„Minor gestures“ im Entwurf
Als Gestalter*in Erin Manning hinterherdenken
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„Minor gestures“ im Entwurf
Als Gestalter*in Erin Manning hinterherdenken
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Als Gestalter*in Erin Manning und ihren Ausführungen zu „minor gestures“1 hinterherdenken? Den Versuch machen, sich in ihr Assoziations- und Denkfeld zu begeben? Sich demnach auch mit der Transindividualität2 ihres Textes auseinandersetzen, also dem Kollektiv von Individuationen, die diesen ausmachen? So beginnt bereits das Eintauchen in die vielschichtigen Bedeutungsebenen und in das sich multiplizierende Vokabular3, das Manning eröffnet, um sich und ihren Leser*innen zu ermöglichen, sich dem zu nähern, was sie mit „minor gestures“ meint. Sich der Herausforderung zu stellen, jenes Verständnis mit dem Entwerfen gemeinsam zu denken und sich so dem Thema der Intervention zu nähern, bedeutet dann auch, sich zu fragen, welches Erleben von Realität und welches Denken über Realität ihr epistemisches und ontologisches Denken-Machen formt, welche Hoffnungen sie mit ihnen verbindet und welche Tendenzen sie öffnen und bestärken möchte, auch, inwiefern ihr Anliegen ein politisch-aktivistisches ist.
Bevor es allerdings in diese Richtung weitergehen kann und ich versuche, ihr hinterherzudenken, stellt sich die Frage: Warum „als Gestalter*in“? In diesem vorangestellten Blickwinkel verbirgt sich ein Zweifeln, das sich aus meiner langjährigen Praxis als Gestalterin ergibt: Nämlich daran, ob gestalterische Aktivitäten überhaupt das Potenzial haben, in hegemoniale Narrative einzugreifen, folglich Veränderungen hervorzurufen; inwieweit ein solches Postulat nicht meist rhetorisch bleibt; inwieweit diese Frage häufig, kaum zufriedenstellend, mit der Analyse von Großtaten einer heldenhaften Gestalter*innenpersönlichkeit behandelt wird und so jegliche Komplexität auf die Vorstellung eines schöpferischen Einzelaktes reduziert wird. Dadurch wird nicht nur das Alltägliche als Wirkraum ausgeblendet, sondern auch die transindividuelle Vielgestalt in möglichen Handlungen verdrängt sowie das neurotypische4 Ideal in Wahrnehmungs- und Machtstrukturen verfestigt, das auf einer nicht hinterfragten Subjekt-Objekt-Trennung basiert. Wie ist zu fassen, was durch Gestaltung passiert, aber nicht den Status quo verstetigt?
Als Reflexionsrahmen stelle ich der „minor gesture“ den Entwurf zur Seite. Wenn Freiheit, wie Manning argumentiert, sich im Ereignis selbst befindet und nicht erst durch Vernunft und Urteilsvermögen des Menschen entsteht, dann öffnen sich auch für das Entwerfen und das Handeln als Gestalter*innen erweiterte Perspektiven: „What might become thinkable if knowledge weren’t so tied to an account of subject-driven agency?“5. Oder anders: Was wird machbar, wenn Machen sich vom Narrativ der Agentialität des Subjektes löst? Mit Manning und ihrem Einführen der Denkfigur der „minor gestures“ ist es möglich, den üblichen Denkraum zu Gestaltung und Agentialität6 zu erweitern.
Für Manning ist das Sein ein Werden. Dieses Werden denkt sie nicht als reine oder in anderen Worten abstrakte Kategorie, vielmehr bestehen für sie unsere Wirklichkeiten grundsätzlich aus dynamischen Beziehungsgeflechten. Werden entsteht aus der Möglichkeit zur Differenz und eventueller Allianzen. Was wir gemeinhin als Ereignis, Singularität, bzw. Individualität wahrnehmen, sind eigentlich Verbindungen, die wiederum miteinander verbunden sind. Anders gesagt sind es Kollektivitäten, die sich stets verändern. Sie entziehen sich zum größten Teil der neurotypischen Wahrnehmung und sind demnach exzessiv: „Being is born of becoming. Affirmation cuts into becoming to create being. This being is always more-than.“7
Durch die Auseinandersetzung mit autistischer Perzeption kommt Manning zu der Erkenntnis, dass das idealisierte, nicht existierende, aber wirkmächtige, neurotypische In-Der-Welt-Sein, also das des modernen Vernunftsubjekts, den Glauben aufrecht erhält, der Mensch würde selbstbestimmt und selbstdeterminiert handeln – sofern er sich in der ableistischen, sexistischen und rassistischen, in Mannings, Worten humanistischen Sichtweise8 als solcher bezeichnen darf. Das moderne Vernunftsubjekt, wie es in der Tradition Descartes' und darauf aufbauend Kants entsteht, betrachtet Manning als eine Konzeption, die sich nur gemeinsam mit diesen Ausschlussmechanismen konstituieren konnte. Im Gegensatz zu dieser Auffassung bewegen wir uns Manning zufolge in einer ebenso bewegten und bewegenden Welt. Trennungen, in denen wir bewegtes Sein und Beziehungsgeflechte durch „chunking“9 vereinzeln, erlauben uns zwar ein Handeln, das in kapitalistischen Produktionsgesellschaften bzw. ihrer Praxisökologien, Voraussetzung ist, aber an einem Verstehen der Beschaffenheit des relationalen, exzessiven Werdens vorbeigeht. Diese Erkenntnis ist der autistischen, der rassifizierten und ebenso jeder Person, die mehr ist als das neurotypische Ideal, vertraut. Sie gehört nicht zuletzt zu ihrem verkörperten Wissen, sorgt allerdings anderweitig für Unbehagen, wenn nicht gar Angst, denn diese Wirklichkeiten können bis zur Auslöschung ihres Lebens führen10:
„This is the threat, that it cannot be regulated, that it exceeds the bounds of the known, that it moves too much.“11
In der bewegten und bewegenden Welt entstehen laut Manning Ereignisse als Konfigurationen, als agencements12. Diese Konfigurationen sind erlebbar, bzw. wahrnehmbar – nicht nur von Menschen, sondern von allem am Ereignis beteiligten. Manning schreibt menschlichen Individuen, bzw. menschlichen Transindividualitäten, insofern Entscheidungskraft zu, als dass sie Tendenzen aufnehmen oder ablehnen können. Allerdings unterscheidet sie diese klar vom Konzept des freien Willens. Dieser setzt die Idee eines losgelösten, ausschließlich dem Menschen vorbehaltenen Bewusstseins voraus, das es in einer relational gedachten, bewegten Welt nicht geben kann.
Im Ereignis sind sowohl „major“ als auch „minor gestures“ aktiv. Beide sind Teil der Richtung („the vector quality of a set of relations“13 ), in die sich Ereignisse bewegen bzw. entfalten können („a force-field that orients conditions“14, „the welling forces [captivated in the event] that activate the dephasing of experience into its more-than“15 ). Sie unterscheiden sich allerdings qualitativ voneinander, ähnlich wie die Tonarten Dur und Moll (Englisch „major“ und „minor“). So wie die „blue note“ im Jazz, also das Aufblitzen von Moll-Halbtönen, denkt Manning das „minor“ als neben dem tonangebenden Dur ebenso vorhandene, aber nicht immer in Erscheinung gebrachte Kontinuität des gegenhegemonialen bzw. über die Ränder quellenden Werdens. Insofern steht das „minor“ in „minor gestures“ mit dem „mineur“ von Deleuze und Guattari16 in direktem Dialog. Um bei dem Beispiel der „blue note“ zu bleiben: Die Kontinuität des Schwarzen Atlantik17 bzw. der „black radical tradition“18 kann in diesem Sinn als „minor“ bezeichnet werden, was wiederum die Nähe Mannings „minor gestures“ zu den von Fred Moten theoretisierten „undercommons“ veranschaulicht.
„The undercommons: a field of relation fabulated at the interstices of the now and the not-yet. The undercommons is alive with minor gestures. But like minor gestures, the undercommons also often remains on the edges of imperceptibility. Grand gestures overshadow it.“19
Das „major“ steht im Gegensatz zum „minor“ für Normativität, für vorgefertigte, sich selbst bestätigende Muster, für neurotypisches Sein im erweiterten Sinn, für etablierte Machtverhältnisse und ihr Regelwerk, für die kapitalistische Zeitaufteilung und -wahrnehmung20. Durch die Wirkmacht des „major“ kann es so erscheinen, als seien dessen Großgesten der Ort von Transformation. Manning argumentiert jedoch, dass diese ganz im Gegenteil, trotz ihrer Dynamik, Gegebenes weiter verfestigen, dass es eben nicht diese sondern die „minor gestures“ sind, also das transversale Durchstechen gegenhegemonialer Kontinuität, also ein Schnitt („cut“) in das „major“ hinein, der tatsächliche Veränderungen in die relationalen Felder des werdenden Seins bewirkt. Auch wenn diese oft kaum wahrnehmbar sind, erzeugen sie kontinuierlich, als Tendenzen, qualitative Verschiebungen. Politisch ist dieses Durchstechen insofern, als dass sich hier Differenz bemerkbar macht und gegenhegemoniales In-Der-Welt-Sein aufblitzt:
„The register of the minor gesture is always political: in its punctual reorienting of the event, the minor gesture invents new modes of life-living. It moves through the event, creating a pulse, opening the way for new tendencies to emerge, and in the resonances that are awakened, potential for difference looms. This is how I am defining the political: the movement activated, in the event, by a difference in register that awakens new modes of encounter and creates new forms of life-living.“21
Diese Ausführungen dürften verständlich gemacht haben, dass „minor gestures“ mit Gesten im herkömmlichen Sinn, also mit an den menschlichen Körper gebundene Bewegungen bzw. ihrer Medialität22 nicht deckungsgleich sind, sondern bei Manning als Bestandteil werdenden Seins überhaupt gedacht werden. Trotzdem fragt sich Manning auch, wie „minor gestures“ spezifisch im menschlichen Handeln erscheinen und aktiv werden. Der menschliche Körper, als Transindividualität, ist wie alles übrige Werden von „minor gestures“ durchdrungen. Er kann sich auf sie einstimmen und sie demnach durch seine Neigung zur Differenz und seine Teilhabe in Ereignissen verstärken23. So können laut Manning Praxisökologien entstehen, die tatsächliche Transformationen, also qualitative Verschiebungen, herbeibringen. Ähnliche Praxisökologien, die für sie unweigerlich politisch sind, sieht sie in Orten, in denen Machen und Denken zusammentreffen, als „research-creation“ oder in Motens „undercommons“ und dem damit verbundenem Konzept der „study“:
„Allied to activist philosophy, allied to the kind of study that happens in the undercommons, a choreographing of the political sees minor gestures everywhere at work, and it seizes them. Choreographing the political is a call not only for the collective crafting of minor gestures, but for the attunement, in perception, to how minor gestures do their work.“24
Denkt man gemeinsam mit diesen Ausführungen nun das Entwerfen, liegt die Schlussfolgerung nahe, dass dieses ebenso von „minor gestures“ und ihrem transformativen Potential durchdrungen ist.
Eine solche Auffassung greift transversal in die in der Renaissance über den Begriff Disegno entstehende und bis heute aktive Auffassung ein, dass das Entwerfen das Universale im Partikularen hervorbringt bzw. der Mensch Welt entwirft und daher dem Menschen eine gottähnliche, schöpferische und somit auch dem Natürlichen enthobene Kraft zukommt25 – eine grundsätzliche Voraussetzung für das moderne, in Mannings Worten neurotypische, Menschenbild und die damit verbundenen kolonialen Bestrebungen26.
Um einen Zwischenschritt zu tun, sind Elisabeth Lists Überlegungen zur Kreativität des Lebendigen und Entstehung des Neuen im Sammelband Kulturtechnik Entwerfen27 relevant. Um das Entwerfen zu denken, geht sie vom Körper als grundsätzliche Voraussetzung jeglicher menschlicher Ausdrucksform aus. Die entwerfende Person ist „leibgebunden“ und schöpft aus diesem Umstand heraus. Sie bezieht sich so auch auf die Kontinuität von Praktiken, die aus dieser Leibgebundenheit entstanden sind. Im Entwerfen veräußern sich also ebenso intergenerationelles, verkörpertes Wissen und Einstellungen zur Umwelt als Konfigurationen von Wissen und Haltungen. Sie spricht von „Potentialen des Lebendigen“28, die sich im kreativen Akt des Entwerfens qua Symbolisierungen aktualisieren können.
Hier gibt es durchaus Überschneidungen mit Mannings Aussagen zur Aufnahme von Tendenzen im relationalen Feld durch menschliche Handlung. Allerdings bleibt bei List der Körper mit dem Konzept des freien Willens verbunden. Für sie ist diese Freiheit die primäre Voraussetzung der entwerfenden Handlung. Die Idee eines freien Willens wird von Manning, wie bereits geschildert, abgelehnt. Freiheit ist für sie im relationalen Feld vorhanden, nicht im Menschen. Sie fordert Lists Überlegungen also insofern heraus, als dass sie den freien Willen und Entscheidungsmöglichkeiten nicht miteinander gleichsetzt. Entscheidungen – für List prärequisit des Entwurfs – versteht Manning als ein Einschneiden in, ein Aushandeln mit sowie ein wechselseitiges Affiziertsein innerhalb eines dynamischen, relationalen Feldes. Im Entwurf, den ein Körper in Bewegung innerhalb einer bewegten und bewegenden Welt hervorbringt, ist also mehr am Werk als der freie Wille eines Menschen und auch mehr als die Agentialität eines Materials oder Objekts. Ein Werk wirkt in Mannings Augen erst dann, wenn es nicht Neuheit im Sinn kapitalistischer Innovation bedeutet, sondern eine tatsächliche Veränderung im relationalen Feld bewirkt und aktiv bleibt, also „minor gestures“ hervorbringt und erhält sowie kontinuierlich interveniert und neue Praxisökologien schafft:
„What matters is what new processes they enable: what new modes of existence they solicit, what minor tendencies they call forth. […] For work that works does take a stand. It stands in the time in which it lands, and it makes demands on that time. It marks it. […] [It] engages with the openings of potential even as it takes its place, here and now.“29
Entwerfen im Sinn der „minor gestures“ ist somit eine Intervention, ein entschiedener und entscheidender Schnitt („decisional cut“30 ) in das „major“. Allerdings ist dieser nicht individuell und auch nicht momentan, vielmehr ist es ein Ermöglichen und Erweitern bereits vorhandenen Werdens. Es verfolgt somit eine gänzlich andere Haltung zu Veränderungsprozessen als gestalterische Großgesten. Mit Manning können diese trotz ihrer Rhetorik des Wandels als Verfestiger bestehender Hegemonien verstanden werden. Sich auf „minor gestures“ einzustimmen und mit ihnen zu entwerfen ist eine politische Haltung, die sich gegen das modern-koloniale Projekt wendet und Tendenzen bestärken möchte, durch die neue Praxisökologien und neue Relationsfelder entstehen können. Voraussetzung ist laut Manning eine grundlegende Sympathie für Differenzen im Ereignis, denn so können „minor gestures“ wahrgenommen werden. Das bedeutet, dass sie so in die entwerfende Handlung aufgenommen werden können. Der entwerfende Körper versteht sich in dieser Auffassung als Kollektiv, als Transindividualität. Das Ergebnis, der Entwurf, wird so zur dynamischen Bewegung innerhalb einer bewegten Welt, wobei die tatsächliche menschliche Geste im Entwerfen von „minor gestures“ durchlaufen ist, bzw. sich tänzerisch von ihnen mitbewegen lässt.
Entwerfen so zu denken, öffnet die Möglichkeit für Praxisökologien, die über modern-koloniale Paradigmen hinausquellen. Mögliche Anschlussfähigkeiten zu Denkräumen, die dieser Auffassung nahestehen, können sich mit den vielen Entwurfspraktiken ergeben, die sich trotz epistemizider Gewalt erhalten konnten und können, denen wir ohne den Begriff des Entwurfs selbst zu verändern und zu erweitern, beziehungsweise ohne unser Vokabular zu multiplizieren, nur unzureichend begegnen können. Auch hier besteht die Aufgabe darin, nach „minor gestures“ in unseren Versprachlichungen und unseren Begegnungen zu lauschen, um das „major“ stückweise zu verschieben. Das Entwerfen als Teil von Praxisökologien des „minor“ zu verstehen, bedeutet, zu lernen, sie im „major“ wahrzunehmen und sie in der entwerfenden Handlung zu bestärken. Es bedeutet auch, diese Praxisökologien aufrechtzuerhalten, sie weiterzuführen und sich in der Mitte von Ereignissen, intervenierend mit dem „minor“ zu verflechten.
Literaturverzeichnis
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List, Elisabeth: Die Kreativität des Lebendigen und die Entstehung des Neuen, in: Gethmann, Daniel/ Hauser, Susanne (Hg.): Kulturtechnik Entwerfen: Praktiken, Konzepte und Medien in Architektur und Design Science. transcript. Bielefeld 2009, S. 319–332.
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Westreicher, Elsa: Ein zeichnender Herzog Betrachtung eines Portraits Alessandro de’ Medicis als Ausgangspunkt für Überlegungen zu künstlerischem Schaffen, Macht und Wissen in der Renaissance, mit besonderem Fokus auf den Begriff Disegno, unveröffentlichtes Manuskript, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. 2023.