OBSERVATORIUM 2.0 – Ein Plädoyer für die Kunst der Beobachtung

Die Sternwarte im botanischen Garten in Halle

Die Geschichte der Sternwarte auf dem höchsten Punkt des Botanischen Gartens in Halle geht zurück auf eine Berufungszusage an einen im Jahr 1788 frischberufenen Professor für Physik und Mathematik. Den Auftrag für den Bau erhielt der Berliner Architekt Carl Gotthard Langhans (1732-1808), der ein Jahr später sein bekanntestes Werk, das Brandenburger Tor in Berlin begann und aus Studientagen mit damaligen Univeritätskanzler bekannt war. Obschon das Gebäude gefiel und als Zierde für den Botanischen Garten galt, wurde es nie für seinen intendierten Zweck genutzt. Der
Führer durch Halle a. S. stellt 1910 fest, dass die Sternwarte "infolge ihrer ungünstigen Lage zu Beobachtungszwecken nicht zu benutzen sei". Was man nicht bedacht hatte: Die Bäume im Botanischen Garten behinderten die Sicht gen Himmel, so dass keine regelmäßigen wissenschaftlichen Beobachtungen stattfinden konnten. Gleichwohl zählt das heute als Denkmal eingetragende Gebäude zu den bedeutenderen Werken des Frühklassizismus, einer Zeit, in der Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) noch im Grundschulalter war.

Die nun über 200 Jahre alte Langhans´sche Architektur wurde aufwendig instandgesetzt, ist heute als Denkmal eingetragen und soll künftig ­- so die hypothetischer Annahme - ihrer eigentlichen Sinngebung wieder für Beobachtungszwecke genutzt werden. Das Beobachtungsziel sind allerdings nicht mehr die Sterne, sondern andere Zusammenhänge, Gegenwartsphänomene und Vorgänge in Natur, Politik, Künste, usw.. Diese Form eines Observatoriums 2.0 ist als eine weitere Bereicherung für Studierende, aber insbesondere für die Besucher*innen des umgebenden Botanischen Gartens gedacht. 


Observatorium 2.0
Eine Würdigung der Kunst des Beobachtens

Entwurfsprojekt Komplexes Gestalten
Im Studiengang Innenarchitektur
Sommersemester 2020


Mit den Studierenden

Al-Lissa Mujakovic
Antonia Herschel
Azu Orféo Baur
Jannis Block
Maike Fünfschilling
Mona Münstermann
Tabea Zoé Langer
Teresa Dünninger

Betreut von Prof. Axel Müller-Schöll und KM Fabian Rätzel

„Observatorium 2.0 – Eine Würdigung der Kunst des Beobachtens in der ehemaligen Sternwarte im Botanischen Garten“

Entwurf Komplexes Gestalten 
Studiengang Innenarchitektur | Sommersemester 2020

Betreut von Prof. Axel Müller-Schöll und KM Fabian Rätzel


Die Projekte:

respektive

Das Fenster gegenüber

Debatorium

Observatorien der Ruhe

RegenZ

Farbumfelder

Zeitkapsel

Harmonie hoch 3

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„Observatorium 2.0 – Eine Würdigung der Kunst des Beobachtens in der ehemaligen Sternwarte im Botanischen Garten“

Entwurf Komplexes Gestalten 
Studiengang Innenarchitektur | Sommersemester 2020

Betreut von Prof. Axel Müller-Schöll und KM Fabian Rätzel


Die Projekte:

respektive

Das Fenster gegenüber

Debatorium

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