Weg utopistischer Intervention wählte bspw. der Künstler Alfredo Jaar, der mit „The Skoghall Konsthall“ auf das Fehlen kultureller Räume in der schwedischen Stadt Skoghall aufmerksam machte. Indem er vor Ort eine Kunsthalle aus Papier erbaute, die er nach einer nur 24-stündigen Ausstellung restlos abbrannte, gab er den Anstoß für ein breites Bürger*innen-Bündnis, das sich letztlich für die Schaffung eines lokalen Kulturzentrums einsetzte.28
Beide Aktionen können als exemplarische Ansätze für das demokratiefördernde Potenzial herangezogen werden, das ästhetischen Interventionen zu Beginn dieser Ausführungen zugeschrieben wurde. Sie erzeugen jene beschriebene Ahnung des Möglichen, ohne jedoch klare Bedeutungen oder Wirkungen vorbestimmen zu wollen. Trotz ihrer Invasivität drängen sie sich nicht auf, sondern laden vielmehr dazu ein, selbst aktiv zu werden und an der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes teilzuhaben. Auf diese Weise geben sie einen Impuls zur aktiven und emanzipatorischen Mitbestimmung und Mitgestaltung. Jaars Ansatz nutzt dabei in Teilen eine Verschränkung von Utopie und Dystopie, wie sie sich auch in vielen Interventionen des Zentrums für Politische Schönheit wiederfindet. Die Ansätze des Künstler*innenkollektivs sind dabei vor allem darauf ausgerichtet, zunächst überhaupt jenes Unbehagen und den Wunsch nach Veränderung zu provozieren. So kann etwa deren beißende und die zynische Migrationspolitik spiegelnde Aktion „Flüchtlinge fressen. Not und Spiele“ aus dem Jahr 2016 als interventionistischer Versuch verstanden werden, die herrschende Hegemonie zu hinterfragen und die Kontingenz des Status quo offenzulegen. Unter anderem durch Plakate mit der allzu naiv wirkenden, jedoch den Kern treffenden Frage: „Mama, warum kommen die Flüchtlinge nicht einfach mit dem Flugzeug?“ brachen sie jenen Zukunft stiftenden und urdemokratischen Gedanken der Kontingenz auf eine wirksame und greifbare Ebene herunter. Damit provozierten sie nicht nur jenen Moment des Unbehagens, sondern versuchten diesen schließlich auch in besagte Produktivität zu überführen, indem sie vor Ort zusätzliche Räume der Reflexion und des kollektiven Austauschs in Form von „Salon-Abenden“ schufen.29
Wege aus der Alternativlosigkeit
Wenn eines aus den vorangegangenen Ausführungen deutlich geworden sein sollte, dann, dass nicht allein die zunehmende Bedrohung liberaler Demokratien durch Akteur*innen der Neuen Rechten, sondern vor allem die dargelegten Ursachen und Erfolgsbedingungen für ihr Erstarken ausschlaggebend dafür sein sollten, prodemokratische Interventionen als unumgängliches Instrument zukunftsfähiger Demokratien zu begreifen. Denn wenn latentes Unbehagen demokratisch unbeantwortet bleibt und einer daraus resultierenden gefühlten Alternativlosigkeit einzig rational begegnet wird, können antidemokratische Kräfte ein solches Vakuum überhaupt erst nutzen. Sie etablieren sich dann als angeblich „wahre“ Alternative und versprechen vermeintlich „echte Veränderung“. Eine gewisse Invasivität scheint nötig, um den Alltagsverstand und dessen verengte Grenzen – die letztlich Ursache jener Alternativlosigkeit zu sein scheinen – aufzubrechen. Gerade ästhetischen Interventionen obliegt durch ihre Gestaltungsmacht und -freiheit hier eine Verantwortung, jene Räume zu schaffen, in denen Affekte des Unbehagens erfahrbar aber zugleich auch in Ahnungen des Möglichen und produktive Formen kollektiven Gestaltens und alternativen Entwerfens kanalisierbar werden.
Vor allem diese Räume sind es, die maßgeblich dazu beitragen können, den Kampf um die Deutungshoheiten demokratischer Werte und Identitäten nicht den Demokratiefeind*innen zu überlassen, sondern die zersetzende Wirkung einer herrschenden Alternativlosigkeit mit kreativen, emotionalen und inklusiven Visionen in das demokratische Versprechen steter Veränderung zu überführen und die Möglichkeit von Wandel wieder spürbar zu machen. Den Kampf um die Zukunft der offenen Gesellschaft gilt es nämlich nicht allein nur in den Parlamenten zu führen, sondern vielmehr in jedem öffentlichen Raum, jeder ästhetischen Setzung und jeder alltäglichen Geste der Teilhabe. Denn egal wo autoritäre Kräfte Ängste instrumentalisieren, müssen wir Demokrat*innen dem mit all unserer Gestaltungsmacht, Vorstellungskraft, Empathie und kreativer Unruhe entschieden entgegentreten – so laut wir können, und solange wir es noch können.
Literaturverzeichnis
Besand, Anja: Die Zukunft als Albtraum. In: Besand, Anja (Hg.): Bildung nach reaktionären Revolutionen. Was sich von der TV-Serie The Handmaid’s Tale lernen lässt, Wiesbaden 2021, S. 105–124.
Deutschlandfunk: Europawahl 2024. Rechtsruck in der EU und die Folgen, in: Deutschlandradio, 10.6.2019. Abgerufen am 4.5.2025 von: www.deutschlandfunk.de/europawahl-2024-prognosen-hochrechnung-ergebnisse-100.html
Gängeviertel e.V.: Unser Konzept, in: Das Gängeviertel, 2015. Abgerufen am 4.5.2025 von: https://das-gaengeviertel.info/ gaengeviertel/zukunftskonzept.html
Gängeviertel e.V.: Zeitleiste, in: Das Gängeviertel, 2015. Abgerufen am 4.5.2025 von https://das-gaengeviertel.info/gaengeviertel/ zeitleiste.html
Gould, Deborah B.: Moving politics: emotion and ACT UP’s fight against AIDS, Chicago 2009.
Häusler, Alexander: Kumulative Radikalisierung: Der völkischautoritäre Populismus der AfD, in: Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 32. Jg., 1/2019, S. 83–88.
Heide, Stephanie: Institut für Staatspolitik, in: Fachstelle Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien der Heinrich- Böll-Landesstiftungen (Hg.): Antidemokratie getarnt als politische Bildung, Dresden 2024, S. 31–59.
Heidenreich, Felix: Was ist und wie entsteht demokratische Identität? In: Wendel, Saskia (Hg.): Was ist und wie entsteht demokratische Identität? Göttingen 2014, S. 15–31.
Heidenreich, Felix: Die Zukunft der Demokratie: Wie Hoffnung politisch wird, Ditzingen 2023.
Heidenreich, Felix: Was ist und wie entsteht demokratische Identität?, in: Wendel, Saskia (Hg.): Was ist und wie entsteht demokratische Identität?, Göttingen 2014, S. 15–31.
Hirschfeld, Uwe: Notizen zu Alltagsverstand, politischer Bildung und Utopie, Hamburg 2015.
Hornuff, Daniel: Die Neue Rechte und ihr Design: Vom ästhetischen Angriff auf die offene Gesellschaft, Bielefeld 2019.
Marchart, Oliver: Das unmögliche Objekt. Berlin 2013.
Mouffe, Chantal: Über das Politische: Wider die kosmopolitische Illusion, Berlin 2007 (engl. Originalausgabe London/New York 2005).
Mouffe, Chantal: Agonistik. Die Welt politisch denken, Frankfurt am Main 2014 (engl. Originalausgabe London/ New York 2013).
Mouffe, Chantal: Eine Grüne demokratische Revolution: Linkspopulismus und die Macht der Affekte, Berlin 2023a (engl. Originalausgabe London 2022).
Mouffe, Chantal: Artistic Strategies in Politics and Political Strategies in Art, in: DESIGNABILITIES, Design Research Journal (06) 2023b.
Murašov, Eva: Ausländerfeindlichkeit statt Fakten: Deutschlands Migrationsdebatte ist außer Kontrolle, in: Tagesspiegel, 2024. Abgerufen am 20.7.2025 von: www.tagesspiegel.de/politik/auslanderfeindlichkeit-statt-fakten-deutschlands- migrationsdebatte-ist-ausser-kontrolle-12353894.html
Neumann, Peter: Jason Stanley: Was wir jetzt sehen – das ist Faschismus, in: Zeit online. Abgerufen am 29.3.2025 von: www.zeit.de/kultur/2025-03/jason-stanley-donald-trump-wissenschaft-usa-timothy-snyder-kanada [2025-05-03]
Pfahl-Traughber, Armin: Was die „Neue Rechte“ ist – und was nicht, in: bpb, 21.01.2019. Abgerufen am 4.5.2025 von: www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/284268/was-die-neue-rechte-ist-und-was-nicht/ nach reaktionären Revolutionen: Was sich von der TV Serie The Handmaid’s Tale lernen lässt, Wiesbaden 2021, S. 105–12.
policy matters: Der Vertrauensverlust in die Demokratie, in: Körber-Stiftung, 2023. Abgerufen am 17.6.2025 von https://koerber-stiftung.de/projekte/staerkung-der-demokratie/vertrauensverlust-in-die-demokratie/
Politische Schönheit: Flüchtlinge fressen. Not und Spiele, in: Zentrum für Politische Schönheit und seine Komplizinnen und Komplizen, 2016. Abgerufen am 3.5.2025 von https://politicalbeauty.de/fluechtlinge-fressen.html
Popper, Karl R.: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde I und II, 6. Auflage. München/Tübingen 1980 [engl. Originalausgabe: The Open Society and Its Enemies, London 1944].
Rancière, Jacques: Das Unvernehmen, Berlin 2002 (franz. Originalausgabe Paris 1995).
Rancière, Jacques: Die Aufteilung des Sinnlichen, 2. Auflage, Berlin 2008 (franz. Originalausgabe Paris 2000).
Rancière, Jacques: Der emanzipierte Zuschauer, Wien 2009 (franz. Originalausgabe Paris 2008).
Ritzi, Claudia: Die Postdemokratisierung politischer Öffentlichkeit: Kritik zeitgenössischer Demokratie – theoretische Grundlagen und analytische Perspektiven, Wiesbaden 2014.
Staib, Julian: Sind die Baseballschlägerjahre zurück?, in: Frankfurter Allgemeine, 2025. Abgerufen am 20.7.2025 von: www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextreme-jugendgruppen-sind-die-baseballschlaegerjahre-zurueck-110530758
Zick, Andreas/Küpper, Beate/Mokros, Nico: Die distanzierte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2022/23, Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Franziska Schröter, Bonn 2023.