Backside Tailslide over the little bump. Offenbach am Main, 13.7.2024.
Abb.1

Backside Tailslide over the little bump. Offenbach am Main, 13.7.2024.

Roll-on Suski Grind. Frankfurt am Main, 13.7.2024.
Abb.2

Roll-on Suski Grind. Frankfurt am Main, 13.7.2024.

Wallie to Backside Lipslide. Frankfurt am Main, 4.7.2024.
Abb.3

Wallie to Backside Lipslide. Frankfurt am Main, 4.7.2024.

SPOTS

Die Diplomarbeit „SPOTS“ ist ein fortlaufendes Skate-Urbanismus-Projekt. Sie kritisiert den städtischen Umgang mit alternativen Nutzungen öffentlichen Raums jenseits kapitalistischer Beweggründe. Street-Skateboarding ist die kreative Aneignung von Architektur und eine interventionistische Praxis im urbanen Alltag – Skaten hinterlässt minimale Spuren (Patina), die von städtischen und privaten Institutionen durch defensive Architektur (Skate-Stopper) unterdrückt werden, um eine sterile, kontrollierte Illusion von Perfektion zu erzwingen.

Kern von „SPOTS“ sind skatebare Skulpturen im öffentlichen Raum: um das 10- bis 15-fache vergrößerte Skate-Stopper, die bewusst Skatepotenziale schaffen. Ihre Nutzung führte zu sichtbarer Patina – physische Dokumentation urbaner Dynamiken, Aneignung und Geschichten. Die geskateten Skulpturen werden so zu lebendigen Zeugnissen städtischer Teilhabe und mitsamt ihren „Makeln“ im Ausstellungskontext präsentiert.

Christian Kessler (Kert) skatet die Skulpturen, die ich im Rahmen meines Diplomprojekts im Juni 2024 erschaffen habe:

Kurzvita

Maximilian Barthel (30, he/him)

ist ein Gestalter und visueller Künstler. Er lebt zurzeit in Wien. Seine Arbeit wird von Einflüssen der Skateboardkultur geprägt – einer Schnittstelle für verschiedene soziale und gesellschaftliche Dynamiken im öffentlichen Raum. Seit Oktober 2025 studiert er Social Design im Master an der Angewandten in Wien.