Beiträge von englich


Vortrag zum Lehrgebiet

 

Strategische Produkt- und Konzeptentwicklung

Leitung: Prof. Guido Englich
Künstlerische Mitarbeit: Julius Abromeit, Julius Borkowski

 

Wir verstehen Design als Werkzeug zur Moderation des Wandels
Methoden und Werkzeuge des Design machen wünschenswerte Zukünfte vorstellbar und navigieren unsere Reise von jetzt nach dort.

 

Ein Kompass für die Reise
und vielfältige Entwurfswerkzeuge im Handgepäck

Weitreichende gesellschaftliche und ökologische Transformationen erfordern eine fortwährende Bestimmung der eigenen Position. Das ist unser Kompass: mit dem Anspruch, die Qualitäten in den Beziehungen zwischen Mensch, Artefakt und Umwelt zu steigern, untersuchen und vermitteln wir transdisziplinär erweiterte Handlungsfelder im Design – von gegenständlichen Produktentwicklungen bis zu prozessorientierten Entwurfskonzepten, von konstruktiv-gestalterischen Aufgaben bis zu interaktionsbezogenen Design-Strategien, von Interventionen in realen, sozialen Kontexten bis zur Partizipation von „denen, die es betrifft”.

In Designprozessen erproben wir spekulativ-experimentelle Ansätze, die zum Erfinden zukünftiger Lebenswelten anregen.

 

Ideen als Reiseziele anschaulich machen

Ob als Pinnwand, Poster oder Collage, ob als Interview, Reportage oder Film, ob als Modell, experimenteller Versuchsaufbau oder Performance – Ideen müssen überzeugend vermittelt und erprobt werden. Neben den etablierten Kommunikations- und Präsentationsformen wie Visualisierung und Prototyping, werden auch filmische Darstellungsmittel in den verschiedenen Stadien des Designprozesses eingesetzt.

 

 

Visuelle Tour durch 14 Stationen im Lehrgebiet
„Strategische Produkt- und Konzeptentwicklung”

 

 
Ebenen in Designprozessen als Reiseroute
In den Studienprojekten begeben wir uns gemeinsam auf die Forschungsreise und durchqueren im Designprozess die folgenden methodischen Ebenen:

 

(1)
Beobachtung / Interpretation / Konzeption
– Wo starten wir?

Am Beginn der Ideenentwicklung stehen Wahrnehmung und Beobachtung des Problemfeldes und eine möglichst unvoreingenommene Interpretation der Beobachtung. Durch Sprung in die Sache wird das Thema weit geöffnet, ein ungefiltertes Spekulieren und eine umfangreiche Bildung von ersten Hypothesen wird unterstützt durch schnelle Visualisierung und adhoc Umsetzen durch flinken Mock-Up Modellbau.

 

(2)
Simulation / Versuchsaufbau / Prototyping
– Wo wollen wir hin?

Die Simulation des Entwurfskonzeptes erlaubt die abstrahierte Veranschaulichung und den Vorvollzug des angestrebten Zieles. Ein Versuchsaufbau dient der Interaktion oder ermöglicht als Intervention eine Partizipation und Feedback durch Nutzer*innen … bis hin zum Prototyping als Test-Setting werden die jeweiligen Entwurfsphasen und Erkenntnisstufen umgesetzt, erprobt und diskutierbar gemacht. Dies dient sowohl zur selbstkritischen Reflexion im Entwurfsprozess wie zur Kommunikation mit Beteiligten und Empfängern.

 

(3)
Strategie / Realisierung / Implementierung
– Wie kommen wir dort hin?

In dieser Phase geht es um das Aufspüren von Wegen zur Verwirklichung und Durchsetzung von Entwurfskonzepten, also um die Suche nach Ressourcen und deren Anwendung – aber ebenso um die Moderation der Wechselwirkungen zwischen beteiligten Personen, Rahmenbedingungen und Strukturen bei der Realisierung.

 

Zukunft passiert nicht, Zukunft wird gemacht … und da mischen wir uns ein!

 

 

 

Auswahl von Themen und Projekten

im Lehrgebiet „Strategische Produkt- und Konzeptentwicklung”
 

Fachaufgaben

Einführung im ersten Studienjahr in die Grundlagen des Entwerfens, des dreidimensionalen Gestaltens und der Umsetzung im Modell – elementar, gegenständlich, narrativ und experimentell.

Ermutigung zum Experimentieren und subjektiver Spekulation. Sensibilisierung für ein Materialverständnis in gestaltungsrelevanten Zusammenhängen wie funktionaler, ästhetischer, konstruktiver und weiterer Wirkungen vor dem Hintergrund eines verantwortungsvollen und angemessenen Umgangs mit Ressourcen.

 

 

Leiter und so weiter … (2024)
Von Leiter-Strukturen inspiriertes Entwerfen

> Link zum Projekt …

 

 

Redesign „Solvinden”/Leuchten (2019)
Gefaltete Objekte aus Polypropylen mit Solarmodul zum Leuchten gebracht

> Link zur Dokumentation …

 

 

Die grosse Geste (2012)
50 Meter Rube-Goldberg-Maschine

 

 

 

Methodische Gestaltungsübungen

Experimentieren und Trainieren von Strategien und Entwurfsprozessen an niederkomplexen Aufgaben im zweiten Studienjahr

 

 

Wald (2025)
Design-Strategien für, durch und mit dem Wald

> Link zum Projekt …

 

 

TriColor (2019)
Experimente, Objekte, Installationen zu Farbe als
Gestaltungsmittel in drei Sessions

> Link zum Projekt …

 

 

Projekt-Atelier Neuwerk (2008)
oder Entwerfen und Versuchsaufbau vorort,
Installationen für den Selbstversuch

 

 

Komplexes Gestalten / Entwerfen …

von gegenständlichen Produktentwicklungen bis zu prozessorientierten Entwurfskonzepten, von konstruktiv-gestalterischen Aufgaben bis zu interaktionsbezogenen Design-Strategien, von Interventionen in realen, sozialen Kontexten als „Vor-Ort-Entwerfen” bis zu Formen der partizipativen Gestaltung

 

Transformationsprozesse, handlungs- und kontextbezogen …

 

 

The big Re/… (2020)
re/pair, re/assemble, re/use
Design-Strategien für Umgang mit dem, was schon da ist

> Link zum Projekt …

 

 

0,7 cbm essentials (2013)
Minimalismus als Lebensform

> Link zum Projekt …

 

Technologie- und materialbetont, konstruktiv experimentell …

 

 

Under Pressure / Gestalten mit Luft (2022)
Konzepte und Entwürfe für interaktive pneumatische Objekte

> Link zum Projekt …

 

 

mission material (2008)
Material- und Verfahrens-Experimente als Inspiration für neue Produktideen

 

Intervention, Inszenierung, Performance, teilnehmende Beobachtung

 

 

Stadt. Raum. Wandel. (2018)
Gestaltungs-Strategien für Städte im Umbruch
am Beispiel Halle-Neustadt

> Link zum Projekt …

 

 

How do we deal with this?
BURG at Design Week Milan (2017)
Kurzzeit-Projekt in den Studiengängen Innenarchitektur und Industriedesign

> Link zur Dokumentation …

 

 

meyouwedo (2017)
Temporäre Installation vor dem Grassi Museum Leipzig

Das Projekt meyouwedo wurde in einer heterogen sozialisierten Gruppe aus jungen Geflüchteten und Design- und Kunststudenten aus Halle, Leipzig und Weimar geplant und umgesetzt und entwickelte eine interaktive Begegnungsstätte, die als Werkstatt, Lernort, Spielwiese und Bühne genutzt wurde.

> Link zur Dokumentation …

 

Über den Tellerrand …
experimentelle Erweiterung der Handlungsfelder und Methoden

 

 

Unerhörte Töne (greifbar machen) (2020)
Gestaltung experimenteller Instrumente und Tonerzeuger

> Link zum Projekt …

 

Design Fiction – Gestaltung als Erzählung,
Strategien und Methoden des Speculative Design

 

 

post exit … (2019)
ausstieg als chance
oder design-strategien für die gestaltung wünschenswerter zukünfte

 

 

The European Citizen Rotation
Szenario von Leopold Seiler

Das Szenario „european citizen rotation“ ist ein Zustand, in dem alle Menschen in Europa nach einiger Zeit ihren Wohnort wechseln und man an Orte kommt, die zufällig ausgewählt werden. Wie eine solche Welt aussehen kann und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen, wird in drei Kurzfilmen zu den Bereichen Bildung, Beruf und Wohnen aufgezeigt.

 

> Link zum Projekt post exit…

 

Produkt und Kontext

 

 

Collapsible Boats (2011)
aus dem Rucksack aufs Wasser

> Link zum Projekt …

 

 

1, 2, 3 … leichte Küche (2010)
Kochen und Bewirten ohne Ballast

> Link zum Projekt …

 

Designer Autonomie, komplex vernetzt:
Produkt / Herstellung / Vertrieb / Marketing

 

 

burg-designshop (2005)
Vom Simulationsmodus zum Feldversuch
Projekt in den Studiengängen Innenarchitektur und Industriedesign

> Link zur Dokumentation …

 

 

My personal factory (2017)
Designer-Strategien zur Um- und Durchsetzung

> Link zum Projekt …

 

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Ein Wort – ein Film

Video-Workshop 03.2026
mit Julius Borkowski

Zweirad, Johannes, Rüssel und Rosi

Diese Titel erschienen am Ende einer intensiven und kreativen Woche auf der Leinwand, als im Hochschulkino das Licht erlosch. Mit den drei Filmen „Zweirad“, „Johannes“ und „Rüssel und Rosi“ fand der Videoworkshop des Studiengangs Industriedesign auch in diesem Jahr seinen gelungenen Abschluss. Acht Studierende stellten sich in drei Gruppen der Herausforderung „Ein Wort – Ein Film“ und zeigten eindrucksvoll, wie viel sich innerhalb einer Woche realisieren lässt.

Für die Meisten begann die Woche ohne große Vorerfahrung im Bereich Film und so startete der Workshop mit einem umfassenden Theorieinput. Kamera- und Tontechnik, Bildaufbau sowie das bewusste Spiel mit Licht und Schatten standen auf dem Programm. Doch Theorie blieb nicht lange abstrakt. Schon bald hielten die Teilnehmenden die Technik selbst in den Händen und drehten ihre ersten Aufnahmen. Diese waren nicht immer perfekt und genau das war der Plan. Unterbelichtete Bilder, unscharfe Sequenzen und ein falscher Weißabgleich boten die ideale Grundlage, um zu lernen und mögliche Fehler beim eigentlichen Filmdreh zu vermeiden.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Interviews und der Drehplanung. Die neu erlernten Kenntnisse in Licht und Ton wurden direkt praktisch umgesetzt. Ideen nahmen Form an, Notizbuch-Seiten füllten sich und langsam entstand aus ersten Gedanken ein klarer Plan für die eigenen Filmprojekte. Schließlich sollten die Studierenden bereits am darauffolgenden Tag ihre Geschichte visuell umsetzen. Bereits früh am Mittwochmorgen machten sich die Teams bei bestem Wetter an die Arbeit.

Gedreht wurde an ganz unterschiedlichen Orten. Der Kinderbauernhof in Stichelsdorf bot mit seinen Tieren eine lebendige Klangkulisse. Der Fahrradladen Reason Bikes in Halle gewährte Einblicke in seine Geschichte und den Alltag des Geschäftsführers. Auch die Keramikwerkstatt von Johannes Nagel wurde zur Bühne für einen der Filme.

Der Keramikkünstler wurde bei der Vorbereitung einer Ausstellung begleitet, während Undine Günther über die Tierhaltung auf ihrem Hof sprach. Die Geräusche von grunzenden Schweinen, gackernden Hühnern und zwitscherten Vögeln fanden ihren Weg in die Filme und verliehen ihnen eine besondere Atmosphäre. Ebenso erzählte Nils Grundmann von der Entstehung seines Geschäfts und der Geschichte hinter dem Namen „Reason Bikes“.

Mit vollen Speicherkarten kehrten die Teams am Donnerstag zurück. Nach einer kurzen Einführung in den Schnitt begann die intensive Phase der Nachbearbeitung. Aus unzähligen Minuten Rohmaterial entstanden Schnitt für Schnitt drei eigenständige Filme.

Die Filme

Der Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten. Im abgedunkelten Hochschulkino wurden die fertigen Werke schließlich auf großer Leinwand und mit tollem Sound präsentiert. Ein würdiger Abschluss für eine Woche voller Soundprobleme, heißen Laptops und beeindruckenden Fortschritten.

Zweirad (2026)

Hannes Winter
Anton Elgleb
Nils Kern

Rüssel und Rosi (2026)

Leonie Thom 
Lara Henrotte
Frederick Ostertag

Johannes (2026)

Paul Leonard Roth
Arno Steeb 

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Hack the flame
von der Hardware zur Candleware

Hack the Flame
Film der Präsentation (2025)

 

Fachaufgabe 1. Studienjahr
BA Industriedesign im Wintersemester 2025/26

 

Hack the Flame
from Hardware to Candleware
Readymade-Strategien im Design

 

Kerzen sind ein tief verwurzeltes kulturelles Symbol: Sie stehen für Hoffnung, Spiritualität und die Überwindung der Dunkelheit. Seit Jahrhunderten begleiten sie Rituale und Gemeinschaften, beispielsweise in der Adventstradition, bei Zeremonien und Feierlichkeiten. Sie schaffen dabei eine besondere, fast magische Atmosphäre.

In dieser Fachaufgabe entwerfen und fertigen Sie einen Kerzenständer als Neu-Interpretation solcher Rituale. Anstatt Neues von Grund auf herzustellen, arbeiten Sie mit Strategien des Readymade: Halbzeuge, Alltagsobjekte und Baumarktmaterialien werden kombiniert, umgedeutet und zu tragfähigen Entwürfen weiterentwickelt. Die Fähigkeit, mit dem, was schon vorhanden ist, gestalterisch handlungsfähig zu werden, gehört zu den Kernkompetenzen des Designs.

Dabei zählt auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit: Welche Materialien sind erschwinglich und verfügbar? Welche Verbindungsmethoden und Herstellungsweisen machen Ihr Objekt stabil, langlebig und kreislauffähig? Und wie lässt sich aus einer poetischen oder kritischen Idee zugleich ein Produkt entwickeln, das als Geschenk funktioniert, und vielleicht sogar verkaufbar ist?

 

hack_dok

 

Dokumentation der Entwürfe
zum Blättern anklicken,
Video-Links öffnen den Film des jeweiligen Entwurfs

 

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Dokumentation der Recherchen
zum Blättern anklicken

 

Teilnehmer_innen
Julius Bobritz, Greta Eberhard, Noah Gauß, Theresa Graf, Luise Hammermüller, Luisa Hellwig, Emil Hommel, Paula Iniesta Rudolph, Jonathan Mayrhofer, Levin Sailer, Lena Schulz, Helena Schönlebe, Julian Stojiljkovic, Kirandevi Naidu, Mara Dittrich, Selma Göbel, Emily Mahler

Moderation
Prof. Guido Englich, Julius Abromeit

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Wintersemester 2025/26

 

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Readymade-Strategien in Kunst und Design

KI-generierter Schriftzug aus Alltags-Objekten und -Materialien

 

Readymade …
von der Kunstpraxis zur Design-Strategie

Die Geschichte des Readymade beginnt vor mehr als 100 Jahren als künstlerische Provokation in einer Ausstellung in New York. Wer der Urheber war – und worin diese Provokation bestand, verraten wir hier noch nicht.

 

Das erste Readymade in der Geschichte der Kunst von „R. Mutt” ? … 1917

 

Nur soviel sei verraten: 1917 wird ein industriell gefertigtes und massenhaft produziertes Objekt zum Kunstwerk – und dies allein durch die Entscheidung des Künstlers, dieses Objekt im Kontext einer Ausstellung als Kunstwerk zu deklarieren.

 

Durch die Signatur mit „R. Mutt“ wird unterstrichen, dass nicht mehr das handwerkliche Können oder die Ästhetik über den Status als Kunstwerk entscheiden, sondern die Idee, der Kontext und die künstlerische Setzung die Autorenschaft ausmachen.

Mit diesem Paukenschlag wird die traditionelle Vorstellung von Kunst radikal infrage gestellt und der Kunstbegriff nachhaltig verändert.

Dieser Akt war revolutionär und verschob den Fokus
vom Herstellen zum Auswählen,
vom Material zum Bedeutungsraum.

Ein Alltagsgegenstand wird zum Träger von Bedeutung, neu kontextualisiert über seine ursprüngliche Funktion hinausgehend – eine Konzeption, die in der Folge auch Handlungsweisen im Design beeinflusst hat.

 

Vom Readymade zum Objet trouvé

Seit den 1920er Jahren griffen verschiedene Künstler – insbesondere Dadaisten und Surrealisten dieses Konzept auf – und erweiterten die künstlerischen Absichten, Haltungen und Ausdrucksformen.

 

Man Ray, Cadeau, 1921

 

Zum Readymade gesellt sich das objet trouvé, das gefundene Objekt, das durch seine Poesie, Sinnlichkeit oder ironische Brechung ungewohnte Assoziationen weckt und neue Sehweisen erschliesst.

 

Man Ray, Indestructible object, 1923

 

Pablo Picasso, Bulls head, 1942

 

Banale Alltagsgegenstände werden zu vieldeutigen und überraschenden oder verstörenden Objekten.

 

Andy Warhol, Cambell Soup Cans, 1961

 

Andy Warhol, 1964

 

Andy Warhol, Brillo Boxen, 1964

 

Robert Rauschenberg, Dylaby, 1962

 

Oeyvind-Fahlstroem, The Revolution will be sponsered, 1967

 

Seit den 1950er Jahren werden Alltagsobjekte in verschiedenen Genres der Kunstproduktion – Pop Art, Neo-Dada, Konzeptkunst, Arte Povera u.w. – zum Medium der Kritik wie auch der Faszination. Künstler wie Robert Rauschenberg oder Andy Warhol sahen im industriellen Produkt das Spiegelbild der modernen Gesellschaft.

 

Jannis Kounellis, Untitled, 1969
(Liberta o Morte W Marat W Robespierre)

 

Jannis Kounellis, Tragedia civile, 1975

 

Jannis Kounellis ist einer der wichtigsten Vertreter der Arte Povera. Die gängigen Kategorien von Bild, Skulptur, Objekt und Environment lässt er in zahlreichen Werken hinter sich und erklärt den Raum zur realen Bildfläche.

Kounellis verwendet Rohstoffe wie Eisen, Holz und Kohle und kombiniert diese mit Materialien und Gebrauchsobjekten, die vorwiegend industriell gefertigt sind – Materialien, die neben sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften wie Wärme, Kälte, Härte, Weichheit usw. auch Vorstellungen und Bilder aus unserem Erfahrungshorizont hervorrufen und sich auch als Reminiszenzen an das untergehende Industriezeitalter lesen lassen.

 

Readymade-Strategien im Designprozess

Ebenfalls ab den 1950er Jahren begannen Designerinnen und Designer, ähnliche Strategien anzuwenden.

 

 

Die bekanntesten Readymade-Objekte der 1950er Jahre stammen von zwei italienischen Designern – Achille und Pier Giacomo Castiglioni …

 

Mezzadro, Bauteile, Achille und Pier Giacomo Castiglioni, 1957

 

… die in den Entwürfen alltägliche Objekte nicht entfremden, sondern funktional neu interpretieren – mit Poesie und Humor werden diese Readymades zu nutzbaren Gegenständen.

 

Das Readymade entwickelt sich zu einer eigenständigen Designstrategie
– als Methode der Reflektion, des Kommentierens und des Experimentierens.

 

 

In den späten 1960er und den 1970er Jahren stellt das Disegno Radicale in Italien die Konzeption des funktionalen Modernismus infrage.
 

 

Bodenleuchte Super, Martine Bedin, 1981

 

Mit den Arbeiten der Memphis-Gruppe um Ettore Sottsass findet diese Bewegung in den 1980er Jahren ihren Höhepunkt und prägt die Ästhetik der Postmoderne.

Materialien, Muster und Formen aus der Alltagskultur – Laminat, Kunststoff, grelle Farben – werden in visuell aufgeladenen Objekten und Möbeln kombiniert. Das Readymade ist als Zitat, als ironische Übernahme industrieller Ästhetik präsent.

 

Rover Chair, Ron Arad, 1981

 

Consumer’s Rest, Stiletto, 1983

 

Film zum Kurzzeitprojekt Kaufhaus des Ostens

 

Andreas Brandolini, Jasper Morrison und Joachim Stanitzek konzipierten 1984 an der Hochschule der Künste Berlin am Lehrstuhl ID4 von Nick Roericht das Kurzzeit-Entwurfs-Projekt und eine Ausstellung mit dem Titel „Kaufhaus des Ostens“. Der Name ist eine ironische Anspielung auf das „Kaufhaus des Westens“ kann aber auch als „Kampf der Ohnmacht” gelesen werden.

KdO 1984

 

Katalog eines Kurzzeitprojekts an der HDK Berlin, Fachgruppe ID 4 bei Prof. Nick Roericht im Sommersemester 1984

 

 

Mitte der 1990er Jahren griffen Designer der holländischen Gruppe droog oder in den 2000er Jahren Martino Gamper das Readymade als Prinzip auf – diesmal in einer postindustriellen, nachhaltigen Konzeption.

Im besten Fall ist das Readymade nicht nur konzeptuell, es kann auch ökologisch und sozial gedacht werden.

 

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Katalog des Qickmade-Workshops im Industriedesign an der Burg Giebichenstein, 2004

 

Das Projekt „netzwerk-halle.de”

erprobt 2004 Design-Strategien in der wirklichen Welt: Studierende des Industriedesign der Burg recherchieren Ressourcen und Technologien in Halle und Umgebung, besuchen Unternehmen, Werkstätten und Manufakturen, um Produktideen unter Berücksichtigung der Ressourcen der Umgebung zu entwickeln, mit Betrieben zu kooperieren, als Klein-Serien zu produzieren und in einer Vertriebs-Kooperative zu vermarkten – Ziel ist die Gründung eines Shops in der hallenser Innenstadt, Gestaltung einer Kollektion, Marketing-Strategien, Katalog, Internet-Shop, Ausstellungen und mehr.
(Im Folgesemester entsteht der Burg-Designshop.)

QuickMades sind Ergebnisse des Einstiegs-Workshops: Sinnvoll kombinierte, raffiniert-geistreich arrangierte Neu-Interpretationen von so-noch-nicht gesehenen Bauteilen und Halbzeugen – ein kompakter Vorvollzug des Projekts: Rausgehen, Ressourcen und Möglichkeiten entdecken, interpretieren, begreifen, kombinieren und vernetzen.

 

Vom Anti-Design zur Haltung

Heute begegnen uns Readymade-Strategien in ganz unterschiedlichen Bereichen:

Im Critical Design als gesellschaftliche Provokation,
im Circular Design als ökologischer Ansatz des Um- und Weiternutzens,
oder im Social Design als Einladung zum Mitgestalten.

Das Readymade steht damit nicht mehr gegen den industriellen Fortschritt – es befragt ihn. Es erinnert uns daran, dass jedes Objekt, jedes Material, jede Form eine Geschichte trägt. Dass Erfindungskraft nicht immer im Schaffen von Neuem liegt, sondern oft auch im Neu-Sehen und Um-Deuten.

Was 1917 als ironische Geste begann, ist heute ein methodisches Werkzeug im Design – als ein Weg, unsere Beziehung zu Dingen zu hinterfragen und neu zu gestalten.

 

Readymade-Strategien im Design bedeutet, die Welt nicht neu zu erfinden – sondern sie neu zu interpretieren.

 

Trailer zum Kurzeitprojekt ready/made … re/combine … re/use

 

ready/made … re/combine … re/use
hack the baumarkt / design for open source, 2021

Fachaufgabe im 1. Studienjahr Industriedesign
Hier das gesamte Projekt ansehen …

in diesem 2-wöchigen projekt werden zwei design-strategien verknüpft: zum einen strategien des readymade, das meint das neu-interpretieren und raffinierte kombinieren von vorhandenen dingen und artefakten zu nutzbaren gegenständen und objekten … zum anderen design als open-source-strategie, das meint gestalter_innen als impulsgeber zu neuen verküpfungen, als anreger, moderatoren und ermöglicher.

 

Form Matters, Matter Forms – Vom Readymade zum Warenfetisch

 

Die Erfindung des Readymades
Ausstellung im Kunst Museum Winterthur, 2024

Die Ausstellung «Form Matters, Matter Forms – Vom Readymade zum Warenfetisch» untersucht die Schlüsselfunktion des Readymades in der Moderne.

Durch Marcel Duchamps berühmtes erstes Readymade wurden Alltagsgegenstände zu Kunstobjekten erklärt. Es war der Schock der Moderne, seither ist die Unterscheidung zwischen Kunst und Alltag nicht mehr ohne weiteres möglich. Das Kunst Museum Winterthur verfügt über einige Werke von Kunstschaffenden wie Marcel Duchamp und Richard Hamilton, welche Readymades und die Appropriationskunst massgeblich geprägt haben. Davon ausgehend spannt Form die Ausstellung den Bogen weiter bis in die Gegenwart.

 

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Workshop: Daten begreifbar machen …

Film zum Workshop

 

Workshop zur Materialisierung von Daten
im Themenkontext „Wald”

mit Julia Wolf und Daniel Páez vom Designstudio La Loma

 

Im Rahmen des Projekts
„Wald – Design-Strategien für, mit und durch den Wald”
laden wir Julia Wolf und Daniel Páez vom Studio LaLoma zu einem Workshop ein, in dem mit der Visualisierung und vorallem der Materialisierung von Daten experimentiert wird – also deren Übersetzung in physische und interaktive Modelle, in begreifbare Objekte.

 

Bilder aus dem Workshop –
Daten in physische Modelle übersetzen

 

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Daten begreifbar machen
Dokumentation des Workshops,
zum Lesen bitte anklicken …

 


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Daten begreifbar machen – Vortrag von LaLoma

Film zum Vortrag

 

Begreifen …
Vortrag von Julia Wolf und Daniel Páez,
Dienstag, 6.5.2025, 17.00 Uhr

 

1.500 Nägel einschlagen, 591 Holzstäbchen bemalen, meterlange Nylonschnüre fädeln: Julia Wolf und Daniel Páez vom Studio La Loma geben Einblicke in die Entstehung und die Geschichten hinter ihren Projekten, in denen abstrakte Daten zu greifbaren Ausstellungsobjekten werden.

 

 

In ihrem Vortrag sprechen Julia Wolf und Daniel Páez nicht nur darüber, wie Daten begreifbar werden, sondern auch, warum es sinnvoll ist, Daten zu materialisieren – und welche neuen Perspektiven sich dadurch eröffnen. Ein Vortrag für alle, die mehr über den Umgang mit Daten und Materialien erfahren möchten.

Julia Wolf und Daniel Páez sind Mitbegründer:innen von La Loma – einem Studio aus drei Künstler:innen und Designer:innen, die Daten auf kreative Weise begreifbar machen.

 

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Wald immersiv – virtuelle Exkursion in den Wald

 

Wald immersiv
Erfahrungsraum / Inszenierung
Ausstellung und Event im Dachsaal

 

Mit der Ausstellung Wald immersiv wurden Erfahrungen und Informationen, die auf der Exkursion im Rahmen der Projekte „Wald” und „Studio Cambio” gesammelt wurden, in sinnlich erfahrbare Medien übersetzt.

Ziel der Inszenierung war es, die ersten Eindrücke in der Gruppe aufzubereiten und sowohl bei den Teilnehmenden der Projekte als auch bei externen Besucher*innen Neugier und Interesse am Thema Wald zu wecken.

Wie klingt der Wald?
Wie sieht der Wald aus?
Wie riecht der Wald?
Wie schmeckt der Wald?
Wie wirkt der Wald als Raum?

Diese und weitere Fragen sollten in der Inszenierung durch das Ansprechen aller Sinne erfahrbar gemacht werden.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

 

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Wald immersiv
Dokumentation der Ausstellung,
zum Lesen bitte anklicken …
oder
download

 

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Manifest Möbel Manufaktur

Der Film zum Projekt

 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Manifest, Möbel, Manufaktur
Design-Strategien für Möbel, aber anders

 

Wie wollen wir leben? Wie werden wir wohnen? Mit der zunehmenden Verdichtung von Städten wird der individuell verfügbare Wohnraum zu einer kostbaren Ressource. Wieviel Raum werden wir noch haben? Wie werden wir uns einrichten? Werden wir noch Möbel haben … und welche … und wofür?

In diesem Projekt suchen wir am Beispiel der Gestaltung von Möbeln nach zukunftsfähigen Strategien und Konzepten, um Veränderung und Wandel zu unterstützen – durch die Gestaltung von Gegenständen bis zur Gestaltung von Prozessen, die sich hier sowohl auf die Verfügbarmachung und Nutzung der Gegenstände beziehen, aber auch deren Nachnutzung oder Rückführung in wirtschaftliche Kreisläufe betreffen.

 

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Dokumentation zum Projekt
zum Blättern bitte anklicken …

 

Manifest
steht für den Anspruch, angesichts notwendiger und wünschenswerter Transformationen die Rahmenbedingungen und Forderungen an ein zukunftsfähiges Gestalten zu formulieren, aus denen sich hier konkretes Operieren und Entscheiden im Entwurfsprozess ableiten lassen.

Möbel
stehen hier für einen alltäglichen Entwurfs-Kontext, in dem die formulierten Gestaltungs-Grundsätze exemplarisch angewendet werden. Möbel erzählen Design- und Kulturgeschichte. Sie spiegeln die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, die kulturellen Bedürfnisse und sozialen Utopien auf dem jeweiligen Stand ihrer Entstehungszeit. Als Gegenstände, die uns besonders nah sind, bieten Möbel ein hohes Potential für Identifikation. Die Möbel der Shaker, die Stahlrohrmöbel der beginnenden Moderne, der Ulmer Hocker, der Monoblock, Enzo Maris Autoprogettazione, das Billy Regal – um nur eine kleine Auswahl zu nennen … sie alle erzählen Geschichten von Hoffnung und Fortschritt ebenso wie von Grenzen des Wachstums, enttäuschten Erwartungen und vieles mehr. Welche (Design-)Geschichten werden Ihre Möbel erzählen?

Manufaktur
steht hier für Fragen nach zeitgemäßer, zukunftsfähiger Produktion und zirkulären Prozessen, nach Materialität, Rohstoffen und Ressourcen, nach Vertrieb und Zugänglichkeit, nach Kriterien der Verortung und Dezentralität – Fragen, die sich aus den Forderungen der eingangs formulierten Manifeste entwickeln und in den Gestaltungskonzepten von Beginn an mitgedacht werden.

 

Teilnehmer_innen:
Cem Akbal, Fedor Bock, David Bühler, Alfred Cyranka, Namju Kim, Max Koch, Jaehwan Lee, Henriette Meyer-Stork, Seong Heum Na, Gabriel Schroer, Paul Matteo Wesser, Se Hyeon Won

Moderation:
Prof. Guido Englich, Julius Abromeit

 

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Wintersemester 2024/25

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Exkursion – Manifest Möbel Manufaktur

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Dokumentation der Exkursion
zum Blättern anklicken

 

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Stationen der Exkursion

MakerSpace Garching
Atelier Steffen Kehrle
MakerSpace München
Die Neue Sammlung – Design Museum in der Pinakothek der Moderne
Faust Linoleum – eine Manufaktur in Huglfing
Tischlerei Bereuter in Bregenz
Werkraum Bregenzerwald
Basis Vinschgau
Studio Harry Thaler
Design-Fakultät Uni Bozen
UPcon Konferenz und artweek Bozen

 

Dienstag, 1.10.24

Besuch MakerSpace Garching, Führung mit Mark Anderton
Besuch Atelier Steffen Kehrle
Besuch MakerSpace München, Führung mit Stephan Augustin

 

 

MakerSpace Garching und München

Als ersten Stop unserer Exkursion besuchten wir den MakerSpace in Garching. Der größte MakerSpace Deutschlands ist eine modern ausgestattete Werkstatt im Garchinger Forschungszentrum, in der Nähe der Technischen Universität München (TUM).

Mark Anderton, Mitglied des Werkstatt-Teams, und sein Team unterstützen Studierende, Wissenschaftler, Unternehmer und kreative Köpfe dabei, ihre Ideen in physische Prototypen zu verwandeln.

Im Anschluss besuchten wir den MakerSpace II in München – das Munich Urban CoLab. Hier bekamen wir eine Führung vom Designer Stephan Augustin, der in diesem Makerspace den Prototypen eines Surfboards entwickelte und daraus ein Unternehmen gründete.

Im Munich Urban CoLab finden sich eine öffentlich zugängliche 1.200 m² große Hightech-Werkstatt, die Mitgliedern Zugang zu Maschinen, Werkzeugen und Software ermöglicht. Neben modernen 3D-Druckern, Lasercuttern und diversen Maschinen in der Holzwerkstatt und im Elektroniklabor stehen auch eine Textilwerkstatt sowie Labore für IT und Robotik zur Verfügung.

 

 

Atelier Steffen Kehrle

Steffen Kehrle ist ein deutscher Industrie­designer. Im Herzen von München betreibt er sein Studio „Atelier Steffen Kehrle“ mit Schwerpunkten in den Bereichen Produkt-, Ausstellungs- und Interiordesign.

Sein Designansatz ist zukunftsorientiert und fokussiert sich auf die aktuellen Herausforderungen. Die Prinzipien, die Kehrle mit seinem Studio verfolgt, sind: Ressourcenschonung, Langlebigkeit und ein minimalistisches Design.

 

Mittwoch, 2.10.24

Besuch Die Neue Sammlung – Design Museum in der Pinakothek der Moderne
Führung mit Hans Gerd Grunwald

Besuch Faust Linoleum GmbH in Huglfing

 

 

Die Neue Sammlung – Design Museum in der Pinakothek der Moderne

München. Die Neue Sammlung. Das erste Designmuseum der Welt.
Eines der vier Museen, die die Pinakothek der Moderne unter ihrem Dach vereint.
Mit rund 120.000 Objekten ist es die größte und älteste Designsammlung der Welt.

 

 

Faust Linoleum – eine Manufaktur in Huglfing im Voralpenland

Nach den Stationen in der Großstadt München ging es für uns in die kleine Gemeinde Huglfing im ländlichen Voralpenland. Neben grasenden Kühen auf grünen Wiesen besuchen wir das Unternehmen Faust Linoleum. Als renommierter Möbelhersteller für Tischplatten und andere Produkte mit Linoleumbelag zeigten sie uns ihr facettenreiches Unternehmen. Begrüßt wurden wir von Franz und Antonia Faust, die gemeinsam den Familienbetrieb organisieren.

 

Donnerstag, 3.10.24

Fahrt nach Bregenz, Besuch Tischlerei Bereuter
Besuch und Führung Werkraum Bregenzerwald

Fahrt nach Südtirol
Besuch Basis Vinschgau Venosta / Social Activation Hub

 

 

Tischlerei Bereuter – Hirnholz Showroom

Die Tischlerei Bereuter, ansässig im Bregenzerwald, plant und fertigt komplette Innenausbauten für Räume. Zusätzlich führt sie die Plattform „Hirnholz“ für Klein­auflagen von Möbeln – eine kleine Sammlung von Arbeiten von Handwerkerinnen und Gestalterinnen des Bregenzerwaldes.

 

 

Werkraum Bregenzerwald

Der Werkraum Bregenzerwald wurde 1999 zur Förderung von Handwerk und Baukultur gegründet und ist in einem Verein organisiert. Die Ziele des Vereins sind die umfassende Präsentation und Vermittlung der Leistungen seiner Mitglieder, die Förderung von Handwerk und Baukultur sowie das Arbeiten in Kooperationen.

 

Freitag, 4.10.24
Besuch und Gespräch Basis Vinschgau
Besuch Harry Thaler
Besuch Uni Bozen
UPcon Konferenz und artweek bozen

 

 

Basis – Social Activation Hub in Vinschgau Venosta

Angesiedelt in einer ehemaligen Militärkaserne ist die BASIS ein Innovationszentrum in Südtirol. Die Räumlichkeiten bieten Kreativen Raum, um neue Impulse zu setzen, die die Region in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Nachhaltigkeit fördern sollen.

 

 

Harry Thaler – Produktdesigner

Harry Thalers Arbeit ist vielfältig. Sie umfasst Möbel, Beleuchtung, Objekte und Inneneinrichtungen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch die Liebe zum Detail und die Fähigkeit aus, gewöhnliche Materialien in raffinierte, elegante Produkte zu verwandeln. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung spielen eine zentrale Rolle in seinen Projekten, was ihn zu einem Vorreiter im Bereich des umwelt­bewussten Designs macht.

 

Samstag, 5.10.24
Besuch UPcon Festival in Brixen

 

 

UpCon – Konferenz und Festival

Die Upcycling Convention (UpCon) ist eine Plattform, um die Macher*innen der Upcycling-Bewegung mit Kundschaft, Firmen und der Politik, aber auch mit Bildungseinrichtungen, Lehrer*innen und Schüler*innen in Verbindung zu bringen. Wir wollen Upcycling für die ganze Gesellschaft relevanter machen! Die UpCon will nachhaltige Lebensstile und Wirtschaftsweisen fördern, die auf Wiederverwendung, Reparatur, Upcycling und der Sharing Economy basieren!

 

Sonntag, 6.10.24
Rückfahrt nach Halle

 

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Film-Reise durch 100 Jahre Möbel-Design-Geschichte

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Quellenmaterial und Dokumentation der Recherche-Filme
Zum Blättern anklicken …

 
 

Ein filmischer Streifzug durch 100 Jahre Möbeldesign
und Strategien für „anders machen als davor”

Zu Beginn des Projekts „Manifest Möbel Manufaktur” wählen die Studierenden eines der vorbereiteten Themen, recherchieren dazu und erstellen einen Film mit exakt 5 Minuten Länge nach der ReCut Methode.

Die Recherche erfolgt im Internet und der Bibliothek sowie mit ChatGPT. Neben den üblichen Quellen soll für die Erstellung des Storyboards und für die Recherche auch ChatGPT genutzt werden. Der Dialog mit dem ChatBOT soll ebenfalls dokumentiert werden (beispielsweise im Film durch eine Bildschirmaufnahme … oder in anderer geeigneter Form).

Sämtliche verwendeten Quellen und Texte der Filme werden im vorliegenden Skript als Gesamt-Drehbuch dokumentiert.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen:
Manifest Möbel Manufaktur

 

 

 

1 – Cem Akbal
Von den Stuhl-Entwürfen Gerrit Rietveld
zu den Topologien des modernen Sitzmöbels

Gerrit Rietveld, einer der wichtigsten Vertreter der De Stijl-Bewegung, hat mit seinen radikalen, geometrischen Entwürfen die Entwicklung des modernen Möbeldesigns entscheidend beeinflusst. Einige seiner Möbelstücke gelten als revolutionär und als Vorläufer der modernen Sitzmöbel-Topologien. Sie sind nicht nur funktionale Objekte, sondern auch Manifestationen seiner Designphilosophie.

Insbesondere das Schröder Haus (entworfen 1924), bei dem Rietveld die Gestaltung des gesamten Hauses verantwortet, ist ein Manifest der modernen Architektur und des Designs. Die Möbel sind integraler Bestandteil des Hauses und wirken in einem flexiblen, modularen System zusammen, das Raum und Funktion neu denkt – als Synergie zwischen Architektur und Möbeln, die zusammen eine radikal neue Lebensweise ermöglichen.

 

 

2 – Gabriel Schroer
Von Kunststoffschalen bis Schichtholzflächen …
von Eames bis Aalto, von Bertoia bis Noguchi

Die 1950er Jahre markierten den Übergang zu einem modernen, funktionalen und oft minimalistischen Möbeldesign, das durch den Einsatz neuer Materialien – wie Kunststoff, Fiberglas, Schichtholz, Draht, Aluminium – und neue Fertigungstechniken revolutioniert wurde. Designer der Nachkriegszeit suchten nach Innovationen, die gleichzeitig erschwinglich, langlebig und ästhetisch ansprechend waren. Die Möbel dieser Ära setzten Standards, die bis heute gültig sind und stehen für den Übergang zu ergonomischem Denken und einer Ästhetik, die stark von der Nachkriegsmoderne, dem Bauhaus und der skandinavischen Designtradition beeinflusst wurde.

Charles & Ray Eames, Arne Jacobsen, Harry Bertoia, Hans J. Wegner, Charlotte Perriand, Florence Knoll, Lina Bo Bardi, Poul Kjærholm, Isamu Noguchi, Eero Saarinen, Gio Ponti, Alvar Aalto u.a.

 

 

3 – Hans Vogel
Hans Gugelot (West) meets Rudolf Horn (Ost)

Gugelot (1920–1965) und Horn (*1929) sind sich wahrscheinlich nie begegnet (Gugelot starb schon mit 45 Jahren, Horn ist inzwischen 95) … als fiktive Begegnung kann eine Gegenüberstellung ihrer Entwürfe insbesondere im Bereich des Möbeldesigns und des Systemdesign interessante Fragen aufwerfen, die sich aus den unterschiedlichen kulturellen, politischen und ästhetischen Kontexten ergeben, in denen diese beiden Designer tätig waren: Der eine in der BRD und Lehrer an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, der andere in der DDR und Lehrer an der Burg Giebichenstein.

 

 

4 – Alfred Cyranka
Disegno Radicale

Die Zeit des „disegno radicale” in Italien, die in den 1960er und 1970er Jahren aufkam, war geprägt von einer revolutionären Herangehensweise an Design. Diese Bewegung stellte traditionelle Designnormen in Frage und verschmolz Architektur, Kunst und gesellschaftspolitische Konzepte. Viele Möbel-Entwürfe aus dieser Zeit waren provokative, skulpturale und oft auch humorvolle Statements gegen den Konformismus und die etablierten Ästhetiken der Moderne.

 

 

5 – David Buehler
Die futuristischen Möbel-Entwürfe von Joe Colombo:
Vom Multichair bis zur Total Furnishing Unit,
vom Boby Trolley bis zum Additional Living System

Joe Colombo, ein italienischer Designer, gilt als Visionär des 20. Jahrhunderts, der durch seine wegweisenden, funktionalen und innovativen Möbelentwürfe bekannt wurde und der das Wohnen der Zukunft bereits in den 1960er und 1970er Jahren vorwegnahm. Seine Möbelentwürfe, wie der Elda Chair, der Tube Chair oder das Additional Living System stehen für Modularität, Mobilität, Flexibilität und die Verwendung neuer Materialien und viele seiner Ideen sind im modernen Wohn- und Arbeitsbereich weiterhin relevant.

 

 

6 – Paul Matteo Wesser
Vom Atelier zur Manufaktur:
Jean Prouvé und die Revolution des Möbelbaus

Jean Prouvé war ein französischer Designer, Architekt und Ingenieur, der sich durch seine innovative Herangehensweise an das Möbeldesign und seine bahnbrechende Nutzung von Materialien wie Metall und Holz auszeichnete. Prouvé verband in seinen Entwürfen Funktionalität mit Ästhetik und gilt als Pionier des industriellen Möbeldesigns. Viele seiner Möbelentwürfe haben ikonischen Status erreicht.

 

 

7 – Felix Hobein
Modularität im Design:
Die Evolution der Systemmöbel

Systemmöbel stehen für den Wunsch nach Anpassung des Möbeldesigns an die sich verändernden Bedürfnisse von Menschen in verschiedenen Epochen. Systemmöbel haben die Art und Weise, wie wir Räume gestalten, nachhaltig verändert.

Vom String von Nils Strinning zum 606 von Dieter Rams,
von USM Haller bis Pier System,
vom Mah Jong Sofa von Hans Hopfer bis zum bikini island von Werner Aislinger,
vom Pantonova Seating System bis zum Living Tower,
und viele weitere

 

 

8 – Jaehwan Lee
Wie die Mailänder Designgruppe Memphis zu ihrem Namen kam …
und warum die Möbel-Entwürfe sich wie Manifeste lesen

Die Memphis-Gruppe revolutionierte die Designgeschichte, indem sie sich radikal von den minimalistischen und funktionalen Designkonventionen der 1950er und 1960er Jahre abwandte und eine kühne, farbenfrohe Ästhetik einführte. Ihr Ansatz, der Elemente der Pop-Art und des Historismus mischte, stellte Design als Ausdrucksmittel und Kunstwerk in den Vordergrund. Memphis ist zu einem Manifest der Designgeschichte geworden. Die Möbel sind nicht nur funktionale Objekte, sondern auch kulturelle Kommentare und Artefakte, die eine wesentliche Reaktion auf die Designkonventionen ihrer Zeit darstellen.

 

 

9 – Seong Heum Na
Die Möbel und die Manufaktur von Nils Holger Moormann
und das FNP von Axel Kufus

Nils Holger Moormann ist Designer und Möbelproduzent in Personalunion. Moormanns Möbel sind durchdacht, minimalistisch und voller funktionaler Überraschungen mit Fokus auf nachhaltigen Materialien und intelligenter Konstruktion, oft mit subtilen humorvollen oder poetischen Elementen, die den Alltag bereichern und überraschen. Viele der Möbelstücke aus der Manufaktur Moormann sind modular und bieten anpassbare Lösungen für moderne Wohnräume – wie das FNP Regal von Axel Kufus.

 

 

10 – Henriette Meyer-Stork
Donald Judd und die Manufaktur Lehni

Donald Judd, bekannt als einflussreicher Vertreter des Minimalismus, spielte auch eine bedeutende Rolle im Möbeldesign. Sein Ansatz, der auf radikaler Reduktion und struktureller Klarheit basiert, beeinflusste die moderne Designästhetik nachhaltig. Einige seiner Möbelentwürfe sind ikonisch und wegweisend. Judd war stark an industriellen Materialien interessiert, da sie eine Präzision und Konsistenz ermöglichten, die im handwerklichen Prozess oft schwer zu erreichen war. Die manufakturielle Expertise von Lehni in Metallverarbeitung unterstützt Judds Ansatz. Die Zusammenarbeit zeigt den Übergang von handwerklicher zu industrieller Produktion und den künstlerischen Wert von Massenproduktion.

 

 

11 – Fedor Bock
Open source und DIY im Möbeldesign und in der Produktion

Open-Source-Strategien im Möbeldesign und in der Möbelproduktion bieten neue, demokratische Ansätze für das Schaffen und Teilen von Möbelentwürfen. Diese Konzepte ermöglichen es Designern, ihre Ideen mit der Öffentlichkeit zu teilen, sodass jeder die Möbel selbst herstellen oder weiterentwickeln kann und es möglich ist, die Möbel lokal und unabhängig zu produzieren. Design liegt nicht mehr in den Händen weniger, sondern kann von einer globalen Gemeinschaft geteilt und genutzt werden.

Von Enzo Mari bis Nomadic Furniture, von OpenDesk (UK) bis WikiHouse,
von AtFAB (USA) bis OpenStructures (Belgien), von Jerzy Seymore zu Studio Mama,
von Hartz 4 Möbel zu Ikea Hackers und weitere

 

 

12 – Namju Kim
Alles Pappe? Oder lieber Kork …

Möbel aus Wellpappe, Karton und Papier vereinen Aspekte wie Nachhaltigkeit, Leichtigkeit, Innovation, DIY-Kultur und die Demokratisierung von Design. Diese Materialien sind leicht zugänglich, oft recycelbar (oder recycelt) und bieten vielseitige Möglichkeiten – von innovativer Architektur bis zu experimentellen Möbel-Entwürfen:

Pappe als Material bei den Kindermöbeln und dem Sessel Otto von Peter Raacke bis zu den Möbeln von Hans-Peter Stange, von den easy edges von Frank Gehry zum Cabbage Chair von Nendo, vom Paper Softseating von Molo Design bis zum Flexible Love Chair von Chishen Chiu, der Carta Collection von Shigeru Ban zum Re-Ply Chair by Dan Goldstein und andere …

Kork als Material für Möbel bei Jasper Morrisson oder Daniel Michalik,
Domingos Tótora oder Antoine Phelouzat und weitere …

 

 

13 – Max Koch
Alles andere als dröge: droog design

1993 gegründet in den Niederlanden, ist bekannt für seine innovativen, oft konzeptionellen Möbelentwürfe, die alltägliche Objekte auf ungewöhnliche und überraschende Weise neu interpretieren. Der Einfluss von Droog Design auf die Designentwicklung der 1990er Jahre war tiefgreifend und weitreichend. Die Gruppe zeigte, dass Design mehr sein kann als nur ästhetisch ansprechend oder funktional – es kann auch intellektuell stimulierend, kritisch und überraschend sein. Insgesamt trug Droog Design entscheidend dazu bei, das Designverständnis der 90er Jahre zu erweitern, indem es die Grenzen des Möglichen neu definierte und Designer weltweit dazu ermutigte, gewohnte Pfade zu verlassen und neue, innovative Wege zu beschreiten.

 

 

14 – Se Hyeon Won
Circular Visions: Von der Gegenwart in die Zukunft des Möbeldesigns

2013 veröffentlicht Studio Swine den Film Sea Chair und zeigt auf poetische Weise die Transformation von Plastikmüll in einen neuen Gebrauchsgegenstand. Seit den 2000er Jahren haben Nachhaltigkeit, Recyclingfähigkeit, Upcycling, nachwachsende Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft, Rücknahme und Rückführung, Abonnementmodelle und Sharing und andere alternative Ansätze im Möbeldesign, der Möbelproduktion und Vermarktung eine stetig wachsende Bedeutung. Wer sind die führenden Protagonisten in Design und Produktion, welches sind herausragende Beispiele für zukunftsfähiges Möbeldesign und innovative Prozesse?

 

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Gestalterisches Entwicklungsprojekt:
Modulares Kleinhaus

Ein Raum für … das Kleinhaus in Benutzung

 

Film-Tagebuch zum Bau des Kleinhauses

 

Modulares Kleinhaus als modifizierbare Versuchsanordnung
Konzept und Ausführungsplanung: Guido Englich

Minimalistische Lebens- und Wohnformen sind ein Themenkomplex, in dem ich seit 2010 verschiedene Teilbereiche in Projekten mit Studierenden bearbeitet habe. 2010 das Projekt „1, 2, 3 … leichte Küche”, bei dem es um die Frage ging, mit wie viel oder besser wie wenig Küche drei Gäste bewirtet werden können; im Winter 2012/13 das Projekt „0,7 cbm essentials – Minimalismus als Lebensform”, bei dem es darum ging, ein Setting zu entwerfen, bei dem die gesamte bewegliche Habe inklusive Schlafstätte nicht mehr Volumen als 0,7 Kubikmeter einnimmt; und im Folgesemester 2013 das Projekt „minimal shelter – Hüllen, Kapseln, kleine Räume. Versuchsaufbauten zur dritten Haut”, in dem es um das Konzipieren und Realisieren von Kleinsträumen für unterschiedliche Nutzungen – vom Notfall bis Vergnügen – ging.

 

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Dokumention, zum Bättern anklicken …

 

Wichtige Entwurfs- und Konzept-Parameter waren zum einen die Planungsmodularität, das meint eine Systematik, die strukturell die einfache Ableitung von Small-, Medium- und Large-Versionen des Kleinhauses ermöglicht, zum anderen eine konstruktive „Offenheit” in der realisierten Raumstruktur, die im weiteren Verlauf der Gebäudeexistenz verschiedene Um- und Ausbau- Settings und Untersuchungen zulassen könnte.

Weitere Settings im Versuchsaufbau des Protoypen könnten zum einen verschiedene Binnenstrukturen, Raumgliederungen und Einbauten sein, zum anderen Untersuchungen zu unterschiedlichen Beplankungen als Fassadenmaterialien, zu Dämmstoffen und Ausfachungen unterschiedlicher Materialitäten von Holz-, Stroh-, Schilf- und ähnlichen Faserstoffen bis zu gestampftem oder in Platten verpresstem Lehm. Das realisierte Kleinhaus soll also in Forschungshinsicht eine veränderbare Versuchsanordnung darstellen.

 

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Dokumention der Konstruktionszeichnungen, zum Bättern anklicken …

 

Die Modul-Varianten basieren auf einem Planungsraster von 101 cm und bemessen sich an der handelsüblichen Breite von Doppelstegplatten mit einer Fabrikationsbreite von 98 cm. Maßgeblich zu dieser Setzung trägt der Wunsch bei, die Innendecke des Pavillons lichtdurchlässig zu gestalten und diese Eigenschaft und die verwendeten Bauteile bei allen Versionen und Varianten beizubehalten.

 

Entwurfszeichnung für das Kleinhaus

 

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Glow to go …
aus Polypropylen gefaltete tragbare Leuchtobjekte

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Präsentation

 

Film der Präsentation

 

Fachaufgabe 1. Studienjahr BA Industriedesign
Prof. Guido Englich / Julius Abromeit
Wintersemester 2024/25, KW 9 + 12

 

Teilnehmer_innen
Münire Çalışır, Fabian Eisenknappl, Franz Woggon, Goldin Ray Heimerdinger, Nils Kern, Sunyoung Kim, Ella-Mathilda Kley, Thure Krautheim, Inbal Lavie, Karl Purgand, Oskar Rahm, Kaan Elia Romey, Arno Steeb, Hannes Winter, Hanna Lou Wohlfahrt

 

Glow to go – tragbares Leuchtobjekt
Gefaltete Objekte aus Polypropylen-Folie mit Solarmodul zum Leuchten gebracht

Entwerfen und konstruieren Sie ein Objekt aus einem flächigen Material, das Sie durch Falten, Kanten, Biegen, Rollen etc. … aus der Fläche ins Volumen, in eine dreidimensionale Form bringen.

Die Designentwicklung wird in Karton, der Prototyp in Polypropylenfolie ausgeführt. Nach der Entwicklung Ihres „Schnittmusters” erstellen Sie eine digitale 2D Zeichnung – diese steuert dann ein Schneidgerät, das Ihren Entwurf aus Polypropylenfolie ausschneidet. Anschliessend falten Sie Ihr Objekt in die gewünschte Form, statten es mit einem Solarmodul aus, schalten das Licht ein … und präsentieren!

 

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Dokumentation der Entwürfe
(zum Blättern anklicken)

 

Die Entwürfe werden mit Fotos vom finalen Modell aus gelasertem Polypropylen, mit Fotos von Vormodellen aus Papier und Skizzen in einer gemeinsamen Dokumentation vorgestellt.

 

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Recherche zu Design und Leuchten
(zum Blättern anklicken)

 

Zum Einstieg in den Entwurf recherchieren die Studierenden zu Design Entwürfen und stellen ihre Recherchen in kurzen Porträts vor; im Anschluss werden die Recherchen in einem gemeinsamen Kompendium zusammengefasst.

 

Prozess
Das Entwurfs-Konzept wird zuerst in Papier entwickelt …

 

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Konzept-Entwicklung des Leuchten-Körpers in Papier

 

Bei der Entwicklung der Form und des Schnittmusters ist zu berücksichtigen, dass Polypropylen-Folie sich nicht kleben lässt – die Verbindungen müssen ausschliesslich durch Steck-Verbindungen hergestellt werden.

 

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Verbindungen in der Polypropylen-Folie durch Stecken und Arretieren

 

Worauf es beim Entwurf zu achten gilt:

1
Die Lichtquelle im Leuchtkörper ist ein Solar-Modul aus der Ikea-Leuchte Solvinden.
Das Solar-Modul muss mit dem Leuchtobjekt verbunden werden können.

2
Der Leuchtkörper wird aus einer Folie erstellt, die 50 x 70 cm gross ist.
Die Folie kann beliebig gefaltet und zerschnitten werden. Es soll für das Leuchtobjekt jedoch nicht mehr Material verwendet werden, als eine Folie hergibt.

3
Berücksichtigen Sie in der Formgebung, dass der Leuchtkörper transportabel sein soll.

4
Nicht nur die Form des Leuchtobjekts auch die Verbindungslaschen (oder ähnliches) sind Elemente der Gestaltung.

5
Bitte bewahren Sie alle Skizzen auf, ebenso Varianten der Papiermodelle!

 

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Das Solarmodul

 

Programm der Woche 1

Montag
Einführung in die Aufgabe.
Verteilung der Recherche-Themen.
Kurze Einführung in das Layout für die Referate.

Einstieg in die Form-Entwicklung,
Recherieren.

Dienstag
Eigenständiges Arbeiten,
Konsultation ab 13.00 Uhr

Mittwoch
Eigenständiges Arbeiten,
Konsultation ab 10.00 Uhr

Donnerstag
9.00 Uhr – Präsentation der Referate …
im Anschluss kurze Einführung in das Layout des Kompendiums
für die Recherchen.

Freitag
9.00 Uhr – Präsentation der Konzepte
mit Papiermodellen vor Ort an der Hochschule

 

Programm der Woche 2

Montag
Einführung in Illustrator,
Konstruktion des Schnittmusters,
Einführung Plotter.

Dienstag
Konzept-Präsentation,
Entwicklung Schnittmuster und
Überprüfung am Schneid-Plotter

Mittwoch
Fertigstellung des Schnittmuster

Donnerstag
Produktion der Leucht-Objekte am Laser

Freitag
Fotografieren und Fertigstellung der Dokumentation.
Präsentation

 

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Strategische Produkt- und Konzeptentwicklung

Leitung: Prof Guido Englich

 

Visuelle Tour durch 14 Stationen im Lehrgebiet
„Strategische Produkt- und Konzeptentwicklung”

 

Design als Werkzeug zur Moderation des Wandels

Methoden und Werkzeuge des Design machen wünschenswerte Zukünfte vorstellbar und navigieren unsere Reise von jetzt nach dort.

 

Ein Kompass für die Reise
und vielfältige Entwurfswerkzeuge im Handgepäck

Weitreichende gesellschaftliche und ökologische Transformationen erfordern eine fortwährende Bestimmung der eigenen Position. Das ist unser Kompass: mit dem Anspruch, die Qualitäten in den Beziehungen zwischen Mensch, Artefakt und Umwelt zu steigern, untersuchen und vermitteln wir transdisziplinär erweiterte Handlungsfelder im Design – von gegenständlichen Produktentwicklungen bis zu prozessorientierten Entwurfskonzepten, von konstruktiv-gestalterischen Aufgaben bis zu interaktionsbezogenen Design-Strategien, von Interventionen in realen, sozialen Kontexten bis zur Partizipation von „denen, die es betrifft”.

In Designprozessen erproben wir spekulativ-experimentelle Ansätze, die zum Erfinden zukünftiger Lebenswelten anregen.

 

Ideen als Reiseziele anschaulich machen

Ob als Pinnwand, Poster oder Collage, ob als Interview, Reportage oder Film, ob als Modell, experimenteller Versuchsaufbau oder Performance – Ideen müssen überzeugend vermittelt und erprobt werden. Neben den etablierten Kommunikations- und Präsentationsformen wie Visualisierung und Prototyping, werden auch filmische Darstellungsmittel in den verschiedenen Stadien des Designprozesses eingesetzt.

 

 

 

Ebenen in Designprozessen als Reiseroute

In den Studienprojekten begeben wir uns gemeinsam auf die Forschungsreise und durchqueren im Designprozess die folgenden methodischen Ebenen:

 

(1)
Beobachtung / Interpretation / Konzeption
– Wo starten wir?

Am Beginn der Ideenentwicklung stehen Wahrnehmung und Beobachtung des Problemfeldes und eine möglichst unvoreingenommene Interpretation der Beobachtung. Durch Sprung in die Sache wird das Thema weit geöffnet, ein ungefiltertes Spekulieren und eine umfangreiche Bildung von ersten Hypothesen wird unterstützt durch schnelle Visualisierung und adhoc Umsetzen durch flinken Mock-Up Modellbau.

 

(2)
Simulation / Versuchsaufbau / Prototyping
– Wo wollen wir hin?

Die Simulation des Entwurfskonzeptes erlaubt die abstrahierte Veranschaulichung und den Vorvollzug des angestrebten Zieles. Ein Versuchsaufbau dient der Interaktion oder ermöglicht als Intervention eine Partizipation und Feedback durch Nutzer*innen … bis hin zum Prototyping als Test-Setting werden die jeweiligen Entwurfsphasen und Erkenntnisstufen umgesetzt, erprobt und diskutierbar gemacht. Dies dient sowohl zur selbstkritischen Reflexion im Entwurfsprozess wie zur Kommunikation mit Beteiligten und Empfängern.

 

(3)
Strategie / Realisierung / Implementierung
– Wie kommen wir dort hin?

In dieser Phase geht es um das Aufspüren von Wegen zur Verwirklichung und Durchsetzung von Entwurfskonzepten, also um die Suche nach Ressourcen und deren Anwendung – aber ebenso um die Moderation der Wechselwirkungen zwischen beteiligten Personen, Rahmenbedingungen und Strukturen bei der Realisierung.

 

Zukunft passiert nicht, Zukunft wird gemacht … und da mischen wir uns ein!

 

 

 

Themen und Projekte
im Lehrgebiet „Strategische Produkt- und Konzeptentwicklung”

 

Methodische Gestaltungsübungen (MGÜ)

Experimentieren und Trainieren von Strategien und Entwurfsprozessen im zweiten Studienjahr

 

 

Form. Wandel. Magazin. (2020)
Erforschen und Entwerfen variabler Objekte

> Link zum Projekt …

 

 

3 Gänge Menu (2014)
Design-Strategien rund ums Essen

> Link zum Projekt …

 

 

TriColor (2019)
Experimente, Objekte, Installationen zu Farbe als
Gestaltungsmittel in drei Sessions

> Link zum Projekt …

 

 

Lightning over … (2016)
Drei Sessions mit, für und durch Licht

> Link zum Projekt …

 

 

Personal Food Culture (2011)
Persönliche Design-Strategien zum Umgang mit Lebensmitteln UND der Lebensmittelindustrie

> Link zum Projekt …

 

 

Projekt-Atelier Neuwerk (2008)
oder Entwerfen und Versuchsaufbau vorort,
Installationen für den Selbstversuch

 

Komplexes Gestalten / Entwerfen …
szenarienbetont, handlungs- und kontextbezogen, gegenständlich

 

 

Superkiosk / Minishop (2020)
Portable Mikro-Galerien für Dinge oder Ideen
Projekt in den Studiengängen Innenarchitektur und Industriedesign

> Link zum Projekt …

 

 

Flying Kitchen (2017)
oder Imbiss, mobil …
Projekt in den Studiengängen Innenarchitektur und Industriedesign

> Link zum Projekt …

 

 

minimal shelter (2013)
Hüllen, Kapseln, kleine Räume …
Untersuchungen und Versuchsaufbauten zur „dritten Haut”

> Link zum Projekt …

 

 

0,7 cbm essentials (2013)
Minimalismus als Lebensform

> Link zum Projekt …

 

 

Collapsible Boats (2011)
aus dem Rucksack aufs Wasser

> Link zum Projekt …

 

 

1, 2, 3 … leichte Küche (2010)
Kochen und Bewirten ohne Ballast

> Link zum Projekt …

 

Komplexes Gestalten / Entwerfen …
Erweiterung der Handlungsfelder und Methoden

 

 

Unerhörte Töne (greifbar machen) (2020)
Gestaltung experimenteller Instrumente und Tonerzeuger

> Link zum Projekt …

 

 

Zum Wetter … (2016)
Design-Strategien zu Witterung, Wetter, Klima:
Vom Naturphänomen zum Artefakt

> Link zum Projekt …

 

 

Start up / start now (2015)
Das MakerLab der unerhörten Wünsche

> Link zum Projekt …

 

 

open … design?! (2014)
Open Source Strategien im Design

> Link zum Projekt …

 

 

Neue Handlungsfelder für das Design (2013)
Gesellschaft für experimentelle Zusammenarbeit
BA-Thesis Johanna Padge und Malte Westphalen

> Link zur Dokumentation …

 

 

24 short films about design (2012)
Design denken mit Film

> Link zum Projekt …

 

Komplexes Gestalten / Entwerfen …
Intervention, Inszenierung, Performance, teilnehmende Beobachtung

 

Aufbau der Installation in Mailand

 

 

How do we deal with this?
BURG at Design Week Milan (2017)
Kurzzeit-Projekt in den Studiengängen Innenarchitektur und Industriedesign

> Link zur Dokumentation …

 

 

Stadt. Raum. Wandel. (2018)
Gestaltungs-Strategien für Städte im Umbruch
am Beispiel Halle-Neustadt

> Link zum Projekt …

 

 

meyouwedo (2017)
Temporäre Installation vor dem Grassi Museum Leipzig

Das Projekt meyouwedo wurde in einer heterogen sozialisierten Gruppe aus jungen Geflüchteten und Design- und Kunststudenten aus Halle, Leipzig und Weimar geplant und umgesetzt und entwickelte eine interaktive Begegnungsstätte, die als Werkstatt, Lernort, Spielwiese und Bühne genutzt wurde.

> Link zur Dokumentation …

 

Design Fiction – Gestaltung als Erzählung,
Strategien und Methoden des Speculative Design

 

 

post exit … (2019)
ausstieg als chance
oder design-strategien für die gestaltung wünschenswerter zukünfte

 

 

The European Citizen Rotation
Szenario von Leopold Seiler

Das Szenario „european citizen rotation“ ist ein Zustand, in dem alle Menschen in Europa nach einiger Zeit ihren Wohnort wechseln und man an Orte kommt, die zufällig ausgewählt werden. Wie eine solche Welt aussehen kann und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen, wird in drei Kurzfilmen zu den Bereichen Bildung, Beruf und Wohnen aufgezeigt.

 

> Link zum Projekt post exit…

 

 

Superhelden, Hypertools (2017)
Prototyping mit Arduino und Strategien des Speculative Design –
Werkzeuge, Gadgets und Wearables für die Superheld*innen von morgen

> Link zur Dokumentation …

 

 

Kulinarische Wunderkammer (2016)
Imbiss der ungesehenen Köstlichkeiten

> Link zur Dokumentation …

 

Designer Autonomie, komplex vernetzt:
Produkt / Herstellung / Vertrieb / Marketing

 

 

burg-designshop (2005)
Vom Simulationsmodus zum Feldversuch
Projekt in den Studiengängen Innenarchitektur und Industriedesign

> Link zur Dokumentation …

 

 

My personal factory (2017)
Designer-Strategien zur Um- und Durchsetzung

> Link zum Projekt …

 

Komplexes Gestalten / Entwerfen …
technologie- und materialbetont, konstruktiv experimentell

 

 

Under Pressure / Gestalten mit Luft (2022)
Konzepte und Entwürfe für interaktive pneumatische Objekte

> Link zum Projekt …

 

 

Cut & Go (2010)
Sitzen, stellen, legen … Entwürfe für CNC Fräse

> Link zum Projekt …

 

 

mission material (2008)
Material- und Verfahrens-Experimente als Inspiration für neue Produktideen

 

 

70%, bittersüß, schwarz … (2007)
Konzepte und Strategien für Schokolade

 

Fachaufgaben im ersten Studienjahr
elementar, gegenständlich, narrativ und experimentell

 

 

Welcome to the machine (2016)
Synergetische, parasitäre, kinetische Apparate, Instrumente
oder Skulpturen für den Design www

> Link zum Projekt …

 

 

easy made (2013)
do it for others / design for download
Readymade- und open-source-Strategien im Design

> Link zum Projekt …

 

 

Redesign „Solvinden”/Leuchten (2019)
Gefaltete Objekte aus Polypropylen mit Solarmodul zum Leuchten gebracht

> Link zur Dokumentation …

 

 

sammeln, entdecken, entwerfen … (2016)
Produktsammlungen anlegen und relevante Gestaltungsansätze entdecken

> Link zur Dokumentation …

 

 

Die grosse Geste (2012)
50 Meter Rube-Goldberg-Maschine

 

Handlungsfelder und Positionen im Design
– experimentelle Auseinandersetzung mit Haltungen und Prozessen im Design

 

 

Eine Aufstellung zu Positionen im Design
zwischen den Koordinaten

– Produktion und Produkte
– Plattform und Netzwerk
– Kommunikation und Wissen
– Initiative und Empowerment

> Link zur Dokumentation …

 

 

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Leiter
und so weiter …

Film der Präsentation

 
Fachaufgabe 1. Studienjahr
BA Industriedesign im Sommersemester 2024

 

Leiter und so weiter …
Von Leiter-Strukturen inspiriertes Entwerfen

 
Eine Leiter ist strukturell einfach aufgebaut – in der ursprünglichsten Form aus zwei Holmen, die durch Sprossen miteinander verbunden sind.

Diese klare Struktur bietet die Basis für gestalterische Variationen, für Veränderungen in Proportion oder Rhythmus, in Materialität oder Erscheinung, für die Ergänzung mit weiteren Elementen, für das Erfinden von Zusatz­funktionen oder auch für andere Nutzungen oder Um­nutzungen, die von der Leiter-Struktur profitieren.

 

 

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Vorübung
Syntaktische Variationen von Leiterstrukturen ausgeführt als Zeichnungen in Adobe Illustrator.

Syntaktik ist hergeleitet aus dem Begriff Syntax (Lehre vom Satzbau als Teilgebiet der Grammatik) und wird im Design für die Beschreibung von Gestalt und Struktur verwendet.

Im Unterschied dazu beschäftigt sich Semantik mit der Bedeutung von Zeichen. Im Design untersucht Semantik die Bedeutung und den Anzeichencharakter von Objekten und deren Teilen. Ein aus mehreren Teile zusammen­gefügter Gegenstand ist hinsichtlich der Beziehungen zwischen seinen Bauteilen einem aus Wörtern gebildeten Satz vergleichbar.

Die Unterscheidung und Benennung der einzelnen Bauteile macht ein Nachdenken und Reden über Konstruktion und Gestalt möglich.

 

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Dokumentation der Recherchen
(zum Blättern anklicken)

 

Zum Einstieg in den Entwurf recherchieren die Studierenden zu Designer:innen des 20. Jahrhunderts und stellen ihre Recherchen in kurzen Porträts vor. Von diesem Input und von der Struktur einer Leiter inspiriert soll die Leiter weiter-gedacht und weiter-entworfen werden. In Form von Skizzen und maßstäblichen Modellen werden am Ende der ersten Woche die Entwurfsideen präsentiert.

 

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Dokumentation der Entwürfe
(zum Blättern anklicken)

 

Die Entwurfsprozesse und Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Dokumentation publiziert.

In der zweiten Woche wird ein Entwurf als Prototyp in 1:1 ausgeführt – als Hommage an die recherchierte Designerperson können charakteristische Elemente der gestalterischen Handschrift (oder der konzeptionellen Denkweise) der recherchierten Person in den Entwurf einfliessen.

Mit kurzen Einführungen in Illustrator und InDesign werden die Studierenden darauf vorbreitet, Ihre Entwürfe adäquat zu dokumentieren.

 

Präsentation

 

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Teilnehmer_innen
Yaman Al Fawaz, Henri Luis Buck, Paul Dieckmann, Maik Eulitz, Johanne Herrmann, Paul Knöfel, Chiara Krämer, Philip Dean Kühlke, Malte Litzinger, Moritz Eckhart Lösel, Elena Messnarz, Lucas Nonn, Amelie Sattrup, Nils Schröer, Rhona Splitt, Lukas Stieff, Marietta Szydlik

 

Moderation
Prof. Guido Englich, Lisa Schwalbe, Julius Abromeit

 
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Sommersemester 2024
 

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The big Re/…
Design-Strategien für Umgang mit dem, was schon da ist

Der Film zum Projekt

 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

The big Re/…
re/pair, re/assemble, re/use
Design-Strategien für Umgang mit dem, was schon da ist

 

Das Recycling von Produkten an ihrem Nutzungsende erschien als die erlösende Zauberformel für eine auf beständigem Wachstum, auf Verbrauchen und Wegwerfen basierenden, linear aufgebauten Wirtschaft. Reparaturfähigkeit und Wiederaufbereitung von Produkten spielten dagegen kaum eine Rolle.

In einer zirkulär organisierten Wirtschaft dagegen sind eine lange Nutzungs­dauer, die Zurückgewinnung, Wiederverwertung und Erneuerbarkeit von eingesetzten Materialien und Bauteilen – insbesondere ohne Qualitätsverluste durch Downcycling – elementare Faktoren.

Ende 2023 hat das EU-Parlament ein „Recht auf Reparatur” beschlossen, bis Mitte 2024 wollen sich Parlament und Länder auf eine finale Fassung einigen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die schon lang diskutierte Frage nach dem Einfluss von Design und Konstruktion auf Optionen der Reparaturfähigkeit wieder an Bedeutung – und hoffentlich an Chancen der Umsetzung.

In diesem Projekt befassen wir uns mit Design-Strategien zur Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten und untersuchen die relevanten Optionen weitläufig. Dazu gehören beispielsweise Gestaltungskriterien für die Konstruktion von Gegenständen, die sowohl Wartung und Reparatur ermöglichen, aber auch Umbau oder Upgrading. Ebenso umfasst dies auch ästhetische Aspekte in Bezug auf Erscheinungsbild, Materialität und Ausdruck von Produkten, die einem vorzeitigen formalen Alterungsprozess entgegen­wirken. Und nicht zuletzt können auch wahrnehmungs-psychologische Aspekte in der Interaktion zu einer stärkeren Bindung zu Produkten führen und zu dem Wunsch, sie so lange wie möglich zu benutzen.

Reparieren und Umnutzen sind aber nicht nur technische Handlungen, sondern auch soziale Praktiken – in Verbindung mit veränderten Nutzungsformen (wie beispielsweise Sharing) eröffnet das Projekt auch Optionen für Konzepte in Informationsdesign und Social-Design. Die möglichen Projektergebnisse reichen von Entwürfen für langlebige, reparierbare und/oder veränderbare Produkte, über Service- oder Dienstleistungskonzepte bis hin zu Kampagnen.

 

Teilnehmer_innen:
Enzo Agger, Judith Burgard, Eric Feiler, Matthias Franzen, Namju Kim, Johann Kogge, Kyoungjin Lee, Seong Heum Na, Merle Helena Nau, Jack Rehse, Raphael Rustige, Karl Schinkel, Gabriel Schroer, Felix Stockhausen, Max Stolze, Paul Matteo Wesser

Moderation:
Prof. Guido Englich, Julius Abromeit

 

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Sommersemester 2024

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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About Design Education

 

Design of Design Education (Film 2017)

Guido Englich im Gespräch mit Sara Burkhardt
über Strategien in Designprozessen, Didaktik in der Design-Bildung
und das „Design of Design Education”

 

K+U

 

Interview veröffentlicht in KUNST + UNTERRICHT 404 (2016)
als PDF zum download …

 

Die Beispiele im Film stammen aus den folgenden Projekten

3 Gänge Menu
Design-Strategien rund ums Essen
Methodische Gestaltungsübungen im 2. Studienjahr
April – Juli 2014

Personal Food Culture
Persönliche Design-Strategien zum Umgang
mit Lebensmitteln UND der Lebensmittelindustrie,
Methodische Gestaltungsübungen im 2. Studienjahr
Oktober 2010 – Februar 2011

1, 2, 3 … leichte Küche
Kochen und Bewirten ohne Ballast
Entwurfsprojekt Komplexes Gestalten / BA- und MA-Studiengang
Oktober 2009 – Februar 2010

 

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Transformable Objects
Design-Strategien für veränderbare Dinge

Film der Präsentation

 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Transformable Objects
Design-Strategien für veränderbare Dinge

 

Ein Gegenstand lässt sich beschreiben durch seine Form, seine Funktion und das Material oder den Verbund aus Materialien, aus denen er gefertigt ist. Was aber, wenn ein Gegenstand seine Form ändern kann?

In diesem Projekt beschäftigen wir uns mit Gegenständen und Objekten, die ihre Funktionalität, ihre Leistungsfähigkeit und Bedeutung daraus beziehen, dass sie sich in einer oder mehrerer ihrer Eigenschaften verändern können.

Gegenstände, die sich situativ anpassen können. Gegenstände, die ihr Aussehen, ihre Oberfläche, ihre Form oder Struktur verändern können. Gegenstände, die ihre Funktion ändern. Gegenstände, die ihren Zustand oder ihren Charakter verändern. Gegenstände, deren Material sich ändert oder die sich sogar substanziell in ihrer Stofflichkeit verwandeln.

Wir untersuchen und sammeln die unterschiedlichen Anlässe und Motive für die Veränderbarkeit von Objekten und wir entdecken und klassifizieren die Vielfalt der technischen, mechanischen und konstruktiven Prinzipien. Ebenso wollen wir den Einfluss von Materialien und Materialeigenschaften auf die Veränderbarkeit von Objekten ermitteln. Aus diesen Grundlagen werden Konzepte und Strategien für den Entwurf von veränderbaren Objekten entwickelt und im Projektverlauf bis zum 1:1 Prototypenstadium ausgearbeitet.

Die Nutzungskontexte der zu entwerfenden Objekte sind beliebig wählbar …
zum Beispiel in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Gesundheit, Wohlbefinden, Sport, Sicherheit, Notfall, Katastrophenschutz usw.

Von technischen Objekten und Produkten über architektonische Bauelemente bis zu Möbeln oder Einrichtungsgegenständen steht als Entwurfsinhalt die gesamte Bandbreite der Produkt- und Objektrealitäten zur Verfügung.

 

Teilnehmer_innen:
Enzo Agger, Leon Bucher, Janina Gastauer, Malte Gebhardt, Franz Kauffmann, Hongki Keam, Yerin Kim, Jaehwan Lee, Marco Mehringer, Hanni Nguyen, Jolanda Schultrich, Felix Stockhausen, Catherina Stuckmann, Eden Szir

Moderation:
Prof. Guido Englich, Julius Abromeit

 

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Wintersemester 2023/24

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Exkursion zur Architektur Biennale in Venedig

Laboratory of the Future
18. Architektur-Biennale in Venedig

Von Mittwoch, den 4. Oktober, bis Freitag, den 6. Oktober 2023 unternehmen wir eine Exkursion nach Venedig, um die 18. Architektur Biennale zu besuchen. Wir sind neugierig, welche An- und Ein- und Aussichten uns das „Laboratory of the Future” geben wird.

 

Film vom Besuch der Ausstellungen in Giardini

 

Tag 1: Giardini

Aufgeteilt in vier Teams und ausgestattet mit vier Videokameras halten wir unsere Eindrücke in Filmen fest. Am ersten Tag besuchen wir die Ausstellungen in Giardini.

 

Zentral-Pavillon – Force Majeure

Team 1
Hanni Nguyen, Jolanda Schultrich, Eden Szir

Zentral-Pavillon – Guests from the Future

Team 2
Enzo Agger, Yerin Kim, Felix Stockhausen

Länder Pavillons

Team 3
Janina Gastauer, Malte Gebhardt, Catherina Stuckmann

Team 4
Leon Bucher, Hongki Keam, Jaehwan Lee, Marco Mehringer

 

giardi dok

 

Dokumentation zu den Ausstellungen in Giardini
zum Blättern am Bildschirm …

 

Film vom Besuch der Ausstellungen in Arsenale

 

Tag 2: Arsenale

Am zweiten Tag besuchen wir die Ausstellungen in Arsenale
und erstellen wiederum Filme in vier Gruppen.

 

Dangerous Liaisons

Team 1
Janina Gastauer, Malte Gebhardt, Catherina Stuckmann

Special Participations
Guests from the Future

Team 2
Enzo Agger, Yerin Kim, Felix Stockhausen

Food, Agriculture & Climate Change
Gender & Geography
Mnemonic

Team 3
Leon Bucher, Hongki Keam, Jaehwan Lee, Marco Mehringer

Team 4
Hanni Nguyen, Jolanda Schultrich, Eden Szir

 

arse dok

 

Dokumentation zu den Ausstellungen in Arsenale
zum Blättern am Bildschirm …

 

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Minimalistische Küchen
Design-Strategien für mehr Diversität und Nachhaltigkeit

Der Film zum Projekt

 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Minimalistische Küchen
Design-Strategien für mehr Diversität und Nachhaltigkeit

 

In diesem Projekt thematisieren wir den Ort, an dem wir unser Essen zubereiten, die Gegenstände, Hilfsmittel und Werkzeuge, die wir dafür verwenden, die Prozesse, die dort stattfinden, ebenso wie die Zutaten zu unserem Essen.

Designkonzepte für definierte Nutzungsszenarien werden mit ausgewählten Koch- und Ernährungs-Konzeptionen sinnfällig verknüpft. Darüber steht der Anspruch, mit minimalistischem Aufwand ein Maximum an Geschmacks-, Ernährungs-, Handlungs- und Erlebnisqualitäten zu erreichen. In jeder Hinsicht mit einem CO2 Fußabdruck „as low as possible”.

Die Entwürfe werden als 1:1 Funktions-Prototypen, an denen Essen real zubereitet werden kann, in minimalistischen Küchenensembles realisiert und in der Präsentation entsprechend inszeniert.

Bestandteil des Projektes war ein Workshop für und mit Hirse, in dem wir am Design-Campus verschiedene Zubereitungsarten von Hirse vorgestellt und zum Verzehr angeboten haben. 2023 hat die Unesco zum „Internationalen Jahr der Hirse” erklärt. Hirse wird in der zukünftigen Ernährung der Weltbevölkerung wahrscheinlich eine wachsende Rolle spielen.

 

Teilnehmer_innen:
Elisa Bächle, Milan Behrens, Fritz Breuer, Claus Hahn, Melanie Lange, Emil Löber, Malin Melzer, Jaromir Meyr, Raphael Rustige, Rosalie Schmuck, Jakob Trepel, Fritz Wördehoff

Moderation:
Prof. Guido Englich, Julius Abromeit

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Sommersemester 2023

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Let’s talk about millet …
ein Event für die Hirse

Film zum Hirse-Workshop

 

Ein Workshop für die Hirse

2023 hat die Unesco zum „Internationalen Jahr der Hirse” erklärt. Hirse wird in der zukünftigen Ernährung der Weltbevölkerung wahrscheinlich eine wachsende Rolle spielen. Das wollen wir in einem Event reflektieren, in dem wir am Design-Campus verschiedene Zubereitungsarten von Hirse vorstellen und zum Verzehr anbieten.

Mit einem bunten Strauss aus Inszenierung, Interaktion, kulinarischem Event und Wissensvermittlung wollen wir ein wenig aufklären über die Zusammenhänge zwischen dem, was wir essen, und dem Zustand unseres Planeten … und vice versa

 

Montag, 15.5.23
12.00 – 14.00 Event zum Hirse-Workshop

 

-> Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

 

plakate hirse

 

Die Plakate vom Hirse-Workshop blättern …
oder download als pdf

 

Bilder vom Hirse-Event

 

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Workshop mit Steinbeisser

Film zum Workshop mit Jouw Wijnsma und Martin Kullik

 

Dienstag, 18.4.2023

Ethical Sustainable Crafts

Workshop mit Jouw Wijnsma und Martin Kullik von Steinbeisser
organisiert in der Studienrichtung Produktdesign / Keramik- und Glasdesign
von Prof. Laura Strasser und Elisa Bächle

 

 

10:00-10:30 Q+A + Workshop Kickoff
10:30-16:00 Workshop / Cooking
16:00-16:30 Presentation Works
16:30-17:45 Late Brunch / Early Dinner
18:00-19:00 Jour Fix Lecture ‚Steinbeisser – Food for thought‘

 

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Giebichenstein Designpreis für C.O.W.

Die Jury diskutiert das Exponat „C.O.W. – circular organic waste”
von Björn Naumann und Karl Schinkel

 

Beste Idee/Bestes Konzept
für C.O.W. von Björn Naumann und Karl Schinkel

Halle, 16. November 2022 (dpa/sa) – Die Kunsthochschule Halle hat herausragende Arbeiten von jungen Kreativen mit dem „GiebichenStein Designpreis 2022” gewürdigt.

Eine Fachjury wählte Arbeiten in verschiedenen Kategorien aus: Als „Beste Idee/Bestes Konzept” überzeugte die Arbeit von Björn Naumann und Karl Schinkel aus dem Studiengang Industriedesign. Unter dem Titel „C.O.W. – circular organic waste” entwarfen sie eine Kochstelle mit autarker Energieproduktion aus Bioabfällen.

Die Arbeit entstand im Rahmen des Projektes „Under Pressure: Gestalten mit Luft” im Sommersemester 2022 – betreut von Prof. Guido Englich und M.Sc. Kristian Gohlke.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

 
C.O.W.
circular organic waste

 

Kochstelle und autarke Energieproduktion
Bioabfälle sind eine Ressource. Durch bakterielle Zersetzung können aus Pflanzenresten und Gülle Kochgas und Dünger generiert werden. Diesen Prozess wollen wir durch einen niederschwelligen Aufbau öffnen und in kleine lokale Gemeinschaften tragen. Vor Ort wird damit unabhängig Energie zur Lebensmittelzubereitung und -produktion bereitgestellt und zugleich Raum geschaffen für ein geselliges Beisammensein.

 

cow

 

Dokumentation
von Björn Naumann und Karl Schinkel

 

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Modelle im Designprozess

MIDP

 

Im Buch blättern …
oder download als pdf

 

Das Kompendium richtet sich an Studierende und Lehrende unterschiedlicher Gestaltungsdisziplinen. Im Fokus stehen Erfahrungen und Beispiele analoger Modellbautechniken. Anlass und Hintergrund sind 10 Jahre Lehrpraxis aus dem Lehrangebot Modelle im Designprozess im Studiengang Industriedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Saale). Das Kompendium gestattet einen Einblick in die gestalterische Bildung im Umgang mit Modellbau und bietet eine qualitative Dokumentation der Lehrpraxis.

Drei Schwerpunkte werden behandelt: Im ersten werden verschiedene handwerkliche Techniken im analogen Modellbau gezeigt und beschrieben und auf weiterführende Methoden verwiesen. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Funktion von Modellen als Kommunikationsvehikel, als Katalysator für die Verbindung zwischen Kopf und Hand, zwischen Denken und Machen, und nicht zuletzt als Mittel zur Selbstverständigung und Reflexion des eigenen Machens. Als Drittes wird die Bedeutungsebene von Modellen thematisiert, also wie beispielsweise durch bewusste Wahl der Machart, der Materialität oder des Grades der Detaillierung eines Modells die unterschiedlichen Erkenntnisphasen im Designprozess sinnvoll unterstützt werden.

 

Ausführung
Moritz Schauerhammer

Lektorat und Redaktion
Prof. Guido Englich

Texte und Inhalte von den beteiligten Mitarbeiter*innen
Yi Cong Lu, Stephan Schulz, Johanna Richter, Matthias Zänsler, Franziska Schuh, Philipp Stingl, Moritz Schauerhammer, Alex Rex

Layoutkonzept
Daniel Kobert

Nach einer Idee von
Moritz Schauerhammer, Philipp Stingl

 

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Under Pressure:
Gestalten mit Luft

Film zum Projekt
 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design

 

Hier die entstandenen Entwürfe ansehen …

 

Under Pressure: Gestalten mit Luft
Konzepte und Entwürfe für interaktive pneumatische Objekte

Gestalten mit Luft heisst die besonderen form- und materialspezifischen Eigenschaften von Membranen, Verspannungen und (Luft-)Druck für eigene gestalterische Entwürfe zu nutzen. In der Wechselwirkung aus Material, Funktion und Anwendung werden bekannte Gestaltprinzipien kritisch hinterfragt und neu gedacht: Auf zu einer Ästhetik des Überdrucks!

Der Anwendung pneumatischer Elemente scheinen kaum Grenzen gesetzt – vom Einsatz körpernaher Objekte (beispielsweise für Interfaces, Schutz, Therapiezwecke u.a.) über solitäre Objekte in verschiedensten Alltagssituationen (von Wohnen bis Transportieren), über spezielle Bauelemente in technischen Konstruktionen und Systemen bis hin zu raumgreifenden „Skulpturen” oder raumbildenden „Architekturen”.

Luft als Material, Luft als Füllmedium in entsprechend gestalteten Hüllen, Luft in kalkulierbare und druckstabilisierte Formen gefasst … öffnet für den Designprozess ein vielfältiges Innovationspotential – im Bezug auf die Fähigkeit zur Formänderung eines Objektes ohne aufwendige mechanische Konstruktion, im Bezug auf die Minimierung von Materialeinsatz (= Ressourcenschonung) bei der Substitution von mechanischen und materialintensiven Konstruktionen durch „softe” Geometrien und leichte Membransysteme, im Bezug auf sinnliche und taktile Wahrnehmung der Objekte bis hin zu charakteristisch eigenwilligen Optionen der Interaktion innerhalb von Objekt-Systemen (z.b. Flexibilität, Kinetik, Soft-Robotik etc.) aber auch in der Interaktion zwischen Benutzenden und Objekt.

Das Projekt wurde begleitet durch eine praktische Grundlageneinführung zu Konstruktionen, Materialien und analogen und digitalen Werkzeugen fürs Prototyping von pneumatischen Membransystemen sowie einem Workshop zu Interaktion und Sensorik (Arduino).

Im Ergebnis wurden die entstehenden Konzepte und Entwürfe in 1:1 Prototypen umgesetzt und präsentiert.

 

input:
– Filmworkshop
– Exkursion 1
Vitra Designmuseum, FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel,
Tinguely Museum Basel, Museum für Gestaltung Zürich,
Zeppelinmuseum Friedrichshafen, Atelier 522 in Markdorf
– Workshop Arduino + Interaktion
– Exkursion 2 (Tagesausflug)
Plastique Fantastique Berlin

Gastvorträge:
Lorenz Kuschnig + Maxie Schneider (Popticum + Raumlabor, raumgreifende Inflatables),
Yena Young + Marco Canevacci (Plastique Fantastique),
Theo Möller (Leuchte Blow Me Up bei Ingo Maurer),
Leopold Seiler (3D Druck pneumatischer Objekte)

output:
– Entwürfe in 1:1 Prototypen
– individuelle Dokumentation in Film und Print
– gemeinsame Inszenierung zur Jahresausstellung

 

Teilnehmer_innen:
Eva Ausmann, Lena Eichhorn, Lara Herrmann, Johann Kogge, Simon Krautheim, Pierre Lichtenstein, Tim Mayer, Björn Naumann, Yang Ni, Ege Özcan, Karl Schinkel, Yasmin Tams

Moderation:
Prof. Guido Englich, M.Sc. Kristian Gohlke

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Sommersemester 2022

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

Trailer zum Projekt

 

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Methodische Gestaltungs-Übungen

Experimentieren und Trainieren von Strategien und Entwurfsprozessen im zweiten Studienjahr

 
Eine Auswahl von MGÜ’s der letzten Jahre
 

 

Wald (2025)
Design-Strategien für, durch und mit dem Wald

> Link zum Projekt …

 

 

3D OP – Design als Gegenstand (2022)
Gestaltungsgrundlagen in 3 Sessions

> Link zum Projekt …

 

 

TriColor (2019)
Experimente, Objekte, Installationen zu Farbe als
Gestaltungsmittel in drei Sessions

> Link zum Projekt …

 

 

Form. Wandel. Magazin. (2020)
Erforschen und Entwerfen variabler Objekte

> Link zum Projekt …

 

 

3 Gänge Menu (2014)
Design-Strategien rund ums Essen

> Link zum Projekt …

 

 

Lightning over … (2016)
Drei Sessions mit, für und durch Licht

> Link zum Projekt …

 

 

Personal Food Culture (2011)
Persönliche Design-Strategien zum Umgang mit Lebensmitteln UND der Lebensmittelindustrie

> Link zum Projekt …

 

 

Cut & Go (2008)
Sitzen, stellen, legen …
Entwürfe für cnc-Fräse

> Link zum Projekt …

 

 

Projekt-Atelier Neuwerk (2008)
oder Entwerfen und Versuchsaufbau vorort,
Installationen für den Selbstversuch

 

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Glowing blow ups


 
Film zum Projekt
 
Fachaufgabe 1. Studienjahr BA Industriedesign
 

Glowing blow ups
Aufblasbare Objekte zum Leuchten gebracht

 
Gestalten mit Luft: Entwickeln Sie einen Körper, der durch Luftdruck in Form gebracht wird, und durch Integration eines Leuchtmittels (z.B. LED) zu einer Leuchte wird.

Die aufblasbare Leuchte kann für einen beliebigen Einsatzzweck sein (indoor, outdoor, stationär, mobil, fliegend, wasserdicht etc.). Thematisieren Sie im Entwurfsprozess den gegenseitigen Einfluss von Zweck, Funktion, Material, Form, Wirkung etc.

 

 

Scale it up
Lockerungsübung
 

Experimentieren Sie mit verschiedenen Materialien (Tyvek, Papier, Folie etc.), entwickeln Sie eine Abwicklung oder ein Schnittmuster. Aus dem gewählten Material wird durch Schweissen oder Kleben oder Nähen eine Hülle hergestellt, die durch Aufblasen dann die gewünschte Objektform erhält.

 

glowing doku

 

Dokumentation der Entwürfe

Die Entwurfsprozesse und Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Dokumentation publiziert.

 

glowing recherche

 

Dokumentation der Recherchen
 

Zum Einstieg in den Entwurf recherchieren Sie sowohl zum Design von ausgewählten Leuchten als auch zu Inflatables. Die individuellen Recherchen werden in einem gemeinsamen Kompendium dokumentiert.

 

 

Teilnehmer_innen
Richard Bassek, Pelin Bilger, Ara Coupar, Janush Elmi Sarabi, Emil Matthias Frederking, Franz Kauffmann, Namju Kim, Kyoungjin Lee, Se Hyeon Won
 
Moderation
Prof. Guido Englich, Leopold Seiler, Johann Post
 
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Sommersemester 2022
 

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Food Culture Empowerment

Film zum Projekt

 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Food Culture Empowerment
Design-Strategien für Autonomie und Vielfalt bei der Erzeugung,
Kultivierung und Distribution von Nahrungsmitteln

Lässt sich durch Essen genussvoll die Welt retten? Hinter jedem Bissen, den wir essen, steckt eine komplexe Geschichte von ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Vorgängen. Mit jedem Bissen akzeptieren und bestärken wir diese dahinter stehenden Bedingungen.

Die Herstellung von Nahrungsmitteln hat einen immensen – und häufig schädlichen – Einfluss auf unsere Mitwelt. In diesem Projekt wollen wir uns die Entstehungsgeschichten unserer Lebensmittel bewusster machen und verstehen, warum die Wahl unseres Essens mehr ist als nur eine Geschmacksentscheidung …

Wir wollen untersuchen, welchen Einfluss wir auf die Entstehung und Herstellung unseres Essens haben können – in der Erzeugung, in der Kultivierung und Haltbarmachung ebenso wie in der Erweiterung der Vielfalt an Essbarem und Geschmackserlebnissen – darüberhinaus wollen wir herausfinden, was die Verbindung von traditionellen Kulturtechniken mit aktuellen oder experimentellen oder digitalen Technologien für Möglichkeiten und Wege öffnen kann.

 

Teilnehmer_innen:
Elena Bangel, Charlotte Bolinski, Luis Braun, Leonhard Burmester, Yanru Chen, Cleo Dölling, Nikolaus Hößle, Luisa Krause, Leah Messerschmidt, Katharina Mludek, Björn Naumann, Caterina Plenzick, Lisa Schwalbe, Xue Song, Dean Weigand

Gäste:
Hendrik Haase, Carlo Nesler, Heiner Mayer Kaibitsch u.a.

Moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief

 

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Wintersemester 2021/22

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

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ready/made
re/combine
re/use


 
Trailer zum Projekt
Film
 

ready/made … re/combine … re/use
hack the baumarkt / design for open source

Fachaufgabe 1. Studienjahr BA Industriedesign
 
in diesem 2-wöchigen projekt werden zwei design-strategien verknüpft: zum einen strategien des readymade, das meint das neu-interpretieren und raffinierte kombinieren von vorhandenen dingen und artefakten zu nutzbaren gegenständen und objekten … zum anderen design als open-source-strategie, das meint gestalter_innen als impulsgeber zu neuen verküpfungen, als anreger, moderatoren und rmöglicher.

 


 
Präsentation der Entwürfe
Film
 

wie das geht?
baumärkte, 1-euro-shops, ikea … sind die „forschungsfelder” – und inspirieren mit halbzeugen, materialien, ersatzteilen, werkzeugen und anderen kleinobjekten, die mit wenig aufwand zu gebrauchsfähigen gegenständen für den alltag entwickelt werden – als kleine möbel, kleine helfer, kleine irgendwas.
 

ready_doku

 

Dokumentation der Entwürfe

der „herstellungsprozess” wird nachvollziehbar in einer bauanleitung
und/oder einem film visualisiert.
 

ready_kompendium

 

Dokumentation der Recherchen
Readymade und re-combine – vom Objet trouvé zum gestalteten Gegenstand
 

projektbegleitend unternehmen die studierenden ausflüge in die (kunst-) und designgeschichte und recherchieren zu readymade-strategien.
 
 

Teilnehmer_innen
Ara Coupar, Daniel Sauter, David Bühler, Emil Frederking, Kyoungjin Lee, Leon Adrian Habig, Luci Schwingen, Merle Nau, Mia Christin Hennig, Namju Kim, Parinati Tamboli, Paul Matteo Wesser, Se Hyeon Won, Simon Höfer, Yara Planer
 
Moderation
Prof. Guido Englich, MA Benjamin Schief
 
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Wintersemester 2021/22
 

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Exkursion nach Südtirol

Film der Exkursion
 

 
Auftakt des Projekts „Food Culture Empowerment” …
hier die Projekt-Dokumentation ansehen
 

 
Exkursion nach Südtirol
Programm
 

Sonntag, 3.10.21
Treffen Sonntag abend am Stanglerhof.
 
Montag, 4.10.21
Workshop mit Carlo Nesler am Stanglerhof …
 
Dienstag, 5.10.21
Workshop mit Heiner Mayer Kaibitsch am Stanglerhof
 
Mittwoch, 6.10.21
Regionale Tour zu Agrarbetrieben und Manufakturen,
vormittags Hof des Wandels in St. Paul/Eppan,
nachmittags Forno de Pelegrin und 58 Chocotade in Meran
 
Donnerstag, 7.10.21
Workshop mit Heiner Mayer Kaibitsch am Stanglerhof,
Abendprogramm Film und Live-Musik am Stanglerhof
 
Freitag, 8.10.21
Vormittags Besuch der Uni Bozen
Fachbereich Design
 
Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
 

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Artefacts
from 2040


 

Zweiwöchige Fachaufgabe im 1. Studienjahr,
Bachelor-Studiengang Industriedesign
 

Hier das gesamte Projekt ansehen …
 

Artefacts from 2040
Unterstellung, Fiktion und Spekulation als Designstrategien
 

Wir begeben uns auf eine virtuelle Expedition in die Zukunft, auf eine fantasievolle Entdeckungsreise ins Jahr 2040. Spekulieren sie darüber, was Ihnen dort begegnet.

Ist alles noch beim „Alten”, sind drängende Fragen von heute gelöst (= Utopie) oder haben sich Probleme noch verschärft (= Dystopie). Was könnte uns erwarten … oder was wollen Sie unterstellen, was uns erwartet? Zurück von der Reise vermitteln Sie IHR Zukunfts-szenario durch einen Expeditionsbericht, ein Storyboard/Film und durch mitgebrachte Artefakte.

In der ersten Woche wollen wir über mögliche Zukünfte spekulieren und Szenarien entwickeln, die in kurzen Berichten und visuellen Storyboards kommuniziert werden.

Ein begleitender Workshop zu Darstellungstechniken gibt die dazu nötigen Werkzeuge.

In der zweiten Woche entwickeln Sie die Zukunftsartefakte als Mock-Ups. Kurze Filme verdeutlichen die Handhabung, in einem gemeinsamen Fotoshooting erstellen Sie Visualisierungen für die Expeditionsberichte. Artefakte und Visualisierungen werden als Diarama im Foyer der Mediathek zur Abschlusspräsentation inszeniert.
 
 

Gemeinsame Ausstellung der Zukunftsartefakte
im Foyer der Mediathek am Campus Neuwerk

 

Teilnehmer_innen
Rosalie Schmuck, Melanie Lange, Pia Marie Rothermund,
Mareike Galle, Fritz Breuer, Hans Vogel, Fidelis Falk,
Theo Lipinski, Malin Melzer, Max Koch, Antonia Kleinhempel,
Leonie Blug, Cornelius Thomas, Hanna Gintrowski,
Jaewan Lee, Ira Becker
 

Gast
Ina Turinsky
 

Reisebegleitung
Gregor Müller, Benjamin Schief
 

Mentor
Prof. Guido Englich
 

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Sommersemester 2021
 

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Form Wandel Magazin

Film der Präsentation

 

Methodische Gestaltungsübungen im 2. Studienjahr
Bachelor-Studiengang Industriedesign

 

Hier den Projekt-Verlauf und die Ergebnisse ansehen …

 

Form Wandel Magazin
Erforschen und Entwerfen variabler Objekte

In drei Sessions untersuchen wir dynamische Objekte in Machart und Veränderbarkeit.
Wir entdecken Prinzipien der Kinetik, Transformation und Metamorphose sowie Material­eigenschaften, Herstellungs- und Verarbeitungstechnologien.
Gegenständliches Experimentieren und gesammelte Erkenntnisse inspirieren zu eigenen Entwürfen.

 

Drei Untersuchungsfelder / drei Sessions:
– Kinetik und Geometrie
– Flexibilität und Elastik
– Druck und Spannung

 

In diesem Projekt werden wir zu entwerfenden Reportern, die gemeinsam entdecken, entwerfen, berichten und das Form Wandel Magazin als Film mit spannenden Stories und Features, Tutorials und Reportagen füllen.

Das Magazin ist sowohl ein realer Speicher von Beobachtungen, Sammlungen, Erfahrungen, Modellen und Experimenten als auch digitales Kommunikationsvehikel und filmisches Wissensarchiv.

 

 

Studierende:
Daniel Boehm, Judith Burgard, Malte Gebhardt, Vincent Kaup, Yerin Kim, Christoph Kortung, Maelle Ludwig, Seong Heum Na, Marvin Robert, Raymond Sandy, Lion Sanguinette, Emilia Sonntag, Chenghan Yuan

Workshops:
Vincent Zimmer, Benno Brucksch, Kristian Gohlke

Moderation:
Prof. Guido Englich, KM Benjamin Schief

Burg Giebichenstein
Kunsthochschule Halle

 

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Design Ikonen
als Pop up

Die Pop Ups als Trailer

 

Fachaufgabe über eine Kompaktwoche
im 1. Studienjahr BA Industriedesign

 

>>> hier das Projekt ansehen

 

Design icons for pop up
Designobjekte aus Papier gefaltet,
in einem Pop-Up-Buch in Szene gesetzt

 

Teil 1
Machen Sie mit uns einen Ausflug in die Designgeschichte:
Recherchieren Sie zu ausgewählten Designer*innen und fertigen Sie einen kurzen Film aus gefundenem Film- und Bildmaterial.

 

 

 

Die ReCut Filme zu den ausgewählten Designer_innen.
open

 

Teil 2
Wählen Sie aus Ihrer Recherche ein Produkt, ein Objekt, stellvertretend für den/die Designer/in, das Sie als dreidimensionales Papiermodell darstellen.

Dieses Papiermodell soll dann so konstruiert werden, dass es sich in einem Pop Up Buch ausfalten oder aufstellen und auf einer Doppelseite entsprechend darstellen und inszenieren lässt.

 

 

Das Papiermodell kann handwerklich mit Cutter, Schere, Klebstoff hergestellt werden und von Hand koloriert – wir werden Sie aber auch in die Software einführen, mit wird der Sie Ihr Modell in der finalen Version in Illustrator zeichnen, kolorieren und durch einen Schneidplotter herstellen könnten.

Am Ende werden alle Pop Up Seiten zu einem Buch zusammengefügt.
Das Aufklappen der jeweiligen Seiten wird dann gefilmt und mit Ihren Recut Filmen zu einem gemeinsamen „Design-Ikonen-Film” zusammengeschnitten …

 

 

Teilnehmer_innen:
Fritz Breuer, Fidelis Falk, Mareike Galle, Camille von Gerkan, Claus Hahn, Max Koch, Melani Lange, Jaehwan Lee, Theo Lipinski, Emil Löber, Malin Melzer, Jaromir Meyr, Robert Oberle, Pia Rothermund, Raphael Rustige, Rosalie Schmuck, Chaiyoon Shin, Jonathan Stein, Louis Steinhauser, Eden Szir, Cornelius Thomas, Hans Vogel

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief

Video-Workshop: 
Vincent Dino Zimmer

Fachaufgabe über eine Kompaktwoche
im 1. Studienjahr BA Industriedesign

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Wintersemester 2021

 

 

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ReCut – Definition und Beispiele

 

Ein ReCut verwendet Filmmaterial aus vorhandenen Filmen und arrangiert diese neu, um einen Sachverhalt entweder fokussiert und zugespitzt darzustellen – also mit einem dokumentarischen, didaktischen Motiv – oder setzt das Material in einen neuen oder vom ursprünglichen Ausgangsmaterial abweichenden Kontext – also mit einem parodistischen oder verfremdenden Motiv.

Auf der Technik des ReCut basieren beispielsweise die Filme der Blow Up Reihe bei arte.

Häufig werden hier anhand der Neumontage von Filmszenen Regisseure, Filme oder Darsteller vorgestellt – aber ebenso auch Phänomene im Film – wie Regen, Schnee, Zirkus, Vampire usw. … komprimiert dargestellt.

Die Filmmontage des ReCut eignet sich insbesondere um Handlungen, Themen oder Elemente in ihrer Essenz und Musterhaftigkeit darzustellen und zu begreifen.

 

Beipiele auf arte finden Sie hier:
arte blow up

Die Herstellung von ReCuts wird mit der Verfügbarkeit von digitalem Filmmaterial deutlich vereinfacht. Geschickte Nutzung der Schnittprogramme erlaubt es, die Audio- und Videospuren eines Clips zu trennen, so dass die ursprüngliche Partitur oder Tonspur entfernt werden kann und durch eine andere ersetzt werden kann.

 

Einige Beispiele für ReCuts:

– Filme, Phänomene im Film, Gestaltungs-Elemente im Film
– Architektur-Elemente im Film
– Porträts als ReCut / GE
– Design-Geschichte als ReCut / GE
– Designer-Porträts / Recherchen als ReCut von Design-Studierenden

 

 

 

Filme, Phänomene im Film,
Gestaltungs-Elemente im Film

 

 

Blow-Up, Film von Michelangelo Antonioni (1966)
in 3 Minuten

 

 

 

Elf Uhr nachts, Film von Jean-Luc Godard (1965)
in 3 Minuten

 

 

 

Brillen im Film

 

 

 

Die Vorspanne von Saul Bass

 

 

 

Recut der Hitchcock-Trailer

 

 

 

Recut Tanz im Film

 

 

 

Typography
in Jean Luc Godard’s Films

 

 

 

The Iconic Aesthetic
of Jean-Luc Godard

 

 

Architektur-Elemente im Film

 

 

Video Installation (2014) Architektur Biennale Venedig

Diese Video-Installation von Davide Rapp (mit dem Titel „Elements”) ist eine Filmmontage von kurzen architekturbezogenen Filmszenen aus über 200 Filmen aus den letzten 100 Jahren Kinogeschichte. Die Kombination der Szenen visualisiert die fünfzehn Architekturelemente, die Rem Koolhaas und OMA/AMO für die Architektur Biennale in Venedig 2014 als „Fundamentals” identifiziert haben: Balkon, Decke, Korridor, Tür, Aufzug, Rolltreppe, Fassade, Boden, Kamin, Rampe, Dach, Treppe, Toilette, Wand und Fenster.

 

 

Porträts als ReCut

 

 

ReCut: Achille Castiglioni (2017) GE
Die Funktion, welch schöne Form

Ausschnitt aus dem ReCut „Designer als Sammler”, anlässlich einer Fachaufgabe im ersten Studienjahr im Studiengang Industrie Design zum Thema „Sammeln, Entdecken, Entwerfen” …

mehr dazu finden Sie hier:
Sammeln, Entdecken, Entwerfen

 

 

 

ReCut: Mon Oncle & Playtime de Jacques Tati (2017) GE

In Jacques Tatis Film „Mon Oncle” hat ein Haus die Hauptrolle. Es ist, obwohl von Menschenhand entworfen, ein Gegenspieler der Menschen. Sie haben mit seiner futuristischen Ausstattung zu kämpfen, mit den technischen Erleichterungen, die das Leben schwer machen, vor allem aber müssen sie sich einem autoritären Design unterwerfen, das keine Unordnung duldet. Um in diesem Haus nicht zu stören, müsste der Mensch zum Sofa oder zum Cocktailsessel werden. Selten hat Filmarchitektur eine so entscheidende Rolle eingenommen wie in den Filmen Jacques Tatis. Das production design wie der angelsächsische Ausdruck dafür lautet, hat hier seine eigene Herrschsucht, die Herrschsucht des Designs in der modernen Welt inszeniert.

Für den Regisseur war der Konflikt des Menschen mit der zunehmenden Technisierung eine thematische Obsession. In „Playtime“, einer Satire auf die moderne Großstadt, malte er eine futuristische Vision aus, die ähnlich großartig und zeitlos geriet wie Fritz Langs „Metropolis“ oder Ridley Scotts „Blade Runner“. Er war ein Megalomane und Perfektionist, der vor nichts zurückschreckte, und durch die Kostspieligkeit seiner Forderungen alles davor in den Schatten stellte.

 

mehr zu den Filmen von Jacques Tati findet sich hier:
Tücke des Objekts

 

 

 

ReCut: Eames / design is a method of action (2015) GE

Ein filmischer ReCut aus Interviews, Filmen, Vorträgen …
zum Werk von Charles und Ray Eames.

Die Eames stehen prototypisch und ihrer Zeit vorausweisend als Designer des 20. Jahrhunderts für die Definition und das Ausloten von Design als Profession und eine umfassende Durchführung von Designprozessen. Ihr Werk reicht von Produktdesign über Filme und Multimedia Lectures bis zu Ausstellungen und zeigt bis weit in die Bereiche eines entstehenden Informationsdesign.

Die Entwicklung der Projekte und Arbeiten des Eames Office zeigen einen deutlichen Shift von der Gestaltung von Objekten hin zur Vermittlung von Wissen und Gestaltung von Information. Damit bildet das Werk der Eames zugleich einen Höhepunkt der Designgeschichte des ausgehenden Industriezeitalters wie es schon vorausweisender Vorbote der Handlungsfelder der Designprofessionen im Information Age ist.

 

mehr zu den Filmen von Charles und Ray Eames findet sich hier:
Designing the idea

 

 

Designgeschichte als ReCut

 

 

01 hochschule für gestaltung hfg ulm 1953–1968

Ausschnitt aus dem Film „Design-Geschichte(n) aus dem Nick-Roericht-Archiv”

mehr dazu hier:
Design-Geschichte(n)

 

 

 

07 stand der büroentwicklung um 1972

Ausschnitt aus dem Film „Design-Geschichte(n) aus dem Nick-Roericht-Archiv”

 

 

Designer-/Künstler-Porträts
Recherchen von Design-Studierenden als ReCut

 

 

Chuck Hoberman
ReCut von Lion Sanguinette

 

 

 

Konstruktivisten
ReCut von Judith Burgard

Quellen

 

 

Jean Tinguely
ReCut von Emilia Sonntag

Quellen

 

 

Erwin Wurm
ReCut von Benno Brucksch (2017)

 

 

Donald Judd
ReCut von Leopold Zaumseil (2017)

 

 

 

Daan Roosegaard
ReCut von Johannes Voelchert (2017)

 

 

James Dyson
ReCut von Leo Helm (2017)

 

 

Maarten Baas
ReCut von Ulrike Silz (2017)

 

 

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blow up + inflatables
Workshop mit Kristian Gohlke

 

Mo. 7.12.– Mi. 9.12.2020

BLOW UP + Inflatables
Von der Luft zur Form – Aufblasbare Strukturen, druckstabilisierte Membransysteme und flexible Formwandler.

Workshop mit Kristian Gohlke

Ein Workshopmodul zum Gestalten mit Luft, Druck, Spannung und Membranen. Ausgehend vom Prinzip des PNEU, der neben diversen Funktionen im technischen Kontext, auch das grundlegende formgebende Prinzip der belebten Natur – die druckstabilisierte Membranstruktur – darstellt, konzipieren, entwerfen und konstruieren die Teilnehmenden im Workshop im praktischen Experiment eigene textile und nicht-textile Luftstrukturen.

Ziel ist die Erweiterung des gestalterischen Repertoires durch Strategien zur Entwicklung von Form und Struktur aus flexiblen Materialien und die Nutzbarmachung der form- und materialspezifischen Eigenschaften, insbesondere der Fähigkeit zur Formwandlung, in Entwurfsprozessen. Im Workshopverlauf werden dazu diverse Fabrikationsstrategien und -techniken, von der manuellen Herstellung bis zur CNC-gestützten Fertigung, vorgestellt und im Entwurfsprozess angewendet.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Vortrag Kristian Gohlke – Blow ups und Inflatables – Teil 1
Einführung

 

Eine Einführung in das Themenfeld zeigt Anhand von aktuellen und historische Beispielen exemplarisch mögliche Anwendungsbereiche auf.

 

Blow ups und Inflatables – Teil 2
Beispiele und Anwendungen

 

Blow ups und Inflatables – Teil 3
Eigene Arbeiten, Tools und Materialien

krx.one

 

Blow ups und Inflatables – Teil 4
Anwendungen und Beispiele

 

Blow ups und Inflatables – Teil 5
Werkzeuge

 

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Superkiosk / Minishop
Portable Mikro-Galerien für Dinge oder Ideen

Film der online Präsentation

 

Superkiosk / Minishop
Portable Mikro-Galerien für Dinge oder Ideen

Entwurf Komplexes Gestalten
Studiengang Industriedesign und Innenarchitektur
Sommersemester 2020

 

Hier das gesamte Projekt ansehen … 

 

Der Kiosk als Fenster zur Stadt und urbane Schnittstelle für Kommunikation und Austausch. Vielerorts verschwinden diese Kleinstarchitekturen aus dem öffentlichen Raum … wir suchen in diesem Projekt Nutzungsideen für eine erweiterte zeitgemässe Kiosk-Kultur und die passenden Architekturen.

Im Projekt sollten auf maximal 8 qm Grundfläche autarke, portable Kapseln, Kabinen, Minishops … entwickelt werden, die als stand- und wetterfeste 1:1 Prototypen zur Jahresausstellung ihren Auftritt haben. Begleitend zum Entwurf sollten potenzielle Nutzer oder Partner gefunden werden und konkrete Orte für die Nachnutzung der Gebäude.

Die Projektarbeit erfolgte in gemischten Teams aus Studierenden der Innenarchitektur und des Industriedesign.

Bedingt durch die Ausbreitung und die Folgen der Corona-Pandemie nimmt das Projekt einen anderen Verlauf. Die Zusammenarbeit erfolgte online über Zoom-Konferenzen. Die Entwürfe bleiben weitestgehend Zeichnungen und Collagen, die durch Animation und Film präsentiert werden.

 

Superkiosk Gesamtdoku

Dokumentation des Projektes zum Blättern …

 

Studierende:
Milan Behrens, Lucas Bögelsack, Leonhard Burmester, Lutz Dörner, Michael Goß, Mia Hemmerling, Nikolaus Hößle, Yiyun Huang, Theresa Jaspers, Michelle John, Paulina Knoll, Theresa Lässer, Pierre Lichtenstein, Kristin Lieb, Janna Radlow, Lucas Riedl, Jasmin Schauer, Rebekka Schilken, Lisa Wegmershausen, Sandro Wiegand, Yasemin Yilmaz

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Prof. Klaus Michel
KM Benjamin Schief, KM Maren Englisch

 

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Kettenreaktion
Kinetische Objekte …

Kinetik Recherchen 2020

Dokumentation der Recherchen zum Blättern

 

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen
im 1. Studienjahr BA Industriedesign

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Kettenreaktion
Kinetische Objekte im Stay-at-home Modus und Hommage an …

Eine Kettenreaktion ist ein ablaufender kinetischer Prozess, der durch einen Anfangsimpuls ausgelöst wird und sich dann in weiteren Impulsen oder Stationen fortsetzt.

Entwerfen Sie mit einfachen Mitteln, die Sie zuhause vorfinden oder die Sie einfach besorgen können, eine Kettenreaktion mit mindestens 6 Impulsen (oder Stationen). Es sollte mindestens eine Klappbewegung, eine Drehbewegung und eine Schiebebewegung vorkommen. Konstruieren Sie die Kettenreaktion so, dass sie wiederherstellbar und wiederholbar ist.

Flankierend unternehmen Sie einen Ausflug in die Kinetik-bezogene Kunst- und Designgeschichte: von den kinetischen Licht- und Bewegungsobjekten Marcel Duchamps und Man Rays über die konstruktivistischen Maschinen der Künstler Tatlin, Rodtschenko, Gabo und László Moholy-Nagy, die Mobiles von Calder, die Fantasie-Maschinen von Tinguely oder die poetischen Objekte Rebecca Horns … zu Gestaltern wie Buckminster Fuller und anderen, bei deren Entwürfen die Bewegung (oder Formänderung) zum Gestaltungsmerkmal gehört.

Das Recherche-Thema soll ebenfalls einen Ausdruck in der Kettenreaktion finden, als Inspiration oder Hommage.

 

Ergebnisse der ersten Woche:

 

Strandbeest
Kettenreaktion von Ruud van den Eijnden
inspiriert von Theo Jansen

 

 

Corner Counter Reaction
Kettenreaktion von Judith Burghard
inspiriert von Vladimir Tatlins „Corner Counter Relief”

 

 

Von Raum zu Raum
Kettenreaktion von Lucia Pia Gallo
inspiriert von László Moholy-Nagy

 

 

Infektionskette
Kettenreaktion von Malte Gebhardt
inspiriert von ZERO

 

 

Dymaxion
Kettenreaktion von Vincent Bruno Kaup
inspiriert von Buckminster Fuller

 

 

HAPPYBIRTHDAY
Kettenreaktion von Yerin Kim
inspiriert von Reuben Margolian

 

 

Der Rote Faden
Kettenreaktion von Christoph Kortung
inspiriert von Rebecca Horn

 

 

Der Wind
Kettenreaktion von Seong Heum Na
inspiriert von Alexander Calder

 

 

Driving Range
Kettenreaktion von Marvin Alexander Robert
inspiriert von Adaptive Structural Skins und Self Folding Robots

 

 

Passing City
Kettenreaktion von Raymond Francis Sandy
inspiriert von Archigram

 

 

Der Murmelisator
Kettenreaktion von Lion Robert Sanguinette
inspiriert von Chuck Hoberman

 

 

Küchengeschichten
Kettenreaktion von Joel Seele
inspiriert von Kenneth Snelson und den Tensegritys

 

 

JACKSON.POLLOCK.RE.RELOADED
Kettenreaktion von Emilia Sonntag
inspiriert von Jean Tinguely

 

 

Riss – Crack Reaction
Kettenreaktion von Jungwoon Lee
inspiriert von Arthur Ganson

 

 

Teilnehmer_innen:
Judith Burghard, Lucia Pia Gallo, Malte Gebhardt, Vincent Bruno Kaup, Yerin Kim, Christoph Kortung, Seong Heum Na, Marvin Alexander Robert, Raymond Francis Sandy, Lion Robert Sanguinette, Joel Seele, Emilia Sonntag, Jungwoon Lee, Ruud van den Eijnen

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief, Vincent Zimmer (Video-Workshop)

 

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Digitales Sommersemester 2020

 

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Geschützt: Chairman (Passwort: open)

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Lesestoff –
temporäre Bibliothek

Sollten Sie zufällig hier gelandet sein,
verlassen sie diese Seite bitte wieder.

 

Diese Plattform ist ausschliesslich für Studierende oder Mitarbeiter/innen der Burg vorgesehen und die Nutzung ausschliesslich für Lehrzwecke!

 

Herzlich Willkommen, wenn Sie Studierende/r oder Mitarbeiter/in der Burg sind. Sie gelangen von hier zur temporären online Bibliothek.

Wird ein Passwort verlangt, versuchen Sie es mit dem englischen Begriff von offen …

 

> > > Zugang zur Bibliothek

 

 

 

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Unerhörte Töne / Der Film zum Projekt

Film zum Projekt

 

Hier den gesamten Projektprozess ansehen …

 

Projekt
Unerhörte Töne (greifbar machen)
Gestaltung experimenteller Instrumente und Tonerzeuger

Im Entwurfs-Projekt „Unerhörte Töne (greifbar machen)” begeben wir uns auf die Suche nach neuartigen Klangerzeugern, neuen Instrumenten, neuen Interaktionen und Spielweisen – experimentieren mit Klängen, Tönen und Geräuschen; Materialien, Wellen und Resonanzen; Rhythmen und Bewegungen.

Es geht darum, Instrumente – verstanden als Objekte, als Gegenstände – zu erfinden und zu entwickeln, die beispielsweise durch eine charakteristische Spielart oder Spielweise angeregt, bedient, gespielt werden … also in besonderer Thematisierung und Berücksichtigung der Interaktion.

 

Der Film zeigt den gesamten Projekt-Prozess:

Exkursion nach Linz
Besuch der ars electronica
und des Tangible Music Lab

Workshop 1 – jeder kann ein Instrument
experimentelle Instrumente mit Stefan Roszak

Ideenbasar
für akustische Ton- und Klangerzeuger

Variationen in Messing, Ebenholz und Elfenbein
Exkursion zu einem Konzert des Impuls Festivals

Workshop 2 – (don’t) push the button
elektromechanische Klangformung und Interaktion
mit Kristian Gohlke

Theremin-Lecture und -Performance
mit Manfred Miersch

Zwischen-Präsentation der Konzepte
mit Jens Vetter vom Tangible Music Lab

Besuch im Studio für elektroakustische Musik
am Institut für Neue Musik und Jazz in Weimar
bei Tim Helbig und der „Klangwerkstatt”

Workshop 3
Prototypenbau

Entwicklung der Performance
mit Lorenz Blaumer

Das Konzert
Performance an den experimentellen Instrumenten
im Dachsaal der Hochschule

 

mit
Max Gruber
Yiyun Huang
Simon Krautheim
Shuyun Liu
Johann Post (Workshop 1 + Ideenbasar)
Fridolin Richter (Workshop 2)
Jakob Schleenvoigt
Ludwig Stadler

 
Workshops, Vorträge und Gäste
Lorenz Blaumer
Kristian Gohlke
Tim Helbig
Manfred Miersch
Stefan Roszack
Jens Vetter

 

Moderation/Supervision
Prof. Guido Englich

 

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Unerhörte Töne / Konzert und Ausstellung

Film vom Konzert

 

Hier den gesamten Projektprozess ansehen …

 

Projekt
Unerhörte Töne (greifbar machen)
Gestaltung experimenteller Instrumente und Tonerzeuger

Montag, 3.2.2020 um 19.00 Uhr
Konzert im Dachsaal

Dienstag, 4.2.2020 um 10.00 Uhr
Präsentation und Probieren
im Dachsaal

 

Performance und Konzert
an den experimentellen Instrumenten

Max Gruber
Yiyun Huang
Simon Krautheim
Shuyun Liu
Jakob Schleenvoigt

Entwicklung der Performance
mit Lorenz Blaumer

 

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(don’t) push the button
– Workshop 2 im Projekt „Unerhörte Töne”

präsentation des workshops 

 

workshop 2 – (don’t) push the button
workshop zur elektromechanischen klangformung und interaktion
mit Kristian Gohlke

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

 

 

im entwurfs-projekt „unerhörte töne (greifbar machen)” begeben wir uns auf die suche nach neuartigen klangerzeugern, neuen instrumenten, neuen interaktionen und spielweisen – experimentieren mit klängen, tönen und geräuschen; materialien, wellen und resonanzen; rhythmen und bewegungen.

es geht darum, instrumente – verstanden als objekte, als gegenstände – zu erfinden und zu entwickeln, die beispielsweise durch eine charakteristische spielart oder spielweise angeregt, bedient, gespielt werden … also in besonderer thematisierung und berücksichtigung der interaktion.

im zweiten workshop vermittelt kristian golhlke die grundlagen für elektronische und elektromechanische Klang- und tonerzeugung. eine einführung in arduino dient den studierenden als basis zum eigenen experimentieren. im ideenbasar werden ideen und konzepte für elektrische/elektronische ton- und klangerzeuger und interaktionen gesammelt und visualisiert. zum ende des workshops wird jeweils eine idee in einem interaktions- und funktionsmodell demonstriert.

 

 

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Jeder kann ein Instrument – Workshop 1 im Projekt „Unerhörte Töne”

präsentation des workshops

 

workshop 1 – jeder kann ein instrument
workshop experimentelle instrumente mit Stefan Roszak

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

„Experimentelle Instrumente / Experimenteller Instrumentenbau sind Gegenbegriffe und Gegenentwürfe zum konventionellen, traditionell „klassisch“ genannten Instrumentarium der vorwiegend abendländisch geprägten Musikgeschichte. Dieses hoch entwickelte, technisch längst ausgereifte Instrumentarium ist heute kaum noch veränderlich.

Mit der radikalen Erweiterung des Musikbegriffs und der „Emanzipation des Geräuschs“ in der Experimentellen Musik des 20. Jahrhunderts wurde – insbesondere durch den Komponisten John Cage – auch der Instrumentalbegriff umfassend erweitert. Alles, was klingt, konnte nunmehr als Instrument gelten!

Auf dieser musikhistorischen Grundlage – die Cage emphatisch als „Befreiung der Klänge“ bezeichnet – habe ich speziell für die experimentelle Musikpädagogik mein eigenes Instrumentarium entwickelt: ein „Klangkabinett“ aus akustischen Readymades (Fundstücken), selbstgebauten Klangerzeugern und Materialinstrumenten.

In Anlehnung an die Ästhetik der Kunstbewegung Arte Povera fungiert mein Instrumentarium aus einfachen und leicht spielbaren Objekten zugleich als Rauminstallation, Forschungslabor und Improvisationsorchester.”

Stefan Roszak

 

trailer: workshop experimentelle instrumente mit Stefan Roszak

 

 

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Exkursion zur ars electronica

Klangperformances und Instrumente auf der ars electronica
Rundgang mit Werner Jauk und Tilman Hatje

 

Exkursion nach Linz zur ars electronica – im Rahmen des Semesterprojekts „unerhörte Töne (greifbar machen)”

Hier das Projekt ansehen …

 

ars electronica Linz Exkursion

1
mittwoch, 4.9.2019

anreise + besuch der eröffungsveranstaltung(en)

2
donnerstag, 5.9.2019

besuch und führung
Ars Electronica Festival

 

Besuch an der Kunstuniversität Linz

 

3
freitag, 6.9.2019

Besuch der Kunstuniversität Linz

Besuch
Abteilung raum&designstrategien

Empfang und Führung durch
Larissa Meyer

 

Besuch
Tangible Music Lab
Institute of Media Studies

Empfang und Führung durch
Jens Vetter

 

 

Besuch des AI x Music Festival 
im St. Florian Stift bei Linz

 

4
samstag, 7.9.2019

Ars Electronica Festival
AI x Music

Dem Aufeinandertreffen von menschlicher Kreativität und technischer Perfektion verschreibt sich das erste „AI x Music Festival“, das Ars Electronica und die Europäische Kommission als Teil der STARTS-Initiative ausrichten. Von 6. bis 8. September 2019 versammelt Ars Electronica dafür MusikerInnen, KomponistInnen, KulturhistorikerInnen, TechnologInnen, WissenschaftlerInnen und AI-EntwicklerInnen aus aller Welt in Linz und widmet sich mit Konzerten und Performances, Konferenzen, Workshops und Ausstellungen der Interaktion von Menschen und Maschinen.

 

Programm AI x Music

 

Eine Auswahl der besten Arbeiten des diesjährigen Prix Ars Electronica
werden in der CyberArts-Schau im OK Kulturquartier präsentiert

 

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Unerhörte Töne (greifbar machen)

 

Unerhörte Töne (greifbar machen) …
Gestaltung experimenteller Instrumente und Tonerzeuger

Entwurf Komplexes Gestalten, Studiengang Industriedesign, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Wintersemester 2019/20

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

in diesem projekt begeben wir uns auf die suche nach neuartigen klangerzeugern, neuen instrumenten, neuen interaktionen und spielweisen – experimentieren mit klängen, tönen und geräuschen; materialien, wellen und resonanzen; rhythmen und bewegungen.

 

Im Präludium (exkursion) besuchen wir klangkünstler und klang-installationen, geräuschemacher und tontempel.

satz 1 – jeder kann ein instrument: resonanz und schwingung
der klang der dinge und materialien, grundlagen der klangerzeugung … blasen, streichen, zupfen, schlagen … workshop zum bau experimenteller akustischer instrumente

satz 2 – push the button: interaktion und schaltkreise
workshop zur erforschung elektro-akustischer klangerzeuger und interaktiver klangräume (integriert arduino)

satz 3 – in concerto: performance und installation
workshop zur inszenierung und gemeinsamen aufführung einer konzertanten präsentation der verschiedenen, im projekt entstandenen instrumente, live-performance, choreografie und klang-installation

 

input:
– exkursion
– individuelle recherchethemen
– einführung ins tonstudio
– hands-on-workshops zu jedem der drei sätze
– feedback und echo durch gastkritiker

output:
– klangstudien und experimentelle instrumente
– dokumentation in print, film und ton
– in der gruppe inszeniertes abschlusskonzert als präsentation

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief

 

 

Unheard sounds (make tangible) …
Design of experimental instruments and sound generators

Industrial Design, Burg Giebichenstein University of Art Halle, winter term 2019/20

 

in this project we go in search of new sound generators, new instruments, new interactions and ways of playing – experimenting with sounds, tones and noises; materials, waves and resonances; rhythms and movements.

In the prelude (excursion) we visit sound artists and sound installations, noise makers and sound temples.

sentence 1 – everyone can be an instrument: resonance and vibration
the sound of things and materials, basics of sound production … blowing, stroking, plucking, beating … workshop for the construction of experimental acoustic instruments

sentence 2 – push the button: interaction and circuits
workshop to explore electro-acoustic sound generators and interactive sound spaces (integrated arduino)

sentence 3 – in concerto: performance and installation
workshop for the staging and common performance of a concert-based presentation of the various instruments, live-performance, choreography and sound installation

 

input:
– excursion
– individual research topics
– introduction to the recording studio
– hands-on workshops on each of the three sentences
– feedback and echo by guest critics

output:
– sound studies and experimental instruments
– documentation in print, film and sound
– final concert staged as a group as a presentation

 

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post exit Präsentation

Film der Präsentation am 2. Juli 2019

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

post exit …

ausstieg als chance
oder design-strategien für die gestaltung wünschenswerter zukünfte

in diesem projekt erproben wir design als werkzeug und prozessmotor für wandel-management. steigen Sie aus und machen Sie schluss mit einem von Ihnen als dringend veränderungswürdig angesehenen zustand (exit).

und wie gehts weiter?

steigen Sie gedanklich ein in eine wünschenswerte zukunft (post exit).
machen Sie diese zukunft vorstellbar mit den handwerklichen mitteln und strategien des designs … entwerfen erweitert um fiktion, spekulation, unterstellung … dargestellt mit filmischen mitteln … in allen stufen der projektentwicklung – von der recherche, der konzept- und story­entwicklung, dem entwurf neuartiger produkte oder neuer dienstleistungen oder veränderter handlungsformen bis hin zur visualisierung und/oder vergegenständlichung eines zukunftsszenarios.

 

teilnehmer_innen:
He Di, Ezra Dilger, Ferdinand Hintz, Laura Klingele, Alia Miertsch, Dorothee Mümmler, Magdalene Neynaber, Edda Rabold, Fritz Rahne, Leopold Seiler, Friedrich Uhl, Dominik Vogel

lectures und gast-kritik:
Prof. Dr. Veronica Biermann, Sanna Schiffler, Maike Fraas, Carsten Stracke, Marcie Jost

moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief

 

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Sommersemester 2019

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Mach’s Gut!
Masterthesis von Delphine Bishop

 

Mach’s Gut!
Methoden zur Gestaltung von Abschluss-Situationen in der Psychotherapie.

Masterthesis von Delphine Bishop (2019)

 

Die Gestaltung eines guten Endes in einer Psychotherapie stellt Patienten und Therapeuten häufig vor Herausforderungen. Nicht jede Psychotherapie endet schwierig, aber jeder Psychotherapeut macht Erfahrungen mit schwierig endenden Psychotherapien. Umso erstaunlicher ist es, dass es kaum Literatur mit konkreten Anregungen und Beispielen zur Gestaltung eines gelungenen Therapie-Abschlusses gibt. In dieser Arbeit habe ich nach Werkzeugen gesucht, die das Ende einer Psychotherapie begleitend unterstützen. In der posttherapeutischen Zeit können diese ritualisierten Handlungen und Objekte den Patienten dabei helfen, sich an Ihre eigenen Ressourcen, Leistungen, Bewältigungsstrategien und Wünsche zu erinnern. In Zusammenarbeit mit Therapeuten und Patienten ist ein Methodenbuch entstanden, welches als Gesprächsaufhänger, Inspiration und Motivation für die Psychotherapie dient, Abschlusssituationen neu zu gestalten.

 

Daraus entstanden drei konkrete Übergangshandlungen und -objekte für die Bedürfnisse des „Präventionsprojekts Dunkelfeld” an der Charité Berlin:

 

Die „Schlüsselkarte“ – Ein Kreditkarten Großes Leporello in welchem sich die Schlüsselmomente der Therapie notiert werden können.

 

Der „Ressourcen Talisman“ – Ein Übergangsobjekt welches an seine eigenen Ressourcen erinnert und in welchem sich ein Symbol für die individuelle Prägung versteckt.

 

Der „gemeinsame Ort“ – Eine Installation welche durch die Beteiligung aller Patienten, die diese Therapie abgeschlossen haben wächst.

 

 

MA-Theorie_D-Bishop

 

Dokumentation der Masterthesis
(zum Blättern bitte anklicken)

 

MA-Methodenbuch_D-Bishop

 

Methodenbuch
(zum Blättern bitte anklicken)

 

Methoden-Film

 

 

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Re-design „Solvinden”/ Leuchten

Prozess und Präsentation (2019)

 

Redesign „Solvinden”/Leuchten
Gefaltete Objekte aus Polypropylen mit Solarmodul zum Leuchten gebracht

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen
im 1. Studienjahr Studiengang Industriedesign

 

entwerfen und konstruieren Sie ein objekt aus einem flächigen material, das Sie durch falten, kanten, biegen, rollen etc. … aus der fläche ins volumen, in eine dreidimensionale form bringen. design entwicklung in karton, prototyp in polypropylenfolie ausgeführt.

nach der entwicklung Ihres „schnittmusters” erstellen Sie eine digitale 2D zeichnung – diese steuert dann einen plotter, der Ihren entwurf aus polypropylenfolie ausschneidet. anschliessend bringen Sie Ihr objekt in die gewünschte form, statten es mit dem solarmodul von solvinden* aus, schalten ein … und präsentieren!

wir flankieren die übung durch ein crash-training in indesign und illustrator und unternehmen einen ausflug in die leuchten-relevante designgeschichte.

 

Projektablauf

1. Woche
Montag, 27.5.19, 10.00 Uhr
Raumvorbereitung, Vorstellung des Themas, Projektablauf
Ausflug in die Designgeschichte „Licht + Leuchten”:
Verteilung der Recherche-Aufgaben / Referate
Vorstellung des Layout für die Recherche-Präsentation,
Indesign-Einführung

ab Dienstag, 28.5.19, ab 9.00 Uhr
und Mittwoch + Donnerstag ab 9.00 Uhr
Illustrator-Workshop mit Ina Turinsky und Andreas Wagner,
Entwicklung der Konzepte, Variantenbildung,
Ausprobieren des Plotters

Donnerstag, den 30.5.19
Zwischenpräsentation des Konzeptes anhand eines Kartonmodells und/oder Details in Polypropylen, Fotos der entstandenen Objekte

 

2. Woche
Montag, 17.6.19, ab 10.00 Uhr
Vorstellung der Recherche-Ergebnisse als Kurzreferate Vorstellung des Layouts für eine gemeinsame Dokumentation sowie die Bau-Anleitung des Entwurfs, InDesign-Vertiefung

Dienstag / Mittwoch / Donnerstag ab 9.00 Uhr
Fertigstellen des Leuchtkörpers, Fotografie / Dokumentation, Bau-Anleitung

Freitag
Ausdruck Dokumentation und Bauanleitungen, Vorbereitung der Präsentation

Montag, 24.6.19, 20.00 Uhr
Abschluss-Präsentation

 

solvinden entwürfe

Dokumentation der Entwürfe

 

solvinden kompendium

Kompendium der Recherchen

 

Teilnehmer_innen:
Luis Braun, Max Greiner, Theresa Güldenberg, Lara Herrmann, Joaquim Marreiros Pontes Branco, Magdalena Meißner, Leah Messerschmidt, Katharina Michnik, Julia Müll, Johanna Schmidtke, Luc Sohrmann, Chaewon Song, Jakob Trepel, Friedrich Wördehoff

Workshop:
Ina Turinsky, Andreas Wagner

Moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief

 

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen im 1. Studienjahr BA Industriedesign
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Sommersemester 2019

 

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ID-neuwerk – visuelle Reise …

 

… durch 14 Stationen im Lehrgebiet
Strategische Produkt- und Konzeptentwicklung

 

01 … diskussion / moderation / teaching

02 … model making

03 … mock up modelle

04 … Versuchsaufbauten

05 … Interventionen

06 … workshop 1

07 … workshop 2

08 … Performance

09 … Installation + Performance

09 … Urbane Intervention + Partizipation

10 … Social Design + Intervention

11 … Inszenierung

12 … Prototypen

13 … Präsentation

14 … Ausstellung

 

Im Lehrgebiet „Strategische Produkt- und Konzept­entwicklung” vermitteln wir Methoden für erweiterte Handlungsfelder im Design und trainieren ein breites Repertoire von Entwurfswerkzeugen für vielfältige Designaufgaben – von gegenständlichen bis zu prozessorientierten Entwurfskonzepten.

Leitung: Prof. Guido Englich

 

Wir begreifen Design als Werkzeug zur Moderation des Wandels, zur Steigerung von Qualitäten in Beziehungen zwischen Menschen, Artefakten und Umwelt. Designer sind Akteure, die Zukunft vorstellbar machen, um uns vom Jetzt nach dort bringen. 

 

Ebenen in Designprozessen als Reiseroute
In den Studienprojekten begeben wir uns gemeinsam auf die Forschungsreise und durchqueren im Designprozess die folgenden methodischen Ebenen:

 

(1)
Beobachtung / Interpretation / Konzeption
– Wo starten wir?

Am Beginn der Ideenentwicklung stehen Wahrnehmung und Beobachtung des Problemfeldes und eine möglichst unvoreingenommene Interpretation der Beobachtung. Durch Sprung in die Sache wird das Thema weit geöffnet, ein ungefiltertes Spekulieren und eine umfangreiche Bildung von ersten Hypothesen wird unterstützt durch schnelle Visualisierung und adhoc Umsetzen durch flinken Mock-Up Modellbau.

 

(2)
Simulation / Versuchsaufbau / Prototyping
– Wo wollen wir hin?

Die Simulation des Entwurfskonzeptes erlaubt die abstrahierte Veranschaulichung und den Vorvollzug des angestrebten Zieles. Ein Versuchsaufbau dient der Interaktion oder ermöglicht als Intervention eine Partizipation und Feedback durch Nutzer*innen … bis hin zum Prototyping als Test-Setting werden die jeweiligen Entwurfsphasen und Erkenntnisstufen umgesetzt, erprobt und diskutierbar gemacht. Dies dient sowohl zur selbstkritischen Reflexion im Entwurfsprozess wie zur Kommunikation mit Beteiligten und Empfängern.

 

(3)
Strategie / Realisierung / Implementierung
– Wie kommen wir dort hin?

In dieser Phase geht es um das Aufspüren von Wegen zur Verwirklichung und Durchsetzung von Entwurfskonzepten, also um die Suche nach Ressourcen und deren Anwendung – aber ebenso um die Moderation der Wechselwirkungen zwischen beteiligten Personen, Rahmenbedingungen und Strukturen bei der Realisierung.

 

Zukunft passiert nicht, Zukunft wird gemacht … und da mischen wir uns ein!

 

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Design-Geschichte(n) aus dem Nick-Roericht-Archiv

Trailer

 

Design-Geschichte(n) aus dem Nick-Roericht-Archiv
Film Guido Englich, 2019

 

Hans Nick Roericht, Jahrgang 1932, Absolvent der Hochschule für Gestaltung in Ulm, Mitarbeiter in der Entwicklungsgruppe E5 an der HfG bei Otl Aicher in den 60er Jahren, Gründer der ProduktEntwicklung Roericht in Ulm, Hochschullehrer an der Hochschule der Künste Berlin von 1973 bis 2000 … begann ab 1955 sämtliche Artefakte, Zeichnungen, Schriftstücke, Fotos, Filme, Modelle, Dokumentationen etc. von Projekten und Designprozessen, an denen Roericht beteiligt war … aufzubewahren.

So enstand bis heute ein Archiv von mehr als 60 Kubikmeter Umfang, das einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Profession „Design” und der Designlehre seit den 50er Jahren möglich macht.

Im Forschungssemester im Sommer 2018 hat Guido Englich den Versuch unternommen, anhand ausgewählter Stationen und aus Artefakten des Archivs Design-Geschichte(n) mit filmischen Mitteln zu erzählen.

Am 2. Juni 2019 wird der Film im City-Kino Wedding in Berlin uraufgeführt.

 

Kurzfassung des Films in 15 Minuten

 

 

Impressionen von der Uraufführung des Films
in Berlin am 2. Juni 2019

 

 

Design Geschichte(n) 2

 

Zum Blättern …
Textbuch und Abbildungen aus dem Film

 

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Präsentation TriColor

Präsentation am Montag, 4.2.2019

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

TriColor, farbstark …
Experimente, Objekte, Installationen
zu Farbe als Gestaltungsmittel in drei Sessions

Methodische Gestaltungsübungen für Studierende des 2. Studienjahres (hier im 3. Semester) des Bachelor-Studiengangs Industriedesign.

Farbe zwischen Phänomen, Sinneseindruck und Substanz … wurde in verschiedenen Übungen als Gestaltungselement in Versuchsaufbauten, Modellen, Installationen und Entwürfen untersucht.

Dabei erproben die Studierenden in drei experimentellen Sessions verschiedene Wirkungen und Strategien und Anwendungen von Farbe als Gestaltungsmittel.

Der Begriff „mischen” steht im folgenden jeweils für unterschiedliche Interaktionen und Wechselbeziehungen von Farbe mit … Wahrnehmung und Wirkung, Fläche und Raum, Funktion und Bedeutung, Symbol und Signal … und mehr …

 

Session 1:
anmischen – explore
Models for color – kinetische Farbmodelle

Experimentell-methodisch-didaktische Annäherungen an Farbe und Farbverständnis,
Farbtheorien und Farbwahrnehmung …

 

Session 2:
aufmischen – remix
Tools for color

Das Probieren verschiedener Techniken,
Farbe „in die Welt” zu bringen

 

Session 3:
einmischen – intent
Intention for, through or as color

Farbe räumlich in Szene gesetzt durch ein Objekt, einen Prozess, eine Wirkung …
Farbe im Zentrum der gestalterischen und entwerferischen Intention.

 

 

Studierende:
Wayra Aguilar, Milan Behrens, Leonhard Burmester, Anna Freudenberg, Dongyoung Hwang, Alina-Sophie Karre, Pierre Lichtenstein, Viola Nauck, Nikolaus Hößle, Fridolin Richter, Anniek Timmermann

Moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief

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Design-Geschichte(n)
aus dem Nick-Roericht-Archiv

Trailer

 

Design-Geschichte(n) aus dem Nick-Roericht*-Archiv
(Film Guido Englich, 2019)

 

Hans Nick Roericht, Jahrgang 1932, Absolvent der Hochschule für Gestaltung in Ulm, Mitarbeiter in der Entwicklungsgruppe E5 an der HfG bei Otl Aicher in den 60er Jahren, Gründer der ProduktEntwicklung Roericht in Ulm, Hochschullehrer an der Hochschule der Künste Berlin von 1973 bis 2000 … begann ab 1955 sämtliche *Artefakte, Zeichnungen, Schriftstücke, Fotos, Filme, Modelle, Dokumentationen etc. von Projekten und Designprozessen, an denen Roericht beteiligt war … aufzubewahren.

So enstand bis heute ein Archiv von mehr als 60 Kubikmeter Umfang, das einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Profession „Design” und der Designlehre seit den 50er Jahren möglich macht.

Im Forschungssemester im Sommer 2018 hat Guido Englich den Versuch unternommen, anhand ausgewählter Stationen und aus Artefakten des Archivs Design-Geschichte(n) mit filmischen Mitteln zu erzählen.

 

Kurzfassung des Films in 15 Minuten

 

Design Geschichte(n) 2

 

Zum Blättern …
Textbuch und Abbildungen aus dem Film

 

 

Plakat zum ersten Preview am 17.12.2018
Jour Fixe an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Projekt TriColor
auf Exkursion


Film von der Exkursion
 

Exkursion und Besuche

Brillux
BASF Designteam / BASF Werksführung

Internationales Zentrum für Lichtkunst Unna

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design
Kreaturen nach Maß
Tiere und Gegenwartsdesign

Tagung „Farbe im Design“
HAWK Hildesheim

 

TriColor, farbstark
Experimente, Objekte, Installationen zu Farbe als
Gestaltungsmittel in drei Sessions

Farbe zwischen Phänomen, Sinneseindruck und Substanz … wollen wir als
Gestaltungselement in Versuchsaufbauten, Modellen, Installationen und
Entwürfen untersuchen.

Im Wintersemester erproben wir in drei experimentellen Sessions verschiedene
Wirkungen und Strategien und Anwendungen von Farbe als Gestaltungsmittel.
Der Begriff „mischen” steht hier für unterschiedliche Interaktionen und
Wechselbeziehungen von Farbe mit … Wahrnehmung und Wirkung, Fläche und
Raum, Funktion und Bedeutung, Symbol und Signal … und mehr …

 

Studierende:
Wayra Aguilar, Milan Behrens, Leonhard Burmester, Anna Freudenberg, Dongyoung Hwang, Alina-Sophie Karre, Pierre Lichtenstein, Viola Nauck, Nikolaus Hößle, Fridolin Richter, Anniek Timmermann

Moderation:
Prof. Guido Englich, Benjamin Schief

 

Studiengang BA Industriedesign
Wintersemester 2018/19

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

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Stadt. Raum. Wandel. II – Zwischen*Häusern

 

Zwischen*Häusern
Soziale Gestaltungsübungen am Südpark

Projektdokumentation zu Beobachtungen und Interventionen im Stadtteil.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …
 

Unsere derzeitige Vorstellung eines wünschenswerten urbanen Lebens geht von einer ausgewogenen Durchmischung von Wohnen, Arbeiten und Öffentlichkeit aus.

Lokale Produktionsstätten, kleinen Geschäfte, Gastronomie oder Dienstleistungsangebote, machen neben der Gestaltung und Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume, das Leben in der Stadt aus. Sie ermöglichen die Begegnung und den Austausch zwischen den Bewohner*innen.

Halle-Neustadt wurde als Wohnstadt für Chemiearbeiter, der in der Nähe liegenden Großbetriebe Buna und Leuna, geplant. Für die Wohnkomplexe wurden jeweils gut erreichbare Wohnkomplexzentren gebaut, welche die Bereiche Versorgung, Bildung und Erholung abdeckten. Durch unterschiedliche Entwicklungen, vor allem in der Nach-wendezeit, löste sich das geplante Gefüge von Arbeit und Leben auf und Halle-Neustadt wurde von einer Stadt zu einem Stadtteil.

Wie kann nun heute die monofunktionale Struktur Halle-Neustadts aufgebrochen werden? Wie kann der öffentliche Raum über gemeinschaftliches Handeln zum Ort der Begegnung werden? Diese und andere Fragen wollen wir uns im Sommersemester stellen.

Im Sommersemester 2018 wollen wir aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen das Thema des öffentlichen urbanen Lebens in konkreten Projekten vertiefen und verstärkt im Außenraum agieren. Dazu beziehen wir einen Projektraum in Halle-Neustadt.

Wir wollen Handlungsanlässe ausfindig machen, Impulse aufnehmen und in Kontakt mit lokalen Akteuren weiterdenken und direkt vor Ort Konzepte und Formate entwickeln und erproben. Also: ein hands-on Semester mit Sommer, Sonne, Neustadt!

 

Themenschwerpunkte
In einer ersten Projektphase können wir in Kooperation mit der Zukunftstadtinitiative
„halle.neu.stadt 2050” gemeinsam mit Bewohner*innen und interessierten Gründer*innen (neue) lokale Ökonomien denken und (weiter-)entwickeln. Dabei wollen wir vorhandene Potentiale ausloten und mögliche Probleme benennen.

Darauf folgend wollen wir uns öffentlichen und halb-öffentlich Räumen widmen, sie untersuchen und durch temporäre Aktivierungen Orte des Austauschs und der Begegnung schaffen.

In der erste Projektphase werden wir in der Neustädter Passage 13 in Halle-Neustadt, dem Projektraum des vergangenen Semesters, arbeiten. Danach ziehen wir um in den Südpark in ein leerstehendes Ladenlokal.

 

Moderation
Gastprof. Maike Fraas, Johanna Padge

 

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Neue Urbane Produktion – Halle 14, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig

 

Ausstellungsbeiträge von
Benno Brucksch, Daniel de Bruin, Granby Workshop, Leon Kucharski,
mischer’traxler, Itay Ohaly, Stefanie Rittler, Ottonie von Roeder & Anastasia Eggers,
Studio Swine

Kuratiert von
Sascha Henken, Marvin Schwark und Ezra Dilger

 

konzept urbane produktion

 

Konzeptbeschreibung der Ausstellung

 

 

Der Ausstellungsbeitrag von Benno Brucksch „ErdeWachsStifte”
entstand im Projekt „My personal factory”.

Hier das Projekt ansehen …

 

Neue urbane Produktion

Die Frage nach der Produktion ist wesentlich für gesellschaftlichen Wandel und soziale Organisation. Mit ihr hängen globale Machtverhältnisse zusammen, sie hat Einfluss auf Wertvorstellungen, Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt steht sie in einer erheblichen Wechselbeziehung zur gebauten Stadt. Das Ausstellungsprojekt »Neue Urbane Produktion« ist auf der Suche nach einem neuen Miteinander von Kunst, Design und Technologie als auch deren Sichtbarkeit im Stadtraum. Arbeit soll hier wertschätzend und stolz gezeigt und nicht versteckt werden, hinter verschlossenen Türen weit abseits von Lebensräumen.

Im Zuge von Industrialisierung, Mobilisierung und Globalisierung trennten sich in den vergangenen Jahrhunderten die im traditionellen Stadtleben eng verflochtenen Bereiche von Wohnen, Freizeit und Arbeit. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gipfelte die Auslagerung der Industriearbeit in sogenannte Schwellenländer in einer globalen Arbeitsteilung. Industrielle Produktion und die damit verbundene ökonomische und ökologische Ausbeutung wurden dadurch für die westliche Hemisphäre zunehmend unsichtbar. In den vergangenen Jahrzehnten ist eine gegenläufige Bewegung der Reintegration von Landwirtschaft, Manufakturen und Industrie in die Städte zu beobachten. Dabei handelt es sich vor allem um Kleinstproduktionen, die mit Do-It-Yourself-Esprit nicht nur an einzigartigen Produkten, sondern auch an überraschenden Produktionsformaten tüfteln.

Die Stadtforschung beschreibt diese Renaissance als Urban Manufacturing oder »neue urbane Produktion«. Diese Produktionsformen gehen einher mit einem Ideal von einem gerechten und nachhaltigen Miteinander von Arbeit und Leben und werden durch digitale Technologien beflügelt. Der Herstellungsprozess gewinnt an Bedeutung und wird zu einem integralen Bestandteil des Produktes. Ihre Wertmaßstäbe sind ein bewusster Umgang mit Ressourcen, hohe Individualität und eine lokale Produktion.

Diese auf der Schnittstelle von Kunst, experimentellem Design und sozialem Engagement angesiedelte Ausstellung verwandelt die HALLE 14, ein denkmalgeschütztes Industriegebäude aus der Gründerzeit in ein temporäres Zentrum für zeitgenössische urbane Produktion. Produktionsstraßen, Maschinen und Werkstätten von neun Designinitiativen u.a. aus Großbritannien, den Niederlanden, Israel und Deutschland rücken den Produktionsprozess in den Mittelpunkt. Diese metaphorischen und künstlerischen Ansätze ermutigen dazu, Visionen, Fragestellungen und Facetten dieses Themas zu beleuchten. Ihre Fertigungsmethoden und Formsprache nutzen günstige Baumarktmaterialien, verknüpfen traditionelle Verfahren mit digitalen Technologien – oder klammern diese bewusst aus. Sie sind manchmal überraschend schlicht, stets aufregend und weisen einen visionären Umgang mit der Produktion im 21. Jahrhundert auf.

(Text aus halle14.org/aktuelle-ausstellungen)

 

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Re Remake It
Masterthesis von Matthias Zänsler

ReReMake It

 

Re Re Make It
Design without Sketching

Masterthesis von Matthias Zänsler,  07.2011

 

Mein Projekt heißt ReRemake it.

Der Titel ist in Anlehnung an das Buch „Remake it home“ von Henrietta Thompson und Neal Whittington entstanden. Das Buch soll einen inspirierenden und praktischen Guide für nachhaltige Gestaltungsanwendungen im Homebereich darstellen und bezieht sich dabei auf Arbeiten – sowohl Readymades als auch einfache geniale Produkte – von Designern und Künstlern, u. a. von Jasper Morrison und Marcel Wanders.

In meinem Projekt möchte ich allerdings einen Schritt weiter gehen und dabei die inspirierenden Facetten von Produkten, die zu Objekten neu kombiniert sind, oder von Bildern, die man unter der Rubrik „found objects” zusammenführt sowie weitere Quellen nutzen, um daraus letztlich neue tatsächliche Produkte zu generieren.

Ich bewege mich also dadurch in verschiedenen Projektphasen, in denen ich mich zu Beginn gestaltungs-methodisch inspirativ und intuitiv mit Gegenständen, Bildern, Assoziationstechniken u.v.m. auseinandersetze und über „objekthafte Skizzen“ äußere, um dann in der weiteren Phase daraus Objekte zu erstellen, die auf Basis dieser Krativitätstechnik zu neuen, vollendeten Produkten entwickelt werden. Dabei spielen Kosten, Materialersparnis, Herstellbarkeit ebenso eine Rolle wie die visuelle Erscheinung des Endproduktes.

Am Ende des Projektes stehen die Objekte aus der 1. Phase den ausgewählten Objekte aus der generierten 2. Phase gegenüber.

Aus dem Vorwort von Matthias Zänsler

 

Design without Sketching 

 

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Fliegende Händler
Masterthesis von Martin Klinke

flieg händler

 

 

Fliegende Händler
Ein Markstand zum Selberbauen im open source Modus

Masterthesis von Martin Klinke (2011)

 

Bevor sich städtische Märkte etablierten und der lokale Handel maßgeblich zur Städteentwicklung im Mittelalter beitrug, existierte der Fernhandel bei dem die Rohstoffe und Güter über lange Handelswege von Stadt zu Stadt transportiert wurden. Das historische Bild hat sich seitdem stark gewandelt. Fernhandel existiert heute in virtuellen Märkten im Internet und der städtische Marktplatz ist von Geschäftsstraßen und Einkaufscentern am Stadtrand gefährdet.

Doch trotz des gesellschaftlichen Wandels existiert in fast jeder Stadt ein Wochenmarkt, der gerne in Anspruch genommen wird. Er überzeugt durch seine Atmosphäre, der Authentizität der Waren und der Kontrollmöglichkeit sowie durch persönlichen Kontakt zum Verkäufer. Die gängige Erscheinungsform heutiger Marktstände hat sich in Form von Anhängern und Klappständen mit Markise etabliert. Sie sind groß, konventionell und sperrig. Doch was ist, wenn man weniger statisch und ausdauernd seine Waren oder Dienstleistungen präsentieren will. Wenn man mobil bleiben möchte, wenig Standfläche in Anspruch nehmen will, um Geld zu sparen oder nur zeitweilig am Verkauf interessiert ist? Wie sieht das Marktleben in anderen Kulturen aus – z.B. in Form von Garküchen wie man sie aus Asien kennt?

Es bieten sich viele Möglichkeiten, auf die bestehenden Gegebenheiten zu reagieren. Fest steht der Ort, und dass Waren oder Dienstleistungen aufbewahrt, womöglich zubereitet, angepriesen, präsentiert und nicht zuletzt gehandelt werden sollen. Schnell, flexibel, klein und vielseitig …

 

 

Der Marktstand zum Selberbauen

Mit den einfachsten Werkzeugen und ohne überragende, technische Fähigkeiten soll es möglich sein, nach einer Anleitung mit fertigen Bauteilen oder Halbzeugen aus dem Baumarkt einen einfachen Marktstand selber zu bauen.

Die nötigen Maschinen sollten Akkuschrauber, Bohrmaschine und Stichsäge sein. Das zu verbauende Material ist im Baumarkt erhältlich und soll die Kosten von ca. 400 € nicht übersteigen. Alles soll ohne PKW transportierbar sein und in einen Einkaufswagen, Fahrradanhänger, Handwagen o.ä. passen. Auf- und Abbau sollten in 30 – 60 Minuten realisierbar sein.

Die open source Anleitung ist frei zugänglich und kann im Internet heruntergeladen werden. Für die verschiedenen Produktgruppen gibt es zusätzliche Varianten und günstige Lösungsvorschläge sowie Produkte, die auf ihre Tauglichkeit getestet wurden. So können mit der gleichen Basis-Konstruktion ein Bratwurststand, ein Fischstand oder eine Crêpebäckerei realisiert werden.

 

Transport Modus und Aufbau Modus …

 

… zum Beispiel Bücher

 

… zum Beispiel Kleidung

 

… zum Beispiel Obst und Gemüse

 

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Autarke Systeme –
Diplomarbeit von Sebastian Müllauer

sm1 autark

 

Autarke Syteme – Eine Feldforschung
Diplomarbeit von Sebastian Müllauer,
Teil 1, 2010

 

Auf Reisen für und mit Menschen zu gestalten, weiter in die Arbeitsweise und das Handwerk anderer Kulturen einzutauchen wäre die Erprobung eines Lebensentwurfes. Ein Wagnis, welches meine Prägung, Leidenschaften und Erkenntnisse aus Studium und Arbeitswelt verbinden würde. Allein die Aussicht auf dieses Abenteuer weckte in mir ein Gefühl von Freiheit. Die Ideen überschlugen sich in meinem Kopf, in Gedanken war ich bereits unterwegs. In den folgenden Wochen plante ich eine mobile Arbeitsstation bestehend aus zwei Koffern, die alles enthalten sollte was mir auf einer Reise Unabhängigkeit für Arbeit und Leben bieten würde. Währenddessen versuchte ich meine Reiseroute sowie mögliche Stationen zu bestimmen. Ich wollte Distanz zur schnelllebigen Gesellschaft sowie den großen etablierten Gestaltungsnormen halten und damit Raum für freigeistiges und neues Gestalten schaffen. Von den globalen Märkten scheinbar unbeeinflusste Dörfer, in denen altes Handwerk praktiziert wird und die Eigenheiten der jeweiligen Kultur nach wie vor gelebt werden, gerieten in meinen Fokus.

In Berlin hörte ich einen Vortrag von Li Edelkoort, einer renommierten Trendforscherin, in welchem sie unter anderem prophezeite, die zukünftige Gestaltung würde wieder aus den Dörfern kommen und Elemente alter Traditionen aufgreifen. Sie zeigte unkonventionelle Arbeiten von jungen Designern welche in ländlichen Gebieten, abseits der großen Städte ihre Ideen entwickelten. Mit dem Wunsch danach, in Ruhe, Abgeschiedenheit und unter dem Einfluss fremder Kulturen Produkte neuer und andersartiger Qualität zu gestalten, stand ich offensichtlich nicht allein. Ich forschte weiter nach Orten die mir geeignet schienen und stieß auf eine Vielzahl an Parallelgesellschaften überall auf der Welt. Diese erfüllten meine Kriterien, wenngleich sie modernisierte Formen traditioneller Dörfer darstellten.

Diese intentionalen Gemeinschaften* gründen sich auf der Idee eines ökologischen und friedlichen Zusammenlebens. Dabei eint sie das Ziel, eine neue Gesellschaft zu formen, welche sich von alten Denkweisen befreit. Sie wollen ihre Welt aus den bestehenden Strukturen herausheben und neu gestalten. In vielen Aspekten ähneln sich dabei die Ansätze: Architektonische Bauten die mit der Natur verschmelzen, gelebte Spiritualität die das ganzheitliche Bewusstsein erweitert, den Zusammenhalt stärkende Rituale, welche von ideologischen Fundamenten zeugen, auf die sich die neuen Gesellschaften stützen. Bildung genießt einen hohen Stellenwert und wirtschaftliche wie soziale Strukturen entstehen in Anpassung an regionale Eigenheiten und Bedürfnisse. Selbstversorgung unterstützt dabei die zunehmende Unabhängigkeit. Kunst, Bildung, Rituale und Tradition bilden über die Grenzen von Kulturen hinaus eine Einheit.

Eine neu strukturierte, »bessere« Welt, in der weder die Vernichtung der Natur noch das damit verbundene Ende der Menschheit zu fürchten ist, in der ressourcenschonend, sowie in jeder Hinsicht ökologisch und nachhaltig agiert wird, ist für viele Menschen bislang Utopie. Und es liegt im Wesen der Utopie das vorerst Unerreichbare zu sein. So scheitern von Zeit zu Zeit gedankliche Modelle ebenso wie die, die bereits ihren Weg in die Realität geschafft haben. Viele dieser Entwürfe überwinden jedoch auch die Grenzen alter Konventionen und geben Anlass die aktive Mitgestaltung der eigenen Lebensbedingungen als Mittel zum Wandel bestehender Verhältnisse in Betracht zu ziehen. Sie gedeihen zu Leuchtturmprojekten unserer Zeit heran, welche gelebte menschenfreundliche und naturverbundene Lebenskonzepte zeigen.

Aus dem Vorwort von Sebastian Müllauer

 

sm2 taku

 

 

TAKU – Mobile Reise- und Forschungsstation
Diplomarbeit von Sebastian Müllauer,
Teil 2, 2010

 

Nach einer Kurzexpedition in das nah gelegene Ökodorf Siebenlinden mache ich mich an die Arbeit an einer mobilen Reise- und Arbeitsstation, welche mich auf der geplanten Reise begleiten soll. Für die Zeit unterwegs gebe ich mir ein Synonym, dass den Forschungsgegenstand meiner Reise widerspiegeln soll. Unter dem Vorhaben »AS« begebe ich mich in meine erwünschte Utopie eines Lebens als reisender Gestalter zwischen Ökodörfern und auf den Spuren regionaler Autarkie. Meine Forschungsstation bekommt die Form zweier Koffer mit verschiedenen Funktionspotentialen und angelehnt an die Utopie »Bolo’bolo« den Namen Taku*.

*Der Autor P.M. gibt in seiner Utopie »bolo‘ bolo« der abschließbaren, personalisierten Kiste, über die jeder »ibu«(Mensch) verfügt, den Namen »taku«. »Über alles was im ›taku‹ Platz hat kann das ›ibu‹ nach eigenem Gutdünken verfügen, der Rest der Erdkugel wird gemeinsam benutzt. Das ›taku‹ ist absolut unantastbar, heilig, tabu, sakrosankt, privat, exklusiv.«

Taku ist Gestaltungsgegenstand einer zunächst imaginären Reise. Sein Funktionsumfang und seine unterschiedlichen Anwendungsszenarien entsprechen verschiedenen, im Vorfeld projizierten Situationen. Die Aussicht auf das Eintreffen dieser, seien sie noch so unwahrscheinlich; ist zugleich unerschöpfliche Quelle an Motivation und Fantasie an seiner Entwicklung. Seine Funktionspotentiale sowie seine Gestalt spiegeln die Persönlichkeit und die gestalterischen Interessen des Schöpfers wieder. Somit hat Taku einen spezifischen Besitzer. Taku ist mein täglicher Begleiter, Freund und Werkzeug. Es soll alles enthalten was ich für meine Reise als mobiler Gestalter benötigen würde. Als eine funktionale Zelle soll es sich in mein temporäres Wohnumfeld eingliedern oder selbst als mobile Architektur entfalten. Es soll sich während der Reise verändern können und als ein Artefakt, fremden Leuten meine Intentionen kommunizieren helfen.

Aus der Konzeptbeschreibung von Sebastian Müllauer

 

sm3 works for auroville

 

 

Autarke Systeme für das Youth Center – Arbeiten in Auroville
Diplomarbeit von Sebastian Müllauer,
Teil 3, 2010

 

Am 03.12.2010 erreicht die Unternehmung »AS« Auroville in Südindien. Die Experimentalstadt ist erster Untersuchungsgegenstand und potentieller Wirkungsraum. Ausgangspunkt von AS ist es eine Sensibilität für den Ort zu entwickeln, um dann gestalterisch tätig zu werden. Die geografisch bedingt unterschiedlichen, natürlichen und soziologischen Einflüsse sollen die Funktion und Formsprache der gestalterischen Arbeit beeinflussen. Der Philosophie des Reisens nach stellt sich AS die handwerkliche Arbeit unterwegs wie minimale Interventionen vor. Es könnten zum Beispiel flüchtige Produkte oder Installationen sein, welche nur eine begrenzte Aktualität bzw. Lebensdauer haben. Eine dem Ort adäquate Lösungsfindung und die Nutzung von lokalen Ressourcen stehen hierbei im Vordergrund.

Heterotopien nennt Michel Faucault »Orte außerhalb aller Orte, wiewohl sie tatsächlich geortet werden können«. Im Gegensatz zu den Utopien handelt es sich hierbei um ganz konkrete Orte, die gleichsam Gegenpole oder Widerlager im Alltagsraum darstellen. So wie die Experimentalstadt Auroville eine Heterotopie in Indien darstellt, so könnte man auch das Youth Center als ein Widerlager innerhalb Aurovilles beschreiben. Aus einer rebellischen Bewegung der ersten Generation junger Aurovillianer heraus gegründet, fungiert es bis heute für die Bewohner als ein Ort der Selbstfindung und Orientierung innerhalb Aurovilles, an dem die künstlerische Entfaltung einen hohen Stellenwert genießt. Die hauptsächliche Tagesbeschäftigung ist die experimentelle Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes. Die Gemeinschaft bezieht als Teil der Föderation Auroville ein Grundeinkommen. Voraussetzung sind hierbei eine aktive Mitarbeit am Gemeinwohl und der damit verbundene Aufbau und die Erhaltung Aurovilles. Für AS wird das YC innerhalb der ca. einhundert Nachbarschaften der hauptsächliche Aufenthalts- und Wirkungsraum.

Aus dem Vorwort von Sebastian Müllauer

 

 

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Hotel Egon im Eiermannbau
auf dem IBA Campus 2018

 

Hotel Egon
IBA Campus 2018

Während des 14tägigen IBA Campus ›Hotel Egon‹ im August 2018 sollen ergänzende Funktionen zur Aktivierung des leerstehenden Eiermannbaus entwickelt, probiert und umgesetzt werden.

Programmheft als pdf

Ergebnisse des Campus 2018

 

Projektpartner
ConstructLab

Hoteldirektor
Alexander Römer
WerkstattleiterInnen

Werkstatt ›Hotelzimmer‹
Jan Körbes
Assistentin Lisa Barthels

Werkstatt ›Möbel‹
Patrick Hubmann
Assistentin Lisa Barthels

Werkstatt ›Stoffe‹
Anna Zeitler

Werkstatt ›Nachbarschaft und Vermittlung‹
Johanna Padge
Assistentin Lena Wegmann

Werkstatt ›Grafik und Illustration‹
Irene Fernandez Arcas
Pieterjan Gandry

Werkstatt ›Geschichten‹
Riccarda Cappeller
Impuls Shane Anderson

Werkstatt ›Film‹
Andrés Castoldi
Fred Plassmann
Finnja Willner

Werkstatt ›Küche‹
Joel Wannke

TeilnehmerInnen

Veronica Andres
Theresa Augustin
Alina Biryukova
Magdalena Cwik
Martina Del Ben
Leonie Dörrenbecher
Alexander Ebel
Paulina Eckert
Paulina Gellert
Anna-Luise Götze
Hayley Graham
Dorothee Hahn
Laura Hartleb
Mia Marika Hemmerling
Anna Herbert
Nora Jongen
Anna Kathrein
David Klein
Julia Kohler
Jonas Korten
Sophie Netzer
Marvin Nimmow
Pia Noethlichs
Anh Pham Phuong
Kerstin Reyer
Ludwig Schilling
Valentina Schuster
Isabella Speidel
Simon Stenger
Tooka Taheri
Sophie Thurner
Ottonie von Roeder

 

IBA Campusteam

Projektleitung
Katja Fischer

Projektassistenz
Lisa Barthels, Lena Wegmann

Team
Laura Monika Adler
Martina Hanewinkel
Dorothee Schmidt
Elisa Wrobel

 

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Stadt. Raum. Wandel. Präsentation

Film der Präsentation vom 29. Januar 2018

 

Stadt.Raum.Wandel
Gestaltungsstrategien für Städte im Umbruch
am Beispiel Halle-Neustadt

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Halle-Neustadt ist seit Jahren geprägt von Transformation: erst Schrumpfung und Rückgang von infrastruktureller Versorgung, seit einiger Zeit wieder Zuzug und Belebung durch neue kulturelle, soziale, ökonomische Impulse.

Das Projekt „Stadt.Raum.Wandel” stellt die Frage, wie Designer*innen solche Transformationsprozesse als Gestaltungsaufgabe begreifen können. Mit welchen Mitteln und Werkzeugen können Gestalter*innen in einem sozialen und städtebaulichen Umfeld wie Halle-Neustadt Potenziale aufspüren und Wege in mögliche Zukünfte vorstellbar und gestaltbar machen?

Dabei wurde das Phänomen „Stadt” in drei Vertiefungen als soziales, kulturelles und ökonomisches Gefüge betrachtet:

Wissen teilen … oder Stadt als Lernraum,
Kulturelle Vielfalt … oder Stadt als Bühne,
Wirtschaft weiter denken … oder Stadt als Markt.

Als Einstieg unternahmen die Teilnehmer*innen Reportage-Reisen. Besucht wurden Initiativen in anderen von Umbrüchen geprägten Ballungsräumen: in Potsdam, Chemnitz und Liverpool sowie im Kosovo und im Ruhrgebiet. Anschließend wurden im Rahmen des Werkleitz-Festival – „nicht mehr, noch nicht” zur Entwicklung von Stadt – Methoden der Stadtbeobachtung in Halle-Neustadt entwickelt und ausprobiert.

Während der Projektlaufzeit wurden prozessorientiert vielfältige unterschiedliche Gestaltungsstrategien erprobt. Dabei wurde der Projektraum in der Neustädter Passage zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs, zum Beispiel über das Betreiben eines Cafés und das Einladen von Gästen für Workshops und Gespräche.

Im letzten Teil wurden sechs Konzepte weiterentwickelt und teils umgesetzt. Diese beschäftigen sich mit den Möglichkeiten, Kultur selbst zu machen … der Rückkehr von gewerblichen Strukturen in den Stadtraum … der Ästhetik von Plattenbauten … der Nutzung des Mediums Film zum Aktivieren einer Nachbarschaft …. dem Austausch zwischen Mietern eines Wohnhauses … der gegenseitigen Beeinflussung von Stadt und Gestalter*innen in einem dafür geschaffenen Raum.

Die Projekte berücksichtigen die zwischenmenschlichen Beziehungen im Gestaltungsprozess und versuchen auf die Qualität unseres Lebens, Arbeitens und Wohnens, unseres Umgangs miteinander im städtischen Kontext durch die vorgeschlagenen Entwürfe positiv einzuwirken.

 

Teilnehmer_innen
Theresa Augustin, Tony Beyer, René Braun, Jonas Duteloff, Jessica Grömminger, Birgit Hengstebeck, Anna Herbert, Lena Hoppe, Luisa Krause, Tian Pan, Laura Pelizzari, Linn Pulsack, Friedrich Uhl, Vincent Zimmer

Moderation
Prof. Guido Englich, Johanna Padge, Maike Fraas

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Wintersemester 2017/18

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Gegenstand
Masterthesis von Christian Andrés Parra Sánchez

 

„Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, 
so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, 
welche sie dadurch erblicken, sind grün”
Heinrich von Kleist

 

Gegenstand
Masterthesis von Christian Andrés Parra Sánchez (2018)

 

Mein Masterthema habe ich „Mobilität des Menschen durch die Welt” genannt. Dieses Thema unterteile ich in verschiedene Kategorien, die später in der konzeptionellen Karte fig.1 zu sehen sind. Von den Subkategorien habe ich zwei als Hauptschwerpunkte für mein Projekt ausgewählt: Migration und Nationalität, die gleichzeitig eng mit drei weiteren Konzepten oder besser genannten Problemen verbunden sind: Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit), Rassismus und Diskriminierung.

 

 

Hypothese
Es ist absurd und irrational den „Fremden“ zu diskriminieren, weil er unterschiedlich ist, und daraus unbegründete Ängste zu erzeugen. Diese Ängste werden oft durch Ablehnung, Gewalt und Trennung ausgedrückt. Wäre es möglich, die gleiche Absurdität und Irrationalität als Konzept zu verwenden, um das Problem durch Design mit einer ironischen und satirischen Kritik anzugehen, um somit eine Atmosphäre, einen Raum für Verwirrung, Nachdenken, Fragestellungen, Verständnis, und sogar Lachen zu schaffen? Wäre die Verwendung von GEGENSTÄNDEN, die mögliche unsinnige und absurde Lösungen für das Problem darstellen und anbieten würden, effizient und effektiv? Kann ein Täter zum Opfer werden und somit (ironisch) das Problem rückprojiziert werden?

 

Was will/soll ich erreichen, was ist mein globales Ziel?
Mein Ziel ist es, die Absurdität eines sozialen Problems durch Ironie und Satire darzustellen. Hier ist es keine Rebellion gegen das Übermaß an Funktionalismus, Rationalismus und Avantgarde, wie es in Italien in den 60er Jahren durch die Bewegung des „radikalen Designs” geschah. Diesmal handelt es sich um eine persönliche Nichtübereinstimmung und eine Art „Intoleranz“ gegen die Intoleranz rassistischer, fremdenfeindlicher und segregationistischer sozialer Gruppen, die Menschen aufgrund einer anderen Herkunft diskriminieren, misshandeln und ablehnen. Mein Entwurfsvorschlag geht darum, das Problem genau so anzugehen, wie es ist: „absurd”, und diese Absurdität ironisch und satirisch widerzuspiegeln. Somit ist das Ziel, einen Raum zum Nachdenken, Wahrnehmen, für Selbstevaluation und Kritik gegenüber des Phänomens der Fremdenfeindlichkeit durch Design zu schaffen. Das Ziel ist auch, ein besonderes Mittel zu finden, um das Problem aufmerksam zu betrachten, so eingehend wie jeder möchte. Die Interaktion mit den Gegenständen soll dem Nutzer die Möglichkeit bieten, die Rolle des Opfers und des Täters selber zu erfahren. Es soll kein Kunstobjekt sein, das hinter einer Glasscheibe ausgestellt wird und auch so betrachtet werden muss. Mein Ziel ist die Interaktion des Zuschauers mit dem Absurden – ironische Gegenstände zu animieren, um ein „merkwürdiges” Gefühl, eine Art Verwirrung zu erzeugen aber auch Klarheit und Verständlichkeit hervorzurufen, und damit eine persönliche Analyse herauszufiltern und das Nachdenken zu fördern.

 

„Früher hatte der Mensch nur einen Körper und eine Seele. 
Heute braucht er noch einen Pass dazu, 
sonst wird er nicht wie ein Mensch behandelt”. 
Stefan Zweig

 

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sammeln, entdecken, entwerfen

ReCut: Designer als Sammler (2017)

 

00:00 = Intro: Franco Clivio
00:55 = Charles und Ray Eames
14:23 = Achille Castiglioni
24:53 = Nick Roericht
31:18 = Franco Clivio

 

 

sammeln, entdecken, entwerfen …
Produktsammlungen anlegen und relevante Gestaltungsansätze entdecken

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen
im 1. Studienjahr Studiengang Industriedesign

 

Ausgehend von verschiedenen Produkttypen – wie zum Beispiel Haken, Klammern, Bürsten, Dosen o.a. … stellen sie eine eigene Produktsammlung zusammen.

Begeben Sie sich auf die Suche in Kaufhäusern, Trödelmärkten, Kellern, Dachböden … und entdecken sie die funktionale, formale und materielle Vielfalt niederkomplexer Produkte.

Begleitend dazu werden wir Begrifflichkeiten suchen und Kategorien öffnen, um Eigenschaften von Produkten zu beschreiben – nach formalen, funktionalen, konstruktiven und weiteren … Kriterien.

Ein Crashkurs in Illustrator und InDesign wird Sie in die Lage versetzen, ihre Ergebnisse grafisch anspruchsvoll zu dokumentieren.

In der 2. Woche stellen Sie Ihre Sammlung vor … und entdecken „eine Lücke”, die Sie zur Entwicklung einer eigenständigen und originellen Entwurfsidee für Ihren gesammelten Produkttyp inspiriert.

Als Ziel setzen Sie Ihre Entwurfsidee als 1:1 Modell um und präsentieren Ihre Sammlung und Ihr Produkt.

 

Film der Präsentation

 

 

sammeln 2018

Dokumentation

 

sammeln plakate 2018

Plakate
 

Teilnehmer_innen:
Johanna Abendroth, Nikolaus Hößle, Theresa Jaspers,
Fridolin Richter, Johannes Schellenberg

Moderation:
Prof. Guido Englich

 

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen im 1. Studienjahr BA Industriedesign
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Wintersemester 2018

 

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Stadt. Raum. Wandel.
Film-Reportagen aus Regionen des Wandels

 

Eröffnung des Projektraums:
Neustädter Passage 13 in Halle-Neustadt

Am Montag, den 23. Oktober 2017 um 18:00 Uhr stellen die Teilnehmer des Projekts ihre Reportagen aus Regionen im Wandel vor.

 

Zur Projektseite Stadt. Raum. Wandel.

 

Fünf Gruppen, fünf Expeditionen an fünf Orte:

Einführung
Prof. Guido Englich, Johanna Padge, Maike Fraas

Liverpool
Granby4Street / Homebaked / Blue Green / Make
besucht von Theresa Augustin, Jessica Grömminger, Lena Hoppe

Potsdam
Stadtteil Netzwerk / Potsdam-West e.V.
besucht von Anna Herbert, Friedrich Uhl

Ruhrgebiet
Utopia Stadt Wuppertal / Nachbarschafts e.V. / Urbanisten / LutherLab / WLab
besucht von René Braun, Tian Pan

Chemnitz
IBUG Festival 2017
besucht von Linn Pulsack

Gračanica, Kosovo
GAIA
besucht von Tony Beyer, Jonas Duteloff, Luisa Krause, Laura Pelizzari, Vincent Zimmer

Ausstellung und Impressionen
im Projektraum Neustädter Passage 13

 

 

Liverpool
Granby4Street / Homebaked / Blue Green / Make
besucht von Theresa Augustin, Jessica Grömminger, Lena Hoppe

Potsdam
Stadtteil Netzwerk / Potsdam-West e.V.
besucht von Anna Herbert, Friedrich Uhl

Ruhrgebiet
Utopia Stadt Wuppertal / Nachbarschafts e.V. / Urbanisten / LutherLab / WLab
besucht von René Braun, Tian Pan

Chemnitz
IBUG Festival 2017
besucht von Linn Pulsack

Gračanica, Kosovo
GAIA
besucht von Tony Beyer, Jonas Duteloff, Luisa Krause, Laura Pelizzari, Vincent Zimmer

 

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Social Design Award 2017
meyouwedo unter den 10 Finalisten

 

Das Projekt meyouwedo* ist auf der Shortlist der zehn besten Projekte zum Social Design Award 2017 von SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL WISSEN!

Jetzt zählt jede Stimme, um dem Projekt, das von Mai bis Juli 2017 die Wiese vor dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig bespielte und Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Nationalitäten zusammenbrachte, einen krönenden Abschluss zu geben.

Zur Abstimmung geht es hier:
spiegel.de/kultur/gesellschaft/social-design-award-2017-abstimmung

*meyouwedo war während des Sommersemesters 2017 eine temporäre Installation auf dem Johannisplatz in Leipzig, mit der Zielsetzung, theoretischen Diskursen zur Gestaltung einer vielseitigen und transkulturellen Gesellschaft einen anschaulichen und greifbaren Ausdruck zu verleihen.

Die geschaffenen Interaktionsräume förderten Zwischenmenschlichkeit und fachlichen Austausch in der alltäglichen Begegnung, machten diese erlebbar und demonstrierten die Bedeutung partizipativer Ansätze und die Veränderbarkeit von gesellschaftlichen Strukturen.

Das Projekt will die Entwicklung einer Haltung fördern, die als Friedensangebot in einer „transkulturellen Gesellschaft“ verstanden werden kann: Der konkrete Versuch, sich jeden Tag aufs Neue auf Augenhöhe zu begegnen und zusammen ein menschliches Miteinander zu formen.

Das Projekt meyouwedo wurde in einer heterogen sozialisierten Gruppe aus jungen Geflüchteten und Design- und Kunststudenten aus Halle, Leipzig und Weimar geplant und umgesetzt und entwickelte eine interaktive Begegnungsstätte, die als Werkstatt, Lernort, Spielwiese und Bühne genutzt wurde. Alle kreativen Ideen zur Gestaltung der Zeit, des Ortes und des Geschehens waren willkommen.

Mehr dazu: meyouwedo Ausstellung

 

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Hauptpreis beim Łódź Design Festival 2017 für Benno Brucksch

Beitrag zur Arbeit von Benno Brucksch im MDR

 

Benno Bruckschs Arbeit „Erde Wachs Stift“ auf dem Łódź Design Festival

 

Benno Brucksch wurde am 3. Oktober 2017 mit dem Hauptpreis des „make me!“-Wettbewerbs auf dem Łódź Design Festival ausgezeichnet. Der mit umgerechnet etwa 4600 Euro dotierte Preis würdigt Bruckschs Projekt „Erde Wachs Stift“, das sich mit der Verschiedenheit von Erde auseinandersetzt.

Im Studienprojekt „My personal Factory” – betreut von Prof. Guido Englich im Studiengang Industriedesign – entwarf Benno Bruksch eine Kollektion aus Wachsmalstiften in Erdtönen. Deren Farbgebung zwischen hellem Beige und dunklem Braun wird durch Farbpigmente bestimmt, die aus Bodenproben von verschiedenen Orten stammen. Dabei verwendete Brucksch neben regionaler Erde – beispielsweise aus Halle, dem Mansfelder Land, Magdeburg und der Börde – auch Erde aus dem Ausland, darunter Namibia und Israel. Gemischt mit flüssigem Wachs und in eine individuell angefertigte Form gegossen, entstanden so Wachsmalstifte, die an die Erdfarben der Ursprungsregionen erinnern.

 

 

Die Jury begründete ihre Wahl mit der Einfachheit des Projekts, seiner ästhetische Leistung, aber vor allem mit dem Nutzen und der außergewöhnlichen Sensibilität für die Umwelt. „Das preisgekrönte Projekt ermutigt uns, näher auf das zu achten, was für uns ein unbestrittener Wert ist“, sagte Agnieszka Jacobson-Cielecka, Jurorin des „make me!“-Wettbewerbs. Insgesamt waren 180 Arbeiten für den Wettbewerb eingereicht worden, eine Vorauswahl von 16 Finalisten wurde schließlich zum Design Festival nach Łódź eingeladen.

Der „make-me!“-Wettbewerb wurde 2008 ins Leben gerufen und findet innerhalb des jährlichen Łódź Design Festivals statt. Der Contest soll auf junge Designer mit interessanten Ideen aufmerksam machen und ihnen neue Ausstellungsmöglichkeiten eröffnen. Tatsächlich bieten sich in den kommenden Monaten gleich mehrere Gelegenheiten zur Präsentation von „Erde Wachs Stift“: Nach der Preisverleihung wurde Bruckschs Arbeit eine Woche lang im Rahmen des Design Festivals in Łódź gezeigt, seit dem 12. Oktober ist sie nun in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt anlässlich des GiebichenStein Designpreises zu sehen. Ab dem 21. Oktober wird sie als Teil der Burg Road Show auf der Dutch Design Week im niederländischen Eindhoven ausgestellt. Anschließend zeigt das Stadtmuseum Halle „Erde Wachs Stift“ für die Dauer eines Jahres: Hierbei handelt es sich um den Sonderpreis des Stadtmuseums, der Brucksch im Rahmen des GiebichenStein Designpreises 2017 verliehen wurde.

 

Benno Brucksch beim Sammeln von Erde

 

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365° – Jahresausstellung 2017 auf dem Design Campus

Film zur Jahresausstellung 2017 auf dem Design Campus

 

365°

Parcour durch eine Auswahl von Arbeiten und Projekten aus:

Gestalterisch-Künstlerische Grundlagen
Industrial Design
Design of Playing and Learning
Product Design / Porcelain, Ceramics and Glass
Innenarchitektur
Kommunikationsdesign
Multimedia VR-Design
Mode-/Textil-Design

 

Übergabe der Bachelor- und Masterurkunden
Nominierungen für den Giebichenstein-Designpreis

 

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meyouwedo auf der Jahresausstellung am Design Campus

Film – meyouwedo ausgestellt am Design Campus

 

meyouwedo war während des Sommersemesters 2017 eine temporäre Installation auf dem Johannisplatz in Leipzig, mit der Zielsetzung, theoretischen Diskursen zur Gestaltung einer vielseitigen und transkulturellen Gesellschaft einen anschaulichen und greifbaren Ausdruck zu verleihen.

Die geschaffenen Interaktionsräume förderten Zwischenmenschlichkeit und fachlichen Austausch in der alltäglichen Begegnung, machten diese erlebbar und demonstrierten die Bedeutung partizipativer Ansätze und die Veränderbarkeit von gesellschaftlichen Strukturen.

Das Projekt will die Entwicklung einer Haltung fördern, die als Friedensangebot in einer „transkulturellen Gesellschaft“ verstanden werden kann: Der konkrete Versuch, sich jeden Tag aufs Neue auf Augenhöhe zu begegnen und zusammen ein menschliches Miteinander zu formen.

Das Projekt meyouwedo wurde in einer heterogen sozialisierten Gruppe aus jungen Geflüchteten und Design- und Kunststudenten aus Halle, Leipzig und Weimar geplant und umgesetzt und entwickelte eine interaktive Begegnungsstätte, die als Werkstatt, Lernort, Spielwiese und Bühne genutzt wurde. Alle kreativen Ideen zur Gestaltung der Zeit, des Ortes und des Geschehens waren willkommen.

 

meyouwedo auf dem Johannisplatz in Leipzig

 

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Flying Kitchen … Stapellauf auf der Jahresausstellung

Die fliegenden Küchen in der Generalprobe zur Jahresausstellung auf dem Design Campus

 

Flying Kitchen …
oder Imbiss, mobil
Entwurf Komplexes Gestalten,
Studiengang Industriedesign und Innenarchitektur

Moderation:
Prof. Guido Englich, Prof. Klaus Michel, Ann-Kristin Büttner, Johanna Padge

Studierende:
Tobias Behley, Gabriele Bellan, Michael Ercolani, Robert Hahn, Annika Keppler, Lorenz Kuschnig, Ruben Lagies, Emilie Pohling, Anna Rüffert, Leonie-Olivia Schima, Valentina Schneider, Bianca Voigt, Leonard Ziemer, Anna Herbert, Monika Hoffmann, Amelie Ikas, Jakob Müller, Sebastian Quiroz Segovia, Tobias Rell, Franz Rother, Ruben Strahl, Maria Tagliabue, Miriam Treml

 

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle,
Sommersemester 2017

 

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Flying Kitchen oder Imbiss, mobil
Präsentation

Film zur Projekt-Präsentation am 11. Juli 2017

 

Entwurf Komplexes Gestalten
Studiengang Industriedesign und Innenarchitektur

 

Flying Kitchen
oder Imbiss, mobil …

Die Präsentation beginnt im Foyer der Innenarchitektur mit kurzen Filmen,
im Anschluss geht es zu den 1:1 Prototypen:

E. Einführung
Prof. Klaus Michel, Prof. Guido Englich

1. Vertikal
Annika Keppler, Jakob Müller, Leonie Schima

2. Nachbarküche
Gabriele Bellan, Monika Hoffmann, Valentina Schneider

3. Küche im Ausnahmezustand
Anna Herbert, Lorenz Kuschnik

4. Die flotten Lotten
Miriam Treml, Anna Rüffert, Leonard Ziemer

5. Mosttour – Die mobile Mosterei
Sebastian Quiroz Segovia, Ruben Strahl, Bianca Voigt

6. Ad Hoc
Robert Hahn, Amelie Ikas, Maria Tagliabue

7. STADT GARTEN KÜCHE
Tobias Behley, Michael Ercolani, Franz Rother

8. Roadshow
Ruben Lagies, Emilie Pohling, Tobias Rell

Ausstellung
auf der Terrasse des Design Campus

 

Aus der Augabenstellung …

Kochen und Bewirten Sie draussen und lassen Sie sich dabei inspirieren von Streetfoodkulturen in aller Welt. Finden Sie einen konkreten Anlass für eine mobile Koch- und Bewirtungs-Installation … z.B. als temporäre Nachbarschafts­küche, Schnippeldisko oder Streetfood-Station, für Festivals, Protestcamps, für temporäre Unterkünfte, No-Border-Kitchen, G7-Gipfel … und andere …

Entwickeln Sie ein Foodkonzept und entwerfen Sie dafür einen mobilen, funktionsfähigen Prototyp in 1:1 … als Kitchen-Van, Anhänger, Container, Box, Foldable Kitchen, Zelt, Sänfte, zerlegbarer Imbiss … oder … oder … Generalprobe ist zur Jahresausstellung. Im Anschluss erfolgt die Übergabe (Spende, Leihgabe, Versteigerung …) in einen konkreten Nachnutzungskontext.

Die Projektarbeit erfolgte in Teams aus Studierenden der Innenarchitektur
und des Industriedesign.

 

Teilnehmer_innen:
Tobias Behley, Gabriele Bellan, Michael Ercolani, Robert Hahn, Annika Keppler, Lorenz Kuschnig, Ruben Lagies, Emilie Pohling, Anna Rüffert, Leonie-Olivia Schima, Valentina Schneider, Bianca Voigt, Leonard Ziemer, Anna Herbert, Monika Hoffmann, Amelie Ikas, Jakob Müller, Sebastian Quiroz Segovia, Tobias Rell, Franz Rother, Ruben Strahl, Maria Tagliabue, Miriam Treml

Moderation:
Prof. Guido Englich, Prof. Klaus Michel,
Ann-Kristin Büttner, Johanna Padge

 

Entwurf Komplexes Gestalten
Sommersemester 2017

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

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Von Utopia zum Topos
Masterthesis von Benjamin Schief

 

Von Utopia zum Topos
Utopie beginnt im Kleinen

Masterthesis von Benjamin Schief (2017)

Seit dem Ende des Kalten Krieges sprachen viele Kritiker, vom Ende des utopischen Zeitalters. Haben wir also aufgehört, nach Antworten auf die Frage zu suchen, wie wir uns zukünftiges Leben in der Gemeinschaft vorstellen?

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen”, stellt der deutsche Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno in seiner „Minima Moralia” fest. Dabei hat diese Aussage bis heute nicht an Wahrheit verloren und solange das richtige Leben nicht erreicht ist, haben Utopien bzw. utopisches Denken, die Chance verdient, beachtet zu werden. Denn sie sind „realer Bestandteil des Emanzipationsprozesses des Menschen” und ermöglichen einen anderen Blick auf „des Menschen Möglichkeiten […], die noch nicht vermessen sind”.

Wie also könnte man den Bewohnern der alten Welt, die neue Welt öffnen? Um mit der Schriftstellerin Ursula Le Guin zu antworten, reicht es vielleicht schon „mit ein paar Gewohnheiten zu brechen, zu erreichen, dass Leute Fragen stellen” und wie Henry David Thoreau feststellt „die Nachbarn aufzuwecken”.

Was also sollen wir tun? Wie wollen wir unser Leben in Zukunft gestalten? Auf diese Frage lässt sich nicht so einfach eine abschließende Antwort formulieren, schon gar keine mit allumfassender Gültigkeit. Aber hilft uns utopisches Denken, Lösungsvorschläge zu dieser Frage zu formulieren? Einhergehend mit dem Zusammenbruch des Realkommunismus 1989/90, dem Ende des Kalten Krieges riefen zahlreiche Kritiker das Ende der Geschichte und zeitgleich das Ende des utopischen Zeitalters aus. Also haben wir aufgehört nach Antworten auf diese Fragen zu suchen und akzeptieren alternativlos was die Kritiker bescheinigen? Haben Utopien ihre Strahlkraft nun endgültig verloren?

Zu Beginn meines Mastersemesters habe ich mich dazu auf die Suche nach Beispielen gelebter Utopien begeben. Initiativen die utopische Experimente und damit Alternativen zum Bestehenden erproben, wurden in Interviews und Gesprächen beleuchtet.

Der Politikwissenschaftler Thomas Schölderle beschreibt Utopien als „in Raum und Zeit unerreichbare Zustände, deren Erreichbarkeit dennoch gedacht werden kann und gedacht werden soll”. Sie soll gedacht werden, „um innerhalb des Wirklichen den Sinn für das Mögliche zu schärfen”. Sie bietet einen Werkzeugkasten, um „Blicke in die Sackgassen des Fortschritts zu werfen und die positiven Möglichkeiten menschlichen Daseins auszuloten”, denn darin verbirgt sich „seit jeher ihre eigentliche Funktion”. Gleichzeitig muss sich utopisches Denken den Ambivalenzen stellen, dass sie zu allen Zeiten „Anstoß und Triebfeder technischer und sozialer Neuerungen [waren] – zum Wohle wie zum Schaden der Menschheit”.

Schölderle betont die Notwendigkeit eines Vorhandenseins von Möglichkeiten, welche durch utopisches Denken aufgedeckt und formuliert werden können. Sie verändern den Blick auf das „Wirkliche” und bleiben nicht auf einer Ebene der bloßen Kritik stehen, sondern formulieren Lösungsvorschläge. Sie sind also konstruktiv und fragen „unablässig nach den institutionellen Bedingungen des menschlichen Daseins und Glücks, nach den Gerechtigkeitsprinzipien seiner Ordnung und nach der Rationalität ihre Umsetzung”. So gesehen sind Utopien Provokationen der Gegenwart, „wecken Bewusstsein, fordern Antworten und suchen Lösungen. Diese Funktionen müssen nicht notwendig von Utopien übernommen werden. Geeignet scheint das Medium dafür aber allemal.“ Der Kontrast zwischen wirklich und möglich verdeutlicht den Mangel des Bestehenden, aber auch das Potenzial des Momentanen, darin liegt die große Kraft utopischen Denkens und ebenso das große Aktionspotenzial, welches von Utopien ausgehen kann.

Benjamin Schief

 

MA_Benjamin Schief – Von Utopia zum topos

 

Dokumentation der Masterthesis
(zum Blättern bitte anklicken)

 

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Superhelden, Hypertools

Film der Präsentation

 

Superhelden, Hypertools
Prototyping mit Arduino und Strategien des Speculative Design –
Werkzeuge, Gadgets und Wearables für die Superheld*innen von morgen

Erschaffen Sie Ihre/n eigene/n Superheld*in, Antiheld*in oder Bösewicht*in! Welche Aufgaben oder Absichten hat sie/er? Welche Werkzeuge braucht sie/er?

Sie wägen ab zwischen dem Möglichen, dem Plausiblen und dem Wahrscheinlichen und schaffen ein kleines Universum, in dem Ihre Held*innen Verbrechen bekämpfen oder begehen, Missionen erfüllen oder Pläne vereiteln.

Im Verlauf der Fachaufgabe entwickeln Sie dazu ein Werkzeug, ein Gadget oder Wearable, welches auf den Charakter Ihres Helden oder Ihrer Heldin zugeschnitten ist. Sie lernen dazu die Prototyping-Platform ›Arduino› kennen, um mit dieser ihren Entwurf umzusetzen.

Außerdem werden Sie einen Ausflug in die Welt der Körper­erweiterungen und Cyborgs machen und Methoden der spekula­tiven Gestaltung kennenlernen: von Prothesen wie Aimee Mullins Beinkollektion und Neil Harbissons Farbenantenne über diegetische Prototypen wie Sputnikos Menstruation Machine und Noam Torans McGuffin Library bis zu den United Micro Kingdoms von Dunne und Raby.

Die Recherchen werden in einem gemeinsamen Kompendium zusammengeführt; die Superheld*innen und ihre Werkzeuge werden filmisch und fotografisch dokumentiert.

 

superhelden

Dokumentation der Superheld*innen
 

Superhelden:
Michael Altmann, Max Gruber, Paulina Knoll, TM, Maria Meier, AM, Yang Ni, Fritz Rahne, Josua Roters, Alexia von Salomon, LKS, Ludwig Stadler, Johannes Vondey

Supertrainer:
Amelie Goldfuß, Max von Elverfeldt

Supervisor:
Prof. Guido Englich

 

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen im 1. Studienjahr BA Industriedesign
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Sommersemester 2017

 

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Design of Design Education

Film des Gesprächs (2017)

 

Design of Design Education (2017)

Guido Englich im Gespräch mit Sara Burkhardt
über Strategien in Designprozessen, Didaktik in der Design-Bildung
und das „Design of Design Education”

 

K+U

 

Interview veröffentlicht in KUNST + UNTERRICHT 404 (2016)
als PDF zum download …

 

Beispiele aus den folgenden Projekten

3 Gänge Menu
Design-Strategien rund ums Essen
Methodische Gestaltungsübungen im 2. Studienjahr
April – Juli 2014

Personal Food Culture
Persönliche Design-Strategien zum Umgang
mit Lebensmitteln UND der Lebensmittelindustrie,
Methodische Gestaltungsübungen im 2. Studienjahr
Oktober 2010 – Februar 2011

1, 2, 3 … leichte Küche
Kochen und Bewirten ohne Ballast
Entwurfsprojekt Komplexes Gestalten / BA- und MA-Studiengang
Oktober 2009 – Februar 2010

 

Industriedesign / Industrial Design, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, 2017

 

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Neue Handlungsfelder
für das Design

 

Neue Handlungsfelder für das Design
Bachelor-Abschlussarbeit Johanna Padge und Malte Westphalen

Studiengang Industriedesign / Mentor: Prof. Guido Englich
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / 2013

 

Was ist Design und was will Design? Das Design muss sich von je her im Zuge gesellschaftlicher und systemischer Veränderungen die Frage stellen wie es auf diese reagiert. Doch inwiefern kann Design mehr, als bestehende Probleme lösen? Kann es losgelöst von Vorgaben und Standards anderer Disziplinen, seine Rolle frei bestimmen?

Kann Design eine richtungsweisende Disziplin sein?

Die Aufgabe eines Designers sollte nicht darin bestehen noch ein neues und schönes Produkt zu gestalten, sondern vielmehr darin, eine Struktur zu erschaffen, in der gelebt werden kann. Diese Struktur kann objekthaft-materieller oder konzeptionell-immaterieller Natur sein.

Versteht man also unter Design mehr als die bloße Formgebung und sieht es in einer vermittelnden und kommunizierenden Rolle – die eines Bindeglieds zwischen verschiedensten Disziplinen – wäre seine Aufgabe Fragen zu stellen und nicht geordnete und mustergültige Antworten oder Anweisungen zu geben. Die Aufgabe eines Designers im Sinne eines Moderators wäre, das noch-nicht-vorhandene, beziehungsweise das noch-nicht-gedachte zu erkennen, zu finden und zu kommunizieren.

Mit unserem Bachelor-Projekt, der Gesellschaft für experimentelle Zusammenarbeit, wollen wir Projekte, Phänomene, Theorien und Prozesse, im aber auch fern des Designkontext, finden und miteinander vergleichen. Aus dieser Sammlung wollen wir herausfiltern, wo neue Handlungsfelder für das Design liegen und welche neuen Methoden im Designprozess genutzt werden könnten.

J. Padge / M. Westphalen

 

 

Neue Handlungsfelder für das Design – BA 2013 JP und MW

 

 

Neue Handlungsfelder für das Design
Texte aus der Bachelor-Arbeit (2013)
von Johanna Padge und Malte Westphalen

Von Mustern und Pattern
Anderes Machen
Common Grounds
Von Kathdralen und Basaren
Neue Planung
Neues Handeln
xyz spaceframe vehicles

 

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Designprozesse
Lecture 4: ReCut Eames – Designing the idea

 

Design is a method of action
Die Erweiterung der Handlungsfelder

Ein filmischer ReCut aus Interviews, Filmen, Vorträgen …
zum Werk von Charles und Ray Eames.

Die Eames stehen prototypisch und ihrer Zeit vorausweisend als Designer des 20. Jahrhunderts für die Definition und das Ausloten von Design als Profession und eine umfassende Durchführung von Designprozessen. Ihr Werk reicht von Produktdesign über Filme und Multimedia Lectures bis zu Ausstellungen und zeigt bis weit in die Bereiche eines entstehenden Informationsdesign.

Die Entwicklung der Projekte und Arbeiten des Eames Office zeigen einen deutlichen Shift von der Gestaltung von Objekten hin zur Vermittlung von Wissen und Gestaltung von Information. Damit bildet das Werk der Eames zugleich einen Höhepunkt der Designgeschichte des ausgehenden Industriezeitalters wie es schon vorausweisender Vorbote der Handlungsfelder der Designprofessionen im Information Age ist.

 

00:11 – Questions & answers 1
01:00 – It all began with a chair … the design process
06:45 – 901 Washington Boulevard – the Eames office
11:03 – Questions & answers 2
11:44 – The post war era will be the Eames era
15:10 – The case study house #8
21:08 – Turn the Eames office into a circus – take your plaesure seriously
23:40 – The Eames design as part of the Marshall Plan
25:01 – The shift from intentional build objects to intentional film and study projects
29:03 – Film used as a tool
34:28 – The Sputnik Shock
36:37 – Entering the information age
38:23 – The Eames will be communicators, who use images rather than words
44:28 – The journey from not knowing to knowing
45:14 – From communication to the design of education, knowledge and information
50:25 – The design process diagram viewed by Charles Eames
51:20 – By working for the „googles” of their time allowed them incredible experimenting
55:20 – Powers of Ten – a film as a media for prototyping and modeling the idea of scaling
1:02:23 – The Banana Leaf Parable
1:04:09 – Franklin Jefferson Exhibition – the trying to give an hypertext experience …
1:06:29 – Questions & answers 3

 

Eames ReCut enthält Ausschnitte aus Vorträgen von …

Eric Schuldenfrei: Creative Commons and the Design of Public Resources
Keynote in Cumulus Conference, Helsinki Finland, 2012

Eames Demetrios: The design genius of Charles and Ray Eames
on TED.com / 2007

 

… aus Filmen über Charles and Ray Eames

Eames – the architect and the painter / Jason Cohn, Bill Jersey / 2011
Charles and Ray Eames / H. Brandenburg / 1997
901 Eames office after 45 years of working / Eames Demetrios / 1989

 

…  und aus den folgenden Filmen von Charles und Ray Eames

1977 Powers of Ten
1973 Franklin & Jefferson Proposal Film
1972 Banana Leaf
1972 Cable: The Immediate Future
1972 Design Q & A
1972 SX-70
1971 Clown Face
1970 Circus
1970 India
1969 Tops
1965 IBM at the Fair
1965 View from the People Wall
1964 House of Science
1962 The House of Science
1961 IBM Mathematics Peep Show
1960 Kaleidoscope Jazz Chair
1959 Glimpses of the USA
1957 Do-nothing Machine
1957 The Information Machine
1957 Tops
1957 Toccata for Toy Trains
1955 House: After Five Years of Living
1955 Textiles and Ornamental Arts of India
1953 A Communications Primer
1952 Parade, or Here They Come Down Our Street

 

 

Film used as a tool
Eine Auswahl von Filmen von Charles and Ray Eames

 

Charles & Ray Eames used film as a “tool,” and asserted that their films were vessels for an idea. For them, the idea was more important than the medium. When one interviewer proposed that their films might be interpreted as experimental, Charles replied, “They’re not experimental films, they’re not really films. They’re just attempts to get across an idea.” Paul Schrader, in the lone academic article about their films, “Poetry of Ideas,” published in Film Quarterly in 1970, said, “The classic movie staple is the chase, and Eames’ films present a new kind of chase, a chase through a set of information in search of an Idea.”

Quelle:
Poetry of Ideas, Paul Schrader, in Film Quarterly 1970

 

Introduction Films of Charles and Ray Eames (7:11)

 

The Films of Charles & Ray Eames

Charles & Ray Eames were artists adept at an astonishing number of disciplines. They produced museum exhibitions, architecture, logotypes, toys, slide-shows, furniture, books, photography, paintings and over 100 films. However, their films are the least discussed of their output. One of the main reasons is the sheer difficulty in acquiring access to them. Only about a quarter of their films have been released on home video. They are one of the few American artists with an entire era named after them, but their films are rarely placed on a level with their furniture or architecture. And yet their films contain some of the most generous, sincere and original ideas of the century.

Der vollständige Artikel unter:
snoreandguzzle.com/?p=149

 

Design Questions+Answers (1972) 5:28

 

A communications primer (1953)

Anna Daly at Senses of Cinema describes it as follows: “Schematic diagrams and simple associations serve to highlight the message: clear communication betters humanity. The film is thus an accomplished work of design as well as being a beautifully composed documentary that brings an artist’s feel for colour and composition to the moving image, ensuring visual delight despite theoretical archaism.”

Rezension in sensesofcinema.com/charles and ray eames

A communications primer Transcript als pdf-Datei

 

 

Tops (1969) 7:37

Toys occupy several of the Eames films, including Tops (1969), a purely visual film that documents the short life span of a spinning top. It’s essentially a silent anthropological film and captures tops from different cultures and eras. The Eames Office contained a menagerie of toys, and it was Charles who once asked rhetorically, “Who would say that pleasure is not useful?” Both Toccata for Toy Trains and Tops are shot from the extreme perspectives of close-ups – an expressionistic technique that lets the audience experience toys as if from the eyes of a child.

 

 

Solar Do-Nothing Machine (1957) 2:16

 

 

Powers of Ten (1977) 9:02

Powers of Ten (1977) is the Eames’ best known work and a culmination of many ideas and themes. It is also something of a skeleton key for understanding the rest of their work. It presents the profound idea of orders of magnitude, with the subtitle of the film being: A Film Dealing With the Relative Size of Things in the Universe and the Effect of Adding Another Zero. The film was originally developed in 1968 and was entitled, A Rough Sketch for a Proposed Film Dealing with the Powers of Ten and the Relative Size of Things in the Universe. The “rough sketch” in the title is testament to the Eames’ penchant for perpetually iterative design. This is the case for many of their projects — Tops was initially made in black and white in 1957, and perfected 12 years later in color; the Eames Lounger was an idea 30 years in the making; Powers of Ten took so long to evolve that in the time it took to produce, science had broken through yet another power in the understanding of quantum physics.

Der vollständige Artikel unter:
snoreandguzzle.com/?p=149

 

 

Kepplers Law (1974) 2:53

 

 

The Expanding Airport (1958) 9:26

 

 

Fiberglass Chairs (1970) 8:45

 

 

Eames Lounge Chair (1956) 2:08

 

 

SX 70 Polaroid (1972) 10:51

 

 

IBM Fair (1964) 7:33

 

Filmografie Charles and Ray Eames

1978 Cézanne (Documentary short)
1978 Degas in the Metropolitan (Short)
1978 Kites (Polavision Vignette) (Short)
1978 Llisa Draws a Letter (Polavision Vignette) (Short)
1978 Macbeth (Polavision Vignette) (Short)
1978 Masks (Polavision Vignette) (Short)
1978 Polavision Vignettes
1978 Sonar One-Step (Short)
1978 Vignettes for Polavision: The Chase (Short)
1977 Daumier: Paris and the Spectator
1977 Polavision (Short)
1977 Powers of Ten (Documentary short)
1977 The Look of America
1976 Atlas (Short)
1976 Paris: The Opening of an Exhibition (Documentary short)
1976 Something About Photography (Short)
1975 Metropolitan Overview (Short)
1974 Callot (Short)
1974 Kepler’s Laws (Documentary short)
1973 Copernicus (Documentary short)
1973 Exponents: A Study in Generalization (Short)
1973 Franklin & Jefferson Proposal Film (Documentary short)
1973 Two Laws of Algebra
1972 Alpha (Short)
1972 Banana Leaf (Short)
1972 Cable: The Immediate Future (Short)
1972 Computer Perspective (Documentary short)
1972 Design Q & A (Documentary short)
1972 SX-70 (Documentary)
1971 Clown Face (Short)
1971 Computer Landscape (Documentary short)
1971 Johnny Peer’s Clown Face (Short)
1971 Movie Sets (Documentary)
1970 Cemeteries
1970 Circus
1970 India
1970 Polyorchis Haplus (Documentary short)
1970 Soft Pad (Short)
1970 Tanks
1970 The Black Ships (Short)
1970 The Fiberglass Chairs: Something of How They Get the Way They Are (Documentary short)
1969 Decorator Crab
1969 Diatoms
1969 Image of the City (Short)
1969 Tops (Documentary short)
1968 A Rough Sketch for a Proposed Film Dealing with the Powers of Ten and the Relative Size of Things in the Universe (Documentary short)
1968 Babbage
1968 IBM Museum (Short)
1968 The Lick Observatory
1968 A Computer Glossary (Documentary short)
1967 G.E.M.
1967 National Fisheries Center and Aquarium (Short)
1967 Picasso
1967 Scheutz
1966 Horizontes (Short)
1965 Computer Day at Midvale (Short)
1965 IBM at the Fair (Documentary short)
1965 IBM Puppet Shows (Short)
1965 Sherlock Holmes in the Singular Case of the Plural Green Mustache (Short)
1965 The Smithsonian Institute (Documentary short)
1965 View from the People Wall (Short)
1965 Westinghouse in Alphabetical Order (Documentary short)
1964 House of Science (Short)
1964 Think (Short)
1963 IBM Fair Presentation #2 (Short)
1962 Before the Fair (Short)
1962 IBM Fair Presentation #1 (Short)
1962 The House of Science (Short)
1962 Meet Me in St. Louis (Short)
1962 Panic on Wall Street (Short)
1962 San Francisco Fire (Short)
1961 ECS (Short)
1961 Eratosthenes (Documentary short)
1961 IBM Mathematics Peep Show (Documentary short)
1961 Something About Functions (Documentary short)
1961 Symmetry (Documentary short)
1961 Topology (Documentary short)
1961 2n: A Story of the Power of Numbers (Short)
1960 ‚Where Did You Go?‘ ‚Out.‘ ‚What Did You Do?‘ ‚Nothing.‘
1960 Comics of the Fifties (Short)
1960 Fifties Dead Sequence (Short)
1960 Fifties Music Sequence (Short)
1960 Gift from the Sea (Short)
1960 Introduction to Feedback (Documentary short)
1960 Kaleidoscope Jazz Chair (Short)
1960 The Fabulous Fifties (Documentary)
1959 Glimpses of the USA (Short)
1959 Kaleidoscope Shop (Short)
1958 De Gaulle Sketch (Short)
1958 Herman Miller at the Brussels Worlds Fair (Short)
1958 The Expanding Airport (Documentary short)
1957 Day of the Dead (Documentary short)
1957 Do-nothing Machine (Short)
1957 The Information Machine (Documentary short)
1957 Tops (Short)
1957 Toccata for Toy Trains (Short)
1956 Eames Lounge Chair (Documentary short)
1955 House: After Five Years of Living (Documentary short)
1955 Textiles and Ornamental Arts of India (Short)
1955 Two Baroque Churches (Short)
1954 S-73 (Short)
1953 A Communications Primer (Documentary short)
1953 Bread (Short)
1953 Calligraphy (Short)
1952 Blacktop: A Story of the Washing of a School Play Yard (Short)
1952 Parade, or Here They Come Down Our Street (Short)
1950 Traveling Boy (Short)

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Workshop on Wheels und Tiny Houses am Bauhaus

 

Projekt „Flying Kitchen” auf Berlin Exkursion

Samstag, 22.04.2017
10:00 Uhr Tiny House / Bauhaus

siehe auch bauhaus-archiv

Bislang steht dort das Tiny House „100 Euro Wohnung” von Van Bo Le-Mentzel
und der W.o.W. – Workshop on Wheels von ConstructLab.

Workshop on Wheels

Mit W.o.W. findet ein Workshop statt.

 

sonnenstudio: how to make a solar cooker for the barbeque season​ ​
by Mascha Fehse and Valentina Karga

We are waiting for that season, in which our personal geographical focus moves to the parks and gardens of Berlin. Here, we eat together, drink together, laugh together. While the sausage sizzles on the grill, most of the heat and CO2 gases released by the burning charcoal emit to the air above our heads.

How primitive, one will say in the future. Why are we not using the glowing heat of the sun – catching, in closed containers the precious warmth and delicate flavours of our food.

We will collectively build a solar cooker of considerable size. The workshop ends with a common dinner that we prepare together, in case of sunshine on the very day of the workshop, otherwise on the next sunny weekend day.

 

 

Ausstellung Jasper Morrison. Thingness
im Bauhaus Archiv

Jasper Morrison ist ein englischer Produkt- und Möbeldesigner. Morrisons Design ist geprägt durch eine reduzierte und zugleich elegante Gestaltgebung. Gemeinsam mit dem japanischen Designer Naoto Fukasawa hat er eine Ausstellung konzipiert und ein Buch verfasst, in denen er sich mit dem „Super-Normalen” beschäftigt, einer Form des Designs von Alltagsgegenständen, das sich durch subtile Verbesserungen klassischer Produkttypen auszeichnet, bei der die Handschrift des Designers im Hintergrund bleibt.

 

 

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Berlin Food Exkursion

Die kurze Preview (9:40) …

 

… oder der lange Film zur Food-Exkursion in Berlin (1:02:56) 

 

Berlin Food Exkursion mit Hendrik Haase

Donnerstag 20.04.2017 
Markthalle 9

18:00 Treffpunkt vor dem Eingang zu Markthalle 9
mit Hendrik Haase, der mit uns am Freitag eine Food-Tour durch Berlin macht und dafür ein super Programm organisiert hat.
hendrikhaase.com

18:00 Gespräch mit Sabine Laaks und Lea Brumsack / WWF-Foodtruck-Tour / Culinary Misfits
18:30 Vorstellung des Konzepts von Kumpel & Keule durch Hendrik Haase

Freitag 21.04.2017

10.00 Arminius Markthalle Moabit / Gespräch mit Yannis HD. Kaufmann
11:00 Domberger Brotwerk / Brotwüstenexpeditionsfahrzeug / Gespräch mit Florian Domberger
12:30 Bäckerei Moabit Kunstraum / Gespräch mit Susann Unger
14:00 Entretempo Kitchen Gallery / Sustainable Food Academy / Gespräch mit Tainá Guedes und Nadja Flohr-Spence
16:00 BRŁO Brewhouse / Brauerei Führung / Auf Haxe

 


 

Die sechs Stationen der Food Exkursion in Einzel-Porträts

 

Besuch bei Kumpel & Keule in der Markthalle 9 Berlin

 

Besuch in der Arminius-Markthalle Berlin Moabit

 

Besuch bei Domberger Brot-Werk in Moabit

 

Besuch in der Bäckerei Moabit Kunstraum

 

Besuch in der Entretempo Kitchen Gallery Berlin

 

Besuch im BRŁO Brwhouse

 

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Designprozesse
Lecture 2: ReCut Jacques Tati – Die Tücke des Objekts

 

ReCut Jacques Tati
Mon Oncle & Playtime (2017)

Mit Szenen aus:
Mon Oncle
Jacques Tati, 1958

Playtime
Jacques Tati, 1967

La modernité, promesse ou menace
Jacques Tati’s Villa Arpel in the French Pavilion
on the Venice Architecture Biennale, 2014

Once Upon A Time … Mon Oncle
Documentary, Camille Clavel, Serge July, Daniel Ablin

Tati Express
Simon Wallon, Emmanuel Leconte, 2014 arte

American Look
W.F. Banes, John Thiele, 1958

Au-delà de playtime
Nadia Ben Rachid, 2002

Bruno Podalydès, Thomas Salvador
in Histore(s) du court – Jacques Tati
2015 arte

 


Zwischen Euphorie und Skepsis
Design-Kritik in der Nachkriegsmoderne 1950er und 60er Jahre

 

American Look (1958) W.F. Banes, John Thiele

Der von Chevrolet produzierte Film als „Tribute to the man and woman who design” ist neben seiner verdeckten Werbung für das seinerzeit aktuelle Automodell von Chevrolet auch eine stramme Propaganda für den amercian way of life zur Zeit des Kalten Krieges zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion und ihren jeweiligen Verbündeten. Zum Zeitpunkt seiner Entstehung absolut ernst gemeint, wirkt der Film heute in seinem bedingungslosen Fortschrittsglauben und seines auf ein reines „Styling” verengten Blick auf die Aufgabenfelder des Design unfreiwillig komisch.

 

Im selben Jahr 1958 realisiert Jacques Tati seinen erfolgreichsten Film:
Mon Oncle.

 

 

Jacques Tati: Mon Oncle (1958)

Mein Onkel (Originaltitel: Mon oncle) ist eine französische Filmkomödie von Jacques Tati aus dem Jahr 1958. Tati verkörpert in dieser Satire, die die sterile und automatisierte moderne Welt karikiert, nach Die Ferien des Monsieur Hulot zum zweiten Mal den tollpatschigen Außenseiter Monsieur Hulot. Mein Onkel wurde zu Tatis größtem Erfolg; der Film gewann 1958 den Sonderpreis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und ein Jahr später den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.

aus
wikipedia.org/wiki/Mein_Onkel

 

 

 

Villa Arpel

In Jacques Tatis Film „Mon Oncle” hat ein Haus die Hauptrolle. Es ist, obwohl von Menschenhand entworfen, ein Gegenspieler der Menschen. Sie haben mit seiner futuristischen Ausstattung zu kämpfen, mit den technischen Erleichterungen, die das Leben schwer machen, vor allem aber müssen sie sich einem autoritären Design unterwerfen, das keine Unordnung duldet. Um in diesem Haus nicht zu stören, müsste der Mensch zum Sofa oder zum Cocktailsessel werden. Selten hat Filmarchitektur eine so entscheidende Rolle eingenommen wie in den Filmen Jacques Tatis. Das production design wie der angelsächsische Ausdruck dafür lautet, hat hier seine eigene Herrschsucht, die Herrschsucht des Designs in der modernen Welt inszeniert.

aus
zeit.de/2005/07/K-Retro/seite-1

 

 

Excerpt from the documentary
Once Upon A Time … Mon Oncle (ina.fr)

Jacques Tati explains his methods of film making, with reference here to his parody of modernism in the 1958 film „Mon Oncle“. American film maker David Lynch remarks on the significance of sound effects in Tati’s films.

 

Jacques Tati

(bürgerlich Jacques Tatischeff; * 9. Oktober 1907 in Le Pecq im Département Seine-et-Oise, heute Yvelines; † 4. November 1982 in Paris) war ein französischer Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur.

Mit der von ihm entwickelten und dargestellten Figur des Monsieur Hulot eroberte er sich einen Platz in der Filmgeschichte – und das mit insgesamt nur fünf langen Spielfilmen. Als Schauspieler bediente er sich der Mittel von Pantomime und Slapstick und agierte in der Gestalt des Monsieur Hulot als unermüdlicher Zivilisationskritiker.

Als Regisseur war Tati – auch wenn er inhaltlich oft die gute alte Zeit beschwor – seiner Zeit in manchem weit voraus. So beeindruckte er z. B. durch den einfallsreichen Einsatz moderner filmtechnischer Mittel. Zudem war er ein Einzelgänger, der die völlige künstlerische Kontrolle über seine Filme anstrebte. Darin und in seinem Hang zum Perfektionismus ist er auf dem Gebiet der Filmkomik am ehesten mit Charles Chaplin und Buster Keaton vergleichbar.

aus
wikipedia.org/wiki/Jacques_Tati

 

 

Interview mit Jacques Tati (1977)
in englischer Sprache

 

 

Interview mit Jacques Tati (1977)
in deutsch

Jacques Tati zählt zu Frankreichs größten Kinolegenden, sein Genie für die Filmkomödie und die Begabung als Pantomime standen seinen Vorläufern Charlie Chaplin oder Buster Keaton in nichts nach. Der von ihm kreierte, durchs Leben stolpernde Monsieur Hulot ist ein Clown, der immer seine Fans haben wird. Wenn er versucht, sich mit der modernen Technik und ihren raffinierten und nicht weniger tückischen Erfindungen anzufreunden, hat man das Gefühl, dass in allen von uns ein bisschen Hulot steckt, obwohl wir uns damals noch nicht mit seltsamen Übersetzungen in der Bedienungsanleitung unserer elektronischen Geräte herumschlagen mussten. Tati drehte insgesamt nur fünf Filme, die jedoch sorgten für Furore: „Die Ferien des M. Hulot“ (1953), „Playtime“ (1967) oder „Traffic“ (1971) gehören zu den unterhaltsamsten und ebenso seltsamsten Werken der Filmgeschichte, weshalb François Truffaut „Playtime“ als einen Film wie von einem anderen Stern bezeichnete.

fluter.de/de/367/heimkino/8525/

 

 

 

Jacques Tati: Playtime (1967)

Für den Regisseur war der Konflikt des Menschen mit der zunehmenden Technisierung eine thematische Obsession. In „Playtime“, einer Satire auf die moderne Großstadt, malte er eine futuristische Vision aus, die ähnlich großartig und zeitlos geriet wie Fritz Langs „Metropolis“ oder Ridley Scotts „Blade Runner“. Er war ein Megalomane und Perfektionist, der vor nichts zurückschreckte, und durch die Kostspieligkeit seiner Forderungen alles davor in den Schatten stellte.

fluter.de/de/367/heimkino/8525/

 

1 Ankunft in Tativille

 

Für „Playtime“ schuf Tati am südöstlichen Rand von Paris eine gigantische Filmstadt. Eine surreale Utopie der französischen Hauptstadt, mit einem Aufwand der ebenfalls surreal wirkt. Tativille wurde aus 50.000 Kubikmetern Beton, 4 Quadratkilometern Kunststoff und 1200 Quadratmetern Glas, auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern erschaffen und war eine kleine Stadt für sich. Es gab gepflasterte Straßen, funktionierende Ampelanlagen und unzählige Neonreklamen. Den Strom dafür produzierten zwei Elektrizitätswerke, die eine 15.000-Einwohner-Stadt hätten versorgen können… Durch Tativille wurde Filmarchitektur ans Limit geführt.

unoculus.wordpress.com/tatis-playtime

 

Jacques Tati – Making Of Playtime

 

1.200 Quadratmeter Plexiglas für Hochhausattrappen, dreimal so viel Kunststoff und fünfzigtausend Kubikmeter Zement wurden herangeschafft, um Tativille zu bauen. Auf einem Areal von fünfzehntausend Quadratmetern entstand die durchdesignte Stadt der Zukunft. Ausgestattet mit voll funktionstüchtigen Fahrstühlen und Rolltreppen, Leuchtschildern und einem Drugstore, war die Kopfgeburt einer amerikanisierten Metropole komplett. Eine kritische Anspielung auch auf den damals entstehenden Gare Montparnasse und die Trabantenstadt Sarcelles mit ihren kalten, blockigen Wohnbauten. Tatsächlich erinnern die Gebäude von Tativille an „La Défense“, das neue Geschäftsviertel von Paris. Jacques Tati selbst meinte, er habe das Viertel schon vor seinem Bau filmisch karikiert. Ironie der Geschichte: Das Filmset zu „Playtime“ entwarf Jacques Lagrange, der später die ersten Entwürfe zu „La Défense“ erstellte.

aus
taz.de/1/archiv

 

Die „Handlung“ des Films scheint nie auf ein Ziel hinauszulaufen, sondern wirkt eher wie die Aneinanderreihung verschiedener Episoden (Flughafen, Bürohaus, Industrieausstellung, Privatwohnung, ‚Drugstore’, Nachtclub, Kaufhaus und Rückreise zum Flughafen). Das ruhige Montagetempo des Films verstärkt diesen Eindruck noch. Tati nimmt sich Zeit und breitet die einzelnen Szenarien, ohne Rücksicht auf dramaturgische Gepflogenheiten, ganz behutsam aus.

 

2 Verloren

 

Zudem sind die einzelnen Einstellungen in „Playtime“, wie in allen Filmen Tatis, relativ lang und meist aus weiter Entfernung aufgenommen (meist benutzt Tati die Totale), so dass der Zuschauer die Möglichkeit bekommt, seinen Blick schweifen zu lassen. Diese Methode wird noch durch das 70-mm–Format des Films unterstützt, wodurch eine enorme Raumtiefe entsteht.

Auf diese Weise laufen in vielen Einstellungen des Films Unmengen von kleinen Handlungen gleichzeitig ab. Dabei ist das Bild meist in Vorder-, Mittel-, und Hintergrund gestaffelt. Auf jeder Ebene geschehen unterschiedliche Dinge, so dass sich der Zuschauer stets aussuchen kann (und muss), welchem Teil des Bildes er seine Aufmerksamkeit schenkt. Der Betrachter hat somit die Möglichkeit, seinen ganz eigenen Film zu schauen. „Normalerweise lachen die Leute in einer Komödie zur gleichen Zeit über die gleichen Dinge. In ‘Playtime‘ dagegen lacht man zu verschiedenen Zeiten über die unterschiedlichsten Dinge“ (Maddock).

 

3 Appartement

 

Tati untergräbt gängige Kinokonventionen, indem er den Blick des Zuschauers nicht durch Kameraeinstellungen, Schnitt und/oder Großaufnahmen „lenkt“. Er verwendet ein „demokratisches“ Prinzip, das jedem Zuschauer die Möglichkeit bietet, selbst zu entscheiden, welchen Handlungen im Bild er folgen möchte.

aus
unoculus.wordpress.com/tatis-playtime

 

Die Wände in Tatis City sind transparent, aber Innen- und Außenräume bleiben tonal getrennt. Schaukastenartige Wohnboxen mit freizügigen Fensterfronten gewähren tiefe Einblicke in private Familienszenen – wie in Hitchcocks „Fenster zum Hof“ dem Voyeur ausgestellt. Der Familienvater nippt heimlich an der Brandyflasche. Wrumm, der Bus fährt vorbei. Die Geräusche der inneren Szenerie bleiben verborgen. Architektur wird in „Playtime“ zur unsichtbaren Barriere. So manche Nase stößt auf Glastüren, Spiegelbilder lösen Verwirrung aus. Die Touristen bekommen das historisch gewachsene Paris nur vermittelt zu sehen: eine Reflexion des Eiffelturms in der Glastür, eine Abbildung von Sacre-Coeur auf einem Kopftuch.

aus
taz.de/1/archiv

 

4 Drugstore

 

Günther Anders’ These von der Antiquiertheit des Menschen in der technischen Zivilisation hat bei Tati seine satirische Veranschaulichung gefunden; wir sind nur noch Diener der gebauten Zukunftsvisionen, und nirgends wird das so deutlich wie in Tatis Playtime, wo die Glastüren eines Restaurants zu Bruch gehen und die solchermaßen herrenlos gewordenen Türgriffe nunmehr von einem Kellner in der Luft bewegt werden müssen, nach außen, wenn ein Gast kommt, und nach innen, wenn einer geht – mit anderen Worten: Der Kellner hat die Funktion der Tür übernommen, und damit kehrt sich alles um, was einst der Werkzeuggebrauch des Homo Faber versprach: Der Mensch der Moderne ist zum Werkzeug seines Werkzeugs geworden.

aus
zeit.de/2005/07/K-Retro/seite-1

 

5 Restaurant

 

Im Frankreich des wirtschaftlichen Aufschwungs und Futuroptimismus fand dessen Kritik am modernen Städtebau wenig Resonanz. An den französischen Kinokassen der späten Sechzigerjahre war „Playtime“ ein Flop, durch den Tati an den Rand des Ruins geriet. Der kommerzielle Fehlschlag hatte aber auch technische Gründe. Fraß das gigantische Projekt schon während des Drehs und der Entstehung Unsummen, war auch das Endprodukt nicht leicht auf den Markt zu lancieren. Es existierten kaum Kinos, die das 70-Millimeter-Format abspielen konnten. Kopien im gängigen 35-Millimeter-Format zu ziehen, das wiederum widersprach der kinematografischen Vision des Regisseurs. „Ich frage einen Künstler ja auch nicht, warum er denn ein ganzes Blatt Papier zum Zeichnen verwendet“, empörte sich Tati.

aus
taz.de/1/archiv

 

Hier setzt sich die Kompromisslosigkeit dieses Werks fort. Tati musste einfach wissen, dass der enorme finanzielle und technische Aufwand, verbunden mit der gängigen Vorführpraxis und dem vorherrschenden Publikumsgeschmack, einen Fehlschlag nach sich ziehen würde. Trotzdem lenkte er in keiner Weise ein und macht „Playtime“ dadurch zu einem künstlerischen Manifest, das in seiner radikalen Ausführung einmalig in der Geschichte des Films ist.

 

6 Autokorso

 

Tati verlor durch „Playtime“ sein Vermögen, seine Produktionsfirma, die Rechte an seinen Filmen und seine künstlerische Freiheit.

Aufgrund der Schulden, die Playtime hinterlassen hatte, sah sich Tati in seinem voletzten Film „Trafic“ (1971) gezwungen, Hulot wieder in den Mittelpunkt des Films stellen, was er eigentlich hatte vermeiden wollen. In dem Film versucht er, einen Auto-Prototypen rechtzeitig zu einer Automobilmesse zu bringen. 

Doch Tati konnte seinen Bankrott nicht mehr abwenden und zog sich enttäuscht aus dem Filmgeschäft zurück. 1974 folgte lediglich noch ein für das schwedische Fernsehen produzierter Zirkusfilm für Kinder mit dem Titel „Parade“.

1977 wurde Tati mit dem Ehren-César der Académie des Arts et Techniques du Cinema ausgezeichnet.

Jacques Tati starb am 4. November 1982 an einer Lungenembolie und wurde auf dem Cimetière ancien in Saint-Germain-en-Laye beigesetzt.

 

Jacques Tati / Filmography

L’École des facteurs (1947) (short film)
Jour de fête (1949)
Les Vacances de Monsieur Hulot (1953)
Mon Oncle (1958)
Play Time (1967)
Trafic (1971)
Parade (1974)
Forza Bastia (1978) (short film)

 

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How do we deal with this?
Burg at Milano

Intervention während der Milan Design Week 2017

 

In der Ventura Lambrate Area lädt ein ungewöhnlicher Stand der Kunsthochschule ein, sich dem Thema „Grenzen“ aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern. Die zentrale Fragestellung lautet: „How do we deal with this?“

Anstatt Produkte auszustellen, widmen sich die Studierenden der Frage, wie wir mit Grenzen umgehen.

 

 

Anamnesebogen

 

Die 25 Studierenden aus der Innenarchitektur und dem Industriedesign entwickelten dafür auf einer 70 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche eine an eine Arztpraxis erinnernde Szenerie. So wird der Besucher in diesem mit Stacheldraht umgebenden Setting anhand einer Anamnese zu seiner jeweiligen „Krankheitsgeschichte“ zur Thematik befragt – mit einem anschließenden Versprechen auf Heilung.

Die Anamnese-Bögen werden im Verlauf der Messe „ausgestellt” und werfen auf diese Weise neue Fragen auf. In Form einer Pille wird dem Besucher nach erfolgter Anamnese eine gesunde Dosis Utopie verabreicht …

 

Flying Kitchen – Mailand Dokumentation

 

Dokumentation zum Blättern …

 

Konzeption und Realisierung:
Tobias Behley, Gabriele Bellan, Nikolaus Donner, Michael Ercolani, Robert Hahn, Anna Herbert, Monika Hoffmann, Amelie Ikas, Annika Keppler, Lorenz Kuschnig, Ruben Lagies, Jakob Müller, Emilie Pohling, Sebastian Quiroz Segovia, Tobias Rell, Franz Rother, Anna Rüffert, Leonie-Olivia Schima, Valentina Schneider, Michael Schuchort, Ruben Strahl, Maria Tagliabue, Miriam Treml, Bianca Voigt, Leonard Ziemer

Moderation:
Ann-Kristin Büttner, Johanna Padge, Prof. Guido Englich, Prof. Klaus Michel

Film:
Guido Englich

Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle, 2017

 

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Friends with Benefits
Masterthesis von Amelie Goldfuß

 

Friends with Benefits
Über die Beziehung zwischen Mensch und Maschine

Masterthesis von Amelie Goldfuß (2017)

Technik kann frustrieren, wenn sie nicht so funktioniert, wie wir wollen. Sie kann aber auch frustrieren, wenn sie so funktioniert, wie wir gerne funktionieren wollen, aber nicht können. Seit der industriellen Revolution arbeiten wir fleißig daran, Menschen maschinenartiger und Maschinen menschlicher zu machen. Das Gefälle zwischen der Perfektion der Maschinen und dem Gefühl menschlicher Unvollkommenheit wächst. Günther Anders nennt das Gefühl der Unterlegenheit des Menschen vor seinen technologischen Schöpfungen die promethische Scham. Müssen wir wegen ihr bald im Boden versinken?

Mich interessiert das emotionale Verhältnis zwischen Mensch und Gerät. Es muss nicht immer ein hochkomplexer Roboter oder eine künstliche Intelligenz wie in Her sein, zu der ein Mensch ein inniges Verhältnis aufbaut. Ab von den Gassenhauern Smartphone und Laptop, gibt es zahlreiche glückliche Beziehungen zwischen Lasercuttern und Makern („Du musst viel Zeit mit dem Gerät verbringen, um es gut kennenzulernen!“), Toastern und Morgenmuffeln, Geeks und Gadgets. Nicht immer sind die Erfahrungen positiv, wenn sich Mensch und Maschine begegnen, es gibt Wut, Awkwardness, Unsicherheit. Fest steht, dass der Beziehungsstatus zwischen Mensch und Maschine kompliziert ist.

Ich werde mich auf die Suche nach Geschichten machen, die Menschen über ihre Begegnungen mit Maschinen und Maschinen über ihre Begegnungen mit Menschen zu erzählen haben. Dazu gehört, welche Technologien (und in welcher Form) wir in unser Leben lassen und welche nicht. Und auch die Frage, welche wir wie lange am Leben lassen wollen. Die Fragestellungen werden in der Gestaltung von Geräten, die bestimmte Handlungen/Interaktionen provozieren oder hinterfragen oder der Gestaltung von Ritualen, die Mensch und Gerät gleichermaßen miteinbeziehen, münden.

Mich interessierte, wie Meinungen über die Konzepte von Technologien – also etwas eher Abstraktes – mit der Alltagserfahrung, die Menschen mit technischen Geräten machen, zusammenhängen und welche Geschichten diese Meinungen bilden. Dazu verteilte ich Geräte auf acht Haushalte, um mich nach einigen Wochen mit den Tester.innen zu unterhalten. Ich habe sie gefragt, wie es ihnen mit den Geräten ergangen ist, ob und wie sie sie benutzt haben und viele spannende Dinge herausgefunden, die in Teil 2 der Masterthesis „Fabelhafte Geräte” dokumentiert sind.

Amelie Goldfuß

 

MA_Amelie Goldfuss – Friends with benefits_Thesis

 

Friends with Benefits
Masterthesis

 

MA_Amelie Goldfuss – Fabelhafte Geräte

 

Fabelhafte Geräte
Dokumentation Entwurf

 

Masterexposé Amelie Goldfuß

 

Friends with Benefits
Exposé vor Durchführung der Thesis

 

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My personal factory … Präsentation

Film zur Projekt-Präsentation am 30. Januar 2017

 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design

Hier das gesamte Projekt ansehen … 

 

My personal factory
Designer-Strategien zur Um- und Durchsetzung

 

We now can build our own micro-factory: 
We can be our own brand (instagram.com), 
produce our own news (twitter.com), 
find investors through our own bank (kickstarter.com), 
manufacture our own goods (makerbot.com) 
and have our own stores (etsy.com) …
(thomas lomée/intrastructures.net)

 

… nie zuvor in der dynamischen entwicklung des berufbildes von designerinnen und designern war eine vergleichbare vielfalt von optionen zur vernetzung von wissen, von techniken und ressourcen zur durch- und umsetzung von gestaltungskonzepten so zugänglich und niederschwellig erreichbar, um entwürfe vom modell bis zum realen produkt zu entwickeln.

das sind ideale bedingungen für ein selbstbestimmtes autoren-design, das vom produktkonzept über das erstellen von versuchsanordnungen und funktionsfähigen prototypen bis zum gestalten von produktionsprozessen, bis zum realisieren von produkten und deren vertrieb reicht.

die bandbreite der begünstigenden optionen werden in diesem semesterprojekt ermittelt und erprobt und mit einer reihe von entwürfen, produktkonzepten und umsetzungsstrategien demonstriert.

zum einstieg stöbern wir in der geschichte des autorendesigns und probieren in workshops verschiedene methoden und strategien der vernetzungen und verknüpfungen von produktionsprozessen, des rapid toolings und raffinierten formen der veredelung von halbzeugen – auf der suche nach adäquaten post-industriellen produkt- und produktions-strategien, die den neuen möglichkeiten der realisierung ebenso gerecht werden wie einem klugen management von ressourcen und rohstoffen.

 

Teilnehmer_innen:
Benno Brucksch, Ezra Dilger, Birgit Hengstebeck, Timm Hergert, Stephan Hildebrandt, Katerina Kagioglidis, Lukas Keller, Alexander Naumann, Hauke Odendahl, Lukas Rößler, Larissa Siemon, Leonarda Spassova, Johannes Voelchert, Christoph Walter

Moderation:
Prof. Guido Englich

Workshops:
Morris Winkler, Steffen Herm

 

Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design
Wintersemester 2016/17

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

 

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Kulinarische Wunderkammer
Imbiss der ungesehenen Köstlichkeiten

Dinner der kulinarischen Wunderkammer am 18. November 2016

 

Kulinarische Wunderkammer
Imbiss der ungesehenen Köstlichkeiten

Unternehmen Sie fantastische Expeditionen in unendeckte Kontinente, fremde Galaxien, verborgene Meerestiefen … entdecken Sie geheimnisvolle TierGewächse, die darauf warten, von Ihnen kulinarisch erschlossen zu werden – also in einer artgerechten Form essbar zubereitet.

In der ersten Woche präsentieren Sie uns Ihre Kreatüren mitsamt der nötigen Esswerkzeuge … dazu gestalten Sie gemeinsam eine Ausstellung als Wunderkammer. In der zweiten Woche agieren Sie in kleinen Gruppen und inszenieren ein festliches Dinner mit den Zutaten der ersten Woche – als Performance zwischen Tafelrunde, Kochshow, Strassenmarkt, Küchenlabor und Restaurant am Ende des Universum.

Flankierend unternehmen Sie einen Ausflug in die Kultur­geschichte des Essens und der Zubereitung, der Verpackung und Inszenierung von Speisen, Essen als Thema in Kunst und Design etc.

Die Recherchen werden in einem gemeinsamen Kompendium zusammengeführt; die Wunderkammer bekommt einen Ausstellungskatalog; die Performances werden filmisch dokumentiert.

Unternehmen Sie fantastische Expeditionen in unendeckte Kontinente, fremde Galaxien, verborgene Meerestiefen … entdecken Sie geheimnisvolle TierGewächse, die darauf warten, von Ihnen kulinarisch erschlossen zu werden – also in einer artgerechten Form essbar zubereitet.

In der ersten Woche präsentieren Sie uns Ihre Kreatüren mitsamt der nötigen Esswerkzeuge … dazu gestalten Sie gemeinsam eine Ausstellung als Wunderkammer. In der zweiten Woche agieren Sie in kleinen Gruppen und inszenieren ein festliches Dinner mit den Zutaten der ersten Woche – als Performance zwischen Tafelrunde, Kochshow, Strassenmarkt, Küchenlabor und Restaurant am Ende des Universum.

Flankierend unternehmen Sie einen Ausflug in die Kultur­geschichte des Essens und der Zubereitung, der Verpackung und Inszenierung von Speisen, Essen als Thema in Kunst und Design etc.

Die Recherchen werden in einem gemeinsamen Kompendium zusammengeführt; die Wunderkammer bekommt einen Ausstellungskatalog; die Performances werden filmisch dokumentiert.

 

Kulinarische Wunderkammer Doku

 

Artenverzeichnis der kulinarischen Tiergewächse

Download pdf

 

Teilnehmer_innen:
Cleo Dölling, Laura Hanisch, Christoph Heidebrecht, Laura Klingele, Irmela Krach, Yang Ni, Lilli Reindke, Sophie Reißenweber, Susanne Schlenther, Johannes Vondey

Moderation:
Prof. Guido Englich, Johanna Padge, Carolin Schulze

 

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen im 1. Studienjahr BA Industriedesign
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Wintersemester 2016

 

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bzw.
Masterthesis von Julian Gottschalk

 

beziehungsweise
Strategien zur Förderung der Beziehungen zwischen Mensch und Ding

Masterthesis von Julian Gottschalk (2016)

Wie motiviert man Nutzer, Dinge zu pflegen und im Ernstfall zu reparieren? Wie bringt man Nutzer dazu, die Objekt bewusster wahrzunehmen und besser kennenzulernen? Wie lässt sich diese Distanz überbrücken?

Die Lösung kam mir, als ich gedankenversunken mit einem Kugelschreiber in meiner Hand spielte. Ich merkte, wie sehr es mir Spaß bereitete, ihn auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen. Diese Prozedur habe ich in meinem Leben nebenbei sicherlich über 100 mal durchgeführt. Es macht Spaß, zu erleben, wie die Elemente des Kugelschreibers zusammenzufügen sind und den simplen Mechanismus zu begreifen. Warum fördern also nicht mehr Dinge diese Nähe zur Funktionsweise?

Todd McLellan schrieb hierzu: „Was passiert, wenn wir nicht wissen, wie ein Gerät funktioniert? Wir sind abgeschnitten, zurückgeworfen in eine moderne Wüste, in der wir Probleme eher mit unserer Kreditkarte als mit den Händen oder dem Verstand lösen.“

Meine Idee ist also, den Nutzer das Gerät selbser zusammensetzen zu lassen bevor er es das erste Mal nutzen kann. Die Auseinandersetzung wird zur Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des Objektes. Der Nutzer erfährt im Gegenzug die Freude am Zusammenbau, wird zum ersten „Flow-Erleben“ motiviert und erkennt die Beherrschbarkeit des Objektes. Er gewinnt Vertrauen in seine Fähigkeiten, weil er erfährt, wo potenzielle Fehlerstellen sein können und wie sie sich vom System entfernen lassen oder auszutauschen sind. Er erhält eine umfassendere Wahrnehmung vom Objekt und vergisst das Potenzial der Zerlegbarkeit nicht. Gleichzeitig wird er verantwortlich für das Objekt. Es gibt keine Ausreden mehr. Fehler lassen sich leicht und kostengünstig beseitigen, da die teuren Arbeitsstunden eines Fachmanns entfallen.

Julian Gottschalk

 

MA_Julian Gottschalk – bzw-Thesis

 

beziehungsweise …
Masterthesis von Julian Gottschalk

 

Ma_Julian Gottschalk – repairables

 

repairables
Dokumentation des Entwurfs von Julian Gottschalk

 

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Zum Wetter … Präsentation

Film der Präsentation vom 11. Juli 2016

 

Positionen im Video
Direkt-Link bitte anklicken:

Einführung Prof. Guido Englich

Balanceakt Heinrich Ehnert
Die fliegende Fliege Konrad Schoch
Nass Amélie Ikas

Phänomene Tankstelle Marcus Schwalm
Nebelrad Tom Bade
Abschirm Clemens Schebiella

Datenplatten Ida Flick
Urbane Oase Lara Bousch
Fokus … Sonne auf den Punkt Moritz Wussow

Wetter & Psyche Veronika Schneider
Wetter & Erinnerung Shu Ting Fang, Wanhyun Ko
Das Grünstück Alan Moreno

Die Ausstellung und die Objekte

 

Entwurfsprojekt / Komplexes Gestalten
Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Zum Wetter …
Vom Naturphänomen zum Artefakt
Design-Strategien für Wetter, Witterung und Klima

In diesem Projekt wollen wir nicht nur übers Wetter reden, sondern die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Wetter und Gestaltung untersuchen. Die Notwendigkeit und das Bedürfnis, sich vor Witterung und Wetter zu schützen, begleitet die menschlichen Lebensweisen und Zivilisationen seit Anbeginn. Als Schutz vor Wetter, Wind und Sonne, vor Hitze und Kälte entstehen Kleidung als „zweite Haut”, schliesslich Architektur als „dritte Haut” des Menschen. Wetterberichte und Vorhersagen zu klimatischen Entwicklungen finden sich schon in der Bibel – stets mit theologischer Bedeutung. Der Einfluss von Wetter, Witterung und Klima auf Gedeih und Verderb von Zivilisationen und Gesellschaften ist evident.

Heut ist Wetter längst kein ausschliesslich natürliches Phänomen mehr. Die Emissionen unserer Zivilisationen beeinflussen Umwelt, Wetter, Klima – Wetter gestaltet und wird gestaltet.

 

Teilnehmer_innen:
Tom Bade, LB, Heinrich Ehnert, Shu Ting Fang, Ida Flik, Amelie Ikas, Wanhyun Ko, Alan Moreno, Clemens Schebiella, Veronika Schneider, Konrad Schoch, Marcus Schwalm, Moritz Wussow

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Fynn Freyschmidt

Workshops:
Max von Elverfeldt, Julia Wolf, Daniel Páez Castillo, Sebastian Müllauer, Steffen Klaue

 

Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design
Sommersemester 2016

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Culinary Hacking
Masterthesis von Carolin Schulze

 

Culinary Hacking
Was is(s)t Kultur?

Masterthesis von Carolin Schulze (2016)

Unser Essen ist ein Spiegel der Gesellschaft. Und eine Gesellschaft kann nur bestehen und sich stabilisieren, wenn sie Vielschichtigkeit und kulturelle Diversität aufweist. Können wir Essen als kulturelles Totalphänomen hacken? Können wir Grenzen überwinden? Können wir Monotonie hacken? Essen hat immer auch mit Zeit und Arbeit zu tun und passt sich einem bestimmten Lebensstil an. Esskultur ist weder zeitlich noch räumlich beständig. Eine Kultur wählt aus und selektiert. Auswahl und Selektion sind der Ausdruck von Normen und Werten einer Kultur. Beim Essen steht der handelnde Mensch im Mittelpunkt. Menschen sind Omnivoren und haben gelernt, Rohstoffe für sich genießbar zu machen. Das Zubereiten von Speisen wurde zu einer Kulturtechnik zwischen den beiden Zuständen „roh“ und „verdorben“ entwickelt. Von Kultur spricht man sowohl bei menschlichen Gesellschaften als auch bei Gruppen von Mikroorganismen. (…)

Die Mensch-Mikroorganismen-Beziehung wuchs über Jahrtausende zu einer symbiotischen Gemeinschaft heran und droht nun durch industriellen Fortschritt und kulinarisches Vergessen verloren zu gehen. Wie wird unser Bier und unser Essen in 40, 100 oder 200 Jahren schmecken, wenn die meisten Menschen auf eintöniges steriles Essen aus industrieller Großproduktion zurückgreifen? Welchen Charakter nimmt dann unser Essen an? Und wer beherrscht noch traditionelle Techniken zur Herstellung und Fermentation von Lebensmitteln? Culinary Hacking beschäftigt sich genau mit diesen Fragen und stellt einen Gegenentwurf zur kulinarischen Demenz dar.

Carolin Schulze

 

MA_Carolin Schulze – Culinary Hacking – Thesis

 

Culinary Hacking
Masterthesis

 

MA_Carolin Schulze – Culinary Hacking – Doku

 

Culinary Hacking
Dokumentation Entwurf

 

MA_Carolin Schulze – Culinary Hacking – Doku 2

 

Culinary Hacking
Dokumentation Präsentation

 

exposé-culinary hacking

 

Culinary Hacking
Exposé vor Durchführung der Thesis

 

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Fragment Ausstellung
Hauke Odendahl

 

Fragment 
Ausstellung von Hauke Odendahl
Juli 2016

Vom 06. bis 24. Juli 2016 zeigt die Galerie Patrick Ebensperger eine Ausstellung unter dem Titel „Black Mountain X Fragments“ … gezeigt wird der von Wagners Parsifal inspirierte Kurzfilm Black Mountain, fragmentiert und in den Raum projeziert durch das Lichtobjekt „Fragment” von Hauke Odendahl.

Fragment ist entstanden im Projekt „Lightning over …” im Wintersemester 2015/16 im Studiengang Industriedesign.

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

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Welcome to the machine / Präsentation

 

Präsentation 27. Juni 2016

Welcome to the machine
Synergetische, parasitäre, kinetische Apparate, Instrumente
oder Skulpturen für den Design Campus

Entdecken Sie am Design Campus besondere Situationen oder Orte, an denen Sie vorhandene Kräfte nutzen können, um eine raffinierte Apparatur zu betreiben. Diese versteckten Energien sind zum Beispiel Wind, Luftzug, Verkehrsbewegungen durch Passanten, Sonnenlicht, UV-Strahlung, Lichtreflexionen, Abwärme, bewegliche Teile der Architektur, Schwerkraft, Niveau- und Höhenunterschiede, WLan oder andere Strahlungsfelder, Wasser, Wasserströmung etc. …

Entwickeln und realisieren Sie eine Apparatur oder eine Maschine, eine kinetische Skulptur oder ein Instrument, das diese verdeckten Ressourcen erfahrbar macht … durch Bewegung, Klang, Geräusch, spontanen Ausdruck oder andere Signale oder Prozesse.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Teilnehmer_innen:
V.A., Lorenz Bohlmann, Monique Dahl Johanna Denecke, Robin Etrue Godwyll, Michael Goß Gina Hartig, Ferdinand Hintz, Fabian Hütter Sophie Kikowatz, Thekla Liebmann, Franz Messer Louis Peter Möckel, Johann Post, Elena Rotman Hans Friedrich Uhl, Benjamin Volk

Moderation:
Prof. Guido Englich, Johanna Padge, Steffen Herm, Fynn Freyschmidt

 

Fachaufgabe über 2 Kompaktwochen im 1. Studienjahr BA Industriedesign
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Sommersemester 2016

 

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Preis für Carolin Schulze
„Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“

caro_mit_bugs

 

Im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ werden in diesem Jahr Projekte zum Thema Nachbarschaft ausgezeichnet, die den Mehrwert und die Potenziale eines gemeinschaftlichen Handelns aufzeigen. Ziel des Wettbewerbs ist es, mit konkreten Projekten Antworten auf drängende Fragen der Zukunft zu geben.

Carolin Schulze, Masterstudentin im Industrial Design an der BURG, wurde für ihre Arbeit „Falscher Hase/Bug’s Bunny“ in der Kategorie Umwelt prämiert.

Aus 10 kg Futtermittel lässt sich 1 kg Rindfleisch aber 9 kg Insektenfleisch gewinnen. Insekten können die Welt ernähren. Zukunftsprognosen fordern uns auf, unser Konsumverhalten zu ändern. Westlich geprägte Menschen schreckt die Erscheinung von Insekten ab.

Der „falsche Hase“ ist ein moralisch und ökologisch vertretbarer Gegenentwurf, der Insektenfleisch eine neue Form gibt. Das Konzept präsentiert eine morphologische Studie vom bekannten Bild des Hasen hin zur Heuschrecke, 3D-gedruckt mit Mehlwürmern.

 

Film zur Verleihung des Bundespreis Ecodesign

2015 erhielt Carolin Schulze für ihre Arbeit bereits den Bundespreis Ecodesign in der Kategorie Nachwuchs, den Future Award in der Kategorie Sustainability sowie den dritten Preis im Rahmen des Bestform Award. Darüber hinaus wurde ihr Projekt 2014 zweifach mit dem GiebichenStein Designpreis ausgezeichnet.

 

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Fühlen, spähen, lauschen …
Citizen Science in der Fieldstation Teufelsberg

Trailer zur Workshop-Präsentation am 3. Juni 2016

 

Präsentation / Fühlen, spähen, lauschen …
Citizen Science and Monitoring-Workshop in der Fieldstation Teufelsberg

Workshop
mit Sebastian Müllauer und Steffen Klaue

Studierende des Industriedesign erkunden in experimentellen Installationen auf dem Gelände der ehemaligen Abhörstation auf dem Teufelsberg in Berlin … mit Sensoren und selbstentwickelten Apparaturen und Versuchsstationen … Methoden zur Erfassung und Visualisierung von Daten zur Beobachtung und Beschreibung von Umwelt, Wetter, Klima …

Präsentation der Installationen und Versuchsaufbauten
am Freitag, 3. Juni 2016, um 18.00 Uhr
in der Field Station am Teufelsberg …

 

Workshop Fieldstation

 

Dokumentation des Workshops Fühlen, spähen, lauschen …
zum Blättern anklicken

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Zum Wetter …
Vom Naturphänomen zum Artefakt
Design-Strategien für Wetter, Witterung und Klima

In diesem Projekt wollen wir nicht nur übers Wetter reden, sondern die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Wetter und Gestaltung untersuchen. Die Notwendigkeit und das Bedürfnis, sich vor Witterung und Wetter zu schützen, begleitet die menschlichen Lebensweisen und Zivilisationen seit Anbeginn. Als Schutz vor Wetter, Wind und Sonne, vor Hitze und Kälte entstehen Kleidung als „zweite Haut”, schliesslich Architektur als „dritte Haut” des Menschen. Wetterberichte und Vorhersagen zu klimatischen Entwicklungen finden sich schon in der Bibel – stets mit theologischer Bedeutung. Der Einfluss von Wetter, Witterung und Klima auf Gedeih und Verderb von Zivilisationen und Gesellschaften ist evident.

Heut ist Wetter längst kein ausschliesslich natürliches Phänomen mehr. Die Emissionen unserer Zivilisationen beeinflussen Umwelt, Wetter, Klima – Wetter gestaltet und wird gestaltet.

 

Teilnehmer_innen:
Tom Bade, LB, Heinrich Ehnert, Shu Ting Fang, Ida Flik, Amelie Ikas, Wanhyun Ko, Alan Moreno, Clemens Schebiella, Veronika Schneider, Konrad Schoch, Marcus Schwalm, Moritz Wussow

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Fynn Freyschmidt

 

Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design
Sommersemester 2016

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Design what? – Future Grrrls
Dani Nikitenko & Amelie Goldfuß

 

Präsentation

 

Goldfuss_Nikitenko-Future Grrrrls

 

Dokumentation zum Blättern

 

Design what? – Future Grrrls
von Dani Nikitenko und Amelie Goldfuß

Das Kernthema des Projektes „Design what? Future Grrrls“ beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Technik.

Wie reagieren wir auf aktuelle Tendenzen im Bereich Transhumanismus, Biohacking, Future Design, Forschung, neuere Materialien, Produktionsmöglichkeiten und Technologien?

In den genannten Themengebieten werden wir ständig mit neuen innovativen Erkenntnissen konfrontiert. Diese bergen unbekannte Möglichkeiten ebenso wie Gefahren, die es zu entdecken und auszuloten gilt.

 

Website design what

 

Projekt Komplexes Gestalten/Entwurf
Studiengang Industriedesign, Industrial Design

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Wintersemester 2015/16

 

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Visualization Lab

Film zum Visualization Lab Workshop

 

Positionen im Video
Direkt-Link bitte anklicken:

Einführung und Impressionen
mit Julia Wolf und Daniel Páez Castillo

1 Stunde Coffee-to-go
von Shuting Fang, Alan Moreno, Wanhyun Ko, Konrad Schoch

Export-Schlager Kaffee
von Heinrich Ehnert, Ida Flik, Veronika Schneider, Marcus Schwalm

Desert!fikation Africa
von Tom Bade

Klimaflüchtling Kaffee
von Amélie Ikas, Clemens Schebiella

 

Workshop zu Visualisierung und Informationsdesign
mit Julia Wolf und Daniel Páez Castillo = La Loma.

Wetter, Klima – Klimawandel. Der Wandel, der uns alle betrifft, über den viel geredet wird, und zu dem alljährlich Datenberge produziert werden, um zu beweisen, dass es ihn gibt – oder genau das Gegenteil davon. Hoch komplex und hoch brisant!

Wir wollen uns dem Thema im Kleinen nähern. Anhand eines Beispiels, das uns allen vertraut ist und häufig genutzt wird: dem Coffee-to-go Becher. Stellvertretend für eine Gesellschaftsform, in der alles schnell gehen muss und alles zu jeder Zeit und an jedem Ort erreichbar und in diesem Falle genießbar ist. Ressourcen, Produktion und die Entsorgung der Becher tragen zu dem nach wie vor zu hohen Ausstoß an CO2 bei. Dabei handelt sich hier um einen Trend, der durchaus vermeidbar wäre.

Über vier Tage hinweg haben wir uns gemeinsam mit der Analyse der Daten zum Thema Coffee-to-go, zum Kaffee selbst, zu dessen Anbau und den Aus­wirkungen des Klimawandels auf die Kaffeepflanze auseinandergesetzt. Aus den Diskussionen um die Tabellen und Zahlenreihen sind interessante Projekte entstanden, die die Freude am Experiment mit Materialien, aber auch die intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Visualisierungstechniken wider spiegeln.

Präsentation der Visualisierungen
am Freitag, 6. Mai 2016, um 14.00 Uhr

 

2016_Wetter_Visualization Lab_Doku

 

Dokumentation Weather Visualization Lab
zum Blättern anklicken

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Zum Wetter …
Vom Naturphänomen zum Artefakt
Design-Strategien für Wetter, Witterung und Klima

In diesem Projekt wollen wir nicht nur übers Wetter reden, sondern die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Wetter und Gestaltung untersuchen. Die Notwendigkeit und das Bedürfnis, sich vor Witterung und Wetter zu schützen, begleitet die menschlichen Lebensweisen und Zivilisationen seit Anbeginn. Als Schutz vor Wetter, Wind und Sonne, vor Hitze und Kälte entstehen Kleidung als „zweite Haut”, schliesslich Architektur als „dritte Haut” des Menschen. Wetterberichte und Vorhersagen zu klimatischen Entwicklungen finden sich schon in der Bibel – stets mit theologischer Bedeutung. Der Einfluss von Wetter, Witterung und Klima auf Gedeih und Verderb von Zivilisationen und Gesellschaften ist evident.

Heut ist Wetter längst kein ausschliesslich natürliches Phänomen mehr. Die Emissionen unserer Zivilisationen beeinflussen Umwelt, Wetter, Klima – Wetter gestaltet und wird gestaltet.

 

Teilnehmer_innen:
Tom Bade, LB, Heinrich Ehnert, Shu Ting Fang, Ida Flik, Amelie Ikas, Wanhyun Ko, Alan Moreno, Clemens Schebiella, Veronika Schneider, Konrad Schoch, Marcus Schwalm, Moritz Wussow

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Fynn Freyschmidt

 

Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design
Sommersemester 2016

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Arduino Weather Lab

Film zum Arduino Weather Lab Workshop

 

Positionen im Video
Direkt-Link bitte anklicken:

Einführung und Impressionen Max von Elverfeldt

Wintilator von Amélie Ikas, Clemens Schebiella

Capi von Alan Moreno, Konrad Schoch

Virtuelles Wasser von Tom Bade, Marcus Schwalm

Wearable Weather von Lara Bousch, Veronika Schneider

Translate the Wind von Shu Ting Fang, Wanhyun Ko

Wetter-Horoskop von Heinrich Ehnert, Ida Flik

40° im Schatten von Moritz Wussow

 

Arduino Weather Lab
Arduino Workshop mit Max von Elverfeldt

Fantastologisches Labor rund um das Thema Arduino,
Elektronik und Physical Computing.

Präsentation der Prototypen
am Montag, 2. Mai 2016, um 15.00 Uhr

 

 

Weather Arduino Lab

 

Dokumentation des Workshops Arduino Weather Lab …
zum Blättern anklicken

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Zum Wetter …
Vom Naturphänomen zum Artefakt
Design-Strategien für Wetter, Witterung und Klima

In diesem Projekt wollen wir nicht nur übers Wetter reden, sondern die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Wetter und Gestaltung untersuchen. Die Notwendigkeit und das Bedürfnis, sich vor Witterung und Wetter zu schützen, begleitet die menschlichen Lebensweisen und Zivilisationen seit Anbeginn. Als Schutz vor Wetter, Wind und Sonne, vor Hitze und Kälte entstehen Kleidung als „zweite Haut”, schliesslich Architektur als „dritte Haut” des Menschen. Wetterberichte und Vorhersagen zu klimatischen Entwicklungen finden sich schon in der Bibel – stets mit theologischer Bedeutung. Der Einfluss von Wetter, Witterung und Klima auf Gedeih und Verderb von Zivilisationen und Gesellschaften ist evident.

Heut ist Wetter längst kein ausschliesslich natürliches Phänomen mehr. Die Emissionen unserer Zivilisationen beeinflussen Umwelt, Wetter, Klima – Wetter gestaltet und wird gestaltet.

 

Teilnehmer_innen:
Tom Bade, LB, Heinrich Ehnert, Shu Ting Fang, Ida Flik, Amelie Ikas, Wanhyun Ko, Alan Moreno, Clemens Schebiella, Veronika Schneider, Konrad Schoch, Marcus Schwalm, Moritz Wussow

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Fynn Freyschmidt

 

Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design
Sommersemester 2016

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Lightning over …
Design-Strategien mit, für und durch Licht

Trailer zur Projektpräsentation

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Lightning over …
Design-Strategien mit, für und durch Licht

physikalisch betrachtet ist licht welle und teilchen zugleich, hat keinen körper und keine substanz und ist dennoch elementares phänomen für wahrnehmung und gestaltung.

2015 – ist das unesco-jahr des lichts – und in der dunkler werdenden jahreszeit erkunden wir in drei experimentellen sessions verschiedene wirkungen von licht abseits von lampen und leuchten.

 

session 1:
anlichten – ein licht aufgehen
blitz, flamme, edison, wolfram, gas, LED, lichtquelle, lichtmaschine …

session 2:
auflichten – lichtblicke
welle, code, signal, schranke, absorption, photosynthese …

session 3:
auslichten – ins licht getaucht
lichtraum, schatten, lichtgestalt, lichtbild, lichtjahr, lichtstrom …

 

input:
-> individuelle recherche / referate zu projektbeginn
-> exkursion(en) – phaeno/wolfsburg, otto piene/münster, glow/eindhoven
-> workshop zu licht, sensorik, kinetik und motorik (arduino und co.)
-> film- und dokumentations-workshop

output:
-> funktionsanordnungen, versuchsaufbauten, installationen
-> dokumentation / in print- und film-format
-> als gruppe inszenierte präsentation/installation

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Fynn Freyschmidt

Studiengang BA Industriedesign
Wintersemester 2015/16

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

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GiebichenStein Designpreise 2015

 

Vergabe der GiebichenStein Designpreise 2015

Am 14. Oktober 2015 wurden in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt die GiebichenStein Designpreise 2015 der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (BURG) verliehen. Fünf GiebichenSteine wurden an insgesamt sechs herausragende Projekte im Design vergeben. Ein weiteres Projekt erhielt den Grassi Nachwuchspreis. Die Preisträgerarbeiten sowie die nominierten Arbeiten waren vom 15. bis 21. Oktober 2015 in den Räumen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt zu sehen.

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle schrieb 2015 zum vierten Mal den GiebichenStein Designpreis aus für Studierende aus dem Fachbereich Design, die sich mit Projekten und Arbeiten aus dem vergangenen Studienjahr bewerben. Der GiebichenStein Designpreis verfolgt das Ziel, die Debatte über Arbeiten zu intensivieren und den Dialog und das Beziehen von Positionen zu fördern.

 

ENGAGIERTESTES ANLIEGEN
MIO – New Ideas For Cultural Exchange
Delphine Bishop / Lina Zacher
Spiel- und Lerndesign

JEDEN TAG SONNTAG – GESTALTERISCH-FORSCHENDE
AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM THEMA DEMENZ
Bianca Elgas, Spiel- und Lerndesign

INTERESSANTESTES EXPERIMENT
PATTERN
Adrian Madaj, Industrial Design

BESTE IDEE / BESTES KONZEPT
MALU
Felix Brokbals, Multimedia | VR-Design

BESTE KOMMUNIKATION
ZETTELWERK – ARCHIV FÜR ALLTAGS-DRUCKSACHEN
Sarah Fricke / Lea Sievertsen / Lisa Petersen, Kommunikationsdesign

GIEBICHENSTEIN DER FREUNDE
MASKENAUTOMAT
Felix Behr, Industriedesign

GRASSI NACHWUCHSPREIS
CONNECT
Robert Hahn, Innenarchitektur

AUSSTELLUNG IM STADTMUSEUM HALLE
ZETTELWERK – ARCHIV FÜR ALLTAGS-DRUCKSACHEN
Sarah Fricke / Lea Sievertsen / Lisa Petersen, Kommunikationsdesign

 

Organisation
Sanna Schiffler

Jury
Alexa Blum, Textil- und Interiordesignerin
Torsten Klocke, Freier Innenarchitekt
Konrad Renner, Grafikdesigner
Christian Zöllner, Interaction Designer

Schirmherr
Prof. Guido Englich
Dekan des Fachbereichs Design

Unterstützer
Freundeskreis der Burg
culturtraeger
Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Stadtmuseum Halle

 

Link zum Artikel auf der Burg-Seite

 

Burg Giebichenstein
Kunsthochschule Halle
2015

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on/off – 3d kinetics
Objekte mit kalkuliertem Formwandel

Annäherung an die Technologie des 3D Druckens über das Selbstbauen der Apparatur

 

on/off – 3d kinetics
Objekte mit kalkuliertem Formwandel

objekte mit formänderungen begegnen uns im alltag häufig und in allen grössen: von klammern, spangen, schnallen, die über formänderung ihre funktion ausüben; über klappstühle und -tische, die sich unbenutzt klein machen; regenschirme, zelte … bis hin zu ausfaltbaren oder aufblasbaren räumen und architekturen.

so vielfältig wie die anlässe für die veränderbarkeit von objekten, so vielfältig sind auch die technischen prinzipien, mit denen dieser geometrische, physische form- und zustandswechsel bewerkstelligt wird.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Teilnehmer_innen:
Tom Bade, Richard von Fircks, Ida Flik, Jan Arne Gruner, Mathis Hosemann, Justus Pfeifer, Sabastian Quiroz, Helene Schmidt, Ria Stadler, Tim Thiemicke

Moderation:
Prof. Guido Englich, Gast-Prof. Frank Spenling (session 1)

SolidWorks Workshop:
Marco Merkel

3D Drucker DIY Workshop:
Carolin Schulze, Su Gao, Malte Westphalen

Film- und Doku-Workshop:
Amelie Goldfuß

Studiengang  Industriedesign
Sommersemester 2015

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Rabbit Shows
Carolin Schulze

 

Part 2 of Mission Bugs Bunny
Protein snacks made of mealworms:

The rabbit shows

Ein freies Projekt von Carolin Schulze
im Sommersemester 2015

betreut von Prof. Guido Englich

 

 

Carolin Schulze – Rabbit Shows

 

Dokumentation zum Blättern

 

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Masterthesis-Präsentationen
Juli 2015

Film der Präsentationen 

 

Präsentation der Abschlussarbeiten
im Masterstudiengang Industrial Design

 

Gelenkte Wahrnehmung – Maria Bauhofer
Natürliche Aufbewahrung von Lebensmitteln – Christoph Bethlehem
Pattern – Adrian Madaj

Archetypen – Elias Kilian Schmidt
Mind the Gap – Florian Schregelmann
Auf den Kopf gestellt – Franziska Zeller

Res publica: Sei politisch! – Philipp Witte

 

Res publica: Sei politisch! – Philipp Witte

 

Archetypen – Elias Kilian Schmidt

 

Gelenkte Wahrnehmung – Maria Bauhofer

 

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
07.2015

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Res publica: Design und Politik
Masterthesis von Philipp Witte

 

Res publica: Sei politisch!
Präsentation der Masterthesis von Philipp Witte

 

Politik im Vergleich zum Design und umgekehrt

Die Arbeit von Politikern und Designern besitzt herausragende Ähnlichkeit. Beide haben die besondere Aufgabe des Sich-Vorstellens einer möglichen Welt – sie sind Planer. Beide müssen Experten sein für horizontales und für laterales Denken, die Erkenntnisse anderer Disziplinen filtern und miteinander verknüpfen. Der Umweltminister braucht kein Agrarwissenschaftler zu sein. Dazu hat er seine Berater. Er muss zum Beispiel mögliche Investitionen in der Landwirtschaft gegen mögliche Investitionen in der Forstwirtschaft abwägen und ein Urteil treffen. Die Entscheidung fällt zugunsten des einen und zuungunsten des anderen Arguments.

Wir wissen von Horst Rittel, dass auch die Arbeit des Designers als Argumentationsprozess stattfindet. Die Lösungen sind immer subjektiv, denn der Prozess ist subjektiv. Viele Urteile werden aus dem Bauch heraus gefällt. Zudem kehren Designer auch wieder zu bereits gefällten Urteilen zurück und ändern diese zugunsten neuer Erkenntnisse. Deswegen ist eine Systematik in Form eines immer wieder anwendbaren Schemas unmöglich. Es gibt keinen wissenschaftlichen Lösungsweg. Werden Entscheidungen in einer Gruppe getroffen, beeinflussen zwei weitere Faktoren das Ergebnis. Im Falle der absoluten Gleichberechtigung der Beteiligten geht es vor allem um Überzeugungsarbeit, also die rhetorischen Fähigkeiten. Die Durchsetzungsfähigkeit des Einzelnen ist oft entscheidender als die Qualität seines Arguments.

Um die Rhetorik im Design und das Design als Rhetorik fand in letzter Zeit ein umfassender Diskurs innerhalb der Designwissenschaft statt. Die klassische Rhetorik unterscheidet seit Aristoteles in die Trinität von ethos, pathos und logos. Die Rede soll also überzeugen in der Glaubwürdigkeit des Redners, in ihrer emotionalen Qualität und in ihrer logischen Nachvollziehbarkeit. Es wird versucht diese Aspekte in der Analyse von Dingen anzuwenden, vermutlich um eine Erklärung dafür zu finden, warum das eine Design gefällt und das andere nicht. Um es kurz zu fassen: Design kann als Rhetorik verstanden werden, genauso wie die Rhetorik ein Thema im Designprozess ist.

Da der Entwurfsprozess in der Regel innerhalb einer Gruppe stattfindet, ist theoretisch der im Vorteil der die ars bene dicendi am besten beherrscht. Die Kunst des guten Redens soll dazu befähigen Argumente wirkungsvoll zu präsentieren, um letztendlich den oder die anderen vom eigenen Standpunkt zu überzeugen. Ob es sich dabei um wirkliches Überzeugen oder doch nur Überreden handelt, wird gerne diskutiert, hat aber für den Designprozess keine besondere Bedeutung.

Matthias Götz schreibt: „Denn wer gut überredet, überzeugt auch.“ Herrscht ein Machtgefälle innerhalb der Gruppe, und das ist die Regel, hat meistens eine Person – oder eine sehr kleine Gruppe – als Entscheidungsträger das letzte Wort. Sie hat aber auch die Verantwortung. Die anderen buhlen um ihre Gunst. Sie sind zum Teil wieder in untergeordnete Machtgefüge verkettet. In der Praxis bedeutet das: ist das Design dem Marketing untergeordnet, hat am Ende der Chef des Marketings
vermutlich mehr Einfluss auf das Design als der Chefdesigner. Oder: Nicht das engagierte Designstudio als Dienstleister, sondern die Auftrag gebende Firma entscheidet in letzter Instanz. Über die Macht des Designs wird heiß diskutiert, über die Macht im Designprozess eher weniger; doch das wäre ein eigenes Thema. Es steht fest: Planen heißt argumentieren. Mit sich selbst und mit anderen. So ist es auch in der Politik.

Aus der Einführung zur Masterthesis
Philipp Witte

 

MA_Phillip Witte – Zoonpolitikon

 

Zoon politikon
Der Mensch und die politischen Dinge

Masterthesis von Philipp Witte

 

 

 

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Designprozesse
Lecture 5

 

Handlungsfelder und Positionen im Design 


Eine Aufstellung zwischen den Koordinaten
– Produktion und Produkte
– Plattform und Netzwerk
– Kommunikation und Wissen
– Initiative und Empowerment

Spekulieren und entwerfen sie für sich, wer Sie versuchsweise sein können/möchten/wollen – in einem Zeithorizont von 5 bis 10 Jahren … 

Versuchen Sie, sich in ihren Überlegungen neue Handlungs­felder als Designer/Designerin zu erschliessen – spannen Sie dabei einen Bogen von produkt-orientierten Kontexten über methodisch-organisa­torische bis zu prozess-orientierten Handlungsfeldern.

Positionieren sie ihre Szenarien in einem (oder mehreren) der folgenden Bereiche:
maker, open source, partizipatives entwerfen, collaborative design, networking, wissensvermittlung oder …

Versuchen sie dabei die momentan vorherrschenden Prinzipien zu erweitern, zu ändern und/oder neue Schwerpunkte, Handlungsformen für Designprozesse zu finden.

 

Vermitteln Sie Ihre „Vision” in drei Zugängen, drei Annäherungen:

1. beschreiben sie kurz in Stichpunkten die folgenden Topics:

– fünf grundlegende Eigenschaften / Basics / Ressourcen, die sie parat haben wollen
– ihren Job (kurz auf den punkt gebracht)
– ihre Freunde / Netzwerke / Verbündete
– ihren Handlungsraum
– ihre „Tugenden”
– ihre „Vorfahren” (professionell)
– ihre „Nachfahren” (noch eine runde weiter-spekuliert)
– eventuell weitere …

 

2. Geben Sie einen „typischen” Arbeitstag in einer Art Tagebuchnotiz wieder

 

3. Visualisieren Sie diese Zukunftsspekulation durch Foto, Collage, Skizze, Grafik oder ähnliches.

Die visuelle Umsetzung ihrer Idee sollte ohne weitere Erklärung für Dritte bergreifbar sein!

 

aufstellung_foto

 

Ziel: Aufstellung und Positionierung

Ziel ist es, Ihren Beitrag in einer Art „Aufstellung“ in der letzten Veranstaltung (30.6.2015) zu positionieren und mit einem kurzen Kommentar sich gegenseitig in der Gruppe zu präsentieren.  

 

 

 

Präsentation Bachelor-Projekt

Neue Handlungsfelder für das Design (2013)
Johanna Padge, Malte Westphalen

 

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Designprozesse
Lecture 4

Modelle und Quellen

 

pattern language

 

A Pattern Language: Towns, Buildings, Construction (1977)
Christopher Alexander u.a.

„Alexanders A Pattern Language ist wahrscheinlich das bedeutendste und wichtigste Buch über Architektur und Planung, das im 20. Jahrhundert erschienen ist. Jede Bibliothek, jede Schule, jede Umweltschutzgruppe, jeder Architekt und jeder Student sollte ein Exemplar besitzen.” – Tony Ward, Architectural Design.

Man kann dieses Buch verwenden, um ein Haus für sich und seine Familie zu planen; man kann es verwenden, um zusammen mit seinen Nachbarn die eigene Stadt und Umgebung zu verbessern. Und es bietet eine Einführung in die tatsächlichen Vorgänge des Bauens. Christopher Alexander nimmt zu den Fragen des Bauens und der Architektur eine Sonderstellung ein, die gleichwohl die Problematik des Entwerfens aufrollt. Er geht von der Überzeugung aus, dass es eine selbstverständliche Fähigkeit gibt, zeitlose Dinge zu schaffen, dass diese Fähigkeit aber weithin – und vor allem bei den professionellen Gestaltern – verschüttet wurde. Er unternimmt in seinem Gesamtwerk den Versuch, dieses Vermögen wieder aufzuspüren.

Die Muster-Sprache (A Pattern Language) ist zunächst eine Planungshilfe. Die „Muster” sind Antworten auf Entwurfsprobleme. Wie hoch soll eine Fensterbrüstung sein? Wie viele Geschosse soll ein Gebäude haben? Wie viel Siedlungsfläche sollen Gras und Bäume einnehmen? Der Maßstab dieser Bausteine reicht von „ganzen Regionen” bis zur „schmalen Deckleiste”. Die Muster-Sprache erinnert an ein Regelwerk und ist auch tatsächlich wie eine Check-Liste beim Entwerfen verwendbar. Die Muster sind nur die Ergebnisse der vorangehenden Argumente und Gedankengänge. Jedes Muster besteht aus einer Problemstellung, einer Erörterung des Problems mit einer Illustration und aus der Lösung. Das Verständnis dieser Gedankengänge ermöglicht es aber darüber hinaus, für den konkreten Fall weitere – oder andere – Schlussfolgerungen zu ziehen.

Text als pdf Datei:
A Pattern Language

Text, Fotos, Skizzen … als Blog:
> A Pattern Language Blog

 

 

Der Universalreiseführer – Don Koberg, Jim Bagnall

 

Der Universal Reiseführer
Ein zuverlässiger Begleiter für alle, die Probleme lösen und Ziele erreichen wollen (1976)
Don Koberg, Jim Bagnall

der universal reiseführer von don koberg & jim bagnall ist meines erachtens der gelungenste, frechste beitrag zur entwurfs-methodik, in seiner breite, seiner frische und assoziativ-suggestiven art: durch solch ein öffnendes buch, solch einen trip lass ich mir entwerfen sehr gefallen. und du kannst einsteigen wo du willst, du wirst immer verführt alles grösser und weiter und postiver zu sehen.

aus Nick Roerichts Buchkommentaren für Lisa …

Den Universal Reiseführer als pdf weiterlesen …

 

 

Designprozesse – Einführung (1980) PK

 

Designprozesse – eine Einführung (1980)
von Petra Kellner

Aus der Reihe Lehrmaterialien
Fachbereich Design (id 4) HdK Berlin
Konzipiert und koordiniert von Nick Roericht

eine umfassende und auschaulich sortierte darstellung von modellen und hypothesen zu designprozessen und designmethodologie zum erfassungszeitpunkt 1980. aber auch mit abstand heute noch ein wertvolles kompendium für den überblick über die versuche aus einer zeit jüngerer designgeschichte designprozesse zu fassen, zu strukturieren, darzustellen und begreifbar zu machen …

Designprozesse als pdf weiterlesen …

 

Positionen zur Designwissenschaft (2010)

 

Positionen zur Designwissenschaft (2010)
Romero-Tejedor, Felicidad / Jonas, Wolfgang (Hrsg.)

Inhalt: Designwissenschaft, Designtheorie, Designforschung – diese Begriffe werden immer noch recht bunt gemischt verwendet. Wir halten Designwissenschaft für das übergeordnete Konzept, das die Aktivitäten und die Ergebnisse der Wissensproduktion im Design bezeichnet. Designwissenschaft entwirft auch Theorien und forscht, um neues Wissen im Design zu schaffen.

Das Buch soll einige Aspekte des Für und Wider der Designwissenschaft erörtern. Es richtet sich an alle, die bezüglich der behandelten Themen nach Orientierung suchen. Das Buch wird auch signalisieren, in welch komplexe Kontexte Design eingebettet ist. Die vorliegende Sammlung bietet eine Momentaufnahme des Zustands der Designwissenschaft in Deutschland. Die Beiträge sind ernsthaft, engagiert, wenig ironisch und lassen Konvergenz in Richtung auf einen Konsens allenfalls erahnen. Es handelt sich, wie nicht anders zu erwarten, um eine erste Bestandsaufnahme, die, so hoffen wir, weitere Überlegungen, Diskussionen und Forschungen anregen wird.

Das Buch als pdf Datei weiterlesen … 

 

 

Neue Handlungsfelder für das Design – BA 2013 JP und MW

 

Neue Handlungsfelder für das Design
Texte aus der Bachelor-Arbeit (2013)
von Johanna Padge und Malte Westphalen

Von Mustern und Pattern
Anderes Machen
Common Grounds
Von Kathdralen und Basaren
Neue Planung
Neues Handeln
xyz spaceframe vehicles

 

 

texte

 

Weitere Texte zum Design
iD-neuwerk texte design

 

literatur

 

Auswahl Design Literatur
iD-neuwerk design literatur

 

 

 

Die Umsonst-Ökonomie
André Gorz und der Kollaps des Marktes

Sendung auf 3sat Kulturzeit

André Gorz, Sozialphilosoph und Marxist, glaubte fest an die Befreiung des Menschen von seinem schlimmsten Erzfeind, dem Kapitalismus. Der Zeitpunkt sei nahe, meinte der linke Vordenker vor seinem Freitod 2007, an dem sich das Kapital selbst zugrunde richte. Arbeitslosigkeit und Preisverfall seien deutliche Vorzeichen. Jetzt ist posthum sein letztes Buch erschienen, „Auswege aus dem Kapitalismus: Beiträge zur politischen Ökologie“, dessen Texte er kurz vor seinem Tod zusammenstellte.

Im Kapitalismus muss der Konsum ständig wachsen. Anders können wirtschaftliche Gewinne immer weniger realisiert werden. Immer neue Wachstumsfelder müssen gefunden werden. Deshalb wird die Warenwelt bis ins Absurde aufgeblasen. Kurz vor seinem Tod 2007 verkündete der Sozialphilosoph André Gorz ganz nach Karl Marx, dass die Sebstverwertung des Kapitals an eine innere Grenze stößt. Im globalen Konkurrenzkampf fallen die Werte ins Bodenlose. Am Ende kollabiert das kapitalistische System, so prognostizierte Gorz es 2004.

 

André Gorz
Auswege aus dem Kapitalismus: Beiträge zur politischen Ökologie
Rotpunktverlag 2009

 

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Designprozesse
Lecture 3

 

Die Dinge einfach nicht fertig machen
oder die Strategie des Offenlassens.

Vortrag von Malte Westphalen

 

Quellen:

 

pattern language

 

A Pattern Language: Towns, Buildings, Construction
Christopher Alexander u.a.

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Design ist unsichtbar
Lucius Burkhardt (1980)

 

Ausschnitte aus Ausstellungen und Filmen

 

 

Lucius Burckhardt’s Ecke
Johanna Padge, Malte Westphalen (2012)

 

 

Interview with Hans Ulrich Obrist on the project for the Swiss Pavilion
at the Architecture Biennale in Venice 2014

 

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Designprozesse
Lecture 2

 

Was haben die Yes Men mit Design zu tun,
was eine herumlungernde Gruppe von Menschen?
Und wieso reden wir immer nur über Objekte?

Vortrag von Malte Westphalen

 

Wenn wir uns mit Design beschäftigen, wird man früher oder später auf ein Bild kommen, welches einem Ausverkauf im Supermarkt gleich kommt. Der Weg hin zu diesen Dingen wird als Designprozess bezeichnet. Der Designer ist also nicht ganz unschuldig an einem Umstand wie diesem.

Sich mit Designprozessen auseinander zu setzen, scheint genaugenommen etwas witzlos, wenn man das Ziel verfolgt, den einen Designprozess zu beschreiben. Da einerseits Prozesse Mustern folgen die der Gesunde Menschenverstand im Einzelfall besser ergründen kann, als eine Vorlesungsreihe es vermag und zweitens diese Prozesse immer individuell sind. Der letztere Punkt meint auch, dass jeder Prozess, der zu einer Idee, einem Artefakt oder einem Ding führt, einzigartig ist.

Prozesse gab es viele und im Laufe dieser Vorlesungsreihe sollen einige dieser Prozesse genauer angeschaut werden. Ziel der Veranstaltungen soll es sein, mögliche Positionen des Designs zu ermitteln. Es soll um Wahrheit, Fiktion und Realität gehen, und inwiefern diese Punkte beeinflusst werden können. In unserer sehr wahrheitsliebenden Gesellschaft wird dies meist durch die Wissenschaften übernommen, genau genommen durch die Sprache. Henri Lefebvre sagte dazu: „Warum aber soll die Sprache die ‚Wohnung des Seins’, der Ort der Enthüllung sein, und nicht die Praxis? Und warum die Sprache allein? Warum nicht auch die Musik […]” (Henri Lefebvre (Dell, S. 7)). Musik könnte hier auch durch Design, Kunst, Architektur etc. ersetzt werden. Kurzum durch all das, was unsere Welt interessant macht – zumindest meiner Meinung nach.

Und mit diesem Satz – oder dieser Frage – ist man eigentlich schon mitten im Thema. Nämlich bei der Frage, was gestalterische Prozesse zu ändern vermögen?

Mit der Moderne wurde eine Epoche eingeleitet, die stetig Grenzen überschritten hat – ja das Grenzüberschreiten sogar zum Thema erklärt hat. Grenzen sind nicht mehr klar erkennbar und wenn doch, wurde sich bemüht, diese abzuschaffen. Die Welt veränderte sich, wurde komplexer, unverständlicher und verworrener.

Den Anfang in der Vorlesungsreihe machen die Internationalen Situationisten. Sie konnten die Verwirrung nach der Moderne zwar nicht auflösen, haben aber Methoden entwickelt, sich in die Gesellschaft einzumischen und Dinge zu ändern. In ihrem Handeln ging es im Wesentlichen um das Ausprobieren und das Machen. Was sie hinterlassen haben, ist eine Methoden- und Materialiensammlung, die bis heute nicht an Aktualität verloren hat. Sie haben eine Anleitung hinterlassen für die Konstruktion eines Paradises auf Erden.

Vor allem aber haben die Situationisten die Subversion als Gestaltungsmöglichkeit erschlossen und methodisch aufbereitet. Subversion meint hier das Analysieren vorhandener Systeme, um die Mittel dieser für Neues zu verwenden. Und ist damit meiner Meinung nach dem Designprozess mehr als nur nahe. Denn auch hier muss Vorhandenes erkannt und transformiert werden, um zu etwas Neuem zu kommen.

 

Ein Teil der Anleitung sind die vier Erfindungen:

1. Kritik an der Gesellschaft;
2. Konstruktion von Situationen;
3. Unitärer Urbanismus;
4. Andere / neue Kultur u. Kunst-Produktion.

Realisiert wurde das Ganze durch: Entwendung, Zweckentfremdung, Fotoromane, Comics, Filme, Geschmiertes, Dilettantisches, Kitsch, Basteln, Schrott, Abfall, Vorgefertigtem, Montage, Collage, Plagiat, parasitärem, idiotisch, viel Vergnügen …

 

MERKE (zwei Schlusssätze)

1. „Es ist nicht egal, was man macht“ (W. Benjamin)
2. „Man macht eine Revolution nicht, um arm zu werden.“ (Asger Jorn)

 

 

Quellen:

Der Beginn einer Epoche – Texte der Situationisten / Leseprobe pdf
Edition Nautilus

 

Supermarket of the Dead
Brandopfer in China und der Kult des globalisierten Konsums. Proposition III.
Eine Ausstellung von Wolfgang Scheppe mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
14. März bis 14. Juni 2015

 

La société du spectacle (1973) Guy Debord

Die Gesellschaft des Spektakels (La société du Spectacle) ist das 1967 erschienene Hauptwerk des französischen Künstlers und Philosophen Guy Debord. Es handelt sich um eine philosophisch an Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx und Georg Lukács geschulte radikale Anklage der modernen westlichen und östlichen Industriegesellschaft, des Kapitalismus, der realsozialistischen Bürokratie, der Form der Ware und der modernen damit einhergehenden Regierungstechniken. Das Buch hatte großen Einfluss auf die französische Studentenbewegung des Pariser Mai 1968, erlangte später einen Kultstatus in Kunst und Subkultur und wird bis heute als medientheoretisches wie politisches Werk an Universitäten gelesen.

aus:
Die Gesellschaft des Spektakels / wikipedia

siehe auch
Guy Debord – Die Gesellschaft des Spektakels pdf
The Concept of the Spectacle’ in Anselm Jappe’s Guy Debord pdf
»Ciné qua non«: Guy Debord und die filmische Praxis als Theorie, Thomas Y. Levin

 

Hurlements en faveur de sade (Geheul für de Sade, 1952) Guy Debord

Debord drehte mehrere Filme, in denen er mit den Möglichkeiten des Experimentalfilms spielte, wobei er bisweilen auch die Zuschauerreaktionen und den abgedunkelten Kinosaal in die Vorführung miteinbezog: Einer seiner Filme, Hurlements en faveur de Sade („Geheul für de Sade“), bestand aus Stille und einem minutenlangen Schwarzbild, das gelegentlich zu weiß wechselte, wobei Zitate über Jugend oder Revolution sowie Gesetzestexte zu hören waren; das Geheul stellten dabei die lautstarken Proteste des empörten Publikums dar.

aus
Guy Debord / Filmographie / wikipedia

 

Die Yes Men regeln die Welt (2009)

Sometimes it takes a lie to expose the truth.

„At an international conference in Austria, about the importance of free markets, we [posing as representatives of The World Trade Organization] said we have a giant free market, it’s called democracy, and the only problem is that corporations can’t buy and sell votes, we want to open a free market and democracy by allowing people to sell their votes to the highest bidder. The audience of highly educated lawyers and government officials said, „You’re right. Great idea. Let’s implement it. Let’s figure out how to do it.“ And they just accepted it because it stayed within their logic of the free market.”

The Yes Men

siehe auch
Die Hochstapler / brandeins Ausgabe 10/2014

 

The Yes Men are Revolting
USA / Frankreich / Dänemark / Niederlande / Deutschland 2014, 92 Min

REGIE: Laura Nix, Andy Bichlbaum, Mike Bonanno

Nach bald zwei Jahrzehnten des humorvollen Guerilla-Aktivismus gegen die Gier der Wirtschaft und die Korruption der Politik unter dem Banner der Yes Men haben Alltag und Sinnkrisen die beiden Gründer eingeholt. Mike Bonanno hat Frau und Kinder, während Andy Bichlbaum die Hoffnung auf eine dauerhafte Beziehung mit seinem Freund noch nicht aufgegeben hat. Ihre kritischen Aktionen, in denen sie sich unter anderem als Sprecher der US-Handelskammer oder von Shell ausgeben, um der verwunderten Presse einen Richtungswechsel zu verkünden, verpuffen bisweilen ohne die gewünschte Wirkung. Die gewachsene private Verantwortung hat ihren Effekt auf die gemeinsamen Aktionen. Dennoch fühlen sie sich verpflichtet, dem Klimawandel, der alle bisherigen Probleme der Menschheit in den Schatten stellt, energisch entgegenzutreten. Und so holen sie sich externe Helfer, um neue, spektakuläre Aktionen durchzuführen. Aus wechselnder Tagebuchperspektive von Andy und Mike erzählt der inzwischen dritte Film über die Yes Men (Panorama Publikums-Preis 2009) vom Auf und Ab einer kreativen Freundschaft und dokumentiert vergnüglich gescheiterte wie auch gelungene Aktionen der beiden von 2009 bis heute.

Text berlinale

 

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Designprozesse
Lecture 1

 

Design is a method of action
Die Erweiterung der Handlungsfelder

Ein filmischer ReCut aus Interviews, Filmen, Vorträgen …
zum Werk von Charles und Ray Eames.

Die Eames stehen prototypisch und ihrer Zeit vorausweisend als Designer des 20. Jahrhunderts für die Definition und das Ausloten von Design als Profession und eine umfassende Durchführung von Designprozessen. Ihr Werk reicht von Produktdesign über Filme und Multimedia Lectures bis zu Ausstellungen und zeigt bis weit in die Bereiche eines entstehenden Informationsdesign.

Die Entwicklung der Projekte und Arbeiten des Eames Office zeigen einen deutlichen Shift von der Gestaltung von Objekten hin zur Vermittlung von Wissen und Gestaltung von Information. Damit bildet das Werk der Eames zugleich einen Höhepunkt der Designgeschichte des ausgehenden Industriezeitalters wie es schon vorausweisender Vorbote der Handlungsfelder der Designprofessionen im Information Age ist.

 

Inhalt:

00:11 – Questions & answers 1
01:00 – It all began with a chair … the design process
06:45 – 901 Washington Boulevard – the Eames office
11:03 – Questions & answers 2
11:44 – The post war era will be the Eames era
15:10 – The case study house #8
21:08 – Turn the Eames office into a circus – take your plaesure seriously
23:40 – The Eames design as part of the Marshall Plan
25:01 – The shift from intentional build objects to intentional film and study projects
29:03 – Film used as a tool
34:28 – The Sputnik Shock
36:37 – Entering the information age
38:23 – The Eames will be communicators, who use images rather than words
44:28 – The journey from not knowing to knowing
45:14 – From communication to the design of education, knowledge and information
50:25 – The design process diagram viewed by Charles Eames
51:20 – By working for the „googles” of their time allowed them incredible experimenting
55:20 – Powers of Ten – a film as a media for prototyping and modeling the idea of scaling
1:02:23 – The Banana Leaf Parable
1:04:09 – Franklin Jefferson Exhibition – the trying to give an hypertext experience …
1:06:29 – Questions & answers 3

 

Eames ReCut enthält Ausschnitte aus Vorträgen von …

Eric Schuldenfrei: Creative Commons and the Design of Public Resources
Keynote in Cumulus Conference, Helsinki Finland, 2012

Eames Demetrios: The design genius of Charles and Ray Eames
on TED.com / 2007

 

… aus Filmen über Charles and Ray Eames

Eames – the architect and the painter / Jason Cohn, Bill Jersey / 2011
Charles and Ray Eames / H. Brandenburg / 1997
901 Eames office after 45 years of working / Eames Demetrios / 1989

 

…  und aus den folgenden Filmen von Charles und Ray Eames

1977 Powers of Ten
1973 Franklin & Jefferson Proposal Film
1972 Banana Leaf
1972 Cable: The Immediate Future
1972 Design Q & A
1972 SX-70
1971 Clown Face
1970 Circus
1970 India
1969 Tops
1965 IBM at the Fair
1965 View from the People Wall
1964 House of Science
1962 The House of Science
1961 IBM Mathematics Peep Show
1960 Kaleidoscope Jazz Chair
1959 Glimpses of the USA
1957 Do-nothing Machine
1957 The Information Machine
1957 Tops
1957 Toccata for Toy Trains
1955 House: After Five Years of Living
1955 Textiles and Ornamental Arts of India
1953 A Communications Primer
1952 Parade, or Here They Come Down Our Street

 

Eine Auswahl von Filmen von Charles und Ray Eames:
Film used as a tool – Die Filme von Charles and Ray Eames

 

 

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Burg 100 Ausstellung der Professor_innen

 

Ein kurzer Rundgang mit Blick auf einige Exponate
zur Ausstellungseröffnung am 15.4.2015.

Ausstellung und diskursive Plattform im Volkspark Halle.
Professoren und Professorinnen der BURG aus Kunst und Design …

 

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Burg-Designshop
2005 gings los …


 
burg-designshop 2005 – making of burg-designshop (2015)
Film zum Projekt
 
 

burg-designshop
Vom Simulationsmodus zum Feldversuch

Projekt in den Studiengängen Innenarchitektur und Industriedesign / Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle / Sommersemester 2005
 
 

pressemappe burg designshop

 

Burg Designshop – die Pressemappe zum Projekt

 
 

Ein Forum für Design-Transfer aus der Hochschule in die Wirklichkeit

Im Sommersemester 2005 entstand an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle, ein außergewöhnliches Projekt: 17 Studenten, zwei Professoren und drei Assistenten aus den Studiengängen Industriedesign und Innenarchitektur realisierten in einem interdisziplinären Entwurfsprojekt den „burg-designshop“. Der Shop soll als Außenschaufenster der Hochschule wirken, den Design-Standort Halle fördern, die Entwicklung eines regionalen Netzwerkes aus Gestaltern und Herstellern, aus Entwerfern und Produzenten unterstützen und sich über die Region hinaus, in Form von Ausstellungen, Events und PR in Szene setzen. Die Ladenarchitektur entwickelte sich aus einem Vorkonzept der Innenarchitektur-Studentin Corina Forthuber, das durch Abstimmung im Team ausgewählt wurde: Zwei weiße, schräg gestellte Wände präsentieren in einem regelmäßig strukturierten Muster eingelassene weiße Eimer. Von hinten beleuchtet, ziehen sie den Blick des Shopbesuchers auf ihren Inhalt: die Produkte der Kollektion „10 Liter Design“.
 

Experiment und Lehre

Die Eröffnungskollektion wurde innerhalb eines Semesters vom Konzept bis zur endgültigen Reife entwickelt. Materialalternativen, Bearbeitungsaufwand, Konstruktion, Kalkulation, Logistik, Verpackung etc. – also alle im Produktentwicklungsprozess notwendigen Schritte wurden durchlaufen und verbanden das Experiment mit professioneller Umsetzung. Die erfolgreiche Vernetzung von Idee, Konzept, Strategie und Markt zeigte sich spätestens mit der Eröffnung des Shops, wo sich freche, raffinierte, unkonventionelle Produkte in charmanter Eimerkulisse präsentieren.

In der Folge beteiligten sich Studenten aller Studiengänge der Burg Giebichenstein und verkauften ihre Produkte erfolgreich im Shop. Workshops, jeweils zu Beginn des Semesters, sichern die Nach- und Neuentwicklung von Produkten und Objekten für die Kollektionen des burg-designshops. Dafür suchen die Studenten nach spannenden Materialen (z.B. Beton, Filz, Bark Cloth …) und laden kooperierende Firmen und Produzenten zur Zusammenarbeit ein. Die Betreuung dieser Workshops findet durch Professoren der Hochschule oder durch auswärtige Designer statt.
 
 

burg designshop katalog 1

 

Burg Designshop – der erste Katalog
 
 

Design im Eimer

Produkte für den burg-designshop müssen sich natürlich ökonomischen Bedingungen stellen. Sie sollen in Kleinserie herstellbar sein – entweder von den Studenten in Eigenarbeit oder in Zusammenarbeit mit kooperierenden Betrieben aus der Umgebung – und zu vertretbaren Preisen im Shop vermarktet werden. Deswegen sind sie in ihrer Konstruktion einfach gehalten und sparsam im Materialaufwand, verschwenderisch dagegen im Einsatz von Gestaltungsideen.
 
 

Moderation:
Prof. Guido Englich, Prof. Klaus Michel
 

Mitarbeit:
Wolfgang Kreser, Janosch Muschik, Silke Pentrop
 

Teilnehmer_innen:
Sandra Anspach, Daixi Dang, Carolin Feneis, Corina Forthuber, Robert Haslbeck, Matthias Hiller, Marion Höchtl, Torsten Klocke, Isabell Knuth, Martin Loistl, David Oelschlägel, Ilja Oelschlägel, Johanna Richter, Karola Richter, Henrieke Ringeis, Marie Vaubel, Carolin Weisser
 

made in burg – hier geht’s zum neuen burgshop …
 

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Start up / Start now
MakerLab der unerhörten Wünsche

Film zum Projekt und zur Projektpräsentation

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

start up / start now
Das MakerLab der unerhörten Wünsche

In diesem Projekt untersuchten wir aktuelle gesellschaftliche, ökonomische und kulturelle Entwicklungen – wie sharing, crowdfunding, Partizipation, maker-cultures u.a. … und die Teilnehmer_innen erprobten unterschiedliche daraus entstehenden Bedingungen und Möglichkeiten für die Handlungsfelder von Designer_innen).

In der Durchführung eigener Projekte, die entweder als Idee schon in den Köpfen waren oder die in der ersten Phase des Projektes definiert wurden … sollten Mechanismen und Verfahrensweisen dieser o.g. Entwicklungen reflektiert, integriert, und vor allem katalysierend eingesetzt werden … und durch das Weiterdenken, Probieren und Anwenden geeigneter Strategien für die Durchsetzung und Realisierung der eigenen „unerhörten Wünsche” nutzbar gemacht werden.

„MakerLab” steht hier für einen gemeinsamen Diskurs- und Aktionsraum für eine kooperative Sparring-Partnerschaft der Teilnehmer_innen des Projekts bei der Reflektion, Präsentation, Kritik und Argumentation … bei durchaus ganz unter­schiedlichen Projektvorhaben – frei nach den Prinzipien der MakerLab Kulturen.

 

Share: Creating a pool for Knowledge and skills.
Collaborative: Learning to build upon each other’s work.
Engagement: What matters is the process, and how do we engage participants in.
Digital: An open, low cost, flexible and high quality medium to express our self.
Peer review and documentation: Learning and developing together.
Open: Expertise, space and tools are open for spontaneous actions/proposals
Making: We don’t just talk about it, we prototype concepts on the spot.

 

Teilnehmer_innen:
Helena Ballasus, Nele Dittmar, Amelie Goldfuß, Sascha Henken, Sebastian Hennig, Leonie Krieger, Luis Kucharski, Larissa Meyer, Daniela Nikitenko, Thomas Patrick, Linn Pulsack, Martin Schapp, Carolin Schulze, Lea Sonder, Karin Weber, Haiwei Ye, Vincent Zimmer

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

Workshops:
Eva Scharrer, Cristóvão dos Reis, Johanna Padge, Malte Westphalen

 

Studiengang BA Industriedesign / MA Industrial Design
Wintersemester 2014/15

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Rapid Rabbit Replicator
Carolin Schulze

Carolin Schulze_Falscher Hase-Bugs`Bunny_05

 

Aus 10 kg Futtermittel lässt sich 1 kg Rindfleisch aber 9 kg Insektenfleisch gewinnen. Insekten können die Welt ernähren. Zukunftsprognosen fordern uns auf, unser Konsumverhalten zu ändern. Westlich geprägte Menschen schreckt die Erscheinung von Insekten ab.

Der „falsche Hase“ ist ein moralisch und ökologisch vertretbarer Gegenentwurf, der Insektenfleisch eine neue Form gibt. Das Konzept „Falscher Hase / Bugs Bunny” präsentiert eine morphologische Studie vom bekannten Bild des Hasen hin zur Heuschrecke, 3D-gedruckt mit Mehlwürmern.

 

 

Rapid Rabbit Replicator (2015)
Carolin Schulze

Making the rabbit replicator – Part 1 of Mission Bugs Bunny – making dreams come true … from the idea of Falscher Hase / bugs bunny to the MAKERLAB: start up / start now – das MakerLab der unerhörten Wünsche.

Projekt im WS 2014/15
betreut von Prof. Guido Englich und Dipl. Des. David Oelschlägel

 

Hier das gesamte Projekt „MakerLab der unerhörten Wünsche” ansehen …

 

 

 

Der Rapid Rabbit Replicator ist die Entwicklung eines angepassten Druckers für die Fortführung des Projektes „Falscher Hase / Bugs Bunny” aus dem Sommersemester 2014.

 

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Geflüchtet nach Riace

 

Doku Road Movie durch die Flüchtlingspolitik in Europa von Lea Sonder und Vincent Zimmer im Rahmen des Projekts „MakerLab der unerhörten Wünsche” bei Prof. Guido Englich, Wintersemester 2014/15, Studiengang Industriedesign.

 

„Wir hörten ein Märchen … dass in einem kleinen Dorf in Süditalien – der europäischen Flüchtlingspolitik zum Trotz – geflüchtete Menschen mit offenen Armen empfangen werden. In der strukturschwachen Region können sie sich Häuser renovieren und eine neue Existenz in Europa aufbauen. … Es scheint zu schön, um wahr zu sein, und so beschliessen wir kurzerhand Richtung Süden zu fahren und uns selbst ein Bild zu machen. Mitgebracht haben wir bewegte und erlebte Geschichten, die wir in diesem Film zeigen.”

Lea Sonder und Vincent Zimmer

 

Hier das gesamte Projekt „MakerLab der unerhörten Wünsche” ansehen …

 

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Bastarde

 

Bastarde
Ausstellung von Till Ronacher
Dezember 2014

In seiner Installation in der Galerie der Kunststiftung Sachsen-Anhalt zeigt Till Ronacher eine mutierte Produktwelt, die das Alltägliche verfremdet, um den Blick auf die „Realität” zu schärfen. Die Verselbstständigung von Produkten zeigt er in Kreuzungsreihen aus Alltagsgegenständen und verwandelt die zugrundeliegenden Produkte zu Wesen, die scheinbar funktionslos nur noch sich selbst genügend in einer utopischen Welt existieren. (Film: id neuwerk)

 

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startNow kickOff

 

Hier das gesamte Projekt „MakerLab der unerhörten Wünsche” ansehen …

 

startNow kickOff
Dienstag, 4.11.2014

1 – film
2 – geplanter designprozess als infoplakat

1
anhand eines kurzes filmischen teasers (30 – 90 sec)
vermitteln Sie die idee ihres projekts …

mit dem film bingen Sie „auf den punkt”,
was Sie vorhaben und was das ganze soll

zugleich bewerben Sie sich mit diesem film um den „beirat” – jedes projekt bekommt für den weiteren verlauf aus der gruppe einen beirat aus 2 personen, die NICHT in das projekt involviert sind, und die im weiteren verlauf des semesters in einer besonderen weise als sparring-partner, kritiker … usw das projekt begleiten und kommentieren.

nach dem kickOff wird jeder von Ihnen sich bei DREI projekten
für den beirat bewerben – wer am ende in welchem projekt
beirat wird – wird vom los bestimmt!

2
alle projekte sollen aufs „prototyping” zielen, aufs umsetzen, aufs realisieren
(makerLab!!!) …

ganz unabhängig davon, ob die projekt-idee eher gegenständlich
oder prozess-orientiert ist.

darum stellen Sie bitte auf einem plakat (Din A2 hochkant)
den geplanten gestaltungsprozess dar,

d.h. was ist aus Ihrer jetzigen sicht das bis zum semesterende (3.2.2015) erreichbare ziel?
welches ist der erste, der zweite … schritt?
welche ressourcen stehen Ihnen adhoc zur verfügung,
welche müssen Sie sich erschliessen?
wie werden Sie vorgehen?
wer sind Ihre ersten ansprechpartner?
etc.

bitte machen Sie einen ausgiebigen und detailierten vorvollzug
ihrer „gestaltungs-reise” zum angestrebtem ziel …

und bringen Sie diese „reise” mit einer nachvollziehbaren timeline
in ein hoch anschauliches und … gestaltetes info-plakat.

… in diesem zusammenhang hatten wir die „zeit”-grafiken erwähnt,
wer daran interesse hat, findet diese hier:

http://www.zeit.de/serie/wissen-in-bildern

 

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Das MakerLab der unerhörten Wünsche auf Exkursion

 

Hier das gesamte Projekt „MakerLab der unerhörten Wünsche” ansehen …

 

 

Freitag, 17.10.2014

Das makerLab der unerhörten Wünsche …
geht auf Exkursion nach Berlin und besucht:

Station 1 / 9.45 Uhr

Applied Future Studio
The Applied Future Studio is a shared studio space in Berlin Kreuzberg.
Glogauer Straße 19, 10999 Berlin

The Constitute
Sebastian Piatza

Sonice Development
Michael Haas, Julian Adenauer

Quintessenz Creation
Tomislav Topic

 

Station 2 / 12.30 Uhr

Studentisches Projekt „kommen & bleiben”
Kunsthochschule Weißensee
Bühringstraße 20, 13086 Berlin

 

Station 3 / 16 Uhr

Sebastian Muellauer
ASL+ Autonomous System Laboratory collaborative
Field Station Teufelsberg
Teufelsseechaussee 10, 14055 Berlin

open buoy
OCP – ocean collaboration platform

Projekte S. Muellauer

Autarke Systeme
Arbeiten in Auroville
Taku

 

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Die im Design ignorierten Dinge
Masterthesis von Malte Westphalen

 

Die im Design ignorierten Dinge
Kaum Design und einige Überlegungen dazu

Masterthesis von Malte Westphalen, 2014

 

Vergessen, ignoriert oder nicht berücksichtigt. Die Handlungen des Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass nicht alles bedacht werden kann. Und ist nicht daher einer der größten Denkfehler die Auffassung, alles erdenken und planen zu können? Da Umstände und Dinge weggelassen werden müssen, um in einem Entscheidungs- oder Urteilsprozess zu einem Ende zu kommen – um fertig zu werden. Das Spontanurteil – die unbegründbare Entscheidung – bezeichnet immer das Ende eines Prozesses und steht dem deliberierten Urteil – der begründeten Entscheidung – entgegen. Nicht anders geht es dem Design.

Der Titel Die im Design ignorierten Dinge impliziert natürlich erst einmal die über die Jahre vergessenen Dinge, welche im Laufe der Zeit ignoriert wurden. Dinge, die einem Redesign unterzogen werden könnten; Dinge, die eine Fundgrube für Neues sein können. Aber genauso immanent sind eben auch die Sachverhalte, die im Designprozess – im Entwurfsprozess – ignoriert und vergessen werden müssen, um zu einem Ende zu kommen, welches das Design-Objekt per se bezeichnet. Das heißt: Das Ignorieren, das Weglassen und das Vergessen von Dingen, von Sachverhalten, ist fester Bestandteil im Design. …

Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, dem Ursprung der uns umgebenden Gegenstände auf den Grund zu gehen und untersucht die These, dass die Zeit die Objekte formt sowie die Objekte die Zeit formen und dass dieser Prozess als evolutionärer Prozess beschrieben werden kann.

 

2014_MA_Malte Westphalen_Ignorierte Dinge

 

Masterthesis von Malte Westphalen

 

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Burg kocht!
Nominiert für den Giebichenstein Designpreis

burg_kocht_dani_vinc

 

Hier die Initiative im Ganzen ansehen …

 

Dani Nikitenko und Vincent Zimmer:

„Burg kocht!” ist ein Wunsch, eine Behauptung und eine Wahrheit. Thema ist eine neue Campusküche in Selbstverwaltung der Studierenden …

Initiiert wurde eine Facebookpräsenz, die inzwischen über 400 Freunde unterhält und zur wichtigsten Grundlage für die weitere Arbeit wurde. In Zeitungsartikeln und Radiobeiträgen kann der aktuelle Stand zum Bau nach gehört bzw. gelesen werden. Da die Küche studentisch organisiert sein soll, gab es es ein „Burg kocht Picknick“ bei dem Visionen gesponnen, Probleme besprochen und Möglichkeiten aufgezeigt wurden.

„Burg kocht” hat sich aus dem Semesterprojekt „3 Gänge Menu” zum eigenständigen Projekt einiger Student_innen entwickelt. Die Möglichkeit gemeinsam zu kochen und selbstbestimmt zu jeder Tages und Nachtzeit zu essen, hat viele Student_innen berührt. Mit vollem Tatendrang werden Netzwerke geschaffen und die Ergebnisse vom „Burg kocht Picknick” geplant und umgesetzt. Wir sind gespannt und freuen uns mit diesem Projekt so viel Energie und frische Gedanken freigesetzt zu haben. 

 

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3 Gänge Menu Präsentation

Drei Gänge Menu … steht hier für drei Zugänge zum Thema „Essen” – Essen verstanden in seiner stofflich-sinnlichen wie sozial-rituellen bis politisch-ökologisch-ökononomischen Dimension.

 

Hier das gesamte Projekt ansehen …

 

Standbilder von der Präsentation

 

Film von der Präsentation

 

3 Gänge Menu 
Design-Strategien rund ums Essen

Präsentation am 14. Juli 2014

 

Einführung Prof. Guido Englich

Labor 1 – Pasta Nuova Fabbrica
Labor 2 – Bunt Geschöpftes
Labor 3 – DeKonstruktiv
Labor 4 – Fleischmanufaktur
Labor 5 – RäucherGut

 

 

 

3 Gänge Menu  
Die Ausstellung

Parallel zur Live-Performance in den fünf Laboren wurden die Ergebnisse der drei Sessions jeweils auf „gedeckten Tischen” in einer Ausstellung präsentiert. Weitere Teile der Ausstellung waren das „burg kocht!”-Projekt sowie die Ergebnisse des Pasta-Workshops.

 

 

Pasta Nuova Fabbrica
Präsentation in der Ausstellung

In einem Kurz-Workshop im Rahmen des Projekts „3 Gänge Menu” ent­standen Pasta-Entwürfe … weg von herkömmlichen Arten und hin zu neuen Herstellungsverfahren, Formen und Geschmacks­richtungen.

Die Präsentation der Pasta-Entwürfe wurde kuratiert und gestaltet von Judith Faßbender und Miriam Treml.

 

TeilnehmerInnen:
Kilian Berland, Rene Braun, Judith Faßbender, Melanie Glöckler, Daniela Nikitenko, Julian Reineck, Tobias Rell, Laura Risch, Franz Rother, Moritz Schauerhammer, Clemens Schebiella, Konrad Schoch, Miriam Treml, Lukas Unertl, Vincent Zimmer

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

Workshop:
Hendrik Haase

Studiengang Industriedesign
Sommersemester 2014

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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open … design ?!

 

open … design ?!
open source Strategien und ihre Wirkungen im Design

Von open source … zu open design, zu offenen Entwurfsprozessen, zu autonomer Produktion, zu neuen Ökonomien – letztlich, aber nicht zuletzt auch die Suche nach neuen Methoden und Anwendungsbereichen für DesignerInnen.

In diesem Projekt untersuchen die teilnehmenden Studierenden Chancen und (Aus)wirkungen von open source Strategien auf Handlungsfelder im Design.

 

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TeilnehmerInnen:
Juber Attia, Anna Böhnke, Maika Butter, Sophie Döhler, Felix Fleischer, Jonathan Geffen, Amelie Goldfuß, Julian Gottschalk, Sascha Henken, Konstantin Hinkel, Max Kimpel, Melanie Kuth, Larissa Meyer, Moritz Petersdorff, Karl Russell, Johanna Seelemann, Felix Seltmann, Carolin Thieme, Christoph Unbescheidt, Rudolf Weiß, Malte Westphalen

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

Workshops:
Sebastian Müllauer, Till Wolfer, Lars Zimmermann

Studiengang Industriedesign
Wintersemester 2013/14

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Minimal Shelter

 

Hüllen, Kapseln, kleine Räume …
Untersuchungen und Versuchsaufbauten zur „dritten Haut”

Minimal shelter – hier verstanden als kleine (Schutz-)Räume – sind der Gegenstand in diesem Projekt an der Nahtstelle zwischen Design/Objekt und Architektur/Raum.

Mögliche Nutzungs­szenarien sind zu Beginn des Projektes völlig offen – ob temporärer Unterstand für urban gardener, ein Refugium hoch in den Bäumen für Tag- und Nachtträume aller Art, eine Notunterkunft für Erdbebenopfer, der Bausatz für die Gartenlaube, eine Schutzhütte für vom Schneesturm überraschte Bergsteiger … der Konzept-Fantasie der ProjektteilnehmerInnen sind erstmal keine Grenzen gesetzt …

 

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TeilnehmerInnen:
Suhair Al-Kazimi, Max Böhme, Florian Cortes König, Robert Jähnen, Samuel Legris, Benjamin Schief, Elisabeth Seyferth, Marian Sorge, Carolin Thieme, Michael Tomalik, Lisa Wandel, Alexander Wiefel, Anja Wippler, Franziska Zeller

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

Studiengang Industriedesign
Sommersemester 2013

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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0,7 cbm essentials

 

Minimalismus als Lebensform

In diesem Projekt werden Szenarien für minimalistische Lebensformen konzipiert, untersucht und objekthaft demonstriert …

Was sind Essentials? Bedeutet Reduktion nur Verzicht oder auch Freiheit? Wie verändern, verschieben sich Beziehungen und Bedeutungen … z.B. von privater zu öffentlicher, von individueller zu gemeinsamer Nutzung und Verfügbarkeit, aber auch von analoger zu digitaler Organisation …

Heisst nutzen können immer gleich besitzen müssen?

 

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TeilnehmerInnen:
Benny Adler, Maximilian Bastian, Maria Bauhofer, Maika Butter, Laura Christopheri, Florian Cortes König, Charlotte Ehrt, Wei Hsu, Hur Ji Hyun, Annabelle Klute, Leon Kucharski, Yujung Lee, Florian Lohse, Andreas Patsiaouras, Franziska Porsch, Senhui Qiu, Florian Schregelmann, Julia Senft, Fei Shan, Marlene Swiecznik

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

Workshops und Vorträge:
Henrike Gänss, Moritz Grund

Studiengang Industriedesign
Wintersemester 2012/13

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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easy made / design for download

 

easy made
do-it-for-others / design for download

In diesem 2-wöchigen Kurzprojekt als Fachaufgabe für Studierende des ersten Semesters im Studiengang Industriedesign werden zwei Designstrategien verknüpft: Readymade und open source.

 

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Studierende:
Isabel Luisa Apel, René Braun, Shu Ting Fang, Kolbrún Gissurardóttir, Melanie Glöckler, Sunna Halldórudóttir, Sebastian Hennig, Stephan Hildebrandt, Anne Ute Kaden, Jakob Klug, Wenwen Liu, Daniela Nikitenko, Linn Pulsack, Laura Risch, Lisa Antonie Scherer, Hanna Scheundel, Michael Schuchort, Sabrina Sgoda, Vincent Dino Zimmer

Moderation:
Prof. Guido Englich, Dipl. Des. David Oelschlägel

 

2-Wochen-Projekt Fachaufgabe im Studiengang Industriedesign,
Wintersemester 2012

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Design und Film /
6 Lectures

 

Design und Film

Sechs Lectures zu Genres, Methoden, Strategien und Fallbeispielen, 
zu Optionen und Anwendungen von Film und Bewegtbild-Narration
in Designprozessen

 

Wie entwickeln sich Beobachtungs-Methoden, Entwurfs-Werkzeuge und Vermittlungsformen im Design vor dem Hintergrund des Übergangs in eine post-industrielle Informationsgesellschaft mit ihren Umbrüchen in kulturellen und sozialen, technologischen und wirtschaftlichen Strukturen, in denen einem Design konventioneller Lesart der Gegenstand eines artefakt-bezogenen Problemlösens allmählich abhanden kommt – sich andererseits aber beständig neue Operationsfelder eröffnen, in die sich Designer als Moderatoren des Wandels und Unterstützer von Veränderungsprozessen wirkungsvoll einbringen können/wollen/sollen?

Wird die Beziehung zwischen Design als einer Methode des Beobachtens und Reflektierens, des Interpretierens und entwerferischen Handelns … und Film als einer Methode des Ins-Bild-Setzens, Erzählens und Vermittelns eine neue Vitalisierung und Vernetzung, eine neue Qualität in der Kooperation erfahren?

Mit der Anwendung neuartiger Strategien in Entwurfsprozessen – wie beispielsweise Inszenierung und Intervention, Versuchsanordnung und Partizipation – verlagern sich auch die Anforderungen und Aufgaben der Darstellung und Vermittlung über statische Bildgebung hinaus zum Darstellen von Prozessen. In dem Maße, in dem das Design sich neue Handlungsfelder erschliesst, erweitert sich auch die Palette der Werkzeuge und Mittel. Kamera und Film als Werkzeuge, Narration mit bewegten Bildern, Montage und Animation als Mittel und Methoden … sind nach ihrer Natur des Integrierenden und Umfassenden bestens geeignet, die herkömmlichen Darstellungsformen von Zeichnung, Fotografie, Collage und anderen … zu subsumieren und in Verbindung mit der Dimension der zeitlichen und dramaturgischen Abfolge filmischer Montage auf ein neues Niveau von Vermittlung und Kontextualisierung zu führen. Die zudem inzwischen erreichte Verfügbarkeit von Kamera- und Filmtechnik sowie der niederschwellige Zugang zu Handhabung und Ergebnis machen eine rapide Zunahme im Einsatz dieser Medien in Designprozessen sehr vorstellbar.

Die Untersuchung im Forschungssemester galt der Bestandsaufnahme und einer Recherche zu Berührungen und Schnittmengen zwischen designorientierten Methoden des Beobachtens, des Spekulierens, des Visualisierens und Vermittelns mit unterschiedlichen filmischen Methoden der Darstellung und Narration.

Die «Souvenirs» dieser Suche und Reise bilden eine umfangreiche Sammlung, die eine strukturierte Verdichtung auf verschiedene inhaltliche, methodische, ästhetische, strategische u.a. … Aspekte sinnvoll erscheinen lässt. Mit Rücksicht auf die Komplexität einerseits aber auch auf die Attraktivität der thematischen Detaillierung dieser unterschiedlichen Aspekte andererseits wird eine Vorlesungsreihe konzipiert und in einer Form aus kommentierter Vorführung ausgesuchter Filmbeispiele und Diskurs mit dem Auditorium an sechs Terminen im Sommersemester 2012 durchgeführt.

 

Hier die Lectures ansehen … 

 

Lecture 1: Tücke des Objekts – die Filme von Jacques Tati
Zwischen Euphorie und Skepsis
Design-Kritik in der Nachkriegsmoderne 1950er und 60er Jahre
18.4.2012

Beispielhaft stehen die Filme von Jacques Tati beispielhaft für eine genaue Beobachtung und subtile Darstellung von Mensch-Objekt-Beziehungen

 

Lecture 2: Film used as a tool
Die Filme von Charles and Ray Eames
2.5.2012

Das umfangreiche filmische Schaffen von Charles und Ray Eames steht beispielhaft für eine durch filmische Mittel, mit bewegten Bildern und visueller Dramaturgie verdichtete Untersuchung und Vermittlung von Ideen

 

Lecture 3: Design aktuell
Gegenwärtige Filme zu Designthemen
9.5.2012

Beispiele für den Einsatz von Filmen vorhnehmlich für die Vermittlung von Design-Geschichte(n) und Reportagen

 

Lecture 4: The Triple „I”
Information, Interpretation, Intervention
23.5.2012

Beipiele für die Vermittlung, Darstellung und Interpretation von Information bis hin zur Initation von Interventionen

 

Lecture 5: Essayfilm
am Beispiel Agnès Varda und Chris Marker
30.5.2012

Als experimentelle Ausdrucksform zwischen Fiktion und Dokumentation stehen Essayfilme als Anregung für ein exploratives Öffnen und Erweitern von narrativen Mitteln mit Montage aus Standbildern, Bewegtbildern, Text und Ton

 

Lecture 6 (Exkurs): Jean-Luc Godard entdecken …
13.6.2012

Session 1 – 1960–1966
Von der Nouvelle Vague zum Ende des Kinos

Session 2 – 1967–1979
Soziologische und revolutionäre Phase

Session 3 – 1980–2014
Rückkehr zum Kino

Der Exkurs beschliesst als kulminierendes Arrondissement die Vorstellung der „Souvenirs” … steht doch Jean-Luc Godard in besonderem Maß für ein an- und ausdauerndes Ausloten der erzählerischen, dramaturgischen und bildnerischen Grenzen des Filmemachens … und damit disziplinen-übergreifend grundsätzlich und vorbildlich für einen Erweiterer von gestalterischen Handlungsfeldern und Erfahrungsräumen.

 

 

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24 short films about design

How should I explain to my grandma what is design? (2012) Till Ronacher

 

24 kurze Filme über Design

Was ist, was kann, was will Design?
Und: wie lassen sich diese Fragen mit Hilfe von Filmen untersuchen und visualisieren?

Gegenstand in diesem Projekt war „Design” selbst, in seinen vielschichtigen und unterschiedlichen Handlungsfeldern des zeichenhaften, gegenständlichen, räumlichen, prozesshaften Gestaltens; eine Reflektion von Haltungen, Ansprüchen und Ideologien; eine Untersuchung von Methoden und Vorgehensweisen. Film als Medium hier nicht eingesetzt zur Dokumentation vorhergehenden Entwerfens, sondern als Entwurfs- und Gestaltungsmittel, um Fragen zu stellen und spekulative Antworten zu suchen …

 

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Studierende:
Maika Butter, Felix Friedrich Fleischer, Kirsten Grass, Juliane Huhn, Felix Kraemer, Leon Kucharski, Johanna Padge, Jan Panev, Senhui Qiu, Alexander Skowronski, Johannes Sobeck, Rebekka Volz, Malte Westphalen

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

Workshop Dramaturgie und Montage:
Cristóvão A. dos Reis

 

Studiengang Industriedesign
Sommersemester 2012

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Collapsible Boats

 

Collapsible Boats
… aus dem Rucksack auf’s Wasser

In diesem Projekt gilt es, ein zerlegbares Boot zu entwickeln, das primär durch Muskelkraft angetrieben wird, und dieses Boot als fahrtüchtigen, schwimmfähigen (!) Prototypen zu realisieren.

 

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Studierende:
Julia Brümmer + Carina Fischer, Christine Rackel + Frank Niese, Sandra Hölzl + Karina Wendt, Elisabeth Seyferth + Anja Wippler, Jeho Yoon + Yifan Zhang

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

Workshop:
Thomas Grögler

 

Studiengang Industriedesign
Sommersemester 2011

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Personal Food Culture

ea(s)t meets west – Chinese Night Market 
Eine Installation von Senhui Qiu

 

Persönliche Design-Strategien
zum Umgang mit Lebensmitteln UND der Lebensmittelindustrie

Warum heissen Lebensmittel eben Lebensmittel? Warum ist die Nahrungsmittelindustrie weltweit einer der mächtigsten Wirtschaftszweige? – Skandalträchtig, korruptionsanfällig, (umwelt-)politisch und gesellschaftlich einflussreich …

In diesem Projekt wollen wir Möglichkeiten entdecken, wo und wie sich Designer/Gestalter hier engagieren und einmischen können – und zwar ganz am Anfang der „Ernährungskette” – nämlich schon bei der Erzeugung von Lebensmitteln.

 

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Studierende:
Maika Butter, Laura Christopheri, Felix Friedrich Fleischer, Jonathan Geffen, Magdalena Groth, Henriette Helmstedt, Juliane Huhn, Florian Cortes König, Felix Kraemer, Yujung Lee, Johannes Nortmann, Johanna Padge, Christof Pfleiderer, Senhui Qiu, Julia Senft, Philipp Witte, Franziska Zeller

 

Moderation:
Prof. Guido Englich, David Oelschlägel

 

Studiengang BA Industriedesign
Wintersemester 2010/11

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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Cut & Go
Entwürfe für CNC-Fräse

 

cut & go
Sitzen, stellen, legen … Entwürfe für CNC Fräse

In drei Sessions wird je ein Produkt für die interpretierbaren Funktions-Kontexte
„Sitzen, Stellen, Legen …” entworfen … und in 1:1 Prototypen auf der neuen CNC Fräse der www-Werkstatt realisiert.

 

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Studierende:
Henrik Bettels, Max Böhme, Finnja Anders, Robert Jähnen, Sofia Löser, Bianca Raupp, Markus Rossnagel, Johann Schmidt, Elisabeth Seyferth, Philipp Stingl, Anja Wippler, Alexander Wiefel – Fanny Christov, Henrike Geißler – Xiaobai Li, Matthias Zänsler

Supervision:
Prof. Guido Englich

Trainer:
Robert Haslbeck, Torsten Klocke, David Oelschlaegel, Ilja Oelschlaegel

 

Studiengang BA Industriedesign und MA Industrial Design
Sommersemester 2010

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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1, 2, 3 … leichte Küche

 

1, 2, 3 … leichte Küche
Kochen und Bewirten ohne Ballast

Wieviel Küche brauchen wir eigentlich? Unter dieser Frage entwickelten Studierende des Industriedesign sechs minimalistische Küchen in funktionsfähigen 1:1 Prototypen.

 

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Studierende:
Norman Ebelt + Kristin Laass, Martin Klinke + Albrecht Seeger, Ulrich Kohl + Robert Schierjott, Maria Lobisch + Andreas Näther, Christopher Meyer + Vicky Müller, Ulrike Sandner + Katrin Sillmann + Franziska Winter

Moderation:
Prof. Guido Englich, Mark Braun

 

Studiengang Industriedesign
Wintersemester 2009/10

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

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