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Hochschule / Aktuelles 20.06.2024

Es wird gebaut: Der Neubau Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle kommt

Der Finanzausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt hat sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 20. Juni 2024, mit dem Bauvorhaben befasst und einen finanziellen Rahmen in Höhe von 40 Millionen Euro für den Neubau Kunst einstimmig beschlossen. Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle freut sich über das klare Bekenntnis zur Umsetzung des Entwurfs von Burger Rudacs Architekten.

Kunst / Bildhauerei/Materialität und Raum / Projekt 06.05.2024

HANBYEOL MUN Diplomarbeit Blueberry Pie

---------------------------------------------------------------------------------------------- Statement Ich untersuche und diskutiere, wie man in einer verdrehten Welt aufrecht stehen kann. Ich bin daran interessiert, die Kraft zu finden, die in der Verletzlichkeit verborgen liegt. Oder andererseits die Fehler aufzudecken, die sich in tief verwurzelten Überzeugungen verstecken. Die „Ambivalenz", die sich aus diesem Dilemma ergibt, durchzieht meine Arbeit in allen Medien. Indem ich eine graue Sprache verwende (die keine Betonung auf eine Seite legt), versuche ich, einen Raum zu schaffen, in dem wir gemeinsam nachdenken können, und nicht eine Geschichte, die mit mir als Autorin endet. How to eat blueberry pie „How to eat blueberry pie" ist ein Projekt, das aus einer Rauminstallation, einer Serie von Gemälden und einem Buch besteht. Blueberry Pie als Symbol für „Schwere" und „Kitsch" wird den Erinnerungsfragmenten des Künstlers als Symbol für „Leichtigkeit" und „brillante Scheiße" gegenübergestellt. (beeinflusst von Milan Kunderas „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins") So definiert es Milan Kundera in seinem Roman „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins". Hoffnung, Glaube, Ideale, Moral, eine liebenswerte Tochter, ein stolzer Vater, ein idealistischer Künstler, eine sehnsuchtsvolle erste Liebe - all das gilt als „Kitsch". Dieser „Kitsch" ist manchmal so weit von der Realität entfernt, dass er uns noch hilfloser zurücklässt. Die Zukunft kommt nicht einfach in der gewünschten Form, nur weil man sich bemüht. Ungerechterweise zeigt die Welt jedem Menschen unterschiedliche Freundlichkeit. Wir kämpfen gegen die Absurdität, aber wir geben immer nach. Die Welt kann sich langsam ändern, wenn wir Glück haben, oder gar nicht. Ein zu starker Glaube führt immer zu Enttäuschung und Schmerz. Alles ein wenig auf die leichte Schulter zu nehmen, ist möglicherweise der sicherste Weg, sich zu schützen. „Blueberry Pie" ist eine Geschichte über diesen „Kitsch". Wenn ich jetzt zurückblicke, weiß ich nicht einmal warum, aber an einem Morgen hatte ich plötzlich Lust auf Blueberry Pie. Aus einem kleinen Wunsch wurde eine Erwartung, ein Ziel, ein Warten vor einem dicht verschlossenen Backerei und ein Glaube. Der Blueberry Pie mutierte zu einem Ideal, einer sinnlosen Obsession, die sich schließlich in Gewalt gegen mich und die, die ich liebte, verwandelte. Ist der Blueberry Pie, der mir nacheinander Hoffnung und Abgrund brachte, ein Geschenk oder eine Strafe? Existierte er überhaupt? Sollten wir uns nach Blueberry Pie sehnen? Wir zeigen einander Liebe und Solidarität, auch wenn wir wissen, dass es unmöglich ist, einen anderen Menschen vollständig zu verstehen. Obwohl wir wissen, dass Kunst, Bücher, Musik, Filme und Philosophie angesichts von Krieg, Armut und Hass machtlos sein können, versuchen wir dennoch, Worte zu finden. Wir alle wissen, dass niemand ewig lebt. Und doch leben wir weiterhin nett und fleißig. Wie können wir als schwache Menschen, die im Strudel des Abgrunds nur passive Entscheidungen treffen können, dennoch Optimismus finden? Was ist leicht und was ist schwer? Wie prägen und bewegen sie sich in jedem unserer Leben? Wie können wir in diesem Leben voller „Kitsch", den wir weder festhalten noch loslassen können, sinnvoll dafür nachdenken?: „How to eat blueberry pie"

Kunst / Kunst (Lehramt) / Projekt 09.01.2024

Kommen Sie nur, wenn Sie was kaufen wollen Niclas Heider, Atelier III

REDE ZUM BILD ERSTER AKT Monolog vor der Tür. Zitat zum Beispiel. „Irgendwann begreift man, dass das gesamte Leben eine Unternehmung mit unerfreulichem Ausgang ist, und beginnt hektisch Erlebnislücken zu füllen. Im Alter vertraut nur der Idiot den Gesetzen, die er selber aufgestellt hat.“ Sibylle Berg, Wunderbare Jahre. Als wir noch die Welt bereisten.) [VORANGESTELLT: Zitat zum Beispiel: „Ich mache keine Fehler“ (Wolfgang Herrndorf im Forum Die höflichen Paparazzi)] [VORANGESTELLT: Zitat zum Beispiel: „Don’t cry - work“ (Rainald Goetz, Irre)] [VORANGESTELLT: ÜBERLEGUNGEN FÜR EINEN MÖGLICHEN AUSSTELLUNGSTITEL. Auflistung: bisher keine. Siehe Liste. Siehe Plakat.] ZWEITER AKT Hier zu sehen, ist eine Ansammlung von Individuen. Sieben auf einem Strich. Es sind Bekannte, Unbekannte, Schablonen und Ideale. Manche existieren - nicht mehr – ,manche haben nie existiert. Bei manchen hoffe ich, dass sie noch lange mit mir existieren. Eine auf den ersten Blick nicht homogene Masse. Variabel und eigenständig. Eine Gruppe oder nicht? Kennt man sich? Mag sich wer? Hasst sich jemand? Eine Idee eint sie doch, sie sind Ausgangspunkt und Startrampe für meine Verbildlichungen. Auslöser von Irritationen und Befragungen meiner selbst und meiner eigenen komischen Welten zwischen Instagram und Theatersaal zwischen Atelier und Technoclub, zwischen Halle und Leipzig, zwischen Kino und Kissen. Ich zeige hier Erinnerungen an Gehörtes (hauptsächlich Trash und Pop), Gelesens (Herrndorf und Berg sollen bitte diesen komischen Planeten regieren!) und Gesehenes (Bilder meiner großen Lieben, die zu viele sind, um sie hier zu nennen.) Zunächst sei aber gesetzt: Gesehenes gleich Erinnerungen + malerische Transformation = Bild. Meine Arbeiten verstecken sich hinter einem Schleier. Feiern Hochzeit oder sind in Trauer. Mir haben sie es nicht verraten. Früher waren es Monster. Was ich jetzt sehe sind Figuren auf einer Bühne. In schnellen Pinselstrichen verbalisieren sie sich und stoßen sich ins Rampenlicht. Farbe gibt ihnen Form. Licht und Schatten beglücken sie mit Tiefe. Beim Schlussapplaus dürfen aber alle nach vorn. Verbeugung. Klatsch Klatsch. Abgang. Der Dunst öffnet den Blick auf kontrollierte Feinheiten und verschrobene Ideen, die zeitweise vordergründig aber hauptsächlich hintergründig in meinen Arbeiten lauern. In der Konstellation trifft sich das Einzelne zum Ganzen. Ein Dunst der alles vernichtend zusammenschlägt und triumphierend durchexerziert. Die Bilder sind da. Hängen gut. Im Nebel befrage ich meine eigene Unentschlossenheit, der ich es anmaße malerische Entscheidungen zu treffen. Farbe auf ein Maltuch setzen. Loslegen. Die eigene Scheiße machen (Ich glaube ein Zitat von Prof. Tobias). Den Pinsel in die Hand nehmen, wenn Worte die besseren Lösungen gewesen wären. Denke ich. Ich lege mich trotzdem fest und verbanne den vernichtenden Konjunktiv. Malerei ist Entscheidung, hat man mir gesagt. Ich glaube, dass es stimmt. Am Ende steht man dann doch vor diesem weißen Rechteck und denkt an die Welt vor der Tür. Bilder fallen langsam. Kommen Sie nur, kommen Sie nur. Kaufen Sie! Aber ich verliere mich. The Oscar goes to… Nein. Ich lehne dankend ab. Nun also.

Kunst / Bildhauerei/Materialität und Raum / Projekt 06.05.2024

CARMEN VOIGT Abschluss Hauptstudium

Lost Place 2023 / Zeichnung, Licht- und Soundinstallation Die Show ist vorbei, der Ort ist verlassen. Hier machen sich Schatten oft selbstständig. Sie kriechen an den Wänden entlang nach oben und laufen in ihrem eigenen Gang weiter. Es heften sich Erinnerung daran, die mit ihnen, im wiederkehrenden Kreisgang, ablaufen und sich in der Zeit festschreiben. 2023 / Drawing, Light- and Soundinstallation The show is over, the place is left. Now shadows set out on their own. They crawl the walls up to the ceiling and follow their own pace. Memories attach to them, follow the repeating circling procedure and lay down in time.

Kunst / Buchkunst / Aktuelles 07.03.2024

Ausstellung der Klasse für Buchkunst in Köln: books books books

Parallel zur 12. EDITIONALE präsentiert die Klasse Buchkunst im Rahmen der Ausstellung ›books book books‹ in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln ein breites Spektrum aktueller Arbeiten. Neben den Buchkunst-Studierenden der BURG nehmen auch die Malereiklasse von Stephan Baumkötter der Hochschule für Künste Bremen und der Studiengang Kommunikationsdesign der Folkwang Universität der Künste Essen an der Ausstellung teil.

Hochschule / Aktuelles 30.05.2024

Informationen und Bekanntgabe der Wahlergebnisse der Hochschulwahlen 2024 an der BURG

Von Mittwoch, 22. Mai, 00:01 Uhr bis Dienstag, 28. Mai 2024, 23:59 Uhr fanden die Hochschulwahlen als Onlinewahlen statt. Es wurden die Vertretungen studentischer Mitglieder und des Mittelbaus im Senat und den Fachbereichsräten, sowie die Mitglieder der studentischen Gremien gewählt. Alle weiblichen Mitglieder wählten zudem die Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule, der Fachbereiche Kunst und Design und der Verwaltung.

Kunst / Schmuck / Ausstellung 13.03.2023

„White Rabbit“ – Arbeiten der Studienrichtung Schmuck von Prof. Hans Stofer

Von Donnerstag, 6. April, bis Sonntag, 7. Mai 2023, wird die Studienrichtung Schmuck in der Burg Galerie im Volkspark Halle (Saale) die Ausstellung „White Rabbit“ präsentieren. Inspiration nahmen sich die Studierenden für die tragbaren Kunstwerke an den fantastischen Geschichten aus Lewis Carroll’s Roman „Alice in Wonderland“. Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)

Hochschule / Aktuelles 16.05.2024

Jour Fixe *1/4: Anna Sabel mit „Was wäre das für eine Geschichte?“

Am Dienstag, 21. Mai 2024, 18 Uhr ist Anna Sabel im Jour-Fixe zu Gast. Sie ist Co-Regisseurin des Dokumentarfilms „Was wäre das für eine Geschichte?“, in dem die Herausforderungen für und das Empowerment von marginalisierten und rassifizierten Personen am Theater beleuchtet werden. Nach der Präsentation des Films wird es ein Gespräch mit ihr geben. Ort: Raum 103/104, Villa, Campus Design.

Design / Design Studies / Aktuelles 06.11.2023

Call for Participation: Designwissenschaftliches Kolloquium – Raum für Experimente. Beispielsweise Gestalterisches Forschen

Practice-based research, artistic research oder research through design – diese und weitere Schlagworte begegnen uns derzeit überall, auch an unserer Kunsthochschule. Grund genug, dass wir, die Studierenden und Lehrenden der Designwissenschaften, in den vergangenen Monaten Texte zu diesen Themenfeldern gelesen, darüber diskutiert und nachgedacht haben. Wir stellen fest: Die Vielfalt der Ansätze, Theorien und Methoden ist groß und nicht alles scheint mit einer Forschung im Design zu tun zu haben. Daher möchten wir im Rahmen eines Symposiums präzisieren und verstehen, was das Spezifikum gestalterischer Forschung sein kann.

Kunst / Kunstpädagogik / Projekt 17.01.2024

Caroline Sophia Cramer Atelier II

Artist Statement: Nackte Beine, weiche Decken, große Pflanzen. Der Blick wird in einen privaten Raum geführt und der vermeintliche Realismus erweckt den Eindruck, in die Situation eingeladen zu werden.  In ihren malerischen Arbeiten beschäftigt Caroline Cramer sich mit ihrem nahen Umfeld. Mit ihren guten Freund* innen, ihrer WG und sich selbst. Wann sind wir komplett wir selber und fühlen uns wohl mit uns selbst? Und welche Faktoren tragen dazu bei, dass wir nicht von Scham gesteuert werden?  Es geht um selbstgewählte und private Kontexte, wie Wohnsituationen, Freundeskreise und das eigene Zimmer. Räume, in denen Caroline Cramer und ihre Mitmenschen sich unbeobachtet und unbefangen fühlen. Abseits von Sexualisierungen und verurteilenden Blicken. Durch die Präsentation der Malereien sollen diese Momente der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. In den Acryl- und Ölmalereien verschmelzen die Körper der Personen mit dem Umfeld und die Farben fließen ineinander. Die großformatigen Darstellungen der Personen laden zum neugierigen Beobachten ein. Gleichzeitig sind sie gekennzeichnet durch ihren Voyeurismus. Denn die Malereien gaukeln den Rezipierenden nur vor, ein Teil des intimen Moments zu sein.

Kunst / Bildhauerei/Materialität und Raum / Projekt 07.11.2023

EMIKA SEKINE Diplomarbeit 2023 Gespenster - Baseball - Match

Emika Sekine Gespenster-Baseball-Match Mixed Media "Gespenster-Baseball-Match" ist eine Abschlussarbeit von Emika Sekine, in der sie das Thema "Gespenster“, an dem sie bisher gearbeitet hat, in skulpturaler Form umsetzt. Ihre künstlerische Praxis speist sich aus den Schnittstellen sich überlagernder, ortsbezogener, großer Erzählungen und individuellen Wahrnehmungsräumen. Diese Arbeit reflektiert ihre Auseinandersetzung mit drei Hauptelementen: der kantischen Erkenntnistheorie, Baseball als sportlicher Aktivität für den Körper mit Regeln und Zeit, die anders als unsere normale Realität einen anderen Raum schaffen, und verschiedenen Bestandteilen von Skulpturen, die von der Kunstgeschichte sowie von neuen Techniken beeinflusst sind. Ähnlich wie bei der Substitution von Werten in eine mathematische Formel, versucht sie, scheinbar widersprüchliche Elemente durch von ihr entdeckte Gemeinsamkeiten miteinander zu verbinden und abstrakte Gedanken aus alltäglichen Dingen zu extrahieren. Dabei taucht eine bestimmte Stelle auf, die unseren Blick auf die Grundfrage der Transformation lenkt, die freie Poesie in visuelle Formen und Farbkombinationen ermöglicht, indem sie die Hierarchie zwischen den Dingen dekonstruiert. Das gleichzeitige Bestehen der Dualitäten in ihrer Form, stellt eine Frage nach der Möglichkeit des Erkennens dar, wie wir uns jeweils von der Vergangenheit und der Wahrnehmung eines anderen Fremden distanzieren.