SPOTS
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Die Diplomarbeit „SPOTS“ ist ein fortlaufendes Skate-Urbanismus-Projekt. Sie kritisiert den städtischen Umgang mit alternativen Nutzungen öffentlichen Raums jenseits kapitalistischer Beweggründe. Street-Skateboarding ist die kreative Aneignung von Architektur und eine interventionistische Praxis im urbanen Alltag – Skaten hinterlässt minimale Spuren (Patina), die von städtischen und privaten Institutionen durch defensive Architektur (Skate-Stopper) unterdrückt werden, um eine sterile, kontrollierte Illusion von Perfektion zu erzwingen.
Kern von „SPOTS“ sind skatebare Skulpturen im öffentlichen Raum: um das 10- bis 15-fache vergrößerte Skate-Stopper, die bewusst Skatepotenziale schaffen. Ihre Nutzung führte zu sichtbarer Patina – physische Dokumentation urbaner Dynamiken, Aneignung und Geschichten. Die geskateten Skulpturen werden so zu lebendigen Zeugnissen städtischer Teilhabe und mitsamt ihren „Makeln“ im Ausstellungskontext präsentiert.
Christian Kessler (Kert) skatet die Skulpturen, die ich im Rahmen meines Diplomprojekts im Juni 2024 erschaffen habe: